Kategorie: Veranstaltung

  • Spende uns deine Geschichte zum Coming Out!

    Am 15.7. liest Christian Handel ab 19:30 bei Zoom aus seinem neuen Roman „Rowan & Ash: Ein Labyrinth aus Schatten und Magie“ – ab 20 Uhr könnt ihr mit ihm über den Roman und übers Coming Out diskutieren – ganz allgemein oder ganz persönlich!

    Christian Handel bittet dich um eine Spende, nämlich um deine Geschichte, deine Gedanken, Wünsche, Fragen, Erlebnisse, Fantasien und viel mehr zum Coming Out! Schick sie uns per pm/dm oder an comeout@literatunten.de!

    Infos:

    www.jungschwuppen.de/wp/aktionen/literatunten-special

    www.zlb.de/service/community-projekte/pride-weeks-zlb.html

    www.literatunten.de

  • No Romeo & Julius am 22. November: Lesen oder Auflesen

    Hallo Leute,

    die meisten werden es schon gehört oder gelesen haben: diese Woche ist alles anders. Verflixt! Was ist gemeint? Also: Im Mann-O-Meter gibt es an diesem Wochenende einen großen Lesemarathon. Queer, versteht sich! Dazu seid ihr natürlich herzlich eingeladen!

    Das Problem Nr. 1: Unser üblicher Treffpunkt, das Sofapodest, ist nicht verfügbar.

    Das Problem Nr. 2: Es gibt aufgrund von Fortbildungen, Seminaren, Bandauftritten usw. keine offizielle Gruppenleitung.

    Die Lösung: Ich habe euch abstimmen lassen. Das Ergebis: ihr trefft euch, und zwar vor dem Mann-O-Meter. Wie immer freitags ab 20 Uhr, spätestens 20.30 Uhr. Ihr entscheidet dann demokratisch über das Vorstellungsrundenthema, macht eine Vorstellungsrunde und überlegt dann, was ihr unternehmen wollt. Eine Möglichkeit: Pinkfarbener Wintermarkt. Oder pinkfarbene Karaoke-Runde. Oder oder oder – ich bin mir sicher, ihr findet etwas Schönes und werdet es nächste Woche, wenn wieder alles normal ist, berichten.

    Vielleicht findet ihr auch heraus, wo dieses schöne Bild aufgenommen wurde. Das gibt dann eine heiße Schokolade extra plus Freikarte aufs Haus!

    Kommt gut in das Wochenende und habt eine tolle Zeit!

    Liebe Grüße
    Die AG Jugend

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 20.11. – Verwandlung mit Martin

    Hallo Leute,

    Anna Klatsche

    diese Woche habe ich die Ehre als altehrwüdige Mann-O-Meter Jungschwuppe mal wieder in die Fußstapfen des Gruppenleiters zu treten. Und statt einem Kaffee- und Kakaoklatsch haben wir ausnahmsweise mittwochs mal ein Thema!

    Die spießigste Variante von Verwandlung habt ihr vielleicht in der Kindheit erlebt, wenn ihr von Eltern und Verwandten dazu animiert wurdet Euch zu Fasching zu verkleiden. Ob als Zauberer, Cowboy oder Indianer blieb meistens dem eigenen schlechten Geschmack eines jeden Kindes übrig. Anders als die Massenbesäufnisse zu denen Fasching, Karneval oder die Fassnacht teilweise heute verkommen sind, erlaubten diese Verkleidungen, Rollen und Kostüme in früherer Zeit aber auch Auflehnungen. Der Narr konnte kritisieren und sich auflehnen und es wurde ihm in Rahmen satirischer Freiheit durchgehen gelassen. Die Jecken stürmen traditionell die Rathäuser, schließen die Bürgermeister ein und stellen gesellschaftliche Verhältnisse auf den Kopf. Dies war natürlich eingehegt in die bürgerliche Gesellschaft und zeitlich begrenzt auf die „fünfte Jahreszeit“. Aber es zeigt dass neben der bloßen Kostümierung doch noch etwas mehr dahintersteckt..

