Mittwochsclub am 03. Juni: It’s a bright June afternoon

„It’s a bright June afternoon, and it never gets dark!“ Und, „28-29 Grad, und es wird noch heißer“, hofft zumindest die Morgenpost. Ja, der Sommer ist da und die großen Veranstaltungen kommen auf uns zu!

Was mich die Woche zum grübeln gebracht hat war die Mietpreisbremse. Kurz zusammengefasst: Seit gestern gilt in Berlin ein Gesetz, wonach die Mieten bei Neuvermietungen maximal 10% über ortsüblichen Niveau liegen darf. Anfangs fand ich das klasse: Gerade wir Studenten sind doch dafür bekannt hier und da mal ein neues Viertel ausprobieren zu müssen, die In-Kieze wechseln ja schließlich auch alle zwei Wochen.

Und dann kam mir irgendwann der Gedanke, dass 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete doch heißt, dass eigentlich die profitieren, die auch 10% über den Durchschnitt verdienen. Und heißen unsere Probleme nicht Modernisierung und Umwandlung, die, die mit den Neubauten, das Gesetz ja gar nicht betreffen? Umfassende Renovierungen sind weiterhin von der Mietpreisbremse befreit. Quasi ein Anreiz der Vermieter die Lücken des Gesetzes auszunützen.

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Wohnen in Berlin wird teuer. Und darüber möchte ich mit euch morgen diskutieren: Schaden die Mietpreise der Vielfalt Berlins? Als Teeny hab‘ ich doch immer von einer Stadt geträumt in der alles möglich ist; viele Flächen frei sind, einfach benützt werden können. Man für ein Apple und ein Ei sich ne halb zerfallene Altbauwohnung mieten kann. Die Zeiten sind dann wohl vorbei, oder?

Sagt mir morgen eure Meinung. Aber bitte nicht einfach so, sondern bei einem leckeren Eis. Denn, it will be a bright June Afternoon und den lassen wir bei Schoko- und Vanilleeis auch schön ausklingen.

Bis morgen, den 03. Juni, um 18 Uhr im Mann-O-Meter!

Euer Steven.

Klicktipp: Link!

 

Jungschwuppen Mittwochsclub am 06.07. 2014: Es wendet sich das Blatt!

Wir freuen uns sehr über manche Entwicklungen der letzten Stunden. Call_Me_Kuchu_Poster_Wikipedia

CSD! CSD! CSD!

Habt ihr früher jemals das Initialwort „CSD“ oder das LGBT-Thema öfter gehört als in diesem Jahr?

Wir, nicht. Jedenfalls nicht so oft in den überregionalen Zeitungen. Und es wir immer besser!

In Uganda können Schwulen und Lesben endlich ihre CSD-Parade am helllichten Tag veranstalten.

Noch in diesem Jahr, 2014, wollte ugandischer Staatschef Yoweri Museveni jeden zu Lebenslänglicher Haft -früher gar zu Tode- verurteilen von dem nur vermutet wird,  dass er  Homosexualität „praktiziere“. Nach wiederholtem internationalem Druck, vor allem seines größten Wirtschaftspartners,der USA, ist nun eins der schwulfeindlichsten Gesetzte der Welt aufgehoben worden. Noch ist nichts gewonnen, dennoch wendet sich das Blatt ein wenig.

Habt auch ihr vielleicht etwas Schönes zu berichten? Hiermit laden wir euch herzlich ein zum Kaffee, Kakao oder Tee!

Wie immer am Mittwoch! Um 18 Uhr! Ins Mann-O-Meter!

Es erwartet euch freudig Clément.

Jungschwuppen Mittwochsclub am 15. Januar 2014: Schwulsein in einer globalisierten Welt

Schwulsein in einer globalisierten Welt:

Mit einem neuen Papst, der anscheinend danach strebt, samt mehr Toleranz und einem noch nie vorhergesehenen Versöhnungswillen alle Religionen und Völker zu vereinen.

„Es weht ein neuer Wind“, wird behauptet. Mal sehen.

Schwulsein in einer globalisierten Welt:

Mit einem Kontinent, Afrika, der gegen weltweite Diskriminierung und verankerte Vorurteile kämpfen will, mitunter aber seine eigenen Völker

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unterdrückt: Nigeria verabschiedet ein Gesetz, das „praktizierte Homosexualität“ mit zehn Jahren Haft bestraft und Uganda spielt sogar mit dem Gedanken, die Todesstrafe in Erwägung zu ziehen. Weltweit versuchen einflussreiche Regenbogensympatisanten ein derart mörderisches Gesetz zu verhindern.

„Es weht ein neuer Wind“, wird auch hier behauptet. Mal sehen.

Schwulsein in einer globalisierten Welt:

Mit einem Europa, in dem das Thema „Gender“ sich  mindestens  noch alltäglicher Berichterstattung erfreuen darf.  In Russland geht es zwar noch hart zu, aber Frankreich beschließt die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare und Profi-Fußballer Thomas Hitzlsperger (siehe Foto rechts) markiert mit seinem Coming-out einen Wendepunkt in der Geschichte „Fußball Vs Schwul“.

„Es weht einer neuer Wind,“ diesmal aber zusehends.  Gut! Mal sehen, wie es weitergeht.

Wie geht es aber in ihrem persönlichen Leben?  An eurer Schule?  An eurer Uni?  Hat die Regenbogen-Philosophie an neues Terrain gewonnen oder eingebüßt?

Lasst uns bei heißem Kakao und allerlei Getränken eurer Wahl über Gott und die Welt reden. Wie immer am Mittwoch, um 18 Uhr,  im Mann-O-Meter.