der 25. März ist ein ganz besonderer Tag. Sagt Wikipedia. Denn am 25.3. wurde oder wird (umgerechnet auf den gregorianschen Kalender) Sauron getötet. Wer? Was? (Tipp: Es ist kein Werwolf.)
Ja endlich wissen wir das auch! Wir wollen diesen Tag feierlich begehen. Mit Heiß- oder Kaltgetränk und einem kurzen Einstieg, welche Fantasy-Bücher oder -Filme es euch besonders angetan haben und warum. Denn so besonders wird der Mittwoch abgesehen vom Mittwochsclub nicht – wolkig und ungemütlich – da können wir uns ruhig mal in andere Welten fantasieren. Und natürlich nett quatschen oder etwas spielen!
Los geht es auf dem Mann-O-Meter-Sofa-Podest wie immer am Mittwoch um 18 Uhr. Und ihr seid herzlich eingeladen! 🙃
jede große Party ist einmal vorbei. Das ist mit Geburtstagen (siehe letzte Woche) genauso wie mit Hochzeiten, längst vergessenen SchwuZ-Partys oder Karneval/Fasching/Fastnacht/WasBitte?
Wie nach jeder großen Herausforderung, gilt es dann erst einmal Luft rauszulassen und runterzukommen. Was gibt es da nicht alles für Taktiken! Zwei Tage Serien gucken am Stück und nicht aus dem Bett kommen. Einen Monat kein Alkohol. Weniger Faulenzen im Februar (der No-Faulenz-February, nachgewiesen seit 1846). Oder Fasten, das je nach Religion unterschiedlich aussehen kann, in christlich geprägten Gefilden aber häufig mit dem vom vegetarischen Weltverband zugelassenen Verfahren des Osterhasen-Vertilgens endet. Hört, hört! Wer die Schoko-Eier zum Hasen jetzt schon kauft, darf sie sich gern noch aufsparen. Sie sich aber jetzt schon zu sichern, bevor die besten Sorten ausverkauft sind, dürfte aber legitim sein.
Damit zu den Fragen des Mittwochs: 1.) Wer weiß die Lotto-Zahlen? Ich möchte wieder mal gewinnen. 2.) Wie kommt ihr nach großen Feiern oder (positiven) Aufregungen wieder auf den Teppich zurück? 3.) Wer weiß, wo das Foto anbei aufgenommen wird? (gibt dann Pluspunkte auf der Karma-Liste, die nach Ostern in Schokohasenbruch eingetauscht werden können).
Wisst ihr Antworten? Wenn nicht, habt ihr noch Fragen? Oder einfach nur Lust auf ein gemütliches Zusammenkommen im sich aufbäumenden Spätwinter? Dann verpasst nicht eure Chance: Mittwoch, 18 Uhr, Jungschwuppen Mittwochsclub im Mann-O-Meter. Es erwartet euch (mindestens)…
Februar – für einige die Verlängerung der grauen Winterzeit, für andere aber auch ein Monat voller Highlights. Zum Beispiel Karneval 👻 – naja, ok, wir sind in Berlin. Was noch? Ähm… Weiß jetzt nicht…
Ach stimmt, ein Gutes hat der Februar: er ist kurz. So kurz, dass er meist genau vier Wochen dauert. Was dazu führt, dass sich der Kalender im März zu wiederholen scheint. Und dass man eine Bahnfahrt für den 12.2. (ein Donnerstag) zum Karneval nach Köln (ah!!) zu buchen meint, im Kalender verrutscht und dann erst am 12.3. (ein Donnerstag) mitten in die Fastenzeit hinein fährt.
