Romeo & Julius am 15.6.: Monogamie, Eifersucht und andere Beziehungsmodelle

Hallo Jungs,

es ist warm und sommerlich, die Junisonne hat die Schafskälte endgültig auf die Weide geschickt. Ich hab für diesen Freitag mal ein – naja – ernsthaftes und sicher immer wieder umstrittenes Thema auf die Agenda gesetzt. Ich beschreibe es mal in Stichworten:

– Monogamie

– Fremdgehen

– Betrügen

– Offene Beziehung

– Dreier

– Eifersucht

– Selbstbewusstsein

– Angst

– Kontrolle

– Vertrauen

– …

Das ist vielleicht erst mal nur so ein erstes Brainstorming. Ich habe, das könnt ihr euch sicher vorstellen, schon sehr viel erlebt. Nicht alles persönlich. Zum Glück. Und ihr so? Spannend ist am Ende natürlich, wie man es schafft, dass man es genießt, das Leben allein oder mit anderen. Egal in welcher Form von Beziehung zu und mit anderen das dann endet.

Wir treffen uns am Freitag um 20 Uhr im Mann-O-Meter!

Argwöhnische Grüße
Stefan

Jungschwuppen Mittwochsclub am 13. Juni: Fuck, Fußball! Und dann die ganzen Fahnen… 🇧🇪🇪🇸🇫🇷🇩🇪🇲🇽

Hallo in die Runde und La Ola!

Wer auf Fußball (also nicht nur auf Fußballer) steht, der fiebert schon seit längerem dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer am Donnerstag dieser Woche entgegen. Und auch alle, die für Fußball aus verschiedenen Gründen nichts übrig haben, können sich schon jetzt dem anstehenden Großereignis kaum entziehen: Kein Transporter eines Handwerkbetriebs ohne Deutschlandbeflaggung, schwarz-rot-goldene Gartenzwerge auf Balkonen und Häme gegenüber Niederländern und Italienern, deren Nationalmannschaften die Qualifikation nicht geschafft haben. Zur WM werden alle (alle?) auf einmal ganz national. Auch Menschen, die ansonsten weder mit Fußball noch mit gesteigerten Nationalgefühlen etwas am Hut haben, schminken sich Nationalfarben ins Gesicht, setzen sich verzweifelt lustig wirkende Hüte auf und machen sich lautstark bemerkbar. Ich sag nur Fanmeile.

Damit habe ich doch ganz zauberhaft auf das dieswöchige Thema des Mittwochsclub vorbereitet, oder? Es geht um Fußball und nationale Identität. Ich erspare euch jetzt hier lange Analysen dazu, was Nationalität abgesehen von einem Ausweis oder Reisepass bedeutet. Und ich erkläre auch nicht die Abseitsregel. Ich verrate nur so viel, dass diese Woche ganz besonderes auch die Meinung von Leuten gefragt ist, die nicht auf Fußball stehen!

Warum das Ganze? Wir haben einen Gast. Einen Professor gar! Und er ist der Beleg dafür, dass Professoren nicht zwangsläufig alte verknöcherte Typen sind, sondern auch attraktive (ok, das ist jetzt subjektiv ;)), agile und hippe (haha!) Zeitgenossen sein können. Und da wir eine schwule Jugendgruppe sind – so viel vorab – habe ich mir erlaubt einzufordern, dass der Herr Professor mindestens ein Zugangskriterium erfüllen muss.

Mehr dazu erfahrt ihr beim dieswöchigen Mittwochsclub – wie immer ab 18 Uhr im Mann-O-Meter!

Vorfreudige Kaffee-Kakao-Kola-Kaltgetränkersatz
Stefan

 

Foto von www.flickr.com/photos/canvy

 

Romeo & Julius am 1.6.: Internationaler Besuch 🇬🇷🇮🇹🇩🇪🇪🇺

Hallo Jungs,

wie schlagt ihr euch mit der Mai-Hitze? Ich fand das Ganze ja so während des Urlaubs mehr als angenehm, aber nun, da ich wieder einen beträchtlichen Teil meines Tages im Büro verbringe, empfinde ich die Temperaturen als leicht überflüssig zu hoch.

Wie gesagt, ich bin aus dem Urlaub zurück. Der Grund: ich bin in diplomatischer Mission unterwegs. Denn internationaler Besuch hat sich angesagt! Der Plan ist folgender:

  • – Gegen 19 Uhr wird eine Gruppe aus griechischen, italienischen und deutschen (evtl. noch mehr) jungen Leuten im Mann-O-Meter aufkreuzen. Ich werde ihnen kurz meine Arbeit erläutern. Kurz bevor sie einschlafen, werden sie in vier Gruppen aufgeteilt und mit iPads durch den Kiez geschickt. Einige von euch haben das im letzten Jahr schon mal mitgemacht!