    Als Jungschwuppe in Berlin gewöhnt man sich schnell daran: Auf Partys verteilen lustig aussehende Transen Schnaps, feiern mit einem oder legen Musik auf. Manche sind groß, manche klein und manche dick. Ganz normal eben. Der eine oder andere von Euch hat sich vielleicht in Schale geworfen! Doch was steckt dahinter? Manche sind als Jungs geboren, leben aber als Frauen. Da gibt es aber auch noch Travestieshows mit Bühne und Show und allem, ein künstlerischer Anspruch und unterhaltend. Berlin hat ja sogar eine besondere Geschichte was das angeht, und früher haben vor allem „Tunten“ (was viele als Schimpfwort kennen) an vorderster Front für Akzeptanz und Gleichberechtigung gekämpft.

    By Rick Dikeman at the English Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=164188

    We are all born naked and the rest is drag

    RuPaul

    Dieses Zitat wirft viel mehr die Frage auf, was ist kein Drag, keine Verwandlung? Verwandeln wir uns nicht vielleicht jeden Tag, für die Freunde oder für die Familie?

    Passend zu der am 07.12. stattfindenden „Goldenen Jungschwuppe“ widmen wir uns mal wieder voll und ganz diesem großen Thema der Verwandlung in allen ihren Facetten. Dazu gibt es auch einen Mini Verwandlungsworkshop bei dem ein gewisser Fundus an Makeup und Perrücken zum Einsatz kommt. Dabei kann jeder so weit gehen wie er Lust hat, den Mutigsten winkt aber unendlicher Applaus und Ruhm.

  • Goldene Jungschwuppe 2019

    Es ist wieder so weit: Am 7.12. findet die Goldene Jungschwuppe 2019 statt! Wir bauen für euch das ganze Mann-O-Meter um – extra für diesen besonderen Abend!

    Weiter geht es hier…

  • Samstag, 2.11: QueerZ – Club.Youth.Festival@SchwuZ

    Hey QueerZ!

    Das Wochenende steht vor der Tür und was liegt an? Bloß keine Müdigkeit vortäuschen! Besonders nicht tagsüber, denn an diesem Samstag geht im SchwuZ die Post ab – tatütata! Alle zwischen 14 und 21 sind willkommen, incl. besten Freund*innen. Hier die Tatsachen:

    https://www.schwuz.de/wp-content/uploads/2019/10/queerz_webflyer-440x700.jpg

    QueerZ – Workshops, Party & Show für alle LSBTIQ+ von 14 – 21 Jahren und ihre Freund_innen

    Doors open: 13.00 Uhr
    Workshops ab 14.00 Uhr
    Party ab 18.00 Uhr
    Show: 20.00 Uhr
    Instagram: @queerzberlin

    Eintritt/Entrance Fee: 3 Euro
    Im Fummel/in drag kostenlos/for free

    Tanzen.Feiern.Neues machen.

    Angebotene Workshops:
    – Drag-Workshop mit Berlins jüngstem Drag-Superstar Amy Strong & Sharleen Voyage
    – DJ – Workshop mit DJ Freshfluke
    – Mixology – Workshop für alkoholfreie Cocktails
    – Selbstverteidigung & Empowerment mit Nadine

    Danach gibt es ein Quiz und Mitmachaktionen vieler queerer Projekte.

    Am frühen Abend beginnt eine rauschende Party, bei der die jüngsten Angehörigen der queeren Communities Berlins gemeinsam tanzen und feiern können. Die wird um 20 Uhr von einer großen Show gekrönt.

    Na wenn dit mal nüscht is… Mindestens ein Chef von den Jungschwuppen wird auch vor Ort sein, also los, reißt euch hoch vom Sofa!

