Romeo & Julius am 13.4.: Jungschwuppen Kochstudio

Guten Tag, Cheers, prost auf Freitag – Wochenende ✨

Ja es ist schon mal wieder soweit das Kochstudio startet um 20 Uhr in der Bülowstraße also im MOM

Welcher Wochentag? Freitag! Neben einem 4 Gänge-Menu ala Tiefkühltruhe liegt ein Mikrowellengericht voll magischer Subtanz sowie abstinent in Geschmack im Kühlschrank.

Are you ready? Steht auf der Verpackung.

Ein Blick auf die Verpackung verspricht: Kohlenhydrate, Ballaststoffe, 2 Vitamine und ohne Zucker

Wow das ist beeindruckend, relativ Gesund für ein „fertiges“ Gericht. Doch so sei es!

Oder auch nicht? Es wird Freitag selbst gekocht! Was es zu essen gibt? Das Kochstudio überlegt und studiert noch 😉

Wir sehen uns am Freitag, den 13.4.! Also auf schwarze Katzen und fettige Fertiggerichte aufpassen!

Bis Morgen!

Tim

Jungschwuppen Mittwochsclub am 11. April: Fit für den Frühling 🤸🏼‍♂️💪🏼

Hallo ihr Freunde des Hoch-Frühlings!

Ist das nicht zauberhaft? Zu Ostern noch (Schnee-)Regen und jetzt standardmäßig 20° und mehr, zumindest tagsüber in der Sonne! Wer war in den vergangenen Tagen schon am See oder gar in einem? Spätestens im Strandbad zeigt sich dann, wer regelmäßig fleißig wo trainiert. Im Sportstudio oder an der Kuchentheke.

Wie wichtig ist euch ein sportlicher Body (bei euch und bei anderen)? Und was tut ihr im Zweifel dafür und wie überwindet ihr den inneren Schweinehund? Oder ist euch das alles sowieso egal? Darüber können wir am Mittwoch zum Einstieg bei einer Tüte Haribo reden. Nur nicht den Mund zu voll nehmen! Aber frühlingsfit, klar…

Wir treffen uns wie immer um 18 Uhr im (zumindest jetzt gerade, während diese Zeilen in die Tastatur gleiten, sonnendurchfluteten) Mann-O-Meter! Ich bin auf jeden Fall da, aber vielleicht ja auch Aaron und/oder Tim, also die halbwegs komplette Jungschwuppen-Gang 😅

Stefan

 

Romeo & Julius am 6. April: Nachtflohmarkt

Morgen gehts auf einen Nachtflohmarkt 🙂

——- Es folgt ein Märchen! ——-

Voller Konzentration mit einer Passion voll Glück liefen sie auf eine Flohmarktkiste zu, den Berg hinauf.
Ihr Outfit wunderbar in einer großen Wolke teuren Parfüms. Sie waren die schönsten im Umkreis weltweit. Nichts konnte sie aufhalten, vielleicht der eine oder andere Vintageladen, aber sonst: Nichts
Die Flitterwochen waren dem Konzept Flohmarkt gesinnt.
Die Kiste war noch um Marathonlänge entfernt, doch – nun ja – nichts konnte sie aufhalten auf dem Weg zu einem Fund der bedingungslosen Bedeutung, der in einer Kiste lag. Sie wussten, hier drin war mehr als was auch immer. Ja mehr als Trödel. Die allwissende App Vintageia hatte ihnen die Kiste vorgeschlagen. Nach einem langen Flug und einer halben Weltreise (und den Strapazen) war es nun soweit. Das Ziel vor ihren Augen kilometerweit entfernt. Die beiden hatten Durst und so kam es: Ein Vintageladen vor ihren Augen glasklar. Vielleicht gibt es dort auch einen Sekt ab einem Einkauf von ..?
So kam es, die Kiste war vergessen, sowie die App. Die neuen Outfits waren gut und ergänzten ihre Schönheit regional, sowohl weltweit als auch im Weltall.

—— Ende des Märchens ——

Wir treffen uns wie immer pünktlich im MOM, am Freitag um 20 Uhr!