Fastenzeit in Köln = Februar in Berlin = Party
Es gibt aber auch Ausnahmen. Alle vier Jahre zum Beispiel ist der Februar 29 Tage lang. Das erleichtert die Buchung von Bahnfahrten. Und es ermöglicht Menschen, die am 29. Februar geboren wurden, endlich wieder an ihrem eigentlichen Geburtstag ihr Älterwerden zu feiern. Manch eine*r scherzt ja gern darüber, dass eine am 29.2. geborene Person nur alle vier Jahre ein Jahr älter werden würde. Nunja, das ist Relativitätstheorie. Oder Schrödingers Katze mit Kerze. Nix für mich. Miau 😼
Wer allerdings an einem der anderen 28 Februartage Geburstag hat, hat wirklich einen Grund, sich auf diesen Monat zu freuen. Und wer eine Person kennt, die im Februar Geburtstag hat, wird wissen, dass es helfen kann, sich mit dieser gutzustellen, um auch ein kleines Highlight zu erleben. Und weil wir jemanden kennen, der jetzt Geburtstag hat, fahren wir an diesem Mittwoch mal die ganz großen Geschütze auf: Kekse und Kuchen, dazu (auf Wunsch) Kaffee oder Kakao – vier Mal K! Und das alles nur fürs leibliche Wohlbefinden 🙂
Wir starten am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter. Denkt dran, wer zuerst kommt, hat die größte Auswahl 😋🎂
dieser Winter nimmt uns richtig ran! Ich mein‘, wann hatten wir das zum letzten Mal, dass es so lange wirklich kalt war? 🥶❄️ – Noch dazu der Fakt, dass wichtige Teile der BVG bei Temperaturen um die 0° offenbar schnell den Geist aufgeben, was dann nur durch einen Volkshochschulkurs im Express-Pinguin-Gang aufzuwiegen ist.
Pinguin-Gang macht ganz schön Muskelkater. Und jede Woche Schlittschuhlaufen ist auch anstrengend. Deshalb schlage ich vor, dass wir uns diesen Mittwoch ganz wie die Bärin zum Winterschlaf von der Terrasse (Sofas) in die Höhle (Gruppenraum) im Mann-O-Meter zurückziehen. Eine heiße Schokolade oder ähnliches soll zum fröhlichen Plaudern oder Spielen gereicht werden 😋
Ich lade euch in die dann hoffentlich gut geheizten Räume des Mann-O-Meter ein. Los geht es um 18 Uhr oder etwas kurz danach mit einer Einstiegs- und Vorstellungsrunde.
egal ob man nun Weihnachten mag, feiert oder verabscheut – es ist schon eine ziemlich unangenehme Jahreszeit. Insbesondere in Berlin. Grau und dunkel. Insofern kann ich schon verstehen, dass sich Menschen (auf der Nordhalbkugel) irgendwann darauf geeinigt haben, rund um die kürzesten Tage ein bisschen Licht und bestenfalls auch Wärme als state of the art zu betrachten. Licht, damit wir besser sehen können – unter anderem das, was wir mit der Wärme backen.
In keiner Zeit des Jahres (das hau ich jetzt mal als Wahrheit in die Runde) backen mehr Menschen irgendwelche Kekse, Plätzchen, Hörnchen und Kipferl. Die sorgen dann dafür, dass auch, lange nachdem der Ofen ausgekühlt ist, noch Wärme da ist. Diese speist sich dann nämlich aus den verspeisten Kalorien. Denn bei all den vorgenannten Backwaren handelt es sich seltenst um Eiweiß-Brote mit hohem Leinsamen-Anteil. Nix mit Ballaststoffen. Stattdessen geht es um Zucker und Fett. Das mag die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie ❤️ nicht mögen, weil es unserem Kreislauf und dem Herz schaden mag – doch es wärmt auch die Herzen. Und darum geht es in dieser Zeit vielleicht auch 🥰
Bevor wir am Freitag selbst backen, möchte ich euch morgen (also am Mittwoch) erst mal befragen, welche Art von Keksen ihr mögt. Vielleicht können wir für Freitag noch ein paar Ideen sammeln, so ganz partizipativ.
