Samstag, 2.11: QueerZ – Club.Youth.Festival@SchwuZ

Hey QueerZ!

Das Wochenende steht vor der Tür und was liegt an? Bloß keine Müdigkeit vortäuschen! Besonders nicht tagsüber, denn an diesem Samstag geht im SchwuZ die Post ab – tatütata! Alle zwischen 14 und 21 sind willkommen, incl. besten Freund*innen. Hier die Tatsachen:

https://www.schwuz.de/wp-content/uploads/2019/10/queerz_webflyer-440x700.jpg

QueerZ – Workshops, Party & Show für alle LSBTIQ+ von 14 – 21 Jahren und ihre Freund_innen

Doors open: 13.00 Uhr
Workshops ab 14.00 Uhr
Party ab 18.00 Uhr
Show: 20.00 Uhr
Instagram: @queerzberlin

Eintritt/Entrance Fee: 3 Euro
Im Fummel/in drag kostenlos/for free

Tanzen.Feiern.Neues machen.

Angebotene Workshops:
– Drag-Workshop mit Berlins jüngstem Drag-Superstar Amy Strong & Sharleen Voyage
– DJ – Workshop mit DJ Freshfluke
– Mixology – Workshop für alkoholfreie Cocktails
– Selbstverteidigung & Empowerment mit Nadine

Danach gibt es ein Quiz und Mitmachaktionen vieler queerer Projekte.

Am frühen Abend beginnt eine rauschende Party, bei der die jüngsten Angehörigen der queeren Communities Berlins gemeinsam tanzen und feiern können. Die wird um 20 Uhr von einer großen Show gekrönt.

Na wenn dit mal nüscht is… Mindestens ein Chef von den Jungschwuppen wird auch vor Ort sein, also los, reißt euch hoch vom Sofa!

Jungschwuppen Mittwochsclub am 28.12.2016: Der letzte Mittwochsclub des Jahres!

Sehr verehrte Damen* und Herren*,
ja es ist wieder soweit. Das Jahr neigt sich dahin. Die Weihnachtsfeiertage lassen wir hinter uns und kümmern uns nun um die Vorbereitungen für die große Silvesterfete. Oder? Was habt ihr vor? Lasst Uns darüber sprechen.

Weihnachtsmarkt - Jungschwuppen Mittwochsclub am 28.12.2016: Der letzte Mittwochsclub des Jahres!

Mit einem (warmen) Getränk in Händen sehen wir uns wie gewohnt am Mittwoch, 18:oo Uhr im Mann-o-Meter!

Ich freu‘ mich auf Euch!

Flo

Romeo und Julius am 12.08.: Ein Berg hat viele Bars

Einen wunderschönen, guten Morgen meine Hübschen!

Endlich. Endlich, endlich. Steven bedient wieder die drei K’s und setzt zur (Kiez-Kneipen-)Kur an. Kur. Nach dem CSD-Marathon der letzten Tage und Wochen doch genau das, was wir Jungschwuppen brauchen.

 

housewife-284349_960_720

 

Für uns Süddeutsche zwar schwer zuzugeben, aber uns ruft ein Berg. Und da, an diesem Berg, gibt es einige Juwelen. Von Marienhof, bis Flax und den ganzen Schmuddelbars. Diesen Freitag, 12. August, quasi schon Greifbar nahe.

Ich freue mich auf euch, auf eine spannende Tour durch einen, immer noch sehr geilen Kiez und natürlich den gemütlichen Ausklang der Woche! Getroffen wird sich trotzdem an ’nem anderen … Berg? Und zwar in Schöneberg, nämlich im Mann-O-Meter, wie immer um 20 Uhr. 

Romeo & Julius am 08.07.2016: Der Pre-CSD (und so quasi „jedes Wochenende@Berlin“) Guide

Altbekannt, wer auf ein paar Gehirnzellen verzichten kann ist in unserer Stadt bestens aufgehoben. Anlässe gibt es hier ja genug, nur … wo? Und was, und wie?

Berlin, at its best, liegt wohl zwischen Revaler und dem Wriezener Bahnhof, aber dabei gibt es doch noch so viel mehr zu entdecken; in einer Stadt, die man zu arbeitnehmer-freundlichen Uhrzeiten ja so selten sieht.

party-629241_640

Morgen, den 08. Juli, schauen wir uns mal an worüber man zwischen Schwuz und Busche noch so stolpert, was man als Schwuppe (von Welt) auf keinen Fall verpassen darf und planen schon mal, Traveling-Salesman-Problem-esk, wie wir es in 2 Wochen, innerhalb von 3 Tagen, durch mindestens 4 Clubs schaffen.

