Bezüglich morgen habe ich ein sehr tolles Programm für euch. Wir machen nämlich einen gemütlichen Abendspaziergang durch die historische Mitte Berlins.
Letztes Jahr habe ich das schon mal gemacht und es hat euch und mir so gut gefallen, dass ich das nun gerne wiederholen möchte. Das Wetter morgen ist auch nicht zu heiß und abends knallt auch die Sonne nicht mehr so, wodurch wir angenehme Bedingungen dafür haben.
Wir treffen uns dafür ab 20:00 Uhr im Mann-o-Meter und nach der Vorstellungsrunde so gegen 20:30 Uhr, fahren wir dann zum Alexanderplatz, wo der Spaziergang startet.
Ihr könnt euch auch gerne erst am Alexanderplatz dazugesellen, falls ihr es nicht früher schafft etc.. Gebt mir dann einfach privat über Signal Bescheid, sodass man sich auch findet.
Ansonsten habt noch einen schönen Abend und ich freue mich auf euch. 🙂
der diesjährige große Berliner CSD (es gibt ja auch ein paar kleinere wie den Marzahn Pride) findet wie seit vielen Jahren am letzten Samstag im Juli statt.
Zeit, sich am Vorabend angemessen darauf vorzubereiten, oder? Pusteblume mit Regenbogen, nix da! Die Organisator*innen des CSD haben sich gedacht, dass für die vielen kulturellen und politischen Beiträge auf der Hauptbühne am Brandenburger Tor nach der Demo häufig nicht genügend Zeit ist. Und auch die Geduld, die Beiträge mindestens noch bewusst aufzunehmen, ist dann häufig nicht mehr da. Deshalb gibt es den ersten Teil des Programms ab diesem Jahr bereits am Freitag. Von 18 bis 23 Uhr wird es am Brandenburger Tor dann schon bunt – als Vorgeschmack auf den Samstag, wenn die lautstarken Trucks anrollen.
Mein Vorschlag: lasst uns dazustoßen! Wir treffen uns um 20 Uhr wie gewohnt im Mann-O-Meter und machen uns nach kurzem Einstieg zügig auf den Weg. Ein bisschen BVG, ein bisschen Spaziergang bei gutem Wetter, und wir können schon einen ersten Eindruck gewinnen. Auch gut für alle, die es am Samstag vielleicht nicht bis zum Ende des Demo-Route schaffen (wollen).
Ich freue mich auf den kleinen Ausflug mit euch 🏳️🌈🏳️⚧️🏳️🌈
am Wochenende findet in und um die Motzstraße das bunteste Stadtfest Berlins und – nach Selbstauskunft – „größte queere Event seiner Art Europas“ statt. Erwartet werden wieder einmal hundertausende Besucher*innen. Neue Leute kennenlernen, bekannte Gesichter wieder sehen, Infostände abklappern, viel essen und hoffentlich beim Feiern nicht ganz so viel trinken.
Für uns bietet sich die Möglichkeit, bereits am Freitag den Motzstraßenkiez fast autofrei zu erleben. Und anderen Menschen bei der Arbeit zuzuschauen, wenn sie Info- und Bierstände aufbauen und die Deko richten. Wenn das Wetter mitspielt, lade ich euch zu einer kleinen (schwulen) Bingo-Trash-Schnitzel-Schnippsel-Jagd durch Schöneberg ein. Wenn das Wetter nicht mitspielt (=es regnet), dann bleiben wir im MOM und schauen mal, was Netflix oder andere so zu bieten haben. Irgendeine Form von Spannung werden wir uns also auf jeden gönnen.
Zunächst treffen wir uns 20 Uhr im Mann-O-Meter. Kleine Vorstellungsrunde zum Einstimmen und los geht’s! Ich freue mich auf einen (ent-)spannenden Abend 🙂
Ausbildung, Studium, Job-Suche – nur wenige Lebensfragen können so nerven, wie die nach dem richtigen Weg, wenn es um die Karriere oder einfach nur ums Geld verdienen geht. Welche Tätigkeit passt zu mir? Was kann ich besonders gut? Wie möchte ich arbeiten? Diese Fragen können eine*n schon zur Verzweiflung bringen. Denn sich für eine Ausbildung oder ein Studium zu entscheiden, heißt für auch, sich gegen viele andere Möglichkeiten zu entscheiden. Was, wenn ich falsch liegen – wenn alle anderen Optionen doch besser sind? Natürlich kann man später auch noch mal wechseln, aber das Gefühl, Zeit verschwendet zu haben, bleibt vielleicht stärker als die Freude über den Wechsel. Viele Menschen haben auch einen Job, mit dem sie überhaupt nicht zufrieden sind, trauen sich aber nicht, ihn aufzugeben. Aus Angst, nichts besseres zu finden oder dass es woanders noch schlimmer ist.