 

  • – Wenn sie wieder da sind (hoffentlich gegen 20 Uhr), machen wir eine kleine Auswertungs- und Vorstellungsrunde und gehen anschließend im Kiez noch eine Fanta oder Cola (ohne Zucker) zu uns nehmen.

 

  • – Ihr könnt euch aussuchen, ob ihr bereits um 19 Uhr dabei sein wollt und die Berlin-unerfahrenen Leute mit eurer Berlin-Erfahrenheit beglückt. Oder ihr kommt wie gewohnt um 20 Uhr. Und wir lassen gemütlich die Woche ausklingen!

Urlaubsgestärkte und vorfreudige Grüße
Stefan

Jungschwuppen Mittwochsclub am 16.5.: Farbe an der Wand

Hallo Leute,

trotz Abkühlung lässt es sich nicht leugnen: die Outdoor-Saison hat begonnen! Wikinger-Schach im Park, Grillen, am See chillen oder mit dem Fahrrad durch die staubige Stadt heizen. Wer es etwas ruhiger angehen will und vielleicht ein Auge für die eine oder andere Schönheit, die das manchmal doch öde graue hektische Berlin auch zu bieten hat, kann sich ruhig etwas Zeit lassen. Denn Berlin ist eine Stadt, die zwar ziemlich zerrockt ist, dadurch aber auch viele große Brandwände bietet. Und die lassen sich wunderbar bemalen.

Am Samstag beginnt das Berlin Mural Fest. Neue und bereits bestehende Wandgemälde werden in diesem Rahmen gefeiert. Und wer häufiger in Berlin unterwegs ist und den Blick auch mal vom Phone nach oben richtet, kann schon ins Staunen kommen. Habt ihr ein Mural, dass ihr häufiger seht? Ein Lieblingsmotiv? Wo ist es zu finden? Und was mögt ihr daran?

Ich habe an diesem Mittwoch Theatertickets, also Kultur im Haus, nicht an der Außenwand. Deshalb freut sich Tim, euch ab 18 Uhr ganz wie immer im Mann-O-Meter zu empfangen!

Viele Grüße
Stefan

Linktipp: Klick!

 

Jungschwuppen Mittwochsclub am 9. Mai: Vater-Mutter-Herrentag

Heißa! – und das gilt nicht dem Wetter! Obwohl ja auch, irgendwie, und so…

„Heißa“ ist auch das Motto, das der Mai in sich birgt. Danach ist Sommer, Sonne, Kaktus. Oder Regen. Und bis dahin springen alle fröhlich um den Baum und freuen sich über eine schier unfassbare Feiertagsdichte. Tag der Arbeit war letzte Woche. Und diese Woche ist Vatertag oder Christi Himmelfahrt oder – wie WIR (???) im Osten zu sagen pflegen – Herrentag. Zum Glück kommt dann auch noch Muttertag (fein säuberlich vom Frauentag getrennt und auf einen Sonntag gepackt – weil… na Muddi hat sowieso immer frei – aber erst wenn der Haushalt gemacht ist! So eine doch eher konservative Weltsicht, die in diesen Sätzen zum Ausdruck kommt und nicht die Ansicht des Autors dieser Zeilen widerspiegelt. Ironie!

Ach, und ich vergaß Pfingsten, schon wieder was Christliches…

Das war der alltags-philosophische Abriss an einem Dienstag mit 25° C. Da sich auch der Mittwoch bezüglich der Temperaturen nicht wird lumpen lassen, lautet mein Vorschlag: seid pünktlich im Mann-O-Meter, schnell eine Vorstellungsrunde und dann auf zum Viktoria-Luise-Platz zum Eis-Essen!

Los geht es wie immer am Mittwoch um 18 Uhr. Schwingt euch auf’s Fahrrad oder in die Bahn und beeilt euch! Dann gibt’s Köstliches am Brunnen…

 

Vorfreudige Grüße
Stefan

 

Jungschwuppen Mittwochsclub am 2. Mai: Arbeiten, nicht arbeiten, arbeiten, nicht arbeiten…

Sterni und Alternativen

Heyhey,

ab in den Mai! Heute ist Walpurgis-Nacht *hexhex* – und am 1. Mai ist traditionell frei. Warum das so ist, weiß wohl kaum noch einer aus eigener Erfahrung. Aber wie immer gibt es die Möglichkeit, viel zu demonstrieren. Und sei es das eigene Trinkvermögen.

Auf den Tag der Arbeit folgt am Mittwoch der Tag gegen den Zwang zur Lohnarbeit. Der ist zwar nicht ganz so bekannt, aber vielleicht auch ganz zukunftsträchtig. „Mein Freund ist Roboter.“ Oder so. Dafür ein bedingungsloses Grundeinkommen, das wäre es doch! Oder seht ihr das ganz anders? Vielleicht befassen wir uns am Mittwoch mit dieser grundsätzlichen gesellschaftspolitischen Debatte. Vielleicht auch nicht, und dann auch nur nicht, weil ich keine Lust habe. Von wegen Lohnarbeit!