Den Pre-CSD (und für einige von uns Each-WE-) Guide gibt es morgen, wie immer, um 20 Uhr im Mann-O-Meter.

Romeo & Julius am Freitag, 20.05.: Gay & Pay: Berghain oder Miete?

My wallet’s anorexic. Can I pay my rent the next month? … Window shopping’s overrated, if I see it, I’ma take it … If the bank man calls, just tell him … I’m free!

smiley-822993_960_720Schwule und Geld. „Hä, ein Themenabend über Geld? Das habe ich doch eh nicht! “ Und genau deshalb rechnen wir mal durch: Miete, Essen, Nightlife. Wo sind unsere Ziele, und überhaupt: Brauche ich wirklich soviel Geld?

Wie gehe ich in einer Partnerschaft mit Geld um und wo befindet sich diese Augenhöhe auf der wir stehen sollen?

 

Das alles und noch viel mehr klären wir morgen, wenn wir uns die Frage stellen: „Berghain oder Miete – wo spare ich lieber? „ Am Freitag, den 20. Mai, um 20 Uhr im Mann-O-Meter.

Romeo & Julius am 08.01: New Year’s Resolu.. Refusing

„Und, Steven, schon wieder mit dem Rauchen angefangen?“, und „Wolltest du nicht Diät machen?“ (Sport treiben, gesünder ernähren, die Menschheit revolutionieren …).

Ach Jungs, mit den Vorsätzen ist das doch so eine Sache. Eigentlich mag ich gute Vorsätze – ja ehrlich! Wenn es kälter wird einfach mal das Joggen sein lassen, denn, im neuen Jahr, da gehe ich es wieder richtig an! Und, um Weihnachten, ach, heute hau‘ ich rein, schließlich wird nächste Woche abgespeckt. 

24080874406_daed51676b_z

Da ich’s geschafft habe, wirklich so all meine Vorsätze zu brechen, verschiebe ich den Startschuss noch etwas. Deadline: 20. Januar. Nichtraucher, sportlich, Vege-.. naja, hier und da mal ’nen Salat. Vielleicht.

Einer meiner Vorsätze war übrigens auch weniger zu trinken (nur am Rande, Jungs: 200kcal das Bier’chen). Tja, da sich aber die Neujahr’s-Vorsatz-Deadline verschoben hat sollten wir die restliche Zeit doch nutzen. Sagen wir mit einer Kiez-Kneipen-Tour.

Startschuss (wie immer, ohne Neujahres-Verschiebung), am Freitag, den 08. Januar um 20 Uhr im Mann-O-Meter.

Jungschwuppen Mittwochsclub am 21.10: I left my heart on the dancefloor

Zur Zeit diskutiert ja die Vice darüber, ob man im Club seine große Lieben finden könnte. Da konkuriert die Einstellung außer einen Schluck zuviel habe man nicht viel gemeinsam mit der, dass man anderswo ja meist viel zu schüchtern sei.

Am Freitag waren wir im Blank und da überkam uns doch genau die gleiche Frage: Finden wir hier unsere große, ewig haltende und kitschig-romantische Liebe? Zwischen 5 und 6 Uhr, an der Bar stehend, schauten wir uns um. Wir sahen den spanischen Hipster, der viel zu alternativ für gängige Beziehungskonstellationen ist; den Mittdreißiger mit dem sicher einer von uns nach Hause gehen, und nie wieder sehen wird; und den Typen, bei dem wir uns zwei Stunden vorhe15800596394_853c468a6b_o

r gefragt hatten, ob er jetzt zu viele E’s geschluckt, oder bei den Dissoziativa bisschen zu unvorsichtig war (wir kamen zu dem Ergebnis, dass wir beide recht haben).

 

Wir schauten uns also an, und wussten, „Okay, wahrscheinlich läuten die Hochzeitsglocken heute nur in Form von harten Techno-Bässen“. Andererseits erinnere ich mich auch immer an meinen guten Kumpel, der seinen Freund im Ostgut kennen gelernt hat. Unter, sagen wir mal, eher bescheidenen Lichtverhältnissen – und die beiden sind jetzt seit 14 Jahren ein Paar.