Ich freue mich auf Euch

Cheers
Tim

*Bist du ein Schnäppchenjäger?

Jungschwuppen Mittwochsclub am 4.4.: Coming out in der Schule?

Hey ihr Ex-Oster-Hasen!

Ostern ist vorbei, aber die Frühjahrsmüdigkeit noch lange nicht. Das ist wie bei der S-Bahn, die immer einen Grund hat, auszufallen oder sich zu verspäten – egal welche Jahreszeit gerade ist. Genauso verhält es sich mit dem Müßiggang. Frühjahrsmüdigkeit kennt ja wohl jeder. Um im Sommer, wenn es brütend heiß ist, wer bewegt sich da weiter als bis zum See und dann vielleicht mal kurz hinein in selbigen und wieder zur Lagerstätte? Herbst ist eh ungünstig, die Tage werden kürzer. Naja, und Winterschlaf heißt ja auch so, weil man schläft. Oder zumindest schlafen will. Und doch ist der Winterschlaf jetzt offiziell beendet. Die Natur erwacht, so manch einer verlässt seine Höhle. Das ist quasi wie ein Coming out!

Womit wir zauberhaft auf das nächste Thema dieser Meldung übergeleitet hätten: Coming out. Die meisten haben es hinter sich, einige – wenigstens zum Teil – noch vor sich. Ein Patentrezept gibt es nicht. Die einen wagen den Rundumschlag, die anderen gehen sehr vorsichtig vor. Erst mal die besten Freund_innen einweihen, vielleicht die lesbische Tante. Oder nur die Eltern? Vor dem Coming out in der Schule haben viele gehörigen Respekt. Denn eins steht fest, unabhängig von der Reaktion der Mitschüler_innen: Bis zum MSA oder Abi hängt man noch zusammen! Nicht umsonst warten viele bis zum Ende der Schulzeit, um die Folgen ihres Coming outs besser kontrollieren zu können. Andere haben es auch so gut im Griff und kein Problem. Soll es doch die ganze Schule wissen! Was ist euer Plan (gewesen)? Pro und Contra?

So oder so: frühlingshafte Temperaturen sollen euch ins MOM locken! Und Tim erwartet euch (vielleicht zum ersten gemeinsamen Eisessen in diesem Jahr)…

Los geht es wie immer am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter – jetzt wieder mit Außenbestuhlung!

Stefan

Foto: www.flickr.com/photos/lynnfriedman

 

Call me by your name – Auflösung 2

Hallo liebe Leser*innen!

Ihr erinnert euch an unseren Aufruf, einen möglichen Ausgang für die in „Call me by your name“ erzählte Geschichte zu erfinden und Kinokarten zu gewinnen? Hier die zweite Einsendung, die wir veröffentlichen dürfen – ganz zauberhaft!

Achso, hinter der zweiten Einsendung verbargen sich eigentlich zwei Geschichten, eine davon seriös (im Rahmen ihrer Möglichkeiten), die andere eher – ähäm – unseriös oder nicht jugendfrei oder wie auch immer… Eine davon haben wir hier ausgewählt…

Viel Spaß beim Lesen!

PS Die erste Einsendung findet ihr hier zum Nachlesen.


 

Elio und Oliver verheimlichen nun seit 3 Wochen ihre Romanze. Elios Vater bemerkt, dass sich sowohl sein Sohn als auch der Praktikant von Tag zu Tag immer zwielichtiger verhalten. Die enorme Anzahl an zerknüllten Taschentücher in Elios Zimmer, ist seinem Vater ja bereits bekannt.

Doch in der fünften Woche machen Elio und Oliver einen entscheidenden Fehler: Sie vergessen nach einer heißen Stunde, das von Oliver mitgebrachte Gleitgel zu verstecken. Der Vater entdeckt dies am nächsten Tag und stellt Elio zur Rede. Elio ist ein sehr ehrlicher Mensch und beichtet seinem Vater von seiner Affäre mit Oliver.

