
Hallo Leute, hallo Junx*,
Ausbildung, Studium, Job-Suche – nur wenige Lebensfragen können so nerven, wie die nach dem richtigen Weg, wenn es um die Karriere oder einfach nur ums Geld verdienen geht. Welche Tätigkeit passt zu mir? Was kann ich besonders gut? Wie möchte ich arbeiten? Diese Fragen können eine*n schon zur Verzweiflung bringen. Denn sich für eine Ausbildung oder ein Studium zu entscheiden, heißt für auch, sich gegen viele andere Möglichkeiten zu entscheiden. Was, wenn ich falsch liegen – wenn alle anderen Optionen doch besser sind? Natürlich kann man später auch noch mal wechseln, aber das Gefühl, Zeit verschwendet zu haben, bleibt vielleicht stärker als die Freude über den Wechsel. Viele Menschen haben auch einen Job, mit dem sie überhaupt nicht zufrieden sind, trauen sich aber nicht, ihn aufzugeben. Aus Angst, nichts besseres zu finden oder dass es woanders noch schlimmer ist.
Queere Menschen sind da noch einmal stärker gefordert. Denn häufig haben sie bereits Diskriminierung in der Schule oder auf Arbeit erfahren. Kann ich mich outen? Was reagieren die Kollegis, wenn ich als Mann von meinem Urlaub mit meinem Freund erzähle? Werde ich auch mit meinem neuen Namen und Pronomen akzeptiert? Wie sichtbar darf ich sein?
Zwei Menschen, die ihren Beruf (und ihre Berufung?) bereits gefunden haben, sind Jasper und Marc. Sie arbeiten bei Trialog Queer Leben im Projekt „qu:ib – queer im beruf“. Dort bieten sie jungen queeren Menschen Unterstüzung bei der Suche nach dem passenden Beruf. Das machen sie eigentlich in Spandau, aber es ist uns gelungen, sie für einen Abend nach Schöneberg zu locken. Sie haben einen kleinen Workshop vorbereitet und können ganz sicher viele Fragen beantworten.
Kommt also einfach vorbei – wir starten wie immer um 20 Uhr im Mann-O-Meter. Wer den ganzen Workshop mitmachen möchte, sollte bitte halbwegs pünktlich sein 🙂
Ich freue mich auf euch und eure Ideen und Fragen!
Liebe Grüße
stefan