Worauf ihr nicht verzichten müsst, das ist der Jungschwuppen Mittwochsclub. Diese Woche mal wieder am Mittwoch um 18 Uhr. Soweit so gut. Was neu ist (und einmalig): Diese Einladung erreicht euch schon frühestens am Montag. Aber nicht dass ihr euch daran gewöhnt!

Tanzt gut in den Mai! Mittendrin empfängt euch dann zum ersten Treffen im Wonnemonat freudig und mit Kunstblumendeko im Haar
Stefan

 

Jungschwuppen Mittwochsclub am 25.4.: Vertrauen, Entfremdung, Bäume und eifersüchtige Pinguine

Ach Leute,

ich mag den Mittwoch dieser Woche. Beim Blick auf die Liste der Gedenktage, die auf den 25.4.2018 fallen, kann man schon durcheinander kommen. Diese reicht nämlich vom „Tag der Sekretärinnen und Sekretäre (Bürofachkräfte)“, den „Weltmalariatag“ und den „Tag des Baumes“ bishin zum „Welt-DNA-Tag“ und – obacht! – den „Parental Alienation Awareness Day“, also den „Internationalen Tag der Eltern-Kind-Entfremdung“. Zum Glück ist auch noch Welt-Pinguin-Tag. Und Pinguine sind ja bekanntlich Tiere, die ganz gern mal zusammenrücken. Schon allein wegen der Kälte in den natürlichen Habitaten gemeiner Pinguine.

Entfremdet von den Eltern, aber noch keinen zum Kuscheln gefunden? Na los, die Welt ist voll von Menschen, die das Gleiche suchen, die auch lieber mindestens zu zweit wären! Woran scheitert es? Ok, manchmal ist es schwer, zu vertrauen. Was, wenn der andere mein Vertrauen missbraucht? Wenn ich mich jetzt voll auf ihn einlasse und fokussiere – und dann stellt sich heraus, dass er die ganze Zeit noch andere Typen im Blick hatte? Da ist im Zweifel die Eifersucht nicht fern. Meistens ist sie nur Kopfkino, manchmal scheint sie aber auch begründet zu sein. Meist ist Eifersucht ein sicheres Zeichen dafür, dass irgendwas nicht stimmt. Insofern hat sie auch etwas Gutes. Ob es aber an der Beziehung, am Partner oder an einem selbst liegt, lässt sich nicht so leicht beantworten. Fest steht, dass Eifersucht für die meisten ein mehr als unangenehmes Gefühl ist.

Kein Plan, ob Pinguine sich auch von ihren Eltern entfremden oder ob sie eifersüchtig sind. Zumindest lassen sie sich nicht von Aprilwetter abschrecken. Und das solltet ihr auch nicht tun, denn wir treffen uns wie immer am Mittwoch um 18 Uhr zum Jungschwuppen Mittwochsclub!

Diesmal in leitender Position und ohne Sekretär euch erwartend:
Stefan

 

Jungschwuppen Mittwochsclub am 11. April: Fit für den Frühling 🤸🏼‍♂️💪🏼

Hallo ihr Freunde des Hoch-Frühlings!

Ist das nicht zauberhaft? Zu Ostern noch (Schnee-)Regen und jetzt standardmäßig 20° und mehr, zumindest tagsüber in der Sonne! Wer war in den vergangenen Tagen schon am See oder gar in einem? Spätestens im Strandbad zeigt sich dann, wer regelmäßig fleißig wo trainiert. Im Sportstudio oder an der Kuchentheke.

Wie wichtig ist euch ein sportlicher Body (bei euch und bei anderen)? Und was tut ihr im Zweifel dafür und wie überwindet ihr den inneren Schweinehund? Oder ist euch das alles sowieso egal? Darüber können wir am Mittwoch zum Einstieg bei einer Tüte Haribo reden. Nur nicht den Mund zu voll nehmen! Aber frühlingsfit, klar…

Wir treffen uns wie immer um 18 Uhr im (zumindest jetzt gerade, während diese Zeilen in die Tastatur gleiten, sonnendurchfluteten) Mann-O-Meter! Ich bin auf jeden Fall da, aber vielleicht ja auch Aaron und/oder Tim, also die halbwegs komplette Jungschwuppen-Gang 😅

Stefan

 

Jungschwuppen Mittwochsclub am 4.4.: Coming out in der Schule?

Hey ihr Ex-Oster-Hasen!

