Jungschwuppen

Schwule Jugendgruppen im Mann-O-Meter

Für alle von 14 – 27!
Mittwochs ab 18 Uhr und freitags ab 20 Uhr.

  • Romeo und Julius am 19.06.: Entspannt Euch!

    Hi Jungs,

    am kommenden Wochenende steht das Lesbisch-schwule Stadtfest auf dem Programm und damit wir dafür alle fit sind, heißt es vorher nochmal: entspannen, tief durchatmen und Kräfte tanken.

    Diesen Freitag soll es nämlich bei Romeo und Julius um Entspannungsverfahren gehen.

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    Es gibt viele Techniken, die sich in unterschiedlichen Situationen anwenden lassen und auf verschiedene Weisen funktionieren. Manche gelten als schwieriger und bedürfen einiger Übung, andere sind leicht zu erlernen und funktionieren meist sofort. Ob im Sitzen oder Liegen, durch Gedanken oder mit körperlicher An- und Entspannung, führen sie alle Entspannung herbei.

    In erster Linie sollen die Verfahren dadurch das Wohlbefinden steigern und die Müdigkeit reduzieren, beziehungsweise zu neuer Kraft verhelfen aber auch für ein emotionales Gleichgewicht sorgen oder dieses stabilisieren.

    Auch zu Therapiezwecken werden Entspannungsverfahren eingesetzt und es ist spannend, ihre Wirkweisen auch von einer wissenschaftlichen Seite aus zu betrachten.

    Nach der Theorie folgt die Praxis und wir werden am Freitag selbst einige Entspannungsverfahren anwenden. Ihr braucht einfach nur ins Mann-O-Meter zu kommen und euch zu entspannen. Ich freue mich schon sehr und bin, bis es endlich losgeht, sehr gespannt.

    Wir sehen uns also am Freitag, wie immer um 20 Uhr im Mann-O-Meter…

    Euer Jannis

     

    Foto von: https://www.flickr.com/photos/hotel_zugspitze/

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 17.06.: Grüezi und Hoi zämme: Schweizerdeutsch für Anfänger, Teil 2

    Sali Jungs,

    Schon letzte Woche habe ich den Blogeintrag dem Schweizerdeutschen gewidmet und hier kommt nun die versprochene Fortsetzung mit den Tipps, die mit einem kleinen Augenzwinkern zu verstehen sind, um innerhalb von fünf Tagen Schweizerdeutsch zu lernen.

    Tag 1: Fragt nach jedem Satz: odr? Das gilt übrigens nicht nur für Fragen, sondern auch für Aussagesätze, z.B.: „Ich geh am Mittwoch ins Mann-O-Meter, odr?

    Tag 2: Sprecht das „ch“ nach „i“ oder „e“ (also z. B. ich oder echt) wie das „ch“ in Docht, also im Rachen.

    Tag 3: Die Verniedlichungsform „-chen“ wird zu „-li“. So wird also das Bümchen z.B. zum Blüemli. Für uns – nun schon Fortgeschrittene – wird zusätzlich der Artikel „das“ zu „s“. Nun heißt „das Brötchen“ also „s´Brötli“.

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    Tag 4: Zweisilbige Wörter werden grundsätzlich auf der ersten Silbe betont: ro, Fondue, Balkon, Beton…

    Tag 5: Bei manchen Vokabeln hilft, wie in allen Sprachen, nur auswendig lernen. Die folgende kleine Beschreibung eines Nachmittags soll helfen, die neuen Vokabeln zu verinnerlichen.

    Wer in der Schweiz Töff (Motorrad) fährt, muss es auf einem gesonderten Parkplatz parkieren (parken). Auf eben diesem lässt sich vielleicht ein Kind mit einem Schleckstängel (Lutscher) entdecken oder aber die Fahrzeuge stehen Kreuz und Quer, sodass ein regelrechtes Puff (Durcheinander) entsteht.

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    Nach dem parkieren (Parken) kann man dann im Lädeli (kleines Geschäft) beispielsweise den Nüsslisalat (Feldsalat) fürs Zvieri (Mahlzeit zwischen dem Zmittag (Mittagessen) und dem Znacht (Abendessen)) posten (einkaufen) und vielleicht obendrein noch ein Glace (Eis) essen. Falls die Pneus (Reifen) in der Zwischenzeit nicht platt sind, kann ´s hei go (nach Hause gehen), wo man direkt die Finken (Hausschuhe) anziehen kann. Abends wird dann dort tatsächlich eine Suppe in der Pfanne (Topf) gekocht und dann kann man sis Pyjama go alegge (seinen Schlafanzug anziehen) und zufrieden go schlofe (schlafen gehen).