Der Vater ist empört und kann es nicht fassen, denn er ist ein extremer Homophob. Er brüllt Beide an, ohrfeigt seinen Sohn, und droht Oliver an, seinen Praktikumsplatz zu verlieren. Außerdem fordert er Elio auf, diese Romanze sofort zu beenden. Falls er noch einmal auf irgendeine Weise Oliver Nähe zeigt, würde er Oliver nach Hause schicken, sein Praktikum wäre sofort beendet und er bekäme die schlechteste Bewertung. Beide brechen in Tränen aus und wissen nicht, wie sie handeln sollen. Sie lieben sich so unglaublich sehr. Doch Oliver braucht das Praktikum dringend und Elio will nicht, dass der Urlaub in die Brüche geht, jetzt, wo es gerade so perfekt läuft.

Oliver entscheidet sich, das Praktikum nicht fortzusetzen und flieht mit seinem Geliebten. Auf sie warten spannende Abenteuer, aber auch Hindernisse. Und am Ende hält ihre Beziehung und sie leben nun bei Elios toleranter Tante. Alle sind endlos glücklich, außer der Vater. Der ist doof.

Bild: (c) SonyPictures

Jungschwuppen Mittwochsclub am 21.03.2018:

Hey 🙂

Morgen ist es so weit! Zeit sich über aktuellen Tratsch oder tiefgreifende Ereignisse auszutauschen wie das Wetter!
Oder eine subtilere Frage: Was möchte ich trinken? Einen Kakao, Tee oder Cola? Oder die Gewichtsfrage; macht Cola dick? Oder macht mich der Cappuccino auch wach?

Mittwochsclub  um 18 Uhr im Mann-O-Meter

Es erwartet euch Aaron!

Grüße
Tim

Romeo & Julius am Freitag, 16. März: Zur Sache, Schätzchen – Sex und Hygiene

Hallo Jungs,

jajaja, diese Themenabende sind doch immer etwas ganz Besonderes! Diesmal noch besonderer, denn es geht um Hygiene beim Sex und allem drumherum. Und da es ja in diesem Monat keinen Spieleabend gibt und wir ja auch nicht das Flair einer Selbsthilfegruppe* vermitteln sollen wollen dürfen (unzutreffendes bitte streichen!), wird der Freitag in dieser Woche thematisch und spielerisch spannend. Sex und Hygiene. Klingt wie Exzess im Nonnenkloster oder so. Vielleicht auch ein bisschen widersprüchlich und unsexy. Aber ihr glaubt nicht, was da alles passieren kann. Z. B. wenn der Angebetete gleich vor der Tür steht und man in der Dusche ausrutscht, die Toys in der Spülmaschine in ca. 2 Stunden erst fertig sind und der Jock noch auf der Wäscheleine tropft…

Ihr seid herzlich eingeladen, von den Fehlern anderer zu profitieren, bisher Ungeahntes in euren Wissensschatz aufzunehmen und mit eigenen Fragen zur Klärung absurd anmutender Sachverhalte beizutragen.

Wir treffen uns wie immer am Freitag um 20 Uhr im Mann-O-Meter!

Der Selbsthilfegruppenanleiter freut sich auf euch 😉

Stefan

*Selbsthilfegruppe: Was ist schlimm an ihnen, wie ist das Flair in selbigen und wenn ja, wie viele? Erfahrungsberichte willkommen!

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c9/2014-01-26_Symposium_Tableware_with_erotic_motif_Inv._1964.4_detail_02_Altes_Museum_anagoria.JPG

 

Romeo & Julius am 9.3.: Speed Dating

Amore! HALLO!

Go go go! Vor Schnelligkeit an Informationsfluss sind wir ganz entzückt. Es wird laut gemurmelt!
Grr: Love of my Life! Er wird der Richtige sein! Der auf der anderen Seite des Tisches! Oder auch nicht?! 4ever! Oh doch! Herzen werden rasen am Freitag oder auch voll im Korb landen! Enttäuscht, voller Schmerz, erhobenen Hauptes verlässt ein Schönling das MOM.

Gehe nicht! Love of my life! Du bist der Richtige! Ja! Mr. Right!

