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  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 31.05.2023: Oldies are Goldies [0]

    Liebe Jungschwuppe,

    vielleicht ist das dein erster Blogeintrag, den du von uns liest. Vielleicht hast du über die Jahre schon so viele gelesen, dass du gar nicht mehr weißt, wann du den das erste Mal gelesen hast. Für mich ist dieser Blogeintrag jedenfalls etwas besonderes, denn es ist mein letzter Blogeintrag [1].

    Ich weiß noch wie ich vor neun Jahren das erste Mal zum Eingang des Mann-o-Meters tapste, der für mich damals „schwul“ in die Öffentlichkeit schrie und entsprechend knallrot war mein Kopf. Vielleicht hattest (oder hast) du das gleiche Gefühl: Wie schwierig sind die ersten Male durch diese Tür in diese unübersichtliche, quirlige Welt zu treten!
    Zu den Jungschwuppen zu gehen war jedenfalls eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich freue mich euch wunderbare, tolle Menschen kennengelernt zu haben!
    Die Gruppe hat mir die Möglichkeit gegeben, als Schwuler unter ähnlichen Leuten erwachsen zu werden. Und damit meine ich besonders auch: die innere Gewissheit zu bekommen, dass es in Ordnung ist, queer zu sein und das zeigen zu können.

    Jeder sucht und findet etwas Anderes in dieser Gruppe.
    Ich habe in dieser Gruppe ein schwules Zuhause nicht gesucht, aber gefunden. Hoffentlich konnte ich dir in den letzten drei Jahren als Gruppenleiter ein wenig davon zurückgegeben.
    Dir wünsche ich, dass du hier findest, was du suchst, oder etwas Gutes mitnehmen kannst, was du bis dahin gar nicht gesucht hast. In jedem Fall eine wunderbare Zeit dir in dieser vielfältigen Gruppe! Es ist toll, so viele junge, queere Menschen auf einem Haufen zu sehen.

    Nun aber genug Sentimentales, wir sehen uns ja noch mindestens einmal! Wir werden uns morgen ab 18 Uhr im Mann-O-Meter einen schönen Abend machen, Tom hat etwas Tolles für uns vorbereitet [2]. Daneben gibt es leckere Getränke und bestimmt viele quirlige Gespräche.

    Ich freue mich auf Euch!
    Mark

    [0] Zählen Songs von Lady Gaga schon als Oldies? Sind auf jeden Fall eine gute Gesellschaft :).
    [1] Ich werde die Gruppe übermorgen zu meinem 28. Geburtstag verlassen. Stefan und die anderen Gruppenleiter werden natürlich weiterhin bleiben und den Laden schmeißen mit vielen weiteren Blogeinträgen [3] und Abenden.
    [2] Hinweis 1: Unser MoM-Projektor ist mit dabei. Hinweis 2: Meiner Meinung nach plant er damit auch etwas gute Werbung für das nächste Event in der Reihe. Seid gespannt.
    [3] Aber mit weniger Fußnoten!


    [4] Uuuuh, noch eine Fußnote! Btw, Glee ist eine tolle, empfehlenswerte Serie! Grüße an die Drüberleser Jonas, Johannes, Philipp und Tom!

    Nach der Jugendgruppe: Das Leben geht weiter
  • Romeo und Julius am 26.05.2023: Der Gott des Gemetzels [0]

    Hallo zusammen,

    habt ihr beim ESC auch bei dem schweizer [1] Song „Watergun“ so mitgefiebert? „I don’t want to be a soldier🎵“. Hach, schön. Na ja, wir werden morgen auch keine Soldaten sein (und vermutlich auch mehrheitlich nicht sein wollen). Aber ein paar Lasertagwaffen in die Hand nehmen und einander digital abschießen, das passt schon. Wie reagiert ihr, wenn alle wild aufeinander schießen? Seid ihr Camper oder Berserker [2]? Auf jeden Fall macht das bestimmt ziemlich Laune! (Tipp: es empfiehlt sich Sportkleidung mitzunehmen.)

    Fürs Lasertag gab es eine Liste zum Eintragen, die in der Signal-Gruppe herumgereicht wurde. Wer sich da nicht eintragen konnte oder einfach keine Lust hatte, der kann trotzdem morgen um 20 Uhr ins MoM kommen, Tom kümmert sich um euch :). [3]

    Wir auf der Liste Stehenden treffen uns ebenfalls um 20 Uhr im MoM, machen die Vorstellungsrunde [4] und watscheln dann um 20:45 Uhr los zu Underground Lasergame, wo wir um 21:15 Uhr (pünktlichst!!!) einen Termin haben. Schön durchgetaktet alles, auch der chaotischste Kampf will durchgeplant sein.

