Jungschwuppen

Schwule Jugendgruppen im Mann-O-Meter

Für alle von 14 – 27!
Mittwochs ab 18 Uhr und freitags ab 20 Uhr.

  • Romeo & Julius Freitag 29.05.15 Spieleabend! She wolf! She-Mail! 😀

    Hallo ihr Süßen!

    Diese Woche gibt es mal wieder etwas Besonderes! Nein, nicht nur der endmonatliche Spieleabend! Sondern ein ganz besonderer Spieleabend! In jedem von Euch steckt ein Wolf, ein wildes Tier oder sei es eine Shakira.. ein Worg oder ein Mutant. Es spukt, es heult und jault, wir lassen mal wieder die Werwölfe raus!

    Ein Gesellschaftsspiel, doch ohne Spielfiguren und langweilige Fragen oder Begriffe! Ein Spiel bei dem man lügen muss und es auf Gruppengefühl ankommt. Es wäre gut, wenn ihr schon mal in die Regeln reinguckt. Die gibt es hier ! Sie werden aber nochmal genau erklärt (auch welche Variante wir dann spielen).

    Zu Chips und Fanta und einen schlottrigen Werwolfabend lädt ein: Der Wolfsmensch* Martin.

    Wir treffen uns wie immer am Freitag um 20 Uhr im MOM!

    Klick!

     

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 27.05.: Homo-Ehe light = 0 Punkte

    Was für ereignisreiche Tage! Das musste erst mal gesagt werden. Und nun:

    Hallo Jungs,

    kurzes Update nach einem langen Wochenende? Also: Einige haben die Gartensaison eröffnet, andere waren lieber im Schutze bedachter Clubs feiern, ganz andere wiederum haben ESC geschaut und hätten dabei sicherlich gern das eine oder andere Mal Esc gedrückt. Aber: Das war kein Traum, das war schnöde Realität! Alter Schwede! Und: in Irland gibt es jetzt die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare. Nix mit „eingetragener Lebenspartnerschaft“ oder ähnlichen Wortungetümen. Wusstet ihr, das kein Land häufiger beim ESC (früher: Grand Prix Eurovision de la Chanson) gewonnen hat als Irland? Wenn das mal kein Zufall ist! (Nebenbei bemerkt oder gefragt: Warum ist der ESC eigentlich bei Schwulen so beliebt?)

    FotoWas noch geschah: Der Heilige Geist kam auf uns nieder, so wir denn in christlicher Tradition das Wochenende begingen. Allen anderen ist möglicherweise auch so etwas wie der Heilige Geist begegnet, aber vielleicht liegt es auch an dem, was ihr abgesehen von Milch und Oreo-Keksen noch so verspeist habt. Passend dazu: Es wurden schon wieder öffentlich angebaute Hanfpflanzen in Berlin entdeckt. Das scheint Mode zu werden. Zuerst am Kotti (vielleicht gehen die Bauarbeiten deshalb so langsam vonstatten), nun in Köpenick. Fängt ja auch mit „K“ an. Genau wie Karneval der Kulturen. Wo wird der nächste Fund sein? Klosterstraße? KaDeWe? Kanzleramt?

    Wo ihr uns findet, das wisst ihr ja, und zwar im Mann-O-Meter am Nollendorfplatz. Rauschmittelfreie Zone, wenn wir Kakao und Kaffee (aaaahhh, schon wieder K!!!!111elf) außer Acht lassen. Und da treffen wir uns wie immer um 18 Uhr, um einen Blick auf das vergangene Wochenende und ganz viele Blicke auf die kommenden Wochenenden zu werfen.

    Wer sich drauf freut? Na hoffentlich ihr! Und: Steven und Stefan

  • Romeo und Julius am 22.05: Viel Vielfalt statt Einfalt

    Wer mich kennt, der weiß, in mir steckt ein kleiner Romantiker: Gemeinsam am Weißensee, angeschmiegt, einschlafen; im Mauerpark, bei gutem Weißwein, zusammen die Sterne anschauen, und – wenn ich ganz verliebt bin – nehm‘ ich meinen Schwarm sogar mit ins Blank.

    Aber die schönsten Momente (mal abgesehen vom Homopatik-Wochenende) lassen sich nicht planen8127754678_038b1a1304_z. Die passieren einfach, wie etwa neulich in Kreuzberg. Irgendwo zwischen Görli, Kitty und Kotti (respektive die wohl unromantischste Gegend Berlins), schlenderten wir, ganz wie Teenager, durch die Gegend und haben Kreuzberg „erschlemmt„. Ein milder, sonniger Tag; ein leckeres Eis und Händchen haltend am Görlitzer Parkteich kuscheln. Ihr seht, Romantik ist weder gewollte Einfalt, noch erzwungene Vielfalt, sondern das was ihr draus macht!