    Wir sehen uns (nicht im Schlafanzug) wie immer am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter.

    Ich freu mich!
    Euer Jannis

    Quellen:

    http://www.hallo-schweiz.ch/CH_17_Sprache2.htm

    Western Mediterranean Dunnock (Prunella modularis mabbotti)

    Schlanke Frau in Jeans

  • Romeo & Julius am 12.06: Bewegung ist, was Reibung macht

    Hallo Jungs,move

    diese Woche beschäftigen wir uns in Vorahnung auf den CSD und andere Spektakel in Berlin mit dem Thema LGBTI* Bewegung. Passend dazu wollen wir ins SchwuZ fahren, aber schon ein bisschen früher als sonst vielleicht, denn dort findet eine Podiumsdiskussion zu genau diesem Thema statt! Diese beginnt um 21:30 Uhr, also zu perfekter Jungschnuppen Zeit!

    In unserer Einstiegsrunde wollen wir uns folgende Fragen stellen:

    • Was ist die LGBTI* Bewegung?
    • Warum brauchen wir unseren eigenen Raum als nicht-heterosexuelle Menschen? Straßenfeste, Partys, Bars, Saunas oder Beratungs- und Informationszentren?
    • Wie gehts weiter damit?

    Anschließend daran gehts dann mit der U-Bahn Richtung Neukölln, da sitzen auf dem Podium noch jede Menge schlaue Personen die uns Input zu dem Thema geben können. Input kann sich aber natürlich auch gleich in konzentrierter, flüssiger Form an der Bar geholt werden 😉 Denn danach steigt die große Party mit Partyveranstaltern als DJ’s auf allen Floors!

    Wir treffen uns wie immer am Freitag um 20 Uhr im MOM!

     

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 10.06.: Grüezi und Hoi zämme: Schweizerdeutsch für Anfänger, Teil 1

    Sali Jungs,

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    das Chuchichäschtli kennen die meisten, aber was macht die Anke auf dem Frühstückstisch, warum wird man in der Schweiz in Gebäuden zum Stossen aufgefordert und warum stellen Schweizer ihr Auto manchmal nur ungern in der Garage ab? Die Antwort ist: Es hat etwas mit den Unterschieden zwischen dem Schweizerdeutschen und dem Hochdeutsch zu tun.

    „Das“ Schweizerdeutsch gibt es in dem Sinne allerdings eigentlich nicht. Es handelt sich vielmehr um einen Sammelbegriff für die alemannischen Dialekte, die in der deutschsprachigen Schweiz gesprochen werden. Hierbei gibt es keine festen Sprachgrenzen zu den Regionen der Nachbarländer, in denen teilweise auch alemannische Dialekte gesprochen werden (z.B. im Elsass (F), in Baden-Württemberg, im bayerischen Schwaben oder in Vorarlberg (A)). Allerdings ist der Unterschied, dass die schweizerdeutschen Dialekte im Alltag und in fast allen Gesprächssituationen benutzt werden. In den anderen Teilen des alemannischen Sprachraums wird hingegen eher Hochdeutsch beziehungsweise Französisch anstelle des Dialekts gesprochen.

    In der Deutschschweiz selbst gibt es hunderte Mundarten, die stark voneinander abweichen und manchmal selbst unter Deutschschweizern zu Verständigungsproblemen führen können.

    Damit Ihr beim nächsten Schweiz-Besuch nicht aufgeschmissen seid, gibt es in den Blogeinträgen für diesen und nächsten Mittwoch einen kleinen Schweizerdeutsch-Crashkurs. Fangen wir mit der Auflösung der Fragen weiter oben an: Die Anke steht auf dem Frühstückstisch, weil Anke auf Schweizerdeutsch Butter bedeutet und man wird in Gebäuden an Türen zum Stossen aufgefordert anstatt zum Drücken wie in Deutschland.

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    Wenn ein Auto in der Schweiz in der Garage steht, ist es vielleicht kaputt, denn dort ist eine Garage nicht nur der Platz zum Unterstellen eines Autos, sondern auch eine Autowerkstatt.

    Die Liste ließe sich endlos so weiterführen und die Fortsetzung sowie einige Tipps, um Schweizerdeutsch in fünf Tagen zu lernen, folgen in der Einladung zum Mittwochsclub am 17.06.2015.