Queere Menschen sind da noch einmal stärker gefordert. Denn häufig haben sie bereits Diskriminierung in der Schule oder auf Arbeit erfahren. Kann ich mich outen? Was reagieren die Kollegis, wenn ich als Mann von meinem Urlaub mit meinem Freund erzähle? Werde ich auch mit meinem neuen Namen und Pronomen akzeptiert? Wie sichtbar darf ich sein?
Zwei Menschen, die ihren Beruf (und ihre Berufung?) bereits gefunden haben, sind Jasper und Marc. Sie arbeiten bei Trialog Queer Leben im Projekt „qu:ib – queer im beruf“. Dort bieten sie jungen queeren Menschen Unterstüzung bei der Suche nach dem passenden Beruf. Das machen sie eigentlich in Spandau, aber es ist uns gelungen, sie für einen Abend nach Schöneberg zu locken. Sie haben einen kleinen Workshop vorbereitet und können ganz sicher viele Fragen beantworten.
Kommt also einfach vorbei – wir starten wie immer um 20 Uhr im Mann-O-Meter. Wer den ganzen Workshop mitmachen möchte, sollte bitte halbwegs pünktlich sein 🙂
Ich freue mich auf euch und eure Ideen und Fragen!
die an der Länge des Dunkelseins gemessen kürzeste Nacht von Freitag auf Samstag in diesem Jahr steht uns bevor. Das wollen wir nutzen, um gemeinsam in den Park zu gehen. A walk in the park, a step in the (noch nicht) dark!
Doch warum sollte man im Dunkeln in den Park gehen? Also klar, manchmal hängt man noch nach dem Wikingerschachspielen herum und merkt gar nicht, wie das Licht so langsam schwindet. Auf der anderen Seite gibt es in Berlin – und nicht nur hier – einige Orte in bestimmten Parks, die bekannt dafür sind, dass sie erst nachts zum Leben erwachen. Denn schon immer haben sich Menschen draußen getroffen, um sich näher zu kommen. Insbesondere für schwule Männer war Sex in Parks oder auf öffentlichen Toiletten lange die einzige Möglichkeit, auf Gleichgesinnte zu treffen. Diese Tradition lebt immer noch fort, wenn sie sich natürlich auch verändert hat.
Deshalb unser Midsommer-Themenabend zum Cruising und Dating an ungewöhnlichen Plätzen! Zunächst treffen wir uns aber wie immer um 20 Uhr im Mann-O-Meter. Nach der Einführungs- und Vorstellungsrunde packen wir die Picknickdecken und vielleicht auch das Wikingerschach ein und gehen diesmal in den Tiergarten. Das ist schon eine kleine Wanderung oder noch kürzere Busfahrt. Was ihr braucht? Mein Vorschlag: vielleicht Mückenspray und – wenn ihr mögt – Fragen oder was ihr schon so gehört oder gar selbst erlebt habt.
allen neuen Leuten bei den Jungschwuppen sagen wir immer: Mittwoch ab 18 Uhr, Freitag ab 20 Uhr. Das stimmt in dieser Woche aber nicht so ganz. Nur ein bisschen. Mittwoch, 18 Uhr, habt ihr gestern erlebt. Ich auch: es gab Eis, Essen, Werwölfe, Boxkämpfe (mit Handschuhen und Mundschutz und freiwillig, wohlgemerkt!).
Und Freitag? Geht es diese Woche mal etwas anders zur Sache also sonst. Denn in unserer fast direkten Nachbarschaft wartet ein Highlight für die jung-queere Prominenz – die Queer Prom im Queerdom. Sozusagen der Abschlussball für alle zwischen 14 und 27, die noch lange nicht abschließen wollen. Das Ganze startet bereits um 18 Uhr, und ihr seid herzlich eingeladen. Glinda höchstpersönlich wird ab ungefähr 19 Uhr vor Ort im Queerdom sein und freut sich, ganz viele von euch ebenfalls dort zu sehen. Die Prom startet sogar schon um 18 Uhr!
