Am Wochenende gibt es im Nollendorf-Kiez das lesbisch-schwule Stadtfest statt – der Auftakt zum Höhepunkt der Pride-Woche in Berlin! Auch unser Mutterhaus Mann-O-Meter (MOM) hat auf dem Fest einen Stand. Wie immer in der Motzstraße, an der Heilen Welt vorbei Richtung Boyberry auf der linken Seite. Genau dort findet ihr am Samstag zwischen 11 und 13 Uhr Glinda und Stefan am berühmt-berüchtigten Dildo-Rad. Schafft ihr es, die Ringe über die sich drehenden Silikonplastiken zu werfen? Bunte Preise und lustige Begegnungen locken! Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch 😵💫🍆🛟
Ausbildung, Studium, Job-Suche – nur wenige Lebensfragen können so nerven, wie die nach dem richtigen Weg, wenn es um die Karriere oder einfach nur ums Geld verdienen geht. Welche Tätigkeit passt zu mir? Was kann ich besonders gut? Wie möchte ich arbeiten? Diese Fragen können eine*n schon zur Verzweiflung bringen. Denn sich für eine Ausbildung oder ein Studium zu entscheiden, heißt für auch, sich gegen viele andere Möglichkeiten zu entscheiden. Was, wenn ich falsch liegen – wenn alle anderen Optionen doch besser sind? Natürlich kann man später auch noch mal wechseln, aber das Gefühl, Zeit verschwendet zu haben, bleibt vielleicht stärker als die Freude über den Wechsel. Viele Menschen haben auch einen Job, mit dem sie überhaupt nicht zufrieden sind, trauen sich aber nicht, ihn aufzugeben. Aus Angst, nichts besseres zu finden oder dass es woanders noch schlimmer ist.
Queere Menschen sind da noch einmal stärker gefordert. Denn häufig haben sie bereits Diskriminierung in der Schule oder auf Arbeit erfahren. Kann ich mich outen? Was reagieren die Kollegis, wenn ich als Mann von meinem Urlaub mit meinem Freund erzähle? Werde ich auch mit meinem neuen Namen und Pronomen akzeptiert? Wie sichtbar darf ich sein?
Zwei Menschen, die ihren Beruf (und ihre Berufung?) bereits gefunden haben, sind Jasper und Marc. Sie arbeiten bei Trialog Queer Leben im Projekt „qu:ib – queer im beruf“. Dort bieten sie jungen queeren Menschen Unterstüzung bei der Suche nach dem passenden Beruf. Das machen sie eigentlich in Spandau, aber es ist uns gelungen, sie für einen Abend nach Schöneberg zu locken. Sie haben einen kleinen Workshop vorbereitet und können ganz sicher viele Fragen beantworten.
Kommt also einfach vorbei – wir starten wie immer um 20 Uhr im Mann-O-Meter. Wer den ganzen Workshop mitmachen möchte, sollte bitte halbwegs pünktlich sein 🙂
Ich freue mich auf euch und eure Ideen und Fragen!
die an der Länge des Dunkelseins gemessen kürzeste Nacht von Freitag auf Samstag in diesem Jahr steht uns bevor. Das wollen wir nutzen, um gemeinsam in den Park zu gehen. A walk in the park, a step in the (noch nicht) dark!
Doch warum sollte man im Dunkeln in den Park gehen? Also klar, manchmal hängt man noch nach dem Wikingerschachspielen herum und merkt gar nicht, wie das Licht so langsam schwindet. Auf der anderen Seite gibt es in Berlin – und nicht nur hier – einige Orte in bestimmten Parks, die bekannt dafür sind, dass sie erst nachts zum Leben erwachen. Denn schon immer haben sich Menschen draußen getroffen, um sich näher zu kommen. Insbesondere für schwule Männer war Sex in Parks oder auf öffentlichen Toiletten lange die einzige Möglichkeit, auf Gleichgesinnte zu treffen. Diese Tradition lebt immer noch fort, wenn sie sich natürlich auch verändert hat.
Deshalb unser Midsommer-Themenabend zum Cruising und Dating an ungewöhnlichen Plätzen! Zunächst treffen wir uns aber wie immer um 20 Uhr im Mann-O-Meter. Nach der Einführungs- und Vorstellungsrunde packen wir die Picknickdecken und vielleicht auch das Wikingerschach ein und gehen diesmal in den Tiergarten. Das ist schon eine kleine Wanderung oder noch kürzere Busfahrt. Was ihr braucht? Mein Vorschlag: vielleicht Mückenspray und – wenn ihr mögt – Fragen oder was ihr schon so gehört oder gar selbst erlebt habt.
allen neuen Leuten bei den Jungschwuppen sagen wir immer: Mittwoch ab 18 Uhr, Freitag ab 20 Uhr. Das stimmt in dieser Woche aber nicht so ganz. Nur ein bisschen. Mittwoch, 18 Uhr, habt ihr gestern erlebt. Ich auch: es gab Eis, Essen, Werwölfe, Boxkämpfe (mit Handschuhen und Mundschutz und freiwillig, wohlgemerkt!).