    Nun freue ich mich erstmal, Euch an diesem Mittwoch wie immer um 18 Uhr im Mann-O-Meter begrüßen zu dürfen.

    Bis dahin verbleibe ich mit einem Uf widerluege.

    Euer Jannis

     

    Quellen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schweizerdeutsch

    https://www.flickr.com/photos/becker_beckersen/

    https://www.flickr.com/photos/kecko/

  • Romeo & Julius am 05.06: Auf und Ab – „Es ist nicht alles Schnee, was weiß ist.“

    6097852330_0b9568d809_zHabt ihr euch schon mal gefragt warum im Blank, oder im Kosmonaut, die Schlange vor den Toiletten viel länger ist, als die vor den Pissoirs? Und die Leute da vornehmlich zu zweit oder zu dritt rein huschen? Keine Sorge, dass wird kein Toiletten-ABC; nur soviel: Die WC-Gewohnheiten typischer Berghain-Gänger unterscheiden sich (trotz dieses Phänomens) nicht all zu sehr von denen aus’m Schwuz.

    Wer schon länger in der Szene unterwegs ist, und auch die ein oder andere Techno-Party miterlebt hat, wird es sicher schon bemerkt haben: In der Schwulen Szene herrscht eine gewisse Affinität zu Drogen.

    Aber warum? Stichwort „Slamming„. Im Club, privat oder auf Sexparty. Was bedeutet es, warum hört man so verdammt viel darüber und was hat Tina damit zu tun?

    16907794998_df2e34f7a8_zEin Kumpel erzählte mir letztens er ziehe hier und da was auf Party. Aber nein, er wäre nicht abhängig. Nach acht oder neun Wochenenden Party (bei ihm acht oder neun Wochenenden auf Schnee) meinte ich dann, er könnte ruhig mal eine Pause einlegen. „Kein Problem, aber Berghain geht solange nicht klar“. Eine Woche darauf ging es ins Kitkat. „Kitkat schaff‘ ich nicht ohne, lass was anderes machen“, und bei Cocktail d’Amour – wir hatten mega Spaß – als ein paar vor unserer Nase was zogen, sagte er mir wie gerne er jetzt was hätte. Ist er süchtig, ist er’s nicht? Ehrlich, ich weiß es nicht, denn: Wo fängt Sucht an und wo hört die Partydroge auf? „Es gehört zu meinen Leben“, sagt er und dass er nicht süchtig sei, er könne aufhören und das schaffte er auch. Zwei Monate.

     

    „Drogen bringen Ersatz, nie Befriedigung. Die Tatsache, dass etwas ersetzt werden muss, sagt, es hat etwas gefehlt. „

     

    „Komm‘ ich jetzt Freitag (den 05.06), 20 Uhr, ins Mann-O-Meter und hör mir Steven’s Predigt über Drogen an? Wie schlecht sie sind, dass man ja keine nehmen soll und dass wir sonst nur in der Hölle landen?“

    15974045476_b9fc68e2e0_zIch will kein Moralapostel sein, aber ich will dass ihr euch auskennt (Stichwort: Safer Use) und wisst was ihr tut. Wenn ich ne XTC nehmen muss, warum hol‘ ich sie mir nicht im Club, warum nimmt der Typ GHB vor’m Sex und was ist eigentlich dieses K-Hole?

     

    Ich freu mich auf euch, auf ein wahnsinnig spannendes Thema (ihr werdet sehen was Drogen eigentlich mit uns machen) und auf viele verschiedene Meinungen und Ansichten!
    Euer Steven

     

     

  • Mittwochsclub am 03. Juni: It’s a bright June afternoon

    „It’s a bright June afternoon, and it never gets dark!“ Und, „28-29 Grad, und es wird noch heißer“, hofft zumindest die Morgenpost. Ja, der Sommer ist da und die großen Veranstaltungen kommen auf uns zu!

    Was mich die Woche zum grübeln gebracht hat war die Mietpreisbremse. Kurz zusammengefasst: Seit gestern gilt in Berlin ein Gesetz, wonach die Mieten bei Neuvermietungen maximal 10% über ortsüblichen Niveau liegen darf. Anfangs fand ich das klasse: Gerade wir Studenten sind doch dafür bekannt hier und da mal ein neues Viertel ausprobieren zu müssen, die In-Kieze wechseln ja schließlich auch alle zwei Wochen.