FAQ of Love der neuen Sachlichkeit à la Gay:

1. Wie funktioniert Speeddating? – Mehr dazu morgen.

2. Wie zaubere ich das Funkeln meines Gegenübers heraus?  – Mhm.

3. Wie muss ich mich anziehen bzw. was ist übertrieben? – Schön.

4. Werde ich mich auch verlieben? – Ja oder Nein oder vielleicht!

5. Ich kenne keinen aus der Gruppe, erhöhen sich meine Chancen sich zu verlieben? – Es kommt drauf an. Einfach vorbei schauen.

6. Ich bin sehr schüchtern! – Warum bist du schüchtern?

7. Wird es Morgen gefährlich? – Mhm nee.

8. Gibt es Alkohol? – Nicht erlaubt.

9. Wird die Stimmung wie im Film sein? – Ja.

10. Werde ich mich auch verlieben? – Siehe Fragestellung 4…

Morgen, also morgen (Freitag) um 20Uhr: Speed Dating im MOM! Es freuen sich: Tim und Aaron

Call me by your name – Auflösung 1

Heyhey!

Ihr erinnert euch an unseren Aufruf, einen möglichen Ausgang für die in „Call me by your name“ erzählte Geschichte zu erfinden und Kinokarten zu gewinnen? Zwei tolle Einsendungen haben wir bereits erhalten! Damit sind 2×2 Kinotickets weg. Und zwei Tickets sind noch da! Also schreibt uns!

Weil die beiden bisher eingereichten Storys so schön sind, möchten wir sie euch nicht vorenthalten und veröffentlichen an dieser Stelle heute die erste. Viel Spaß beim Lesen!


… die beiden lernen sich immer näher kennen, und ihnen wird klar, wie sehr sich ihre Seelen anziehen.

Eigentlich verbringen sie die Zeit, die ihnen noch zur Verfügung steht, gemeinsam. Lediglich die Gepflogenheiten und Pflichten (wie beispielsweise das Mittagessen mit seinen Eltern oder bereits geplante Abendveranstaltungen), welchen sie nachgehen müssen, hindern die beiden daran, sich intensiver kennen zu lernen.

Das macht nichts. Denn durch Abstand gewinnt man Überblick. Ein Überblick, der dem 17-Jährigen klar macht, wie unsterblich er sich in diesen einen Mann verliebt hat. Was diese Liebe, diese Anziehung ausmacht und wie weit er gehen möchte. In diesem Sinne, er hat ja viel Zeit und Inspiration, schreibt er ihm an einem Tag einen kleinen Brief und legt diesen (unbemerkt) auf seinen Schreibtisch:

„Die Menschen können die Augen verschließen vor deinen wunderschönen Augen, vor deinen galanten Bewegungen und stählernen Muskeln, vor der Schönheit; und die Ohren zumachen vor der bezaubernden Melodie in deiner Stimme und den entzückenden Worten, die deine zarten Lippen und deinen schönen Mund verlassen. Aber man kann sich nicht deinem anziehenden Duft entziehen. Denn der Duft ist des Bruders Atem. Und nichts mehr ersehne ich mir, als neben dir zu sein und zu atmen.“

Doch tatsächlich tritt ein Störfaktor auf. Die Zeit. 6 Wochen sind so schnell rumgegangen. Beide haben viel gemeinsam erlebt, sich vieles von der Seele gesprochen und sind sich so unglaublich nahe gekommen. Sie erkennen, dass sie nun mehr verlieren werden, als sie durch ihre Begegnung gewonnen haben.