    Aber die schönsten Dinge (wie gesagt, abgesehen vom Homopatik-Wochenende) passieren spontan: Spontan ein Bier’chen im Prater, der spontane Besuch beim besten Kumpel oder ganz spontan die Freitags-Gruppe im Mann-O-Meter zu übernehmen. Jetzt müssen wir nur noch (natürlich spontan) ein 52219648_92bea69670_zgutes Thema finden … Lasst uns mal nachdenken und dabei diesen Blogeintrag Revue passieren: Wir hatten ‚Romantik‚, wir hatten ‚Kreuzberg‚; ‚Schlemmen‚ kam im Text auch vor, und natürlich ‚Vielfalt‚. Jetzt geb‘ ich euch drei Buchstaben vor, KdK, und ihr könnt euch mal überlegen auf welches Straßenfest es morgen Abend, gegen 20.00 Uhr, im Mann-O-Meter geht.

    Ich freu mich auf euch, auf gutes Wetter und einen Trip in einen Kiez, in dem sich tausende Kieze treffen werden!

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 20.Mai: #idahot #disorder #weird

    #idahot: Jährlich am 17. Mai ist der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie. Warum eigentlich der 17. Mai? Wartet, kurz mal auf Wikipedia geschaut… Ab dem 17. Mai 1990 (das ist, sagen wir mal – gerade – 15 Jahre her) wurde Homosexualität nach der WHO nicht mehr als Krankheit angesehen. Weiter schreibt Wiki, „Im Unterschied dazu ist Transsexualität in dieser Klassifikation immernoch als psychische Störungen eingestuft. “

     

    Krankheit, psychische Störungen. Wisst ihr was mich interessiert: Wo ist die Grenze? Wer ist krank, und wer gesund? Und wer bestimmt, wer dann durch das Raster fällt?

     

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    Eine Freundin von mir hat ADHS. Eine wahnsinnig coole Frau. Locker, charmant, lustig, und den Ärzten nach überdreht. Ich habe Tage, Nächte, Wochen und Monate mit ihr verblödelt und herumgealbert. Irgendwann hat sie dann Methylphenidat bekommen. Ich liebte sie. Jetzt aber das ruhige Mädchen. Sicher, Ritalin ist sicher wichtig, sicher sie wurde besser in der Schule und passte ins System. Aber was ich mich frage: Wer hat fest gelegt, dass sie krank war? Weil sie von der Norm abgewichen ist?

     

    4406370722_18dd8d5cf8_zIch werfe die Frage in den Raum: Ab wann ist der Kranke eigentlich krank? Warum ist er krank, und muss eine Krankheit immer beeinträchtigen? Oder ist das gar die Definition der Krankheit? Und was wären wir heute ohne Beethoven, Vincent van Gogh, Picasso, Hoffmann oder Göthe? Medizin und Heilung ist spitze, keine Frage! Mich interessiert nur wer was definiert, wer ist eigentlich diese Norm von der wir abweichen können?!
    Aber, hey! Vielleicht habt ihr die Antwort auf meine Fragen. Dann quatschen wir darüber – oder über irgendetwas ganz was anderes! Am Mittwoch, den 20. Mai, dann nämlich, wenn die Jungschwuppen wieder herzlich zum Kakao im Mittwochsclub einladen!

  • Romeo und Julius am 15.05.2015: Frühlings-Gemüsesuppe: Es gibt sie doch noch!!!

    Hi Jungs,

    eigentlich stand für heute ja Backen auf dem Programm. Da ich Backen aber gefühlsmäßig in der Weihnachtszeit oder am Nachmittag einordne, würde ich lieber mit Euch kochen…

    Damit wir möglichst wenig Aufwand haben und um schnell fertig zu sein könnten wir für jeden eine Tütensuppe kaufen und müssten dann nur noch das Wasser zum KOCHEN bringen. Das war natürlich nie ernsthaft die Idee aber ich habe mich dennoch mal über Tütensuppen und deren Inhalt informiert: Sie klingen so schmackhaft wie „Frühlings-Gemüsesuppe“ oder „Spargelcremesuppe“, beinhalten aber meist von den gesunden Zutaten, die ihnen den Namen geben, nur Spuren.