  • Romeo & Julius am 1.11.: Jungschwuppen Tanzstudio – Disco Fox & Co.

    Heyhey ihr Rhythmuswunder!

    Tanzschule – endlich! Wer von euch war in seiner Schulzeit in einer Tanzschule? Ist das noch üblich? Und wenn ja, mit wem macht man das? Welche Schritte? Denn eigentlich ist es im klassischen Standardtanz so, dass der Herr führt und die Dame geführt wird.

    *HÜSTL* <– sehr stark!

    Darum geht es bei uns natürlich nicht, denn wir sind frei zu bestimmen, wer führt und wer geführt wird. Und wir können tauschen. Aber dafür muss man beide Schritte beherrschen! Einen kleinen Einstieg werden wir an diesem Freitag im Jungschwuppen Tanzstudio erleben. Besonders willkommen sind alle, die überhaupt keine Ahnung haben. Und alle anderen. Denn das Ziel ist, euch noch fitter für den nächsten Clubbesuch, die anstehende Familienfeier (hihi) oder für die Queerz-Party am Samstag im SchwuZ zu machen.

    Wir haben einen sehr erfahrenen, ich möchte fast sagen Profitänzer am Start, ich stelle mich als Vorführgeführter zur Verfügung und hoffe, dass ihr viel Offenheit und Lust mitbringt, euch mal mit der Materie des Disco Fox zu befassen – oder zumindest die Tanzwütigen anzufeuern. Wir legen wie immer am Freitag um 20 Uhr im Mann-O-Meter los 🙂

    Ich freue mich auf euch und einen lustigen Abend!
    Stefan

  • Lesbisch-schwules Stadtfest 2019: Gleiche Rechte für Ungleiche!

    Hallo ihr Lieben,

    hier nun endlich unsere kleine Einladung zum Stadtfest! Bereits zum 27. Mal findet das lesbisch-schwule Stadtfest in der Motzstraße und drumherum nun statt. „Lesbisch-schwul“ – das klingt heute, da alle von „queer“ und „LGBTIQ*“ reden und schreiben, schon fast ein bisschen antiquiert. Vor fast 30 Jahren war das aber etwas vollkommen anderes: ein Straßenfest, dass ganz offen für Lesben und Schwule (und heute explizit für viele andere nicht-heteronormativ eingezwängte Menschen) veranstaltet wird – das war etwas Besonderes.

    Damals gab es Probleme mit Kriminalität im Kiez. Immer wieder kam es zu homophoben Übergriffen. Das ist in erster Linie absolut nicht gut für die Betroffenen. Und natürlich auch nicht für die Kneipen und Bars des Kiezes. Denn wer trinkt schon abends noch einen Drink in der Befürchtung, später Opfer von Gewalt zu weren. So haben sich die Kneipen und Bars damals zusammengetan und sich – unter Beteiligung des Mann-O-Meter-Projekts Maneo – dafür entschieden, ein offenes Zeichen für ein selbstbewusstes, emanzipiertes lesbisch-schwules Leben zu setzen. Revolutionär – zumal in einer Zeit, in der es den § 175 im Strafgesetzbuch noch gab!

    Heute gibt es keine Rechtssprechung mehr gegen Schwule, heute darf jede*r heiraten, unabhängig von sexueller Identität oder Orientierung. Heute kämpfen wir aber immer noch gegen die alltägliche Diskriminierung, gegen Übergriffe und für Gleichbehandlung, auch jenseits von Gesetzen. Aber es gibt seit einiger Zeit wieder Stimmen in der Gesellschaft, die die Gleichberechtigung anzweifeln, die sich gegen die „Ehe für Alle“ aussprechen, die ein „geordnetes“ Weltbild von Frauen und Männern und Familien ganz aus dem konservativen Bilderbuch verteten.