Wer es ruhiger oder weniger außergewöhnlich mag, kann ab 20 Uhr einfach wie gewohnt ins Mann-O-Meter kommen. Ich (Stefan) werde euch hier erwarten. Vielleicht kommt sogar Marcelino dazu. Wir entscheiden dann spontan, ob wir eine Serie gucken, etwas spielen oder einfach auch noch ins Queerdom rübergehen. Möglichkeiten haben wir! Und viele Zeiten (18, 19, 20 Uhr), zu denen etwas passiert.
Wir freuen uns darauf, mit euch ins Wochenende zu starten – egal ob vom Queerdom oder vom Mann-O-Meter aus!
es ist Mai, der Monat des beschwingten Volkslieds! – „Im Frühtau zu Berge“, „A, B, C, das Häschen sitzt im Klee“, „Das Wandern ist des Müllers Lust“ – ihr müsst sie hoffentlich nicht kennen, um sie nicht zu lieben. Einfach mal zu Hause ’ne Runde die Stimme erproben, danach gurgeln und Kamilletee, schon seid ihr bereit für den Jungschwuppen Late Night Frühlings Karaoke Abend.
Ich erwarte euch mit Mikrofon, Lautsprecher, Bildschirm und einer gediegenen Auswahl gesungenwerdengewollter Songs. Zur Not auch Youtube, wenn mir jemand zeigt, wie man den Adblocker aktiviert.
Wir treffen uns um 20 Uhr im Mann-O-Meter und gehen dann ins flauschig-plauschige Singstübchen. Ich freue mich auf einen sicher berührenden und hoffentlich auch lustigen Abend mit euch!
Religion ist bei den Jungschwuppen selten explizit Thema. „Schwule Jugend im Mann-O-Meter“ steht über unserer symbolischen Tür, durch die ganz verschiedene Personen gehen: junge schwule und bisexuelle Männer, aber auch non-binäre und trans* Personen, die alle gemeinsam haben, dass sie in einem Teil der schwulen Community einen sicheren Ort suchen. Allerdings gibt niemand andere Teile der eigenen Identität an der Tür ab: wir bleiben in Berlin Geborene oder Zugezogene, haben Deutsch oder eine andere Sprache zuerst erlernt, gehen zur Schule, zur Uni, in die Aubildung oder zur Arbeit, sind weiß oder vielleicht von Rassismus betroffen… Und einige sind religiös aufgewachsen und leben auch heute noch mehr oder weniger aktiv ihre Religion.
Religion und queer sein? (Wie) geht das? Sind Religionen nicht immer auch sehr konservativ, homophob und queerfeindlich? So einfach ist das sicher nicht, denn so vielfältig, wie Religionen sind, so vielfältig ist auch ihr Umgang mit Geschlechtern und Sexualität. Gefühltes Wissen von mir: in allen Religionen gibt es konservative und restriktive Ansichten, aber auch sehr offene und liberale Strömungen. Wie passt das zusammen? Wie kommt es, dass Menschen sich zum Beispiel als schwul outen und ihrer Religion trotz Anfeindungen treu bleiben? Wie ist es, queer und muslimisch zu sein? Dass es schwule, lesbische, queere Muslim*innen gibt, haben viele Menschen gar nicht auf dem Schirm – zu stark wirken Vorurteile vielleicht.
Viele Fragen… Was möchtet ihr gern wissen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht – mit eurer Religion oder mit Freund*innen? Da ich bei vielen Fragen zur Religion einfach keine Ahnung habe, freue ich mich sehr, dass wir an diesem Freitag Besuch von Ahmet haben. Ahmet arbeitet bei IWWIT als Projektkoordination und ist darüber hinaus queer-muslimisch-aktivistisch unterwegs. An diesem Freitag ist Ahmet im Mann-O-Meter und wird von sich und eigenen Erfahrungen berichten, aber natürlich auch einen Raum für eure Fragen, Erfahrungen und Erlebnisse aufmachen. Los geht es ab 20 Uhr im Mann-O-Meter – ihr wisst Bescheid 🙂
Nun ist die Zeit gekommen, in der die Natur aus dem Winterschlaf erwacht und sich allmählich wieder in ihrer vollen Schönheit präsentiert. Überall sprießt und blüht es und schon bald wird unsere Umgebung ein bisschen bunter und weniger grau sein. Das freut mich sehr, da ich Berlin an vielen Ecken ziemlich trostlos und leer finde. Die Stadt verträgt daher definitiv mehr Grün und eine vielfältige Flora.