    Eine Suppe hat traurige Berühmtheit erlangt: Die „Maggi Natur Pur Frühlings-Gemüsesuppe“. Sie enthielt laut Hersteller keinen „Zusatzstoff Geschmacksverstärker“, obwohl glutamathaltiges Hefeextrakt enthalten war. Hefeextrakt muss laut Gesetz nicht als Zusatzstoff gekennzeichnet werden, sondern ist eine „Zutat“. Dennoch enthält diese Zutat Glutamat, Inosinat und Guanylat, welche allesamt geschmacksverstärkende Substanzen sind.

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    Daraufhin ergab sich eine Protestwelle vieler Verbraucher und der Hersteller nahm neben der genannten Suppe auch die meisten anderen Produkte der „Maggi Natur Pur“-Linie aus dem Sortiment.

    Ein Markt-Check aus dem Jahr 2014 hat nun ergeben, dass die Kennzeichnung „Ohne Zusatzstoff Geschmacksverstärker“ bei vielen Eigenmarken von Supermärkten nur noch dann auf der Verpackung steht, wenn auch kein Hefeextrakt verwendet wurde.

    Trotz dieser erfreulichen Entwicklung, bin ich dafür, dass wir die Frühlings-Gemüsesuppe frisch und selbst kochen, damit wir wissen, was wirklich drin ist.

    Bezüglich des Arguments, dass es viel zu lange dauert, selbst zu kochen kann ich nur aus eigener Erfahrung berichten: Die Frühlings-Gemüsesuppe, die ich mit Euch kochen möchte, habe ich (angespornt durch eine Wette) schon mal in 20 Minuten fabriziert. In dieser Zeit war das Schneiden der Zutaten, das Kochen selbst und sogar das Würzen und Abschmecken enthalten, sodass die Suppe nach 20 Minuten wirklich verzehrfertig auf dem Teller war.

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    Wir haben am Freitag natürlich überhaupt keinen Zeitdruck und können das Schnippeln und Kochen zelebrieren. Ich freue mich auf viele Schneidehelfer, die danach zu fleißigen Mitessern werden.

    Bis dahin, Euer Jannis

     

    Fotos von

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    https://www.flickr.com/photos/diekatrin/

     

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 13.05.: Geschichten des Apfel(kuchen)s

    Hi Jungs,

    am kommenden Freitag stünde eigentlich Backen auf dem Programm, allerdings habe ich mich entschieden, lieber etwas Frühlingshaftes zu kochen (die Infos für Freitag folgen dann in den kommenden Tagen)

    Dennoch möchte ich die Gebäckstücke dieser Welt nicht außer Acht lassen und widme daher den Blogeintrag für den anstehenden Jungschwuppen Mittwochsclub dem Apfelkuchen.

    Am Mittwoch, den 13.05. ist nämlich der „Tag des Apfelkuchens“, zumindest in den USA.

    5023293638_21e67914ec_zDer Apfel ist in vielen Kulturkreisen eine sehr symbolträchtige Frucht: Iduna, eine Figur der nordischen Mythologie ist beispielsweise die Göttin der Jugend und der Unsterblichkeit. Sie ist die Hüterin der goldenen Äpfel und ihr Baum ist – na klar – der Apfelbaum. Die Äpfel verleihen den Göttern die ewige Jugend und die Unsterblichkeit.

    In der berühmten Episode „Das Urteil des Paris“ aus der griechischen Mythologie, geht es um den sogenannten „Zankapfel“: Alle Götter, außer die Göttin der Zwietracht, sind zu einer Hochzeit eingeladen. Diese wirft aus Wut einen goldenen Apfel mit der Aufschrift „für die Schönste“ in die feiernde Menge. Der sterbliche Jüngling Paris soll die Entscheidung treffen, wer die Schönste ist (Aphrodite, Athene oder Hera). Um die Wahl für ich zu entscheiden bestechen die drei Göttinnen Paris: Hera verspricht ihm die Herrschaft über die Welt, Athene stellt Weisheit in Aussicht und Aphrodite bietet Paris die Liebe der schönsten Frau der Welt (Helena). Letzteres überzeugt Paris und er entscheidet sich für Aphrodite, die den goldenen Apfel bekommt. Da Helena jedoch schon mit dem mächtigen König von Sparta (Menelaos) verheiratet war, musste sie, um Aphrodites Versprechen einhalten zu können, geraubt werden. Dieser Raub soll der Auslöser des Trojanischen Krieges gewesen sein…

    Äpfel können also viel bewirken – von der ewigen Jugend und Unsterblichkeit, bis hin zu schlimmen Kriegen…9524606455_06af5af72a_z

    Ob der Tag des Apfelkuchens für Euch einen Besuch im Mann-O-Meter bewirkt, ist Eure Entscheidung. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen. Wir treffen uns wie immer um 18 Uhr.