Ostern ist vorbei, aber die Frühjahrsmüdigkeit noch lange nicht. Das ist wie bei der S-Bahn, die immer einen Grund hat, auszufallen oder sich zu verspäten – egal welche Jahreszeit gerade ist. Genauso verhält es sich mit dem Müßiggang. Frühjahrsmüdigkeit kennt ja wohl jeder. Um im Sommer, wenn es brütend heiß ist, wer bewegt sich da weiter als bis zum See und dann vielleicht mal kurz hinein in selbigen und wieder zur Lagerstätte? Herbst ist eh ungünstig, die Tage werden kürzer. Naja, und Winterschlaf heißt ja auch so, weil man schläft. Oder zumindest schlafen will. Und doch ist der Winterschlaf jetzt offiziell beendet. Die Natur erwacht, so manch einer verlässt seine Höhle. Das ist quasi wie ein Coming out!

Womit wir zauberhaft auf das nächste Thema dieser Meldung übergeleitet hätten: Coming out. Die meisten haben es hinter sich, einige – wenigstens zum Teil – noch vor sich. Ein Patentrezept gibt es nicht. Die einen wagen den Rundumschlag, die anderen gehen sehr vorsichtig vor. Erst mal die besten Freund_innen einweihen, vielleicht die lesbische Tante. Oder nur die Eltern? Vor dem Coming out in der Schule haben viele gehörigen Respekt. Denn eins steht fest, unabhängig von der Reaktion der Mitschüler_innen: Bis zum MSA oder Abi hängt man noch zusammen! Nicht umsonst warten viele bis zum Ende der Schulzeit, um die Folgen ihres Coming outs besser kontrollieren zu können. Andere haben es auch so gut im Griff und kein Problem. Soll es doch die ganze Schule wissen! Was ist euer Plan (gewesen)? Pro und Contra?

So oder so: frühlingshafte Temperaturen sollen euch ins MOM locken! Und Tim erwartet euch (vielleicht zum ersten gemeinsamen Eisessen in diesem Jahr)…

Los geht es wie immer am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter – jetzt wieder mit Außenbestuhlung!

Stefan

Foto: www.flickr.com/photos/lynnfriedman

 

Romeo & Julius am Freitag, 30.3.: ÖKKT

Hallo in die Runde,

habt ihr schon irgendwelche Hasen gesehen? Ok, nee, ich fange noch mal an… Ich möchte vermeiden, diese Einladung zu Romeo & Julius am 30.3., das ist Karfreitag, also unser Ostertreffen, mit irgendwelchen Witzchen über Eier, die gefärbt werden usw., ein- oder auszuleiten.

Berlin, das ist die Stadt, in deren Straßen sich die meisten von euch rumtreiben, ist zu Ostern, nunja, noch schwuler als sonst. Das liegt daran, dass vier freie Tage am Stück natürlich zum Feiern einladen. Die Tage sind wieder etwas länger. Da steigt die Laune, sich unters Volk zu mischen. Und Schöneberg ist alljährlich zu Ostern quasi überschwemmt mit schwulen Touristen aus aller Welt, die sich hier zum traditionellen Leder- und Fetisch-Treffen einfinden. Was für uns wiederum heißt: es gibt was zu sehen! Deshalb treffen wir uns trotz des Feiertags und damit leicht außerplanmäßig zu unserer karfreitäglichen Runde durch Schöneberg, zur österlichen Kiez-Kneipen-Tour.

Ob wir nun tatsächlich in Kneipen oder Bars einkehren, hängt davon ab, wie alt am morgigen Freitag der Jüngste unter uns ist. Deshalb zieht euch bitte warm an, damit wir notfalls für unseren Spaziergang durch das schwule Epizentrum auch einfach am Späti Fanta oder Malzbier ziehen können.

Wichtig: Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und keine mutwillige oder fahrlässige Beschädigung von Fahrrädern anderer Gruppenbesucher!

Wir treffen uns pünktlich 20 Uhr im Mann-O-Meter und ziehen dann fix los, bevor Mann-O-Meter dann schon um 21 Uhr schließt.

Vorfreudige Grüße sendet
Stefan

 

Foto (c) St.Engel

 

Call me by your name – Auflösung 2

Hallo liebe Leser*innen!

Ihr erinnert euch an unseren Aufruf, einen möglichen Ausgang für die in „Call me by your name“ erzählte Geschichte zu erfinden und Kinokarten zu gewinnen? Hier die zweite Einsendung, die wir veröffentlichen dürfen – ganz zauberhaft!

Achso, hinter der zweiten Einsendung verbargen sich eigentlich zwei Geschichten, eine davon seriös (im Rahmen ihrer Möglichkeiten), die andere eher – ähäm – unseriös oder nicht jugendfrei oder wie auch immer… Eine davon haben wir hier ausgewählt…

Viel Spaß beim Lesen!

PS Die erste Einsendung findet ihr hier zum Nachlesen.


