jetzt ist der Herbst da, goldenes Licht kontrastiert mit dunklen Wolken, und nachts wird es schon richtig kalt. Einige freuen sich einfach schon auf Weihnachten (ich nicht), andere genießen es, sich zu Hause einzukuscheln und die Heiße-Schokolade-Maschine durchlaufen zu lassen. Wiederum andere nutzen die Zeit, um nocheinmal auszubrechen, wegzufahren, die Welt zu erkunden.
Das trifft unter anderem auf mich zu – vielleicht nicht ganz so dramatisch, aber einmal wegfahren würde ich gern noch. Aber wohin? Häufig haben wir bei den Jungschwuppen Traumziele als Thema, also Orte, an die man unbedingt irgendwann reisen möchte. Wie wäre es hingegen mal mit typisch unterschätzten Orten? Ich bin mir sicher, es gibt sie noch, die absoluten Geheimtipps, die man dennoch keinesfalls verpassen sollte. Teilt sie mit uns – ich verspreche (*hüstl*), dass wir niemandem davon veraten. Und dass die Heiße-Schokolade-Maschine bereits auf Hochtouren läuft!
Vielleicht sei zumindest so viel durchgesteckt, aber geheim, natürlich… Mittwoch, 18 Uhr, Mann-O-Meter 🤫
habt ihr euch auch schon mal überlegt, wie die Welt wäre, wenn so etwas wie das Coming Out einfach überflüssig wären? Wozu der Stress? Erst lange überlegen, mit wem man darüber reden kann, und dann erst die Unsicherheit und der Druck, die nicht wirklich zusammen passen. Danach dann die Reaktion der anderen Person von aufgeregt und vorwurfsvoll über ablehnend bis hin zu beschwichtigend und herunterspielend.
Aber: solange viele Menschen mit der Erwartung leben, dass alle um sie herum krass heterosexuell und cis-gender sind, wird es für viele, die diese Erwartungen nicht erfüllen, notwendigerweise ein Coming Out geben (müssen?). Und das für die meisten dann sogar immer wieder im Leben – wäre ja auch viel zu einfach, es einfürallemal und in einem Rutsch erledigt zu haben.
Ein Grund mehr dafür, dass wir mal einen Blick darauf werfen, was Coming Out heißt und was da so in unseren Köpfen und Herzen über Monate und Jahre vorgeht, bevor wir mit der Sprache herausrücken. Und vor allem: wie es uns damit ergangen ist und heute geht. Ich bin mir sicher, dass jeder* eine ganz eigene Geschichte erlebt hat. Wer möchte, kann sie natürlich gern teilen, wenn es die Zeit erlaubt 🙂
Wir treffen uns am Freitag um 20 Uhr im Mann-O-Meter.
Ich freue mich auf einen regen Austausch mit euch! Stefan
der Juni gilt gemeinhin als der Pride-Monat, denn die CSDs und Pride-Paraden rund um die Welt gehen auf die Unruhen und den Widerstand gegen die Polizei in New York im Juni 1969 zurück. Deshalb Juni. Nun haben aber die Communities in so vielen kleineren Gemeinden und größeren Städte den Wunsch, eine eigene Parade abzuhalten, dass es unmöglich ist, das alles auf einen Monat zu konzentrieren. Und es gibt ja auch schon fast traditionelle CSD-Daten in Deutschland. So findet der Kölner CSD fast immer am Sonntag des ersten Juli-Wochenendes statt, der in Hamburg am ersten Augustwochenende (genauso wie Amsterdam). Berlin hatte sich lange Zeit auf den letzten Juni-Samstag festgelegt, aber das wurde dann zugunsten der Fanmeile zu Fußball-Welt- und Europameisterschaften abgeblasen wie eine lahme Vuvuzela und auf Ende Juli verlegt. Mit der Folge, dass es nun seltener regnet, aber häufiger viel zu heiß ist, wenn sich zwischen 70 und 100 Trucks durch die Stadt schieben.