Ihre Wege trennen sich, der 24-jährige Praktikant muss wieder nach Amerika, um sein Studium fortzuführen und muss seinen 17-jährigen Freund verlassen. Aber nicht ohne eine Botschaft, einen Brief, an ihn gerichtet, an sein Leben und an seinen Charakter:

„Für viele Menschen ist es unerklärlich, wie zwei solche Menschen und Männer mit einer solch unterschiedlichen Herkunft, eine so große intensive Verbundenheit finden können. Du und Ich, wir haben einen Bund zwischen uns geschlossen, der bei den meisten Leuten Neid und Sehnsüchte hervorruft. Für mich ist es wirklich eines der besten Geschenke, welche mir das Leben gegeben haben. Die Liebe, die gegenseitige Zuneigung und vor allem die Freundschaft, welche in uns beiden brodelt. Ich habe mich dir geöffnet und die Erlaubnis gegeben, eine andere Person wirklich zu lieben. So wie ich mich selbst liebe… und Liebe geht auch immer um Schmerz und Opfer.

Es geht darum, die Frage zu beantworten: Wie viel würdest du von deiner Gesundheit und deinem Glück hergeben für den einen, den du liebst? Du bist noch so jung und wirst viele, viele andere Männer, Personen, Menschen kennenlernen, mit welchen du eine gegenseitig sich verehrende Gemeinschaft bilden wirst. Und hoffentlich war ich eine positive Initialzündung dafür, dass du deinen Horizont erweitern sollst. Es existiert Schönheit und Liebe in vielen Weisen, über welche man sich noch nicht im Klaren ist.

Bevor ich gehe, habe ich einen großen Wunsch an dich: Versuche von dir selbst die beste Version zu werden. Und dass bedeutet nicht, dem Maßstab zu folgen, welche andere dir setzen, sondern nur dir selbst gerecht zu werden.

Mit allergrößter Zuneigung und Liebe“

Der 24-jährige ist nun fort, tatsächlich für immer fort. Und doch:

Dem Auge fern, dem Herzen ewig nah.

Ende

Bild: (c) SonyPictures

 

Jungschwuppen Mittwochsclub am 28.2.: I’m starting to feel okay

Hallo Leute,

krass kalt ist es geworden. Endlich dann doch noch, mögen die einen sagen. Andere wiederum hatten ihre Köpfe schon wie kleine Narzissen oder Osterglocken voller Hoffnung aus dem Hoody gestreckt und ziehen sie nun schnell wieder ein. Sonne, ja, aber bitte bei 20 bis 30 Grad mehr! Dann könnte man sich einigermaßen okay fühlen.

Was hilft euch, auf dieser Durststrecke in Richtung Frühling? Irgendwelche Tricks muss es doch geben, sich einigermaßen gut zu fühlen! Ich habe mal gelesen, dass Insekten z. B. Yoga machen. Vielleicht reicht euch ja eine Yogurette. Sicherlich nicht ideal, was die Kalorienbilanz angeht, aber immerhin führt sie nicht direkt zum Tod oder entfruchtet Spermatozoen. Oder so…

Das alles und noch viel mehr können wir besprechen. Müssen wir aber nicht. Vorstellungsrunden ganz in Schweigen gehüllt wird es sicher nicht geben. Also könnt ihr ruhig vorbei kommen. Wie immer am Mittwoch um 18 Uhr!

Auf eure Tipps und Tricks freut sich
Stefan

Foto dilettantisch aufgenommen in der Hamburger Kunsthalle, abgebildet sind von Stefan Marx entworfene Plattencover (z. B. „I’m starting to feel okay“)

 

„Call me by your name“ – Kinotickets gewinnen!

©Sony Pictures

Hallo Jungs,

die diesjährige Berlinale ist vorbei. Habt ihr alle Filme gesehen? Natürlich nicht, oder?!

Zum Glück kommen einige Filme nach der Berlinale doch noch ins „normale“ Kino. Wenn auch erst über ein Jahr später. Einer dieser Filme ist „Call me by your name“, der 2017 auf der Berlinale vorgestellt wurde und ab 1. März bei uns in den Kinos läuft.

Es ist eine Geschichte, wie sie uns allen hätte wiederfahren können: Sommer in Italien. Villa. Intellektuelle Eltern. Und was macht man da als 17-Jähriger? Klar, klassische Musik, transkribieren und vielleicht ein bisschen mit der Freundin flirten…

©Sony Pictures

 

Ups, mit der Freundin? Und das hier in einem schwulen Blog? Ja, wartet ab!