 

Elio und Oliver verheimlichen nun seit 3 Wochen ihre Romanze. Elios Vater bemerkt, dass sich sowohl sein Sohn als auch der Praktikant von Tag zu Tag immer zwielichtiger verhalten. Die enorme Anzahl an zerknüllten Taschentücher in Elios Zimmer, ist seinem Vater ja bereits bekannt.

Doch in der fünften Woche machen Elio und Oliver einen entscheidenden Fehler: Sie vergessen nach einer heißen Stunde, das von Oliver mitgebrachte Gleitgel zu verstecken. Der Vater entdeckt dies am nächsten Tag und stellt Elio zur Rede. Elio ist ein sehr ehrlicher Mensch und beichtet seinem Vater von seiner Affäre mit Oliver.

Der Vater ist empört und kann es nicht fassen, denn er ist ein extremer Homophob. Er brüllt Beide an, ohrfeigt seinen Sohn, und droht Oliver an, seinen Praktikumsplatz zu verlieren. Außerdem fordert er Elio auf, diese Romanze sofort zu beenden. Falls er noch einmal auf irgendeine Weise Oliver Nähe zeigt, würde er Oliver nach Hause schicken, sein Praktikum wäre sofort beendet und er bekäme die schlechteste Bewertung. Beide brechen in Tränen aus und wissen nicht, wie sie handeln sollen. Sie lieben sich so unglaublich sehr. Doch Oliver braucht das Praktikum dringend und Elio will nicht, dass der Urlaub in die Brüche geht, jetzt, wo es gerade so perfekt läuft.

Oliver entscheidet sich, das Praktikum nicht fortzusetzen und flieht mit seinem Geliebten. Auf sie warten spannende Abenteuer, aber auch Hindernisse. Und am Ende hält ihre Beziehung und sie leben nun bei Elios toleranter Tante. Alle sind endlos glücklich, außer der Vater. Der ist doof.

Bild: (c) SonyPictures

Romeo & Julius am Freitag, 16. März: Zur Sache, Schätzchen – Sex und Hygiene

Hallo Jungs,

jajaja, diese Themenabende sind doch immer etwas ganz Besonderes! Diesmal noch besonderer, denn es geht um Hygiene beim Sex und allem drumherum. Und da es ja in diesem Monat keinen Spieleabend gibt und wir ja auch nicht das Flair einer Selbsthilfegruppe* vermitteln sollen wollen dürfen (unzutreffendes bitte streichen!), wird der Freitag in dieser Woche thematisch und spielerisch spannend. Sex und Hygiene. Klingt wie Exzess im Nonnenkloster oder so. Vielleicht auch ein bisschen widersprüchlich und unsexy. Aber ihr glaubt nicht, was da alles passieren kann. Z. B. wenn der Angebetete gleich vor der Tür steht und man in der Dusche ausrutscht, die Toys in der Spülmaschine in ca. 2 Stunden erst fertig sind und der Jock noch auf der Wäscheleine tropft…

Ihr seid herzlich eingeladen, von den Fehlern anderer zu profitieren, bisher Ungeahntes in euren Wissensschatz aufzunehmen und mit eigenen Fragen zur Klärung absurd anmutender Sachverhalte beizutragen.

Wir treffen uns wie immer am Freitag um 20 Uhr im Mann-O-Meter!

Der Selbsthilfegruppenanleiter freut sich auf euch 😉

Stefan

*Selbsthilfegruppe: Was ist schlimm an ihnen, wie ist das Flair in selbigen und wenn ja, wie viele? Erfahrungsberichte willkommen!

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c9/2014-01-26_Symposium_Tableware_with_erotic_motif_Inv._1964.4_detail_02_Altes_Museum_anagoria.JPG

 

Call me by your name – Auflösung 1

Heyhey!

Ihr erinnert euch an unseren Aufruf, einen möglichen Ausgang für die in „Call me by your name“ erzählte Geschichte zu erfinden und Kinokarten zu gewinnen? Zwei tolle Einsendungen haben wir bereits erhalten! Damit sind 2×2 Kinotickets weg. Und zwei Tickets sind noch da! Also schreibt uns!

Weil die beiden bisher eingereichten Storys so schön sind, möchten wir sie euch nicht vorenthalten und veröffentlichen an dieser Stelle heute die erste. Viel Spaß beim Lesen!


… die beiden lernen sich immer näher kennen, und ihnen wird klar, wie sehr sich ihre Seelen anziehen.

Eigentlich verbringen sie die Zeit, die ihnen noch zur Verfügung steht, gemeinsam. Lediglich die Gepflogenheiten und Pflichten (wie beispielsweise das Mittagessen mit seinen Eltern oder bereits geplante Abendveranstaltungen), welchen sie nachgehen müssen, hindern die beiden daran, sich intensiver kennen zu lernen.