Club oder Candle-Light Dinner – wo lernen wir den anderen wirklich besser kennen? Wir wissen von einer Person eben doch nur das, was sie von sich preis gibt. Und, wie hieß es doch gleich, „wenn ich Lügen hören möchte, würde ich dich daten. “ Ich bin auf eure Meinung gespannt.

Am besten wir diskutieren darüber bei einem Kakao, ’nem Kaffee oder, für das bessere Clubfeeling, bei ’ner Mate. Wann? Natürlich, morgen, den 21. Oktober, um 18 Uhr im Mann-O-Meter. 

Romeo & Julius am 10. April: Durst vis-ã-vis dem Kreuzberger Aufguß

Abkürzungen sind gr8! Alles wird schneller und schneller, größer und besser, hektischer und stressiger, r8? Wieso nicht abkürzen, den Weg beschleunigen und uns entschleunigen; y eigentlich not?

Neulich etwa: „Lass uns ins Schwuz!“ Hmm.. U2 dachte ich mir. Umsteigen in die 8 und für uns Gehfaulen noch die U7. Muss das wirklich sein? Ja, die Antwort war eh klar, es musste sein (und der Weg war es wert). Aber wäre die Freiheit nicht auch cool gewesen, oder sogar die Bar neben meiner Bude? Die ist zwar str8, aber eben neben meiner Bude!

Und wieso noch in’s Irrenhaus wenn wir eh am Ostkreuz umsteigen müssen (Jungs, ja genau, ich meine das Homopatik Wochenende, ihr wisst Bescheid).

Ihr merkt schon die Probleme eines jungen Schwulen sind groß: Welcher Typ ist t8e.. süßer, wo steigt dieses Wochenende die coolste Party und hat die hübscheste Jugendgruppe Berlins wieder Freikarten dafür?

Back to topic: Abkürzungen. Mittwochs waren wir die BBB (Berlin Blockbuster Boys) und morgen machen wir ’ne KKK (Kiez Kneipen Kur)…. Ach, quatsch, wartet mal . Kurz wollte ich doch noch abschweifen…

Achtzehnhundertzweiundsechzig. Nein, das ist nicht die Mililiter-Angabe des neuen Eros-Sparpakets sondern das Jahr ab dem der Berliner Innenstadt postalische Kennzeichnungen vergeben wurden (hier könnte ein Wikipedia Eintrag verlinkt sein, der dadurch nicht einmal öfter geklickt werden würde). N3 war damals nicht die Abkürzung für den Nachtbus strebsamer FU Studenten (jeder weiß das der Busverkehr erst viel später kam, oder?), sondern galt der Oranienburger Straße. Und SO36 war damals kein Club, sondern die süd-östliche Gegend die es morgen zu entdecken gibt. Jetzt werfe ich noch die 61 in den Raum, sag euch dass es süd-westlich geht und hoffe dass zumindest die Geschichtsbegeisterten (oder alle die mit dem Wort „Aufguß“ aus dem Betreff etwas anfangen können)  wissen in welchem Kiez morgen unsere Kneiptour statt findet.

Treffpunkt MOM
(c) by M.MG

Wir treffen uns wie immer, morgen, Freitag den 10. April um 20 Uhr im Mann-O-Meter.

 

Wir freuen uns auf euch!

romeo & julius – 20plus trifft sich an silvester nicht …

… höchstens zufällig auf einer der vielen partys in der stadt.

da der jahreswechsel auch die ehrenamtlichen mitarbeiter des jugendbereichs in alle himmelsrichtungen verstreut, findet die freizeitgruppe romeo & julius – 20plus an silvester nicht statt. das mann-o-meter hat aber von 17.00 uhr bis 19.30 uhr geöffnet. wenn du also noch nach der passenden silvesterparty suchst, kann du an der infotheke gern nachfragen.

ansonsten findet man in beinahe jeder kneipe, jeder bar und sowieso jeder disco ein angebot, mit anderen menschen fröhlich in das neue jahr zu rutschen. aber vorsicht, auch auf den straßen soll es rutschig werden. darum wünschen wir euch nicht hals- und beinbruch für 2011, sondern einen fröhlichen neuen jahresanfang, auf dass sich all eure vorsätze und ziele verwirklichen lassen.