Allerdings gibt es in Berlin auch die Tradition, immer wieder auch die eine oder andere Alternative zum „klassischen“ CSD vorzuhalten. Lange war das der Alternative CSD in Kreuzberg, seit ein paar Jahren gibt es auch den Marzahn-Pride, nun auch den East-Pride. Allen gemein ist, dass sie politische Demonstrationen sind, in deren Rahmen Forderungen an die Politik und die Gesellschaft formuliert werden. CSDs sind aber auch in ihren Forderungen so bunt wie die Fahnen, die auf den Demos getragen werden. Deshalb meine Frage an euch: Was sollte eurer Meinung nach in diesem Jahr mit besonderem Nachdruck auf den CSDs im Land gefordert werden? Und an welchem CSD außerhalb von Berlin möchtet ihr gern mal teilnehmen bzw. wo wart ihr schon?
Unabhängig davon treffen wir uns wie immer am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter zu einem Heiß- oder Kaltgetränk – die meisten werden das schon wissen, denn das ist auch so eine Tradition 🏳️🌈
hatten wir nicht gerade eine Freitagabend mit Drogen verbracht? Oder ist das schon wieder ein Jahr her? Hab ich seitdem schon geschlafen und wenn ja, wie oft und wie lange? Wie dem auch sei: es wird Zeit, nach dem Abklingen des trocknen Januars („Dry January“) mal einen Blick auf Konsumgelegenheiten, -gewohnheiten und -substanzen zu werfen.
Wann trinken, ballern, zimmern und ziehen wir uns eigentlich genau was, warum, wie und in welchen Mengen rein? Was muss ich tun, um in der nächsten Therapiestunde enlich das Etikett „Abhängigkeitserkrankung“ raufgetackert zu bekommen? Wieviel Rotwein ist wirklich gesund für das Herz? Stimmt es, dass MDMA nicht abhängig macht und deshalb kein Problem darstellt? Und wie kam der Elch in den Apfelbaum? Das nur eine Auswahl an möglichen Fragen, aber vielleicht habt ihr ja auch noch eine oder zwei mehr?
Wir treffen uns – wenn ihr wollt – am Freitag zur Romeo & Julius (letztes Mal unter diesem Namen) meets Jungschwuppen Late Night (welcome!) – die Zeit bleibt die gleiche: 20 Uhr im Mann-O-Meter. Alle Jahre wieder!
Ich freue mich auf euch 🙂
Liebe Grüße Stefan (er/ihm)
PS Was hat das Ganze mit einem Flugzeug zu tun? Tipp: im Zweifel euer Anreisemittel während des BVG-Streiks – nee, doch nicht…
wow, ich dachte, ich versuche mal wieder krass kreativ zu sein – hier mit diesem Einladungstext zum Mittwochsclub der Jungschwuppen. Versuchen kann man es ja mal. Aber: keine Idee, nada… Was immer geht, wenn sonst nichts hilft: Bei Wikipedia nachschauen, ob das Datum zufällig auf einen bekannten oder absurden Feiertag fällt. Zum Beispiel der Internationale Tag der rotrunzligen Ackerrübe. Oder der Aktionstag für Anhänger der kakaohaltigen Fettglasur. Irgendwas geht eigentlich immer. Und es sind doch nur 365 Tage im Jahr – die sollten mehr als doppelt belegt sein!
Wonach werden solche Tage eigentlich ausgesucht? Gibt es Auschreibungen oder Tauschbörsen dafür, von wegen biete Internationalen Tag der Süßkirschenblüte im November gegen Aktionstag für hausspinnenfreundliches Staubsaugen im März? Das würde andersherum viel besser passen!
So ähnlich ist auch die Geschichte mit dem Mittwochsclub. Erst hat er immer donnerstags stattgefunden, dann eine Zeit lang montags. Beides hat immer wieder für Verwirrung gesorgt. Seit wir es in einer gemeinsamen Kraftanstrengung geschafft haben, Montagsstücke auf den Montag, Saturday Night Live auf das Wochenende und Spaß am Dienstag (wer kennt Zini noch?) auf den Dienstag zu verlegen, nicht zu vergessen das Freitagskaraoke im Flax auf den Freitag, kann der Mittwochsclub am Mittwoch stattfinden. Lässt sich auch viel leichter merken.
Und da morgen (wenn ihr das heute lest) bzw. heute (wenn ihr das morgen lest) Mittwoch ist, treffen wir uns ab 18 Uhr zum – richtig – Jungschwuppen Mittwochsclub. Vielleicht mit Süßkirschen. Oder Hausspinnen. Oder preiswertem Marmorkuchen mit kakaohaltiger Fettglasur.