Das macht nichts. Denn durch Abstand gewinnt man Überblick. Ein Überblick, der dem 17-Jährigen klar macht, wie unsterblich er sich in diesen einen Mann verliebt hat. Was diese Liebe, diese Anziehung ausmacht und wie weit er gehen möchte. In diesem Sinne, er hat ja viel Zeit und Inspiration, schreibt er ihm an einem Tag einen kleinen Brief und legt diesen (unbemerkt) auf seinen Schreibtisch:

„Die Menschen können die Augen verschließen vor deinen wunderschönen Augen, vor deinen galanten Bewegungen und stählernen Muskeln, vor der Schönheit; und die Ohren zumachen vor der bezaubernden Melodie in deiner Stimme und den entzückenden Worten, die deine zarten Lippen und deinen schönen Mund verlassen. Aber man kann sich nicht deinem anziehenden Duft entziehen. Denn der Duft ist des Bruders Atem. Und nichts mehr ersehne ich mir, als neben dir zu sein und zu atmen.“

Doch tatsächlich tritt ein Störfaktor auf. Die Zeit. 6 Wochen sind so schnell rumgegangen. Beide haben viel gemeinsam erlebt, sich vieles von der Seele gesprochen und sind sich so unglaublich nahe gekommen. Sie erkennen, dass sie nun mehr verlieren werden, als sie durch ihre Begegnung gewonnen haben.

Ihre Wege trennen sich, der 24-jährige Praktikant muss wieder nach Amerika, um sein Studium fortzuführen und muss seinen 17-jährigen Freund verlassen. Aber nicht ohne eine Botschaft, einen Brief, an ihn gerichtet, an sein Leben und an seinen Charakter:

„Für viele Menschen ist es unerklärlich, wie zwei solche Menschen und Männer mit einer solch unterschiedlichen Herkunft, eine so große intensive Verbundenheit finden können. Du und Ich, wir haben einen Bund zwischen uns geschlossen, der bei den meisten Leuten Neid und Sehnsüchte hervorruft. Für mich ist es wirklich eines der besten Geschenke, welche mir das Leben gegeben haben. Die Liebe, die gegenseitige Zuneigung und vor allem die Freundschaft, welche in uns beiden brodelt. Ich habe mich dir geöffnet und die Erlaubnis gegeben, eine andere Person wirklich zu lieben. So wie ich mich selbst liebe… und Liebe geht auch immer um Schmerz und Opfer.

Es geht darum, die Frage zu beantworten: Wie viel würdest du von deiner Gesundheit und deinem Glück hergeben für den einen, den du liebst? Du bist noch so jung und wirst viele, viele andere Männer, Personen, Menschen kennenlernen, mit welchen du eine gegenseitig sich verehrende Gemeinschaft bilden wirst. Und hoffentlich war ich eine positive Initialzündung dafür, dass du deinen Horizont erweitern sollst. Es existiert Schönheit und Liebe in vielen Weisen, über welche man sich noch nicht im Klaren ist.

Bevor ich gehe, habe ich einen großen Wunsch an dich: Versuche von dir selbst die beste Version zu werden. Und dass bedeutet nicht, dem Maßstab zu folgen, welche andere dir setzen, sondern nur dir selbst gerecht zu werden.

Mit allergrößter Zuneigung und Liebe“

Der 24-jährige ist nun fort, tatsächlich für immer fort. Und doch:

Dem Auge fern, dem Herzen ewig nah.

Ende

Bild: (c) SonyPictures

 

Jungschwuppen Mittwochsclub am 28.2.: I’m starting to feel okay

Hallo Leute,

krass kalt ist es geworden. Endlich dann doch noch, mögen die einen sagen. Andere wiederum hatten ihre Köpfe schon wie kleine Narzissen oder Osterglocken voller Hoffnung aus dem Hoody gestreckt und ziehen sie nun schnell wieder ein. Sonne, ja, aber bitte bei 20 bis 30 Grad mehr! Dann könnte man sich einigermaßen okay fühlen.

Was hilft euch, auf dieser Durststrecke in Richtung Frühling? Irgendwelche Tricks muss es doch geben, sich einigermaßen gut zu fühlen! Ich habe mal gelesen, dass Insekten z. B. Yoga machen. Vielleicht reicht euch ja eine Yogurette. Sicherlich nicht ideal, was die Kalorienbilanz angeht, aber immerhin führt sie nicht direkt zum Tod oder entfruchtet Spermatozoen. Oder so…

Das alles und noch viel mehr können wir besprechen. Müssen wir aber nicht. Vorstellungsrunden ganz in Schweigen gehüllt wird es sicher nicht geben. Also könnt ihr ruhig vorbei kommen. Wie immer am Mittwoch um 18 Uhr!