Und Freitag? Geht es diese Woche mal etwas anders zur Sache also sonst. Denn in unserer fast direkten Nachbarschaft wartet ein Highlight für die jung-queere Prominenz – die Queer Prom im Queerdom. Sozusagen der Abschlussball für alle zwischen 14 und 27, die noch lange nicht abschließen wollen. Das Ganze startet bereits um 18 Uhr, und ihr seid herzlich eingeladen. Glinda höchstpersönlich wird ab ungefähr 19 Uhr vor Ort im Queerdom sein und freut sich, ganz viele von euch ebenfalls dort zu sehen. Die Prom startet sogar schon um 18 Uhr!
Wer es ruhiger oder weniger außergewöhnlich mag, kann ab 20 Uhr einfach wie gewohnt ins Mann-O-Meter kommen. Ich (Stefan) werde euch hier erwarten. Vielleicht kommt sogar Marcelino dazu. Wir entscheiden dann spontan, ob wir eine Serie gucken, etwas spielen oder einfach auch noch ins Queerdom rübergehen. Möglichkeiten haben wir! Und viele Zeiten (18, 19, 20 Uhr), zu denen etwas passiert.
Wir freuen uns darauf, mit euch ins Wochenende zu starten – egal ob vom Queerdom oder vom Mann-O-Meter aus!
was war das für ein Auftakt in den sogenannte Wonnemonat! Weit über 20°, Sonnenschein und drei Tage verlängertes Wochenende (außer für die, die arbeiten mussten, ok). Das Schöne am Mai ist seine Vielzahl an Feiertagen. Denn auf das zurückliegende Wochenende folgen noch der Brückentag zu Himmelfahrt/Vatertag und Pfingsten. Das heißt: viel Zeit für Dinge, für die man ansonsten nicht so viel Freiraum hat. Deshalb meine Frage: was würdet ihr empfehlen, wenn es um verlängerte Wochenenden geht – was kann man in Berlin machen, um sich ein kurzes, intensives Urlaubsgefühl zu verschaffen?
Wir treffen uns wie immer am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter. Diese Woche dann entgegen der Gute-Laune-Stimmung wahrscheinlich bei Regenwetter. Wobei: die Allergiker* unter uns wird’s freuen! Ich freue mich auch – und zwar auf euch 🙂
Liebe Grüße stefan (er/ihn)
PS Habt ihr schon gesehen, dass das Layout unserer Webseite aufgeräumt wurde? Klickt mal rein!
als ich gestern Abend von der 🛋️ in Richtung 🛌 unterwegs war, fiel es mir siedend heiß ein: ich habe die Einladung für den heutigen Mittwochsclub vergessen! Fettes Sorry dafür! Umso wichtiger: Ich habe vielleicht die Einladung hier vergessen, aber nicht den Mittwochsclub. Die Einladung sei also hiermit nachgereicht. Und wir treffen uns heute wie gehabt um 18 Uhr im Mann-O-Meter – bei sonnigem Wetter und frühlingshaften Temperaturen – das sind doch gute Aussichten! 😎
Bis später und – ach – wenn ihr wollt, könnt ihr vielleicht später berichten, wann euch mal etwas so ziemlich peinlich war!
Religion ist bei den Jungschwuppen selten explizit Thema. „Schwule Jugend im Mann-O-Meter“ steht über unserer symbolischen Tür, durch die ganz verschiedene Personen gehen: junge schwule und bisexuelle Männer, aber auch non-binäre und trans* Personen, die alle gemeinsam haben, dass sie in einem Teil der schwulen Community einen sicheren Ort suchen. Allerdings gibt niemand andere Teile der eigenen Identität an der Tür ab: wir bleiben in Berlin Geborene oder Zugezogene, haben Deutsch oder eine andere Sprache zuerst erlernt, gehen zur Schule, zur Uni, in die Aubildung oder zur Arbeit, sind weiß oder vielleicht von Rassismus betroffen… Und einige sind religiös aufgewachsen und leben auch heute noch mehr oder weniger aktiv ihre Religion.
Religion und queer sein? (Wie) geht das? Sind Religionen nicht immer auch sehr konservativ, homophob und queerfeindlich? So einfach ist das sicher nicht, denn so vielfältig, wie Religionen sind, so vielfältig ist auch ihr Umgang mit Geschlechtern und Sexualität. Gefühltes Wissen von mir: in allen Religionen gibt es konservative und restriktive Ansichten, aber auch sehr offene und liberale Strömungen. Wie passt das zusammen? Wie kommt es, dass Menschen sich zum Beispiel als schwul outen und ihrer Religion trotz Anfeindungen treu bleiben? Wie ist es, queer und muslimisch zu sein? Dass es schwule, lesbische, queere Muslim*innen gibt, haben viele Menschen gar nicht auf dem Schirm – zu stark wirken Vorurteile vielleicht.