 

Denn es gibt da noch den 24-jährigen Praktikanten des Vaters, der für sechs Wochen im gleichen Haus wohnt. Zwischen beiden entwickelt sich eine Beziehung, von der sonst kaum jemand etwas mitbekommen darf. Und wie heißt es so schön in der kurzen Inhaltsangabe des Filmverleihs: „Inmitten jener prächtigen, sonnengetränkten Szenerie entdecken Elio und Oliver die berauschende Schönheit aufblühenden Verlangens im Verlauf eines Sommers, der ihre Leben für immer verändern wird.“

Wie geht die Geschichte weiter? Also nicht im Buch und im Film, sondern in eurer Vorstellung! Schickt uns eure originelle, aufblühend witzige oder dramatische Idee zum Ausgang dieser Romanze an jugend@mann-o-meter.de. Die schnellsten unter euch werden belohnt, denn wir haben 3×2 Freikarten zu vergeben! Und alle anderen kommen auch ins Kino mit, wenn es heißt:

Call me by your name

Romeo & Julius am 23.2.: Spieleabend

Hey!
Gewonnen, gewonnen! Oder auch nicht, wie auch immer! Morgen ist der letzte Spieleabend vor Ostern!
Also Freitag um 20 Uhr im MOM! Bringt gerne Spiele mit, die ihr spielen wollt!

Also bis Morgen!
Aaron und Tim

Jungschwuppen Mittwochsclub am 21.2.

Hey 🙂

es ist soweit! Zeit für meinen Kürzesten, prägnantesten Blogeintrag jemals! Wir treffen uns Mittwoch, also morgen, um 18 Uhr im MOM! Ich freue mich auf Euch! 🙂

Grüße
Tim

Samstag, 17.2., 17 Uhr: Vernissage zur Ausstellung „Goldene Jungschwuppe 2012-2017“

Die AG Jugend des Mann-O-Meter blickt mit einer Fotoausstellung zurück auf die vergangenen Jahre der „Goldenen Jungschwuppe“. Die besten Bilder der Jahre 2012-2017 werden für zwei Monate zu sehen sein.

Die erste Goldene Jungschwuppe fand im Jahr 2002 statt. Die Tuntenshow zu Gunsten des Jugendbereichs des Mann-O-Meters war geboren.

Seit 2012 richtete wieder jährlich die AG Jugend diese Veranstaltung aus. Die Show ist angelehnt an Preisverleihungen a la Goldene Kamera und Echo. Es werden immer wieder Auszeichnungen für peinliche Politiker*innen und patzige Poltergeister mit diskriminierendem oder selbstzerstörerischem Potenzial verliehen!

Gleichzeitig gibt es immer einen Nachwuchscontest, der jungen Künstler*Innen die Möglichkeit gibt sich einmal auf einer großen Bühne zu beweisen.

Über die Jahre hinweg gab es immer wieder Fotoshootings in wechselnder Besetzung. Die Schnappschüsse, Portraits und Flyermotive dieser fünf Jahre werden in den Räumen des Mann-O-Meters am Nollendorfplatz zu bewundern sein.

Die Vernissage findet statt am 17.02.18. um 17 Uhr. Dazu laden zwei der Jungschwuppen Allstars und Kuratorinnen Anna Klatsche und Fanny Famös zu einem Gläschen Sekt ein um die schönen Fotos der letzten Jahre zu feiern und zu begießen.

 

Romeo & Julius am 16.2.: Berlinale Spezial

Hey 🙂

Also es ist soweit: die Berlinale ist eröffnet! Unglaublich viele Filme flimmern in den Lichtspielhäusern.
Zeit sich das ganze mal anzuschauen, am Freitag den 16.02. treffen wir uns zur gewohnten Zeit im MOM! Also 20 Uhr 🙂 – Dann geht es auf zum Berlinale Night Talk von Radio Eins am Potsdamer Platz. Wer schon mal schauen möchte folgt diesem Link: Klick!

Wem das zu spät ist, hat die Möglichkeit, im MOM einen queeren Arthouse-Film zu schauen. Von Stefan handverlesen und betreut!