    Bis morgen :)!
    Mark (he/him)

    [0] Empfehlenswerter Film übrigens.

    [1] Oh, hier muss eine Schweizerflagge 🇨🇭 hin, sonst ist es nicht authentisch. Cyrill, wir brauchen mehr Flaggen!!! 🇨🇭🇨🇭🇨🇭

    [2] Also verschanzt ihr euch Rücken an Rücken mit einem (temporären?) Teammate oder rennt ihr wie irre durch die Gegend, weicht den Laserschüssen tänzelnd und rollend (ist das überhaupt erlaubt?) aus und tackelt, äh lasertaged den nächsten um?

    [3] Was er machen wird? Lasertag, aber mit zur Pistole geformten Händen und beim Schießen muss man laut „Peng“ rufen? Vermutlich nicht. Lasst euch einfach überraschen.

    [4] Wird die Vorstellungsrundenfrage etwa sein „Welche Stelle bei Watergun fandet ihr am besten? Einmal beim Song und einmal bei der Performance?“? Fragen über Fragen.

  • Romeo & Julius am 12.05.2023: Bitchen bis der Ball kommt

    Hallo ihr Lieben,

    was schlägt, springt und ist schwul? Wir! Also, zumindest morgen beim Beachvolleyball. (Das klingt immer ein wenig wie Bitch-Volleyball. Das ist lustig…)

    Du hast keine Ahnung, wie man Beachvolleyball spielt? Du bist Grobmotoriker ohne Koordination? Das ist nicht so schlimm, wir klären die Regeln, spielen uns ein bisschen ein und sind allgemein sanft.

    Wer so gar nicht sportlich interessiert ist: Es gibt dort auch eine Ecke, in der man ein Getränk genießen, an Essen knabbern und hotten oberkörperfreien Boys beim Ball schlagen [1], springen und herumschwulen zusehen kann. Außerdem gibt es Sand, damit kann man sicherlich auch Sandburgen bauen. Also, falls ihr gar nichts zu tun haben solltet. Aber ihr könnt es auch einfach mal probieren. Es gibt nur ein Feld, dadurch rotieren wir automatisch die Leute immer mal wieder durch und das ist eine gute Möglichkeit, für ein Spiel hineinzuspringen. Also, einfach mal ausprobieren!

    Orga-Kram-time: Wir treffen uns im MoM um 20 Uhr und fahren von dort zu unserem Beachvolleyball-Felde. Sportkleidung ist sinnvoll, Sportschuhe sind *nicht* erforderlich (barfuß spielt es sich am besten). Ansonsten wird geraten folgendes zu haben zu: etwas zu Trinken, Wechselkleidung, gute Laune.

    Ich freue mich auf Sand, Sonne und natürlich Euch
    Mark

    [1] *Beachvolleyball-Ball. Also das runde Kunststoffding.

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 26.04.2023: Grillzeit und Grauen

    Hallo zusammen,

    helft mir mal bei einer Pro-Contra-Liste zum Frühling. Auf der Pro-Seite, ganz klar: Wärme, Licht, Blumen, süße Baby-Enten, leichtere Kleidung, gegrilltes Essen. Auf der Contra-Seite: Grillgestank und die konstante Nahtoderfahrung (von Allergikern) [1]. Ich freue mich auf hilfreiche Ergänzungen der Liste ;).

    Jedenfalls haben uns ein paar warme Tage einen Vorgeschmack auf den Sommer gegeben. Wie nutzt ihr die warmen Frühlingstage? Das und mehr gibt’s diesen Mittwoch ab 18 Uhr im Mann-o-Meter. Wie immer gibt’s ein kostenloses Getränk von uns als Starthilfe in den Abend 🙂 [2].

    Ich freue mich auf euch!
    Mark

    [1] Zugegebenermaßen etwas gemein dem Frühling gegenüber. Die Pollenzeit beginnt im Dezember mit der Hasel, findet einen Höhepunkt (von viiiielen) im April mit der Birke und geht dann im Oktober mit den Gräsern zu Ende. Ooooh ja, man kann sehr lange leiden. Und nun alle: Heiligabend – Haseln hassen, bis bei blauen Bändern Birken brachial Beatmung bescheren, gleich Grausames gilt gegen Gartenerntezeit Gräser gemacht. (Das habe ich selbst geschrieben, nimm das, ChatGPT!)