eure ag jugend

die jugendgruppe romeo & julius 20plus am 5. februar 2010: tupperware-party

was gibt es schöneres als mal etwas irgendwie vollkommen sinnloses zu kaufen oder sich zumindest vorstellen zu lassen (achtung ironische konsum-kritik;)?! also wenn ihr noch nie eine tupperware-party mitgemacht habt, oder aber wenn ihr bock habt, mal endlich wieder eine zu machen, dann solltet ihr auf jeden fall am freitag um 20 uhr ins mann-o-meter gehen. wer möchte, kann seine bisherigen tupperware-produkte auch mitnehmen um dann einen kleinen tupperware-flhmarkt aufmachen, der ideenfreiheit sind keine grenzen gesetzt.

GayNow-Artikel: Transgenial oder ganz normal – Erfahrungsbericht eines Neu-Berliners, der beide Berliner CSDs besucht hat

Erfahrungsbericht eines Neu-Berliners, der beide Berliner CSDs besucht hat

„Der Mainstream-CSD ist doch total kommerzialisiert und unpolitisch geworden!“, „Der Transgeniale CSD spaltet doch bloß die Szene und hat kaum ein Presseecho!“. Dies sind die üblichen Kommentare, die man bekommt, wenn man sich öffentlich für einen der beiden CSDs ausspricht. Und es ist etwas dran, beide haben ihre Schattenseiten. Um mir ein eigenes Bild dieses Konflikts zu machen, habe ich mich entschlossen, zum Vergleich auf beide CSDs zu gehen. Der Transgeniale CSD (auch T-CSD genannt) wurde von Aktivist_innen gegründet, um eine politische Alternative zum ihrer Meinung nach entpolitisierten normalen CSD zu schaffen. Dem wollte ich nachgehen. Glücklicherweise hat der normale CSD ein paar Stunden früher angefangen als der Transgeniale, sodass es gut möglich war, an einem Tag beide zu sehen.

Als ich am normalen CSD ankam, war das Wetter noch recht grau und auch die Stimmung eher mäßig. Die Leute brauchten anscheinend noch mehr Prosecco, um wirklich warm zu werden. Ich persönlich bemesse einen CSD und vor allem die Wagen der Parteien an ihrer Kreativität, wie sie politische Inhalte öffentlichkeitswirksam vermitteln. Nach diesen Kriterien war der normale CSD und im besonderen die Wagen der Parteien recht ernüchternd. Der erste Wagen der mir ins Auge fiel, bereits aufgrund der Dekofarbe, war der der Grünen. Es gab einige Flyer und Sticker, die wichtige Themen wie beispielsweise die Reform des Transsexuellengesetzes ansprachen, also durchaus eine politische Initiative. Aber ein wirkliches Demo-Gefühl kam hier leider nicht auf. Weder politische Aktionen, noch kreative Transparente waren zu sehen.

Ein beliebtes Contraargument gegenüber dem normalen CSD ist, dass er zu einer großen Party geworden ist, aber nichts mehr mit einer politischen Demonstration zu tun hat. Natürlich gehört Musik und gute Stimmung zu einem erfolgreichen CSD dazu, aber besonders der Wagen der SPD war ein gutes Beispiel, wie etwas einst Politisches nun zu einer Feier geworden ist, die eher an eine GMF-Pary erinnert, an als eine politische Homo-Demo. Die Wagen der Linkspartei und der FDP fielen kaum auf, auch eine politische Aussage. Der einzige interessante Parteien-Blickfang war die CDU. Die biedere Kleidung, das bürgerlich-konservative Auftreten und eine beeindruckend langweilige Wagen-Deko veranlassten einen Freund von mir zu dem Kommentar, man sollte doch nächstes Jahr Sticker mit dem Slogan „Unfickbar“ auf ihren Wagen kleben, falls sie dieses Image im nächsten Jahr wiederholen sollten. Da zeigt sich wieder, Politik hat auch etwas mit Ästhetik zu tun.

Was mich persönlich sehr gefreut hat, war die Tatsache, dass es immer noch Wagen auf dem normalen CSD gab, die einen politischen Anspruch hatten und dies auch nach außen trugen. Besonders fiel mir hierbei der Wagen von Lamda auf. Einerseits haben sie es geschafft, mit einem relativ kleinen Wagen politische Statements mit guter Stimmung zu verbinden, andererseits kreierten sie meinen persönlichen CSD-Lieblingsslogan: „Für bessere CSD-Mottos!“, was angesichts des diesjährigen Verbaldiarrhoes „Stück für Stück ins Homo-Glück!“ auch wirklich angemessen war.