Ich freue mich auf euch und eure Vorschläge, welche internationalen Tage und Aktionstage nun aber wirklich noch fehlen!
wir wissen, ihr könnt nicht genug bekommen! Wir hatten zwar „gerade erst“ einen Abend zu „Fetish-Kink und Kekse™“ doch wir alle wissen: Es kann nie genug geben! Also lassen wir die Peitschen pfeifen und Paddles platschen – Wir quatschen über kinky Sachen (und essen Kekse). Und als total pädagogische Ergänzung gucken wir uns zusammen mal an, warum macht man das eigentlich? Was für Gefühle erlebt man dabei? Kann ich den Plug zu Not noch umtauschen? Und Is das normal?
Wir laden euch am Freitag, 24.01., zu einem Kinky-Latenight-Workshop ein. Seid mit allen Sinnen dabei, wenn wir um 20:00 Uhr starten!
Wer zu spät kommt, wird bestraft… natürlich nur, indem er nicht alles mitbekommt 😈
In dem Sinne – Liebe Grüße von mir
Levon 🐾
Stefan würde auch gerne grüßen, hat aber ’nen Knebel im Mund *traurig guck*
hereinspaziert, hereinspaziert! Der erste Mittwochsclub 2025 öffnet seine Türen und heißt euch willkommen! Es ist nicht (so) wichtig, wie ihr ins Jahr gekommen seid – wichtiger ist, wie wir durch das Jahr hindurch kommen. Wenn morgen auch nur Mittwoch ist, lasst uns feierlich begehen, dass die erste volle Fünftagewoche des Jahres zur Hälfte geschafft sein wird. Juhu!
Wer kennt sie nicht, die ultimative Frage zum Jahresbeginn: Welche Vorsätze hast du? Repräsentative Umfragen in der MOM-Jugendgruppe haben ergeben, dass ein Jahr später sowieso niemand mehr weiß, was er* sich knapp zwölf Monate zuvor vorgenommen hatte. Also forget about the Vorsätze. Schon allein das Wort: Vorsatz – da schwingt doch schon die Möglichekeit einer Straftat mit. Außerdem inbegriffen: Scheitern. Scheitern kann ja ganz toll sein, wenn ich neue Einsichten gewinne. Wenn ich und mein Leben danach besser aufgestellt sind – aber beim Gedanken daran, aufgrund unrealisierbarer Vorsätze zu scheitern, geht es mir wie dem geknickten Kippensammler auf dem Bild (Abbildung ähnlich).
Deshalb holen wir die gute alte VW-Regel aus dem Regal. VW steht nicht für Verbrenner-Wrack oder so, sondern – leicht abgewandelt – für Vorsatz-Wunsch-Verkehrung. Und es geht auch nicht um eure ganz persönlichen Planungen, sondern darum, was ihr euch für 2025 von uns – also dem Jugendbereich von Mann-O-Meter – wünscht. Was sollen wir organisieren? Was wollt ihr gern mit uns unternehmen? Was wollt ihr trinken: Bio-Limo oder Heiße Schokolade? Fragen über Fragen!
Und die Antworten? Eine könnte sein: Mittwoch, 18 Uhr, Mann-O-Meter!
es ist heiß und wer irgendwie die Möglichkeit hat, versucht aus der Stadt herauszukommen. Aber nicht alle können oder wollen das. Ganz viele von uns sind gerade im Norden Brandenburgs und kommen erst am Ende der Woche wieder nach Berlin. Wer von euch aber in Berlin geblieben ist, kann am Mittwoch trotzdem wie gewohnt um 18 Uhr ins Mann-O-Meter kommen. Sinan empfängt euch dort (vielen Dank!) und guckt mal, ob es noch ein Getränk aus dem Kühlschrank oder der Kaffeemaschine gibt. Entscheidet selbst, ob ihr danach in den Park geht oder in der Mann-O-Meter-Sauna bleiben wollt 🙂
Ich grüße euch ganz lieb aus (nahezu) internetloser Naturlandschaft 🚫🛜🐸🐗✨ Stefan
auch wenn man es am Wetter gerade nicht merkt: wir bewegen uns massiv auf den Sommer zu. Zu erkennen nicht am Regenradar, sondern an Auswahl an Obst und Gemüse im Großmarkt oder beim Späti um die Ecke.
