Das Warten hat ein Ende! Diejenigen von uns, die sich schon gefreut haben, endlich offiziell im Sommer… all die Dinge zu tun, die man im Sommer eben so macht, die schon emsig dem Tag entgegenfieberten, an dem vom Frühling Abschied genommen und die nächste Jahreszeit kalendarisch eingeläutet wird- all diese Leute können sich nun freuen, denn schon seit letzten Samstag ist es soweit.
Oder seid ihr eher die Fraktion, die auf Hitze und Heiterkeit verzichten könnte? Da scheiden sich ja bekanntermaßen die Geister- in Berlin gibt‘s ja auch (ganz typisch) zu jeder Jahreszeit ein paar Nörgler*innen, denen irgendwas am Wetter nicht passt. Irgendwer muss ja auch für den berühmten Charme sorgen, der wohl so viele in diese Stadt zieht, wa?
Wie dem auch sei, ich werd‘ mich auf jeden Fall bei einem kostenlosen Heiß- oder Kaltgetränk ab 18 Uhr im Mann-O-Meter reinsetzen und würde mich freuen, wenn ihr dazukommt!
habt ihr euch auch schon mal überlegt, wie die Welt wäre, wenn so etwas wie das Coming Out einfach überflüssig wären? Wozu der Stress? Erst lange überlegen, mit wem man darüber reden kann, und dann erst die Unsicherheit und der Druck, die nicht wirklich zusammen passen. Danach dann die Reaktion der anderen Person von aufgeregt und vorwurfsvoll über ablehnend bis hin zu beschwichtigend und herunterspielend.
Aber: solange viele Menschen mit der Erwartung leben, dass alle um sie herum krass heterosexuell und cis-gender sind, wird es für viele, die diese Erwartungen nicht erfüllen, notwendigerweise ein Coming Out geben (müssen?). Und das für die meisten dann sogar immer wieder im Leben – wäre ja auch viel zu einfach, es einfürallemal und in einem Rutsch erledigt zu haben.
Ein Grund mehr dafür, dass wir mal einen Blick darauf werfen, was Coming Out heißt und was da so in unseren Köpfen und Herzen über Monate und Jahre vorgeht, bevor wir mit der Sprache herausrücken. Und vor allem: wie es uns damit ergangen ist und heute geht. Ich bin mir sicher, dass jeder* eine ganz eigene Geschichte erlebt hat. Wer möchte, kann sie natürlich gern teilen, wenn es die Zeit erlaubt 🙂
Wir treffen uns am Freitag um 20 Uhr im Mann-O-Meter.
Ich freue mich auf einen regen Austausch mit euch! Stefan
wisst ihr, worauf ich mal wieder Bock hab? So ‘ne richtig schöne, entspannte Grillparty! Mit schmackhaftem Fingerfood, schnuckeliger Atmosphäre, und natürlich coolen Leuten (Da kommt ihr ins Spiel).
Morgen ist ja übrigens auch Freitag der 13., also müssen wir uns alle in Acht nehmen! Zumindest, wenn man daran glaubt… ich persönlich halte zwar nicht so viel darauf, aber wer weiß? Wenn morgen der Grillkäse komplett verbrannt wird, dann liegt‘s auf keinen Fall an meinen mangelnden Kompetenzen als Grillmeister!
Jedenfalls freue ich mich schon sehr auf euch und werde mein bestes geben, den Abend im MOM ab 20 Uhr so schön und lecker wie möglich zu gestalten. Dazu gehört zum Beispiel auch, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Blogs noch eine Umfrage zu veranstalten, damit wir ungefähr einschätzen können, für wie viele Leute wir Grillbares kaufen sollten, und damit wir auch bestmöglich auf individuelle Wünsche, Unverträglichkeiten und sonstige Bedürfnisse eingehen können.