Nach ca. 2-3 Stunden machten wir uns dann auf den Weg zum Transgenialen CSD. Es kam uns eine zwar eher kleine, dafür aber sehr bunte Gruppe von Leuten entgegen, die von Antifa, über Drag bis zu ganz normal aussehend, so ziemlich alles abdeckte. Riesige Wagen gab es nicht, auch keinen Umsonst-Prosecco, dafür aber „Soli-Sekt“, womit der Transgeniale CSD mitfinanziert werden sollte. Man merkte, den Menschen ging es um eine tatsächliche Aussage, ein politisches Statement. Im Gegensatz zum normalen CSD konnte man die Leute hier wirklich als Demonstrierende bezeichnen.

Leider gab es aber auch hier kaum kreative Aktionen. Hätte sich das Wetter während des Demo-Zugs nicht verbessert, hätte man auch schon ein wenig „Latsch-Demo“-Atmosphäre bekommen können. Durch den plötzlichen Besuch Bushidos auf der Demo wurde dies aber eindeutig verhindert. Bushido, einer der berühmtesten schwulen- und frauenfeindlichen Rapper Deutschlands, bekam einiges an Buh-Rufen von Seiten der Demonstrierenden. Klugerweise konnten die Organisator_innen den Demo-Zug zum weitergehen überzeugen, um Bushido schlichtweg alleine stehen zu lassen und ihm nicht mehr Aufmerksamkeit zu geben. Die Organisator_innen hatten dieses Jahr bewusst auf ein buntes Auftreten gesetzt, nachdem letztes Jahr die Polizei sehr gewalttätig gegen einige Demonstrierende vorgegangen war, da viele einheitlich schwarz gekleidet waren, und das bei der Berliner Polizei schnell eine Art Signallicht aufrufen lässt. Aber auch dieses Jahr waren die Polizist_innen nicht gerade gut gelaunt. Ich wurde persönlich von einem Polizisten verbal und handgreiflich angegriffen, da dieser meinte, ich wolle das Polizei-Auto beschädigen. Wer also sicher vor Polizei-Repression sein möchte, ist auf dem Transgenialen CSD leider immer noch nicht gut aufgehoben.

Im Fazit haben beide CSDs ihre Vor- und Nachteile, weswegen ich eine generelle Aussage, welcher von beiden besser, politischer oder öffentlichkeitswirksamer ist, ablehne. Meiner Meinung nach, könnten beide CSDs viel von einander lernen, wenn sie mehr miteinander kommunizieren würden, und sich nicht als Gegner sehen würden. Kaum ein Thema in der Berliner Homo-Szene wird so polarisiert geführt, wie dieses. Vielleicht sollten schlichtweg mehr Leute einfach mal versuchen, sich beide CSDs anzuschauen. Unterhaltsam ist es mit Sicherheit.

Von Stephan Siepe

Männlichkeit siegt über Wetter – und hat dann doch verloren – die Grillwütigen treffen sich jetzt im MOM

Es lässt sich nicht ändern, es schüttet. Wer noch schnell ins Internet schaut, was denn nun ist. Treffpunkt für die GrillerInnen ist das Mann-O-Meter. Hier wird gegessen, getrunken und gebraten.

einige Zeit wurde gerätselt und überlegt, wie das wetter am heutigen tage denn wohl wird, immerhin ist ja für heute der große grillabend geplant. und zwar nicht nur von uns, also der romeo&julius+20 gruppe, sondern auch von den jugendgruppen von lambda sowie dem sonntagsclub.

doch die hartgesottene männlichkeit nimmt den kampf auf gegen die wettervorhersagen und möchte heute abend trotzdem grillen. für euch heißt das, dass ihr um 18.30 heute zum mann-o-meter eingeladen seit, und dann könnt ihr euch entscheiden, falls euch das wetter doch zu gefährlich scheint, ob ihr mit in den tiergarten kommt oder ob ihr lieber im mann-o-meter nett feiert. wie auch immer, wir bieten euch trotz regnerischem wetter oder sonstigen schwierigen rahmenbedingungen ein tolles abendprogramm.

na dann bis später….