Das Ganze spielt sich natürlich im gewohnten Rahmen ab. Was wäre denn ein Mittwochclub bei den Jungschwuppen, wenn er selbst im November nicht um 18 Uhrim Mann-O-Meter starten würde und wir uns gemeinsam an einem Heiß- oder Kaltgetränk ☕️ labten?
der farbenfrohe Teil des Herbsts ist so gut wie vorbei. Doch mir ist hier im MOM eine bunte Kette mit verschiedenen Flaggen – passend zu allen möglichen geschlechtlichen und sexuellen Identitäten und Orientierungen – in die Hände geweht worden. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich nicht wirklich weiß, wofür jede einzelne Fahne steht.
Was die meisten (ok, vielleicht nicht die straight allies) gemeinsam haben: Sie brauchen ihre Zeit, bis sie sich sicher sind, wie sie sich selbst identifizieren. Egal ob schwul, non-binär, trans*, bisexuell oder oder oder – hilfreich kann es sein, Vorbilder oder Rollenbilder zu haben. Einen Freund, eine Influencerin, einen Serienstar – da gibt es viele Möglichkeiten. Mich interessiert an diesem Mittwoch, wer in den sozialen Medien heute zum Vorbild taugt, wer vielleicht sogar auf euch einen positiven Einfluss hatte und euch bestärkt hat! Unabhängig davon gibt es natürlich ein Kalt- oder Heißgetränk, Spiele oder einen Wintermarkt vor der Tür (bei 14° C).
Wir treffen uns am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter. Ich freue mich auf euch! 🙂
jetzt ist der Herbst da, goldenes Licht kontrastiert mit dunklen Wolken, und nachts wird es schon richtig kalt. Einige freuen sich einfach schon auf Weihnachten (ich nicht), andere genießen es, sich zu Hause einzukuscheln und die Heiße-Schokolade-Maschine durchlaufen zu lassen. Wiederum andere nutzen die Zeit, um nocheinmal auszubrechen, wegzufahren, die Welt zu erkunden.
Das trifft unter anderem auf mich zu – vielleicht nicht ganz so dramatisch, aber einmal wegfahren würde ich gern noch. Aber wohin? Häufig haben wir bei den Jungschwuppen Traumziele als Thema, also Orte, an die man unbedingt irgendwann reisen möchte. Wie wäre es hingegen mal mit typisch unterschätzten Orten? Ich bin mir sicher, es gibt sie noch, die absoluten Geheimtipps, die man dennoch keinesfalls verpassen sollte. Teilt sie mit uns – ich verspreche (*hüstl*), dass wir niemandem davon veraten. Und dass die Heiße-Schokolade-Maschine bereits auf Hochtouren läuft!
Vielleicht sei zumindest so viel durchgesteckt, aber geheim, natürlich… Mittwoch, 18 Uhr, Mann-O-Meter 🤫
Der Juli ist nicht gerade der typische Zirkus-Monat, eigentlich ist es der Juni. Denn im Juni 1969 kam es in der Zirkus-Straße in New York zum Aufstand der Zirkustiere gegen die Unterdrückung von sogenannten Tierpflegern (gendern erübrigt sich hier, behaupte ich mal). Daran erinnern die jährlichen Paraden weltweit, in Deutschland heißen sie ZST – Zirkus-Straßen-Tage. Da kämpfen alle Mitwirkenden aus dem Zirkus gemeinsam auf der Straße für ihre Rechte. Denn häufig sind sie immer noch und immer wieder Anfeindungen ausgesetzt, werden diskriminiert, beleidigt und geschlagen. So wie 1969 schon, außer dass es heute mehr Menschen klar ist, dass das nicht ok ist.
Andere Politiker*innen glauben das nicht. Sie senden Signale der Art aus, dass alle aus dem Zirkus nicht so ernst zu nehmen und ihr Anspruch auf ein sicheres und gleichberechtiges Leben nicht so wichtig seien. Diese Politiker*innen sind Mitglieder in einer Partei, die das Wort „christlich“ in ihrem Namen trägt. Is aber nicht so wichtig. Hauptsache Klischees abgerufen und gegen gesellschaftlich Schwächere gekeilt. Würde steht im Grundgesetz auch nur im Konjunktiv.