Also, wie gesagt, ich freue mich auf euch und lassen wir‘s krachen!
der Juni gilt gemeinhin als der Pride-Monat, denn die CSDs und Pride-Paraden rund um die Welt gehen auf die Unruhen und den Widerstand gegen die Polizei in New York im Juni 1969 zurück. Deshalb Juni. Nun haben aber die Communities in so vielen kleineren Gemeinden und größeren Städte den Wunsch, eine eigene Parade abzuhalten, dass es unmöglich ist, das alles auf einen Monat zu konzentrieren. Und es gibt ja auch schon fast traditionelle CSD-Daten in Deutschland. So findet der Kölner CSD fast immer am Sonntag des ersten Juli-Wochenendes statt, der in Hamburg am ersten Augustwochenende (genauso wie Amsterdam). Berlin hatte sich lange Zeit auf den letzten Juni-Samstag festgelegt, aber das wurde dann zugunsten der Fanmeile zu Fußball-Welt- und Europameisterschaften abgeblasen wie eine lahme Vuvuzela und auf Ende Juli verlegt. Mit der Folge, dass es nun seltener regnet, aber häufiger viel zu heiß ist, wenn sich zwischen 70 und 100 Trucks durch die Stadt schieben.
Allerdings gibt es in Berlin auch die Tradition, immer wieder auch die eine oder andere Alternative zum „klassischen“ CSD vorzuhalten. Lange war das der Alternative CSD in Kreuzberg, seit ein paar Jahren gibt es auch den Marzahn-Pride, nun auch den East-Pride. Allen gemein ist, dass sie politische Demonstrationen sind, in deren Rahmen Forderungen an die Politik und die Gesellschaft formuliert werden. CSDs sind aber auch in ihren Forderungen so bunt wie die Fahnen, die auf den Demos getragen werden. Deshalb meine Frage an euch: Was sollte eurer Meinung nach in diesem Jahr mit besonderem Nachdruck auf den CSDs im Land gefordert werden? Und an welchem CSD außerhalb von Berlin möchtet ihr gern mal teilnehmen bzw. wo wart ihr schon?
Unabhängig davon treffen wir uns wie immer am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter zu einem Heiß- oder Kaltgetränk – die meisten werden das schon wissen, denn das ist auch so eine Tradition 🏳️🌈
neue Woche, neuer Mittwoch, hier sind wir wieder! Einige von euch haben es vielleicht mitbekommen: Am Samstag war der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans*- und Asexuellenfeindlichkeit (kurz: IDAHOBITA). Der 17.5. ist nämlich das Datum, an dem im Jahr 1990 (lange vor eurer Zeit) Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation gestrichen wurde. Ja genau, bis dahin galt z. B. schwul zu sein als Krankheit – ähnlich wie Grippe, Wurzelentzündung oder schlimmeres. Wenn man die Punkte im Datum weglässt (17.5. –> 175), dann erhält man die Nummer des Paragraphen im deutschen Strafgesetzbuch, mit dem bis 1994 sexuelle Kontakte zwischen männlichen Personen diskriminiert wurden. Spannend, dass es sich damit beim Schwulsein um eine „Krankheit“ handelte, die sogar strafbar war. Gab oder gibt es das ansonsten nocheinmal?
Abgesehen von unserer kleinen Mittwochsrunde mit Getränk, etwas Süßem und Spielen oder Parkbesuch würde mich mal interessieren, welche Bedeutung der 17.5. für euch heute (noch) spielt. Wo gibt es bezogen auf LGBTQAI+ noch Baustellen, die dringend abgearbeitet werden müssen? Was wollt ihr trinken – Heiß- oder Kaltgetränk?