    [2] Pro-Tipp: Getränk umwerfen, die Aufmerksamkeit ist sicher und man kommt mit Fragen wie „Wo ist das Papier?“ gut ins Gespräch. (Insider: Mit etwas Glück lernt man dadurch sogar den Namen eines Gruppenmitglieds kennen…)

    Bild von Jürgen auf Pixabay. Süßes Kätzchen (Weide)
  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 01.03.2023: Frühling lässt seine rote Schleife wieder flattern durch die Lüfte

    Hallo ihr Lieben,

    morgen gibt es wie immer im Angebot Getränke (darunter ein kostenloses), Gespräche, Gespiele (Kartenspiele, Brettspiele, …), Ge-irgendetwas ;).

    Zusätzlich zu dem, was es normalerweise bei uns zu entdecken gibt, kommen zwei junge Menschen zu uns (soweit so üblich), die zu PrEP [1] forschen und gerne ein paar Gespräche/Interviews dazu mit Freiwilligen durchführen möchten. Wer also Lust hat, die Wissenschaft zu befeuern und ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern ist hier herzlich eingeladen. Alle anderen können an einer Flasche Cola nuckeln (oder einer Tasse Kakao oder was auch immer ihr bestellt) und sich ungestört ihres Mittwochabends erfreuen.

    Wir sehen uns wie immer mittwochs ab 18 Uhr im Mann-o-Meter, ich freue mich auf euch!

    Mark

    [1] PrEP, das steht für Präexpositionsprophylaxe und ist ein Medikament, das entweder regelmäßig (täglich) oder anlassbezogen (mehrere Stunden vor einem Sexualkontakt) eingenommen wird, um sich vor einer Ansteckung mit HIV zu schützen.

  • Romeo und Julius am 24.02.2023: Der Zauber der Stimmen und Musik

    Hej Jungs,

    Musik hat etwas Zauberhaftes an sich: Sie kann in uns allein durch die Klänge komplexe Gefühle und Assoziationen erwecken, etwas, was natur- und neurowissenschaftlich im Detail bisher schwer zu erklären ist. Musik wirkt auf jeden zudem individuell, und die Geschmäcker sind verschieden.

    Morgen ist wieder ein Abend des Singens (solo oder gemeinschaftlich) – oder auch Karaoke – in unserer vertrauten Runde ab 20 Uhr im Mann-O-Meter. Ist es eigentlich der, die oder das Karaoke – was denkt ihr? 😉
    Vielleicht wird das ja die Vorstellungsrunden-Frage am Freitag. Wahrscheinlich ist es aber nicht… (:

    Ihr habt morgen jedenfalls die Gelegenheit, bei uns eure Lieblingslieder oder die Songs, auf die ihr gerade Lust habt, auf kleiner Bühne zu singen, alleine, im Duett oder Kanon. Und eine Sammlung mit Ideen für Stücke zum gemeinsamen Singen in der Gruppe gibt es auch, da könnt ihr gerne noch eure Vorschläge einbringen. (https://pad.systemli.org/p/TI9ZkS4xKb6shr8lTRX6)

    Lasst uns morgen Abend die Kraft der Stimmen aus uns herausholen und genießen. Dabei sind natürlich auch neue Leute und Stimmen willkommen.

    Bis morgen!
    Tanis & Mark

    Zwei Mikrofone, mögen wir ebenfalls über eine derart ausgefeilte, zahlreiche technische Unterstützung verfügen! Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay
  • Romeo und Julius am 17.02.2023: Kein Speed-Dating, sondern rotierende Zwiegespräche

    Hallo zusammen,

    wie nennt sich das Spiel, wo alle im Raum herumlaufen und einen Platz zum Sitzen suchen? Nein, nicht Reise nach Jerusalem [1], sondern Speed-Dating. Wobei durch gute Organisation hoffentlich mehr Zeit zum Reden übrig bleibt und weniger für die (Gesprächs-)Partnersuche. So, Spaß beiseite, das ganze dient weniger der Verkuppelung, sondern mehr dem grundsätzlichen gegenseitigen Kennenlernen. Schließlich laufen die Gespräche schon ein wenig anders ab, wenn man zu zweit ist verglichen zu einer Gruppe von acht Menschen. Da erfährt man übereinander Dinge, die man in zwei Jahren Gruppe nicht voneinander erfahren hat! Also, auf ins Getümmel, ihr alle!

    Das Ganze nennen wir außerdem mal „rotierende Zwiegespräche“, damit der Charakter des Abends klar wird und auch alle in einer exklusiven Partnerschaft guten Gewissens teilnehmen können. (Für all diejenigen, die die Wortwahl Speeddating nicht schön fanden: Das ist das beste Pendant, das mir eingefallen ist, schickt gerne Verbesserungsvorschläge zur Wortwahl ein!)