    Bis dahin, Euer Jannis

    P.S. wir bekommen am Mittwoch Besuch von Christoph Kolbe von der Deutschen Aids Hilfe und dürfen Texte, die sich an Jugendliche richten, probelesen…

    Also erscheint zahlreich:-)

     

    Fotos von

    https://www.flickr.com/photos/sen_meister/

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  • Nix wie weg am 08. Mai: Wechselgeld für Friedrichshain bei Romeo & Julius

    Die Woche hab ich ’ne schöne Werbung gesehen. Bekanntes Reiseunternehmen (ihr wisst schon, die mit dem „L’“), ein Lokführer auf dem Bild und darüber steht: „Spontan eine Woche frei?“.

    Berlin streikt. Die Bahn streikt. Die Kitas streiken. Die Geldautomaten streiken. Ja gut. Wir haben vielleicht (noch) nicht ganz den Bedarf nach Kitas, aber der Job des Erziehers gehört aufgewertet! Nach einem viertel Jahr Praktikum im Kindergarten weiß ich wie derangiert man da täglich nach Hause geht. Vollstes Verständnis dafür!

    Ach, und wenn ihr wegen des Streiks gerade nicht zur Uni kommt (oder damit einen passenden Grund gefunden habt das kollektive Faul-sein zu rechtfertigen), solltet ihr mal Hashtag Lokfuehrerfilme suchen. Hier ein Auszug:

    Mord im Orient-Schienenersatzverkehr, Per Anhalter durch die Stadt, No Train for old Men, Alice im Wartesaal, Good Bye Anschlusszug, Der Herr der Ringbahn – die GefährtNicht… und so weiter, und so fort. Mal guggen, ich hab mich köstlich amüsiert!

     

    So, aber jetzt endlich Wochenende! Schauen wir mal wie viel der streikende Geldautomat noch spuckt und verprassen die restliche Kohle in Friedrichshain. Dass die Gaststätten endlich mal wieder Wechselgeld bekommen – wenn nicht von Prosegur, dann hilft das Mann-O-Meter da gerne aus! Wir treffen uns, wie immer, morgen, am Freitag, um 20 Uhr.

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  • Wir haben gewonnen! – Geocaching mit dem Bundespräventionspreis ausgezeichnet

    SiGAKC-0114_SIRIUS-2015_Auszeichnung_20150430rius2015 – Bundeswettbewerb zur HIV/STI-Prävention

    „SEX IN THE CITY“ MIT SIRIUS-PREIS AUSGEZEICHNET

    Eine sexualpädagogische Kiezrallye in Schöneberg von Berliner Aids-Hilfe, pro familia Berlin, Mann-O-Meter und dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg

    Das Projekt „Sex in the City“ ist heute im Humboldt Carré in Berlin in Anwesenheit von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe mit dem Sirius-Preis ausgezeichnet worden. Der Sirius wird alle zwei Jahre von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem Verband der Privaten Krankenversicherung und dem Bundesministerium für Gesundheit an zehn Projekte für ihre besonders bedarfsgerechten und erfolgversprechenden Ansätze in der HIV/STI-Präventionsarbeit verliehen.

    „Sex in the City“ ist ein gemeinsames Projekt der Bereiche Jugendaufklärung von Berliner Aids-Hilfe, pro familia Berlin, Mann-O-Meter und dem Bildungs- und Sozialwerk des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg. Sie vereinen die Arbeit nach Grundsätzen der emanzipatorischen Sexualpädagogik sowie das Ziel, Jugendliche zu weltoffenen Menschen zu bilden, die ihre Sexualität selbstbestimmt gestalten können und die Vielfalt von Sexualitäten und Lebensweisen akzeptieren. Die vier Einrichtungen bieten Jugendlichen Orientierungshilfen und Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit Fragen, die ihre Sexualität und ihr derzeitiges und zukünftiges Leben betreffen.

    Nach der Laudatio von Anja Henningsen (Juniorprofessorin für Sexualpädagogik Universität Kiel, Gesellschaft für Sexualpädagogik): Die Preisträger Ringo Stephan (pro familia Berlin), Anna Lena Schnaars (LSVD Berlin-Brandenburg), Thomas Wilke (Berliner Aids-Hilfe), Stefan Müller (Mann-O-Meter) (v.r.n.l.)