Cheers,
Tim

 

Jungschwuppen Mittwochsclub am 14.2.: Kalendarisches Triptichon

Hallo Leute,

der Mittwoch in dieser Woche hat es wirklich in sich. Wenn heute Schnee-Dienstag war, dann ist morgen Aschermittwoch. Das interessiert die karnevalsbegeisterten Menschen in Berlin, zu denen ja auch ihr zum größten Teil gehört, sicherlich brennend. Aber Aschermittwoch ist ja nicht das Einzige, was an diesem Mittwoch die Gemüter bewegt. Auch zwei andere Ereignisse stehen an. Erratet ihr, welche es sind? Kommt vorbei und feiert mit!

Am Mittwoch ab 18 Uhr im MOM! Wenigstens das ist konstant 😉

Vorfreudige Grüße
Stefan

PS Ich komme am Mittwoch erst ziemlich knapp nach 18 Uhr ins Mann-O-Meter. Wer also ganz pünktlich ist, besetzt bitte schon die Sofa-Ecke!

 

 

Romeo & Julius am 26.1.: Spieleabend

Hallo Leute,

geschafft. Der erste Monat des Jahres wäre fast rum. Es fehlt noch ein Mittwochsclub, ganz zum Ende. Und davor? Spieleabend! Der letzte Freitag lockt traditionell die Spielewütigen, aber auch andere, die eher aus Langeweile vorbeikommen, ins Mann-O-Meter. Gegen Langeweile haben wir ein Rezept. Und die Tradition zwingt es uns förmlich auf. Traditionen sind wichtig, denn sie geben Sicherheit. Ok, von manchen Traditionen sollte man sich auch verabschieden können. Aber erst, wenn zwingende äußere Umstände oder innere Anlässe dies verlangen. Solange freue ich mich auf diejenigen unter euch, die am liebsten zum Spieleabend vorbeikommen. Und auf jene, die diesen Abend gar nicht mögen, aber trotzdem kommen, weil diese Tradition nervt, ok, aber irgendwie ja auch ganz schön ist.

Was wir genau spielen, hängt von euch ab. Bringt lustige und/oder spannende Spiele mit, die ihr schon immer einmal an anderen testen wolltet. Oder verlasst euch auf die traditionell trashige Sammlung im Mann-O-Meter…

Wir treffen uns – ganz traditionell – am Freitag um 20 Uhr im Mann-O-Meter!

Vorfreudige Grüße
Stefan

Jungschwuppen Mittwochsclub am 24.1.: Wir hätten gern das aschgrau

Hallo Leute,

ok, ich bin kein Fan des Winters, was nun wirklich keine große Überraschung ist. Aber was noch schlimmer ist als ein klirrender, kalter, klarer Winter ist Suppe. Und ich meine nicht irgendeine Festtagssuppe, sondern diese verschiedenen Abstufungen von grau, die uns bei fast schon frühlingshaften Temperaturen derzeit den Tag versauen. Wettersuppe. Ich hab keinen Plan, wie lange das noch dauern soll und wie ich das durchstehen soll. Das Wetter ist ein sanft-grauer Hauch von nichts. Auch nachts, nichts. Ich will meinen schönen Berliner Schneematsch zurück!

Was also tun? Ok, man kann lernen, für die Schule, die Uni, das Leben. Das geht immer. Lebenslang. Man kann lesen. Was ja auch eine Form von Lernen ist. Denn wer liest, verzeichnet zumindest keine Minuspunkte auf dem immerwährenden Wissenszuwachskonto. Na Wahnsinn. Immerhin: seit letztem Freitag kann niemand mehr behaupten, er kenne keine aktuelle schwule Literatur. Stoff ist da!

Naja, wer vom Lernen und zum Lesen zu müde ist, der kann sich natürlich auch gern ins Mann-O-Meter zum Jungschwuppen Mittwochsclub vortasten. Mit Mann und Maus. Mausgrau, durch Nebelschwaden. Wir starten unsere kleine Kaffee-Kola-Kakao-Kwatsch-Runde wie immer um 18 Uhr. Und ihr seid herzlich eingeladen, Licht ins Dunkel zu bringen!