Auf eure Tipps und Tricks freut sich
Stefan

Foto dilettantisch aufgenommen in der Hamburger Kunsthalle, abgebildet sind von Stefan Marx entworfene Plattencover (z. B. „I’m starting to feel okay“)

 

„Call me by your name“ – Kinotickets gewinnen!

©Sony Pictures

Hallo Jungs,

die diesjährige Berlinale ist vorbei. Habt ihr alle Filme gesehen? Natürlich nicht, oder?!

Zum Glück kommen einige Filme nach der Berlinale doch noch ins „normale“ Kino. Wenn auch erst über ein Jahr später. Einer dieser Filme ist „Call me by your name“, der 2017 auf der Berlinale vorgestellt wurde und ab 1. März bei uns in den Kinos läuft.

Es ist eine Geschichte, wie sie uns allen hätte wiederfahren können: Sommer in Italien. Villa. Intellektuelle Eltern. Und was macht man da als 17-Jähriger? Klar, klassische Musik, transkribieren und vielleicht ein bisschen mit der Freundin flirten…

©Sony Pictures

 

Ups, mit der Freundin? Und das hier in einem schwulen Blog? Ja, wartet ab!

 

Denn es gibt da noch den 24-jährigen Praktikanten des Vaters, der für sechs Wochen im gleichen Haus wohnt. Zwischen beiden entwickelt sich eine Beziehung, von der sonst kaum jemand etwas mitbekommen darf. Und wie heißt es so schön in der kurzen Inhaltsangabe des Filmverleihs: „Inmitten jener prächtigen, sonnengetränkten Szenerie entdecken Elio und Oliver die berauschende Schönheit aufblühenden Verlangens im Verlauf eines Sommers, der ihre Leben für immer verändern wird.“

Wie geht die Geschichte weiter? Also nicht im Buch und im Film, sondern in eurer Vorstellung! Schickt uns eure originelle, aufblühend witzige oder dramatische Idee zum Ausgang dieser Romanze an jugend@mann-o-meter.de. Die schnellsten unter euch werden belohnt, denn wir haben 3×2 Freikarten zu vergeben! Und alle anderen kommen auch ins Kino mit, wenn es heißt:

Call me by your name

Samstag, 17.2., 17 Uhr: Vernissage zur Ausstellung „Goldene Jungschwuppe 2012-2017“

Die AG Jugend des Mann-O-Meter blickt mit einer Fotoausstellung zurück auf die vergangenen Jahre der „Goldenen Jungschwuppe“. Die besten Bilder der Jahre 2012-2017 werden für zwei Monate zu sehen sein.

Die erste Goldene Jungschwuppe fand im Jahr 2002 statt. Die Tuntenshow zu Gunsten des Jugendbereichs des Mann-O-Meters war geboren.

Seit 2012 richtete wieder jährlich die AG Jugend diese Veranstaltung aus. Die Show ist angelehnt an Preisverleihungen a la Goldene Kamera und Echo. Es werden immer wieder Auszeichnungen für peinliche Politiker*innen und patzige Poltergeister mit diskriminierendem oder selbstzerstörerischem Potenzial verliehen!

Gleichzeitig gibt es immer einen Nachwuchscontest, der jungen Künstler*Innen die Möglichkeit gibt sich einmal auf einer großen Bühne zu beweisen.

Über die Jahre hinweg gab es immer wieder Fotoshootings in wechselnder Besetzung. Die Schnappschüsse, Portraits und Flyermotive dieser fünf Jahre werden in den Räumen des Mann-O-Meters am Nollendorfplatz zu bewundern sein.

Die Vernissage findet statt am 17.02.18. um 17 Uhr. Dazu laden zwei der Jungschwuppen Allstars und Kuratorinnen Anna Klatsche und Fanny Famös zu einem Gläschen Sekt ein um die schönen Fotos der letzten Jahre zu feiern und zu begießen.

 

Jungschwuppen Mittwochsclub am 14.2.: Kalendarisches Triptichon

Hallo Leute,

der Mittwoch in dieser Woche hat es wirklich in sich. Wenn heute Schnee-Dienstag war, dann ist morgen Aschermittwoch. Das interessiert die karnevalsbegeisterten Menschen in Berlin, zu denen ja auch ihr zum größten Teil gehört, sicherlich brennend. Aber Aschermittwoch ist ja nicht das Einzige, was an diesem Mittwoch die Gemüter bewegt. Auch zwei andere Ereignisse stehen an. Erratet ihr, welche es sind? Kommt vorbei und feiert mit!

Am Mittwoch ab 18 Uhr im MOM! Wenigstens das ist konstant 😉

Vorfreudige Grüße
Stefan

PS Ich komme am Mittwoch erst ziemlich knapp nach 18 Uhr ins Mann-O-Meter. Wer also ganz pünktlich ist, besetzt bitte schon die Sofa-Ecke!

