Wow! Was kann man sonst zu letzten Samstag sagen? Jungschwuppen@CSD2015 #GeilsterTruck #GeilsterDJ
Samstag war der reine Wahnsinn! Ich glaube ich kann mit Recht behaupten dass wir einen der tollsten Wagen auf dem CSD 2015 hatten (und mit Abstand die coolsten Jungs, nicht wahr?) Die schwulen Feiertage neigen sich dem Ende, langsam wird der Tages-Rhythmus wieder auf vor-8-Uhr-morgens-ins-Bett gestellt und in (noch vorhandenen) CSD-Erinnerungen geschwelgt. Genau das wollen wir auch am Mittwoch, den 01. Juli, im Mittwochsclub tun: Wie war der CSD, was habt ihr erlebt, und wo ging die beste Party? Dazu gibt es entspannte 26 Grad und einen leckeren Kakao!
Leider ging es nicht in allen Städten so friedlich zu, wie es bei uns der Fall war: In Istanbul wurde der diesjährige Gay Pride gewaltsam verhindert. Das zeigt doch wieder einmal, dass es noch viel zu tun gibt. Gerade in der Region sind Teile der Muslimen sehr konservativ. Wisst ihr was ich mir denke?! Vieles wird immer auf religiöse Gründe geschoben, bei uns im Christentum ist es ja genauso. Ich habe meine ehemalige Religionslehrerin mal gefragt was Religion eigentlich über Homosexualität aussagt, und sie sagte mir, Religion sei das Letzte dass die Liebe zweier Menschen verbietet. Mich hat das ziemlich beeindruckt.
Vielleicht schaffen wir morgen ja einen kleinen Schlenker auf die Religion. Wäre sicher interessant. Also, morgen um 18 Uhr ab ins Mann-O-Meter, ich freue mich auf Euch,
euer Steven













Habt ihr euch schon mal gefragt warum im Blank, oder im Kosmonaut, die Schlange vor den Toiletten viel länger ist, als die vor den Pissoirs? Und die Leute da vornehmlich zu zweit oder zu dritt rein huschen? Keine Sorge, dass wird kein Toiletten-ABC; nur soviel: Die WC-Gewohnheiten typischer Berghain-Gänger unterscheiden sich (trotz dieses Phänomens) nicht all zu sehr von denen aus’m Schwuz.
Ein Kumpel erzählte mir letztens er ziehe hier und da was auf Party. Aber nein, er wäre nicht abhängig. Nach acht oder neun Wochenenden Party (bei ihm acht oder neun Wochenenden auf Schnee) meinte ich dann, er könnte ruhig mal eine Pause einlegen. „Kein Problem, aber Berghain geht solange nicht klar“. Eine Woche darauf ging es ins Kitkat. „Kitkat schaff‘ ich nicht ohne, lass was anderes machen“, und bei Cocktail d’Amour – wir hatten mega Spaß – als ein paar vor unserer Nase was zogen, sagte er mir wie gerne er jetzt was hätte. Ist er süchtig, ist er’s nicht? Ehrlich, ich weiß es nicht, denn: Wo fängt Sucht an und wo hört die Partydroge auf? „Es gehört zu meinen Leben“, sagt er und dass er nicht süchtig sei, er könne aufhören und das schaffte er auch. Zwei Monate.
Ich will kein Moralapostel sein, aber ich will dass ihr euch auskennt (Stichwort:
Wohnen in Berlin wird teuer. Und darüber möchte ich mit euch morgen diskutieren: Schaden die Mietpreise der Vielfalt Berlins? Als Teeny hab‘ ich doch immer von einer Stadt geträumt in der alles möglich ist; viele Flächen frei sind, einfach benützt werden können. Man für ein Apple und ein Ei sich ne halb zerfallene Altbauwohnung mieten kann. Die Zeiten sind dann wohl vorbei, oder?