    Und dann kam mir irgendwann der Gedanke, dass 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete doch heißt, dass eigentlich die profitieren, die auch 10% über den Durchschnitt verdienen. Und heißen unsere Probleme nicht Modernisierung und Umwandlung, die, die mit den Neubauten, das Gesetz ja gar nicht betreffen? Umfassende Renovierungen sind weiterhin von der Mietpreisbremse befreit. Quasi ein Anreiz der Vermieter die Lücken des Gesetzes auszunützen.

    5137893930_b820051264_zWohnen in Berlin wird teuer. Und darüber möchte ich mit euch morgen diskutieren: Schaden die Mietpreise der Vielfalt Berlins? Als Teeny hab‘ ich doch immer von einer Stadt geträumt in der alles möglich ist; viele Flächen frei sind, einfach benützt werden können. Man für ein Apple und ein Ei sich ne halb zerfallene Altbauwohnung mieten kann. Die Zeiten sind dann wohl vorbei, oder?

    Sagt mir morgen eure Meinung. Aber bitte nicht einfach so, sondern bei einem leckeren Eis. Denn, it will be a bright June Afternoon und den lassen wir bei Schoko- und Vanilleeis auch schön ausklingen.

    Bis morgen, den 03. Juni, um 18 Uhr im Mann-O-Meter!

    Euer Steven.

    Klicktipp: Link!

     

  • Romeo & Julius Freitag 29.05.15 Spieleabend! She wolf! She-Mail! 😀

    Hallo ihr Süßen!

    Diese Woche gibt es mal wieder etwas Besonderes! Nein, nicht nur der endmonatliche Spieleabend! Sondern ein ganz besonderer Spieleabend! In jedem von Euch steckt ein Wolf, ein wildes Tier oder sei es eine Shakira.. ein Worg oder ein Mutant. Es spukt, es heult und jault, wir lassen mal wieder die Werwölfe raus!

    Ein Gesellschaftsspiel, doch ohne Spielfiguren und langweilige Fragen oder Begriffe! Ein Spiel bei dem man lügen muss und es auf Gruppengefühl ankommt. Es wäre gut, wenn ihr schon mal in die Regeln reinguckt. Die gibt es hier ! Sie werden aber nochmal genau erklärt (auch welche Variante wir dann spielen).

    Zu Chips und Fanta und einen schlottrigen Werwolfabend lädt ein: Der Wolfsmensch* Martin.

    Wir treffen uns wie immer am Freitag um 20 Uhr im MOM!

    Klick!

     

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 27.05.: Homo-Ehe light = 0 Punkte

    Was für ereignisreiche Tage! Das musste erst mal gesagt werden. Und nun:

    Hallo Jungs,

    kurzes Update nach einem langen Wochenende? Also: Einige haben die Gartensaison eröffnet, andere waren lieber im Schutze bedachter Clubs feiern, ganz andere wiederum haben ESC geschaut und hätten dabei sicherlich gern das eine oder andere Mal Esc gedrückt. Aber: Das war kein Traum, das war schnöde Realität! Alter Schwede! Und: in Irland gibt es jetzt die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare. Nix mit „eingetragener Lebenspartnerschaft“ oder ähnlichen Wortungetümen. Wusstet ihr, das kein Land häufiger beim ESC (früher: Grand Prix Eurovision de la Chanson) gewonnen hat als Irland? Wenn das mal kein Zufall ist! (Nebenbei bemerkt oder gefragt: Warum ist der ESC eigentlich bei Schwulen so beliebt?)

    FotoWas noch geschah: Der Heilige Geist kam auf uns nieder, so wir denn in christlicher Tradition das Wochenende begingen. Allen anderen ist möglicherweise auch so etwas wie der Heilige Geist begegnet, aber vielleicht liegt es auch an dem, was ihr abgesehen von Milch und Oreo-Keksen noch so verspeist habt. Passend dazu: Es wurden schon wieder öffentlich angebaute Hanfpflanzen in Berlin entdeckt. Das scheint Mode zu werden. Zuerst am Kotti (vielleicht gehen die Bauarbeiten deshalb so langsam vonstatten), nun in Köpenick. Fängt ja auch mit „K“ an. Genau wie Karneval der Kulturen. Wo wird der nächste Fund sein? Klosterstraße? KaDeWe? Kanzleramt?

    Wo ihr uns findet, das wisst ihr ja, und zwar im Mann-O-Meter am Nollendorfplatz. Rauschmittelfreie Zone, wenn wir Kakao und Kaffee (aaaahhh, schon wieder K!!!!111elf) außer Acht lassen. Und da treffen wir uns wie immer um 18 Uhr, um einen Blick auf das vergangene Wochenende und ganz viele Blicke auf die kommenden Wochenenden zu werfen.