 

 

Romeo & Julius am 26.1.: Spieleabend

Hallo Leute,

geschafft. Der erste Monat des Jahres wäre fast rum. Es fehlt noch ein Mittwochsclub, ganz zum Ende. Und davor? Spieleabend! Der letzte Freitag lockt traditionell die Spielewütigen, aber auch andere, die eher aus Langeweile vorbeikommen, ins Mann-O-Meter. Gegen Langeweile haben wir ein Rezept. Und die Tradition zwingt es uns förmlich auf. Traditionen sind wichtig, denn sie geben Sicherheit. Ok, von manchen Traditionen sollte man sich auch verabschieden können. Aber erst, wenn zwingende äußere Umstände oder innere Anlässe dies verlangen. Solange freue ich mich auf diejenigen unter euch, die am liebsten zum Spieleabend vorbeikommen. Und auf jene, die diesen Abend gar nicht mögen, aber trotzdem kommen, weil diese Tradition nervt, ok, aber irgendwie ja auch ganz schön ist.

Was wir genau spielen, hängt von euch ab. Bringt lustige und/oder spannende Spiele mit, die ihr schon immer einmal an anderen testen wolltet. Oder verlasst euch auf die traditionell trashige Sammlung im Mann-O-Meter…

Wir treffen uns – ganz traditionell – am Freitag um 20 Uhr im Mann-O-Meter!

Vorfreudige Grüße
Stefan

Jungschwuppen Mittwochsclub am 24.1.: Wir hätten gern das aschgrau

Hallo Leute,

ok, ich bin kein Fan des Winters, was nun wirklich keine große Überraschung ist. Aber was noch schlimmer ist als ein klirrender, kalter, klarer Winter ist Suppe. Und ich meine nicht irgendeine Festtagssuppe, sondern diese verschiedenen Abstufungen von grau, die uns bei fast schon frühlingshaften Temperaturen derzeit den Tag versauen. Wettersuppe. Ich hab keinen Plan, wie lange das noch dauern soll und wie ich das durchstehen soll. Das Wetter ist ein sanft-grauer Hauch von nichts. Auch nachts, nichts. Ich will meinen schönen Berliner Schneematsch zurück!

Was also tun? Ok, man kann lernen, für die Schule, die Uni, das Leben. Das geht immer. Lebenslang. Man kann lesen. Was ja auch eine Form von Lernen ist. Denn wer liest, verzeichnet zumindest keine Minuspunkte auf dem immerwährenden Wissenszuwachskonto. Na Wahnsinn. Immerhin: seit letztem Freitag kann niemand mehr behaupten, er kenne keine aktuelle schwule Literatur. Stoff ist da!

Naja, wer vom Lernen und zum Lesen zu müde ist, der kann sich natürlich auch gern ins Mann-O-Meter zum Jungschwuppen Mittwochsclub vortasten. Mit Mann und Maus. Mausgrau, durch Nebelschwaden. Wir starten unsere kleine Kaffee-Kola-Kakao-Kwatsch-Runde wie immer um 18 Uhr. Und ihr seid herzlich eingeladen, Licht ins Dunkel zu bringen!

Viele Grüße
Stefan

 

Romeo & Julius am Freitag, 19.1.: JungLiteraTunten – schwule Bücherrunde

Heyho!

Diesen Freitag beschäftigen wir uns mit Büchern für junge Schwule. Dazu haben wir Benjamin Scheffler, den Leiter der Jugendbibliothek der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, und Gerd Bräutigam, der hier bei Mann-O-Meter die schwule Literaturgruppe anleitet, eingeladen. Wir treffen uns wie immer um 20:00 Uhr und Neue sind natürlich willkommen.

Damit etwas klarer ist, worum es geht, habe ich ein paar Fragen aufgeschrieben, die wir vielleicht im Lauf des Abends beantworten können:

1. Welche Angebote gibt es von den Bibliotheken, die für schwule Jugendliche interessant sind?

2. Wie finde ich schwule Bücher und Filme in der Bibliothek?

3. Gibt es gute schwule Jugendliteratur, wo sich der Protagonist nicht
umbringt?

4. Welches Buch könnte mich als 12-14 jähriger schwuler Junge interessieren?

5. Was sind Klassiker der Schwuppenliteratur? Was gibt es Aktuelles?

6. Gibt es für gute Bücher über schwulen Sex?

7. Gibt es gute Ratgeber zum Coming-Out?

8. Gibt es etwas zu Religionen und schwul sein?

9. Gibt es etwas Tolles zur schwulen Geschichte?

10. Gibt es schwule Comics oder Mangas?

Ihr könnt natürlich auch noch andere Fragen stellen!

Wir treffen uns Freitag, 20 Uhr, wie immer, klar, im Mann-O-Meter!

Arndt