Und da kommt ihr ins Spiel. Morgen bekommt nämlich jede Person (auf freiwilliger Basis) von mir einen Topf mit Erde und einer Auswahl an Pflanzensamen in die Hand gedrückt. Denn ich möchte euch zu Pflanzeneltern machen. Ihr habt richtig gelesen: Ihr werdet zukünftige Pflanzeneltern und benötigt dafür nicht einmal einen grünen Daumen. Das Ziel ist, dass ihr an eurer Fensterbank oder später, wenn es wärmer wird, auf eurem Balkon ein kleines Pflänzchen prächtig gedeihen seht, das euch Freude bereitet. 🙂
Es soll ein kleines Gemeinschaftsprojekt entstehen, in dem wir uns als frischgebackene Pflanzeneltern über die Entwicklung unserer Pflanzenbabys austauschen und hin und wieder Fotos von ihrem Wachstum teilen.
Dafür habe ich auch besonderes Saatgut dabei.
(Oh je, das klingt auch irgendwie falsch, aber egal …) Aus meinem halbwegs erfolgreichen Balkonjahr konnte ich nämlich selbst Samen von Ringelblumen ernten. Mittlerweile ist auch schon die nächste Generation auf dem Weg, bald in voller Blüte zu strahlen. Neben Ringelblumensamen habe ich auch ein paar Samen für Kräuter und andere Blumen, die sich für den Topf eignen. Für diejenigen, die nicht bis zur Geburt warten können und vielleicht schon ein Pflanzen-Kleinkind wollen, habe ich diesbezüglich ein paar Stecklinge einer Minze vorbereitet. Sie haben bereits Wurzeln und müssen nur noch in Erde umgetopft werden. Das kann auch für diejenigen interessant sein, die sich eher als „Rabeneltern von Pflanzen“ sehen, denn Minze ist ziemlich resistent und verzeiht viele Fehler.
Damit auch andere von der Begrünung der Stadt mitbekommen, kann ich euch zusätzlich eine kleine Packung Blumensamen geben, die ihr dann irgendwo in der Stadt verteilt.
So, jetzt habe ich aber genug zum morgigen Abend geschrieben.
Wir treffen uns wie immer ab 20 Uhr im Mann-O-Meter. Marcelino und ich werden euch dann wärmstens empfangen.
Ach ja, ihr könnt natürlich auch gerne einen eigenen Topf mitbringen, wenn ihr möchtet. Dieser sollte einen Durchmesser von mindestens 12 cm haben, damit euer Pflänzchen nicht an Platzangst leidet.
Habt ansonsten einen schönen Tag. 🙂
Liebe Grüße Glinda (sie/ihr)
Quelle: Handy von Glinda – zu sehen sind Ringelblumen Jungpflänzchen
am Freitag dieser Woche ist wieder mal gemeinsames Essen angesagt. Jedoch: vor den Genuss sei zunächst die Zubereitung gestellt! Was soll da schon schiefgehen? Es ist nur Freitag, der 13. – arrrgghhhh!
Ich habe euch mit dem Bild schon mal einen Serviervorschlag unterbreitet. Keine Angst, da gehen wir nicht hin, das ist zu weit weg. Aber von all den schmackhaften Angeboten auf der Speisekarte (rechts und links neben dem Namen des Restaurants) werden wir diesmal nur eines auswählen. Es ist nicht Kebab, es ist nicht Pizza (och!), nicht Steaks oder Burger, Chicken oder chinesisch. Und was Jacket Potatoes sind, weiß ich auch nicht… Bleibt nur eins übrig. Ich besorge alle möglichen Zutaten, wir bereiten gemeinsam vor, dann wird’s hoffentlich gut schmecken und auch ein bisschen satt machen 😋
Wir treffen uns erst mal ab 20 Uhr zum Einstieg auf dem MOM-Sofa-Podest, dann gucken wir mal, was es in der Küche noch zu tun gibt!
Ich freue mich auf kreative Kreationen von euch ⼓ Stefan