Viele Fragen… Was möchtet ihr gern wissen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht – mit eurer Religion oder mit Freund*innen? Da ich bei vielen Fragen zur Religion einfach keine Ahnung habe, freue ich mich sehr, dass wir an diesem Freitag Besuch von Ahmet haben. Ahmet arbeitet bei IWWIT als Projektkoordination und ist darüber hinaus queer-muslimisch-aktivistisch unterwegs. An diesem Freitag ist Ahmet im Mann-O-Meter und wird von sich und eigenen Erfahrungen berichten, aber natürlich auch einen Raum für eure Fragen, Erfahrungen und Erlebnisse aufmachen. Los geht es ab 20 Uhr im Mann-O-Meter – ihr wisst Bescheid 🙂
wie war es diesmal für euch? Habt ihr euch gut erholt? Zeitumstellung, krasser Jetlag. Und die Terrassenmöbel schon VOR die Tür gestellt, damit ihr sie im Herbst wieder ZURÜCK stellen könnt? Und was machen diejenigen, die keine Outdoor-Möbel, geschweige denn eine Terrasse haben?
Tja, auch ein guter Aprilscherz macht noch keinen Frühling. Und solange mir noch andauernd kalt ist, glaube ich nicht an die Sommerzeit. Ostern kann da Hoffnung geben, zumal es einerseits ja irgendwas zwischen Fruchtbarkeit, Auferstehung und Kirschblütenfest verkörpert. Und weil es der Auftakt zu einer Reihe von Feiertagen in den nächsten Wochen ist. Einen haben wir übrigens schon verpasst. Welcher war es?
Und überhaupt: was verbindet ihr mit Aprilscherzen? Spaß oder Angst davor, hereingelegt zu werden, und sich danach zu schwören, beim nächsten „Scherz“ nun aber wirklich vorbereitet zu sein? Wir werden das klären – so ihr mögt. Am Mittwoch natürlich, ab 18 Uhr, im Mann-O-Meter. Ich freue mich auf euch! Kein Scherz 🙂
der 25. März ist ein ganz besonderer Tag. Sagt Wikipedia. Denn am 25.3. wurde oder wird (umgerechnet auf den gregorianschen Kalender) Sauron getötet. Wer? Was? (Tipp: Es ist kein Werwolf.)
Ja endlich wissen wir das auch! Wir wollen diesen Tag feierlich begehen. Mit Heiß- oder Kaltgetränk und einem kurzen Einstieg, welche Fantasy-Bücher oder -Filme es euch besonders angetan haben und warum. Denn so besonders wird der Mittwoch abgesehen vom Mittwochsclub nicht – wolkig und ungemütlich – da können wir uns ruhig mal in andere Welten fantasieren. Und natürlich nett quatschen oder etwas spielen!
Los geht es auf dem Mann-O-Meter-Sofa-Podest wie immer am Mittwoch um 18 Uhr. Und ihr seid herzlich eingeladen! 🙃
jede große Party ist einmal vorbei. Das ist mit Geburtstagen (siehe letzte Woche) genauso wie mit Hochzeiten, längst vergessenen SchwuZ-Partys oder Karneval/Fasching/Fastnacht/WasBitte?
Wie nach jeder großen Herausforderung, gilt es dann erst einmal Luft rauszulassen und runterzukommen. Was gibt es da nicht alles für Taktiken! Zwei Tage Serien gucken am Stück und nicht aus dem Bett kommen. Einen Monat kein Alkohol. Weniger Faulenzen im Februar (der No-Faulenz-February, nachgewiesen seit 1846). Oder Fasten, das je nach Religion unterschiedlich aussehen kann, in christlich geprägten Gefilden aber häufig mit dem vom vegetarischen Weltverband zugelassenen Verfahren des Osterhasen-Vertilgens endet. Hört, hört! Wer die Schoko-Eier zum Hasen jetzt schon kauft, darf sie sich gern noch aufsparen. Sie sich aber jetzt schon zu sichern, bevor die besten Sorten ausverkauft sind, dürfte aber legitim sein.
Damit zu den Fragen des Mittwochs: 1.) Wer weiß die Lotto-Zahlen? Ich möchte wieder mal gewinnen. 2.) Wie kommt ihr nach großen Feiern oder (positiven) Aufregungen wieder auf den Teppich zurück? 3.) Wer weiß, wo das Foto anbei aufgenommen wird? (gibt dann Pluspunkte auf der Karma-Liste, die nach Ostern in Schokohasenbruch eingetauscht werden können).
Wisst ihr Antworten? Wenn nicht, habt ihr noch Fragen? Oder einfach nur Lust auf ein gemütliches Zusammenkommen im sich aufbäumenden Spätwinter? Dann verpasst nicht eure Chance: Mittwoch, 18 Uhr, Jungschwuppen Mittwochsclub im Mann-O-Meter. Es erwartet euch (mindestens)…