Los geht es am Mittwoch um 18 Uhr, im oder vor dem Mann-O-Meter, je nach Laune und Wetterlage… Ich freue mich auf euren Besuch!
jetzt ist wirklich Mai at its best, wie die Fachleute sagen. Das Thermometer zeigt steil Richtung 21° – das sollte reichen, um aus dem Edeka, Rewe, Lidl oder Bolle eine Großpackung Eis, Sprühsahne und – Vitamine müssen sein! – vielleicht ein paar Früchte zu holen. Wenn wir es schaffen, werden wir alles ganz zauberhaft anrichten. Wenn nicht, kann es passieren, dass ich das Eis direkt aus der Packung esse. Es soll auch Leute geben, die die Sprühsahne direkt am Mund ansetzen. Pfui, schämt euch!
Damit wäre das Thema für den Mittwochabend gesetzt: Guilty Pleasures, also Dinge, die man viel zu gern macht, als dass man sie sein lassen würde; die aber so seltsam sind, dass man sich ein bisschen vor dem Urteil anderer fürchtet, wenn sie das mitbekämen. Mit Essen geht da einiges, aber auch andere Hobbys oder eine außergewöhnliche Musikvorliebe zählen dazu.
Habt ihr solche Guilty Pleasures? Seid ihr bereit, sie mit uns zu teilen? Es müssen nicht alle sein, denn manche Dinge bleiben vielleicht besser so lange im Verborgenen, bis ihre Zeit gekommen ist. Das, was erzählt werden darf, kann am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter gebeichtet werden. Und wer halbwegs pünktlich ist, kann das Eis löffeln und muss es nicht mit einem Strohhalm trinken. Wer Lust hat, dann noch in den Park zu gehen: auf geht’s – das sehen wir spontan!
nun ist der 1. Mai nicht der Valentinstag, dennoch steht er ja schon für Frühling, Zweisamkeit oder Mehrsamkeit. Es gibt so viele mögliche Konstellationen und Möglichkeiten, mit anderen Menschen zusammen zu sein oder zusammen zu kommen. Für manche heißt es Freundschaft+, für andere ist es schon eine Beziehung. Manchmal ist es nur eine Affäre. Oder doch Polyamorie?
Ich lade euch am Freitag zu einer kleinen Runde rund um diese Themen ein. Lasst uns mal schauen, welche Beziehungsformen ihr so kennt und was ihr (und ich) über sie denkt.
Los geht es – ganz die Latenight am Freitag – um 20 Uhr. Wie immer im Mann-O-Meter!
Ich freue mich auf eine hoffentlich entspannte und aufschlussreiche Runde mit euch! Und vorher noch: Kommt gut in den Mai 🙂
Es gibt in Berlin eine Art alternativen Kalender. Nix mit Januar, Februar, Schaltjahr und so, sondern: Winter, Depression, Ostern (für die schwule und Fetisch-Community und Hasenfans), 1. Mai, Mai mit den ganzen Brückentagen überhaupt, Karneval der Kulturen, Fanmeile, Straßenfest und CSD, Sommerhitze, grauer Vorwinter, Silvester. Zu verschiedenen Anlässen bietet sich die Möglichkeit, Teile der Stadt zu zerlegen. Darunter der bevorstehende 1. Mai – traditionell auch ein Kampftag und spätestens seit 1987 in (damals) West-Berlin von Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Demonstrierenden und der Polizei geprägt. Seitdem gibt es jedes Jahr das gebannte, manchmal auch voyeuristische Warten daruf, ob denn und wenn ja, was denn passiert.
Was ich spannend finde: was Leute auf die Straße treibt, um zu demonstrieren! Wie stark muss der Schuh drücken, mich etwas frustrieren oder ärgern, dass ich protestiere? Was wäre für euch ein Grund, raus zu gehen; was ist der Tropfen, der für euch das Fass zum Überlaufen bringt?
So viele Fragen! Erst mal freue ich mich auf eine Runde kalte Schokolade oder heiße Matscha und ein paar Sonnenstrahlen. Und auf einen freien Tag mitten in der Woche. Und darauf, euch am Mittwoch ab 18 Uhr im Mann-O-Meter zu empfangen. Seid ihr dabei?