Wer nun als abgebrühter Shisha-Kenner meint, Obst solle doch am besten geraucht werden, der irrt, denn das geht ja zu jeder Jahreszeit. Aber wann hat man schon die Möglichkeit, an einem frischen Spargel zu knuspern oder Erdbeeren zu schlemmern, die nicht aus Südeuropa hunderte oder tausende Kilometer über die Autobahn kutschiert wurden, und die dann sogar ein bisschen schmecken? Na los, zu diesem Thema wird mir, der ich frisch aus dem Urlaub zurück bin, morgen auch noch ne angemessene Einstiegsfrage einfallen.
Morgen heißt: Mittwoch, 18 Uhr, Mittwochsclub im Mann-O-Meter. Mit einem Ingwer-Tee in den Händen die Nase ans Fenster drücken und den Regen angucken. Oder nach dem Werwolf-Spiel suchen. Uns fällt etwas ein!
Ich freue mich auf jeden Fall, euch wieder begrüßen zu dürfen 🙂
wer kennt das nicht? Da will man sich am Wochenende mit zwei oder drei Freundis fürs Kino oder SchwuZ [1] verabreden. Aber anstatt, dass eine*r sagt: „Wir gehen am Samstag um 20:25 Uhr in ‚Und täglich grüßt das Murmeltier‘ im ‚Kino für alte, aber gute Filme’“ oder „Ich bin dann um 9 in der Pepsy Boston Bar, wir sehen uns dann dort, wenn ihr Bock habt“, und dann wartet, wer alles vor Ort auftaucht, wollen heute immer mehr Leute sicher gehen, dass 1. überhaupt jemand mitkommt und man am Ende nicht allein Popcorn oder Cocktails vernaschen muss, und dass 2. aber ja auch niemand dabei ist, mit dem oder der man nicht so viel oder geschweige denn gar nichts zu tun haben will. Denn bei einer Gruppe mit – sagen wir mal – 8-25 Mitgliedern kann es ja leicht passieren, dass einem genau eine Person derart auf die Ketten geht, dass man sich auf die anderen 7-24 Leute gar nicht mehr entspannt einlassen kann. Deshalb flugs eine Chatgruppe [2] gegründet und schnell gleich noch die Umfrage mit der Frage erstellt, ob diese eine bestimmte Person [3] rein darf rausfliegen soll oder – allgemeiner – wer von vornherein nicht in die Gruppe darf.
Ihr könnt euch vorstellen, dass das bei anderen in der Gruppe, die sich ihres Platzes in der Runde, im Kino oder im SchwuZ schon sehr sicher waren, für ein wenig Unbehagen sorgen kann. Denn was ist, wenn jetzt die nächste Person vorschlägt, mich auch gleich mit rauszukicken. Hab ich nicht letztens etwas Kritisches gegenüber dem einen Admin gesagt? Und hat der dann nicht auch gleich ziemlich komisch mit einem Ausdruck von „Du wirst schon sehen, was du davon hast“ geguckt? Gibt es nicht wirklich auch gute Gründe, jemanden nicht dabei haben zu wollen? Und wie kommuniziert man das am besten?
Tja Leute, das sind schon mal gefühlt ein Dutzend Vorstellungsrundenfragen für morgen. Keine Angst, wir starten natürlich locker-flockig mit einem Kalt- oder Heißgetränk. Ich möchte von euch dann aber schon wissen, wie ihr euch so in Chatgruppen fühlt, was die gefühlte Sicherheit erhöht, und was hilft, sich wohler zu fühlen.
Los geht es am Mittwoch wie immer um 18 Uhr im Mann-O-Meter. Und an alle, die gerade keinen Plan haben, worum es geht: Fühlt euch willkommen, denn in erster Linie geht es darum, nette Leute kennenzulernen!
Liebe Grüße Stefan (er/ihn/no pronom)
[1] Keine bezahlte, aber trotzdem Schleichwerbung. [2] Es gibt ja mehr Anbieter als WhatsApp und ICQ… [3] Ihr wisst schon wer. Oder etwa nicht?
Übrigens gibt es auch für die Jungschwuppen-Signal-Gruppen ein paar Regeln. Schaut mal unter https://www.jungschwuppen.de/wp/jugendgruppen_allgemein/chatleitfaden nach, ob ihr euch bisher immer einigermaßen dran gehalten habt!