    Geocaching, eine mehrstündige Schnitzeljagd mit GPS-Gerät, bietet den beteiligten Organisationen die Möglichkeit, diesen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen. Die geografische Nähe der Einrichtungen zueinander rund um den Schöneberger Nollendorfplatz schafft dafür optimale Voraussetzungen. Mit der informativen und spannenden Suche nach den vier Beratungseinrichtungen erhalten die Jugendlichen einen Überblick über deren Angebote.

    Hemmschwellen aufgrund von Scham- oder Angstgefühlen werden verringert. Zudem ermöglicht die Kooperation der vier Einrichtungen, die in der Praxis unterschiedliche sexualpädagogische Akzente setzen, thematische und methodische Synergie-Effekte. Geocaching als medienpädagogischer Ansatz schafft Jugendlichen einen geschützten Raum, in dem sie ihre sexuelle Kommunikationsfertigkeit und Selbstgestaltungskompetenz zwar geleitet, aber weitgehend ohne Anwesenheit von Erwachsenen trainieren können. Die Jugendlichen sollen so ihre Bereitschaft und Kompetenz entwickeln, sachkundig und verantwortungsbewusst ihre Sexualität zu gestalten. Sex in the City! hinterfragt insbesondere Geschlechterrollen und klärt über geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sowie ungewollte Schwangerschaft, HIV und andere STI auf.

    Das Geocaching-Projekt geht damit neue Kommunikationswege in der Aufklärung zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI).

    Link: Klick!!!

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 6.5. : Ach Du dicke Spaghetti

    Hi Jungs,
    es haben sich in letzter Zeit schon für verschiedene Personen, Institutionen und Unternehmen sogenannte Shitstorms ergeben und oft spielte dabei auch das LGBTI- Thema eine Rolle.
    Bei unserem Fortbildungstag am Freitag haben wir uns zum Beispiel überlegt, ob wir die Pasta und Saucen des italienischen Nudelherstellers Barilla noch guten Gewissens essen können:

    Nach einer Anfrage, ob in den Werbespots des Herstellers auch homosexuelle Familienmodelle vorkommen könnten, sagte der Chef des Unternehmens: „Wir werden niemals Werbung mit einer homosexuellen Familie machen, denn wir unterstützen die traditionelle Familie. Wenn Homosexuellen das nicht gefällt, können sie gern die Nudeln eines anderen Herstellers essen.“ Dürfen damit nur noch Eheringe tragende heterosexuelle Menschen die Barilla Nudeln essen?
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    Diese Aussage löste zurecht starke Empörung und Protest im Internet aus. Eine darauffolgende Entschuldigung des Chefs wurde zunächst als wenig glaubwürdig eingestuft. Der Chef des Konzerns distanzierte sich daraufhin noch mehrfach und auch per Video von seinen Äußerungen. In der auf den Shitstorm folgenden Zeit lautete die Botschaft nun „Barilla-Nudeln sind für alle da“ und in dem Unternehmen wurde ein „Diversity & Inclusion Board“ gegründet, sowie die Zusammenarbeit mit der „Human Rights Campaign“ gestärkt, die einen Index herausgibt, der den Umgang mit LGBT-Vertretern in Konzernen kontrolliert.

    Durch das Internet ist es heute möglich, die eigene Empörung auszudrücken und wenn viele dies tun, entsteht womöglich ein Shitstorm, wie im beschriebenen Fall. Diesmal hat er Änderungen herbeigeführt und zum Umdenken bewegt.
    Letztendlich entscheidet natürlich weiterhin jeder selbst, welche Nudeln im Kochtopf landen:-)

    Ob Ihr als Jungschwuppe am Mittwoch im Mann-O-Meter landet, entscheidet ebenfalls Ihr.

    Ich freue mich auf Euch!
    Euer Jannis

    Foto von: https://www.flickr.com/photos/bafs/

  • Tanz in den Mai – wir haben (fast) frei

    Hallo Jungs,

    in diesem Jahr fällt der 1. Mai auf einen Freitag. Und da dies der Tag der Arbeit ist, haben wir uns gedacht, dass wir mal einfach ein bisschen arbeiten. Wir, die AG Jugend im Mann-O-Meter, treffen uns also nicht zum Myfest oder so, sondern zu einer internen Fortbildung, passend zum Tag: Gewaltfreie Kommunikation.

    Für Romeos und Juliusse und Jungschwuppen sind wir dann am kommenden Mittwoch, also dem 6.5., wieder da – ganz wie gewohnt zum Mittwochsclub. Wir wünschen euch ein entspanntes verfeiertes demonstrationsreiches verlängertes Wochenende!

    Eure AG Jugend