Wo wir jetzt aber schon so absurd beim Thema sind: Was wäre eure Rolle in einem Zirkus? Direktorin? Ober-Dompteur? Löwe? Floh? Oder artistisch unterwegs, hoch oben, unter der Kuppel?!
Lasst es uns wissen! Denn diese Woche macht der heiße Sommer Pause – da können wir uns anderen wichtigen Fragen widmen. Zum Beispiel der, warum es mal „Zirkus“ und mal „Circus“ heißt. Mit „C“? Komisch, wie sieht denn das aus, wenn das „Z“ in ZSD ersetzt wird? 😬
Eilt herbei, hereinspaziert! Am Mittwoch ab 18 Uhr im Mann-O-Meter!
Es freut sich für Sie: das älteste Zebra im Stall 🦓🏳️🌈 Stefan
jetzt ist wirklich Mai at its best, wie die Fachleute sagen. Das Thermometer zeigt steil Richtung 21° – das sollte reichen, um aus dem Edeka, Rewe, Lidl oder Bolle eine Großpackung Eis, Sprühsahne und – Vitamine müssen sein! – vielleicht ein paar Früchte zu holen. Wenn wir es schaffen, werden wir alles ganz zauberhaft anrichten. Wenn nicht, kann es passieren, dass ich das Eis direkt aus der Packung esse. Es soll auch Leute geben, die die Sprühsahne direkt am Mund ansetzen. Pfui, schämt euch!
Damit wäre das Thema für den Mittwochabend gesetzt: Guilty Pleasures, also Dinge, die man viel zu gern macht, als dass man sie sein lassen würde; die aber so seltsam sind, dass man sich ein bisschen vor dem Urteil anderer fürchtet, wenn sie das mitbekämen. Mit Essen geht da einiges, aber auch andere Hobbys oder eine außergewöhnliche Musikvorliebe zählen dazu.
Habt ihr solche Guilty Pleasures? Seid ihr bereit, sie mit uns zu teilen? Es müssen nicht alle sein, denn manche Dinge bleiben vielleicht besser so lange im Verborgenen, bis ihre Zeit gekommen ist. Das, was erzählt werden darf, kann am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter gebeichtet werden. Und wer halbwegs pünktlich ist, kann das Eis löffeln und muss es nicht mit einem Strohhalm trinken. Wer Lust hat, dann noch in den Park zu gehen: auf geht’s – das sehen wir spontan!
Es gibt in Berlin eine Art alternativen Kalender. Nix mit Januar, Februar, Schaltjahr und so, sondern: Winter, Depression, Ostern (für die schwule und Fetisch-Community und Hasenfans), 1. Mai, Mai mit den ganzen Brückentagen überhaupt, Karneval der Kulturen, Fanmeile, Straßenfest und CSD, Sommerhitze, grauer Vorwinter, Silvester. Zu verschiedenen Anlässen bietet sich die Möglichkeit, Teile der Stadt zu zerlegen. Darunter der bevorstehende 1. Mai – traditionell auch ein Kampftag und spätestens seit 1987 in (damals) West-Berlin von Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Demonstrierenden und der Polizei geprägt. Seitdem gibt es jedes Jahr das gebannte, manchmal auch voyeuristische Warten daruf, ob denn und wenn ja, was denn passiert.
Was ich spannend finde: was Leute auf die Straße treibt, um zu demonstrieren! Wie stark muss der Schuh drücken, mich etwas frustrieren oder ärgern, dass ich protestiere? Was wäre für euch ein Grund, raus zu gehen; was ist der Tropfen, der für euch das Fass zum Überlaufen bringt?
So viele Fragen! Erst mal freue ich mich auf eine Runde kalte Schokolade oder heiße Matscha und ein paar Sonnenstrahlen. Und auf einen freien Tag mitten in der Woche. Und darauf, euch am Mittwoch ab 18 Uhr im Mann-O-Meter zu empfangen. Seid ihr dabei?