Viele Grüße
Stefan

 

Jungschwuppen Mittwochsclub am 17.01.2018

Huhu, Cheers!

Diese Woche findet die Berlin Fashionweek statt. Zeit, eine Modenschau zu besuchen oder zum Mittwochsclub zu kommen! Ihr habt die Wahl. Doch jetzt die Retrospektive einer gestressten Modejournalisten im dreckigen Berlin vom Montag:

Der Kaffee in der linken Hand, mit der rechten tippt sie den neuen Twitter-Eintrag ein, schneller als Wassereis in der Sahara schmilzt.
Mürrisch, voller Kälte an den Händen, umklammert sie den Kaffeebecher. Sie wurde von der Redaktion in ein Hotel in Wedding gebucht, Kostenreduktion. „Die Gestresste“ war ihr Spitzname in der Redaktion in London. Ihr wurde die miese Aufgabe zugeteilt, über Nachhaltigkeit und Biomode in der Branche zu schreiben. Sie lehnte es ab, Bio war höchstens die Milch in ihrem Kaffee, mehr nicht. Sie hatte auch keinen Bock auf eine Horizonterweiterung, ein Blick in die dunklen Wolken Berlins reichte. Auf dem Weg zu einer Schau musste sie die Bahn nehmen, Taxis auf eigene Kosten. Sie fühlte sich nicht wohl, abgesehen von der Hotellage – mies! Sie war fertig mit dem Beitrag, Zeit zu rauchen! Sie verpasste den Zug, weil die Zigarette noch nicht bis zur Markierung abgebrannt war, Zeit für einen neuen Tweed!

Wer auch aufgeraucht hat oder Nichtraucher ist (Rauchen ist tödlich oder kann tödlich sein), kommt zur gewohnten Zeit um 18 Uhr ins MOM! Zeit, bei einer Cola über Gott und die Welt zu sprechen und sich über Fashionvictims auszutauschen!

Also bis Morgen, Mittwoch! 🙂

Grüße
Tim

 

Jungschwuppen Mittwochsclub am 10.1.18

Hallo Jungs,

der Januar ist in diesem Jahr irgendwie ganz schön trist. Kein Schnee, nicht wirklich kalt, dafür aber recht dunkel und trübe. Ok, es regnet nicht dauerhaft in Strömen, das ist ja schon mal etwas. Dennoch provoziert diese Jahreszeit leichte Ausbruchsgelüste, oder nicht? Angenommen den Fall, es gäbe – ganz hypothetisch und im anzuprangernden Konjunktiv gesprochen – also es gäbe sie, die Möglichkeit einer Insel, egal ob tatsächlich als Eiland umgeben von Wasser oder nur in unseren Gedanken. Sonnig oder warumgrausepia, Hauptsache erholsam und irgendwie wärmend. Was wäre eure Insel, wie sähe sie aus? Strand und Sonne? Blumen und Vögel? Eis und klare Kante? Immer Vollmond?

Lasst uns gedanklich ausbrechen aus diesem gerade begonnenen Jahr, nur um gleich wieder zurückzukehren zu den ganz irdischen Konstellationen. Wir haben nämlich an diesem Mittwoch den Gruppenraum im Mann-O-Meter für uns und ich möchte euch dazu einladen, mal zu schauen, was bei den Jungschwuppen im Moment richtig gut läuft, was schwierig ist, wo es Probleme gibt und wie man am besten mit ihnen umgeht. Ihr seid deshalb noch zahlreicher als sonst eingeladen, denn es geht darum, wie eure schwule Jugendgruppe in Berlin auch in Zukunft offen für Querdenker und -schießer, Zurückhaltende, Lautstarke, neue Besucher, alte Besucher und alle anderen ist. Wir starten wie gewohnt am Mittwoch um 18 Uhr!

Ich freue mich auf euch und eine hoffentlich anregende und konstruktive Diskussion!

Stefan