    Also, viel Spaß bei unserem „rotierende Zwiegespräche“-Abend ab 20 Uhr im Mann-o-Meter!
    Mark

    [1] Fun Fact: Es ist nicht ganz klar, warum das Spiel so heißt. Vielleicht weil die Kreuzfahrer so eine beschwerliche Reise gen Jerusalem hatten? Ist auch egal, viel interessanter: In einem sehr alten Militärratgeber (6. Jahrhundert) wird eine ähnliche Methode benutzt, um Spionierende im eigenen Feldlager herauszufinden: Bei Abgabe eines bestimmten Trompetensignals müssen alle Soldaten in ihr eigenes Zelt. Jemand Spionierendes versucht entweder ebenfalls in eines der Zelte zu gehen, dann fliegt die Tarnung durch die Soldaten innen, die einander alle kennen, sofort auf. Oder aber die Person bleibt als einziges draußen und wird dadurch ebenfalls enttarnt. Anders als in der Realität wird beim Stuhlspiel (was für ein Wort!) nicht die Person getötet, die entweder auf den Schoß von jemand anders springt oder keinen Stuhl mehr abbekommt.

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 8.2.

    Hallo zusammen,

    Glück im Unglück: mein Laptop ist (schon wieder) abgestürzt und ziert sich wieder neu zu starten. Das ist das Unglück. Glück ist, dass es uns die Vorstellungsrundenfrage für morgen gegeben hat. Wofür gebt ihr deutlich mehr Geld aus als der Durchschnitt? Vielleicht habt ihr mal ewig gespart auf etwas. Vielleicht ist euer Hobby Kochen und ihr habt mal ein Vermögen für ein japanisches, drölf mal kalt geschlagenes Küchenmesser ausgegeben? Oder ihr hängt den Großteil eurer Zeit vor dem Computer und gebt — wenn denn einer neu gekauft werden muss– Summen (Unsummen) für einen Computer/Laptop aus — Geldmengen, für die man in der Uckermark ein Haus bekommen würde (überspitzt) oder in Berlin einen ganzen viertel Quadratmeter Eigentumswohnung (ich wünschte es wäre überspitzt). Kurzum: Was ist euch besonders wichtig, wofür ihr auch mal etwas mehr Geld übrig habt?

    So, jetzt wisst ihr, was morgen die Vorstellungsrundenfrage sein wird (für die, die sich die ganze Zeit fragen „Hä, was ist denn das?“: Wir machen jedes Treffen eine kleine Vorstellungsrunde, in der jede Person Namen, Alter und eben die Antwort auf die jeweilige Vorstellungsrundenfrage geben darf (aber nicht muss).)

    Ansonsten gibt es wie immer ein kostenloses Getränk, Gespräche, auf Nachfrage Spiele und noch viel mehr! Wir sehen uns morgen im Mann-o-Meter ab 18 Uhr!

    Euer Mark

    Bild von Hands off my tags! Michael Gaida auf Pixabay
  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 25.01.2023: Der Winter ist gekommen

    Hallo zusammen,

    nun ist also der Winter wieder da. Nach einem zwischenzeitlichen Aussetzer (Silvester, 20° Celsius [1]) hat die Kälte Berlin wieder im Griff. Heißt: dicke Jacken raus, Handschuhe, Schal… Irgendwie kommt einem das ganze noch umständlicher und unnötiger vor als wenn es die ganze Zeit kalt gewesen wäre. Aber dafür fühlt es sich noch schöner an, wenn wir es uns gemütlich machen in der Wärme des Mann-o-Meters bei einem heißen Tee, Kakao, Kaffee oder was auch immer, uns in einen wärmenden Kreis setzen [2] als würden wir uns um ein Lagerfeuer oder den heimischen Herd scharen. Und natürlich dürfen die schönen Gespräche nicht fehlen. Worüber auch immer, sei es über die vergangene Fashion Week, Häkeln, der hotte Boy schräg Gegenüber, Leoparden im Schnee oder was auch immer so in der Welt, in Berlin oder in eurem Leben passiert oder euch interessiert.

    Wir sehen uns morgen um 18 Uhr wie gewohnt im Mann-o-Meter, ich freue mich auf Euch!
    Mark

    Ein Schneeleopard, heimisch u.a. in Russland.

    [1] Fahrenheit hätte man ja noch verstanden

    [2] Oh, man merkt, dass mir gerade kalt ist.