    Wer sich drauf freut? Na hoffentlich ihr! Und: Steven und Stefan

  • Romeo und Julius am 22.05: Viel Vielfalt statt Einfalt

    Wer mich kennt, der weiß, in mir steckt ein kleiner Romantiker: Gemeinsam am Weißensee, angeschmiegt, einschlafen; im Mauerpark, bei gutem Weißwein, zusammen die Sterne anschauen, und – wenn ich ganz verliebt bin – nehm‘ ich meinen Schwarm sogar mit ins Blank.

    Aber die schönsten Momente (mal abgesehen vom Homopatik-Wochenende) lassen sich nicht planen8127754678_038b1a1304_z. Die passieren einfach, wie etwa neulich in Kreuzberg. Irgendwo zwischen Görli, Kitty und Kotti (respektive die wohl unromantischste Gegend Berlins), schlenderten wir, ganz wie Teenager, durch die Gegend und haben Kreuzberg „erschlemmt„. Ein milder, sonniger Tag; ein leckeres Eis und Händchen haltend am Görlitzer Parkteich kuscheln. Ihr seht, Romantik ist weder gewollte Einfalt, noch erzwungene Vielfalt, sondern das was ihr draus macht!

    Aber die schönsten Dinge (wie gesagt, abgesehen vom Homopatik-Wochenende) passieren spontan: Spontan ein Bier’chen im Prater, der spontane Besuch beim besten Kumpel oder ganz spontan die Freitags-Gruppe im Mann-O-Meter zu übernehmen. Jetzt müssen wir nur noch (natürlich spontan) ein 52219648_92bea69670_zgutes Thema finden … Lasst uns mal nachdenken und dabei diesen Blogeintrag Revue passieren: Wir hatten ‚Romantik‚, wir hatten ‚Kreuzberg‚; ‚Schlemmen‚ kam im Text auch vor, und natürlich ‚Vielfalt‚. Jetzt geb‘ ich euch drei Buchstaben vor, KdK, und ihr könnt euch mal überlegen auf welches Straßenfest es morgen Abend, gegen 20.00 Uhr, im Mann-O-Meter geht.

    Ich freu mich auf euch, auf gutes Wetter und einen Trip in einen Kiez, in dem sich tausende Kieze treffen werden!

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 20.Mai: #idahot #disorder #weird

    #idahot: Jährlich am 17. Mai ist der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie. Warum eigentlich der 17. Mai? Wartet, kurz mal auf Wikipedia geschaut… Ab dem 17. Mai 1990 (das ist, sagen wir mal – gerade – 15 Jahre her) wurde Homosexualität nach der WHO nicht mehr als Krankheit angesehen. Weiter schreibt Wiki, „Im Unterschied dazu ist Transsexualität in dieser Klassifikation immernoch als psychische Störungen eingestuft. “

     

    Krankheit, psychische Störungen. Wisst ihr was mich interessiert: Wo ist die Grenze? Wer ist krank, und wer gesund? Und wer bestimmt, wer dann durch das Raster fällt?

     

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    Eine Freundin von mir hat ADHS. Eine wahnsinnig coole Frau. Locker, charmant, lustig, und den Ärzten nach überdreht. Ich habe Tage, Nächte, Wochen und Monate mit ihr verblödelt und herumgealbert. Irgendwann hat sie dann Methylphenidat bekommen. Ich liebte sie. Jetzt aber das ruhige Mädchen. Sicher, Ritalin ist sicher wichtig, sicher sie wurde besser in der Schule und passte ins System. Aber was ich mich frage: Wer hat fest gelegt, dass sie krank war? Weil sie von der Norm abgewichen ist?

     

    4406370722_18dd8d5cf8_zIch werfe die Frage in den Raum: Ab wann ist der Kranke eigentlich krank? Warum ist er krank, und muss eine Krankheit immer beeinträchtigen? Oder ist das gar die Definition der Krankheit? Und was wären wir heute ohne Beethoven, Vincent van Gogh, Picasso, Hoffmann oder Göthe? Medizin und Heilung ist spitze, keine Frage! Mich interessiert nur wer was definiert, wer ist eigentlich diese Norm von der wir abweichen können?!
    Aber, hey! Vielleicht habt ihr die Antwort auf meine Fragen. Dann quatschen wir darüber – oder über irgendetwas ganz was anderes! Am Mittwoch, den 20. Mai, dann nämlich, wenn die Jungschwuppen wieder herzlich zum Kakao im Mittwochsclub einladen!