Hi meine Lieben,
einer meiner alten Schulfreunde zieht nach Berlin und, wenn man denn in die Hauptstadt will, was braucht man da – nebst Ausgehtipps, Barabenden, Gästelistenplätze und das Repertoire an DJ-Know-How? Genau, eine Wohnung. Und deshalb wurden die Bar- durch Immobilienscout-Abende ersetzt und die Pizza-Sonntage durch Wohnungsbesichtigungen (mit ansc
hließender Pizza). Und da ist mir wieder aufgefallen, dass der Immobilienmarkt in Berlin durchaus der ein oder anderen Berliner Türpolitik gleicht: Manchmal kommt man schwer rein, ist man aber drinnen macht das ganze gleich ganz viel Spaß.
Okay, also stehen da mal dreißig, mal vierzig, mal hundert Leute und eine Marklerin, die mit Mikrofon ankommt. Und das passiert nicht etwa in der Boxhagener Str., sondern im Plattenbaugebiet zwischen Mitte und Prenzlauer Berg. Gut ist auch die Dame einer großen kommunalen Wohnungsbaugesellschaft, die ganz entsetzt schien als man ihr erzählte man würde ein Wohnung suchen:
„Was, sie suchen eine Wohnung?!“ – Dame einer kommunalen WBG die für die Vermittlung von Wohnungen zuständig ist
Mein Kumpel ist jetzt erstmal auf Zwischenmiete hier und sucht vor Ort. Und nebst Verzweiflung freue ich mich schon auf weitere bizarre Storys die man bei der Suche nach einer überteuerten Wohnung mitmacht. Wie war es bei euch? Gibt es Horror- und Schaudergeschichten, Tipps & Tricks für meinen Kumpel oder war es bei euch ganz easy-going? Erzählt uns eure Geschichten, morgen, 24. August um 18 Uhr im Mann-O-Meter!


Wohnen in Berlin wird teuer. Und darüber möchte ich mit euch morgen diskutieren: Schaden die Mietpreise der Vielfalt Berlins? Als Teeny hab‘ ich doch immer von einer Stadt geträumt in der alles möglich ist; viele Flächen frei sind, einfach benützt werden können. Man für ein Apple und ein Ei sich ne halb zerfallene Altbauwohnung mieten kann. Die Zeiten sind dann wohl vorbei, oder?