    Dass jeder Lebensentwurf, gleich wie er in das Bild Anderer passt, gleichwertig ist, solange er andere Menschen nicht in ihrer Freiheit beschränkt, sollte eigentlich keine Frage mehr sein. Das zu bestärken und zu unterstreichen, ist in diesem wie in jedem Jahr ein wichtiges Signal, dass vom Stadtfest ausgehen muss. Von mir aus auch mit Bratwurst und Bier. Aber auch mit Mangolassi und veganem Eis. Schaut es euch an! Und wer sich anschließen möchte: wir treffen uns am Samstag, 20. Juli, 14 Uhr, am Stand von Mann-O-Meter – ungefähr vor dem Haus Motzstr. 9.

    Egal wie, ich wünsche euch ein tolles Wochenende!
    Stefan

  • Romeo & Julius am 14.12.: Die große Jungschwuppen-Weihnachtsfeier

    Hoho Jungs,

    Weihnachtsfeier, ach was für ein düsteres Kapitel im Jahresablauf. Programmmäßiges Vollstopfen mit Keksen und Convenience-Essen. Verpflichtend gute Laune. Und Lächeln, insbesondere beim Wichteln oder wenn mal wieder jemand mit blinkender Kopfbedeckung vom Weihnachtsmarkt aufkreuzt.

    Oh ja, Wichteln! Egal was es am Ende gibt, der Vorgang des Wichtelns an sich bereitet mir ja schon immer Freude. Das Würfeln, der prüfende Blick auf die anderen Wichtelgeschenke, welches nun wohl das kleinere Übel darstellt. Zwischendurch einen Kinderpunsch zur Beruhigung. Das lass ich mir gefallen!

    Ich glaube, das Wesentliche ist gesagt: Wir feiern! Am Freitag ab 20 Uhr im Mann-O-Meter. Wir sorgen natürlich ganz traditionell für das leibliche Wohl. Und ihr bringt Geschenke mit, Schrottwichteln!

    Bis morgen 😉

  • Goldene Jungschwuppe 2018

    Es ist wieder so weit: Am 24.11. findet die Goldene Jungschwuppe 2018 statt! Wiedereinmal wird das Mann-O-Meter für diesen besonderen Abend umgebaut, alles geht raus, dafür Bühne, Technik, Stühle und natürlich Tunten rein! An Tresen und Einlass unterstützen uns die ehrenamtlichen Mitarbeiter aus dem Mann-O-Meter.

    Gastgeberinnen sind in diesem Jahr die Jungschwuppen-Stars Anna Klatsche und Fanny Famös. Es werden natürlich wieder Auszeichnungen für peinliche Politiker*innen und patzige Poltergeister mit diskriminierendem oder selbstzerstörerischem Potenzial verliehen!

    Mit dabei sind bisher schon folgende Stars:
    – Fanni Famöös
    – Margot Schlönzke
    – Victoria Bacon
    – Destiny Drescher
    – Jewels Airlines
    – Gina Tacia

    Bei der Goldenen Jungschwuppe bekommen junge Nachwuchskünstler*innen Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Wird am Ende die beste Nachwuchs-Show mit der Goldenen Jungschwuppe gekürt? Wird der künstlerische Wert, der Trashfaktor oder gar beides obsiegen? Findet es gemeinsam mit uns heraus! Anmeldungen gerne an goldene@jungschwuppen.de

    Wer noch dabei ist? Das erfahrt ihr früh genug! Hier, bei Facebook oder final am 24.11!

    Im Übrigen treten alle Künstlerinnen und Künstler ohne Gage auf – dafür vielen Dank!

    Einlass ist ab 20:00 Uhr, die Gala startet um 21 Uhr.

    Der Eintrittspreis kommt dem Jugendbereich von Mann-O-Meter zugute.

  • Romeo & Julius am 17.8.: Schwule Selbstbehauptung und -verteidigung

    Hallo die Herren,

    an diesem Freitag wird es ernst! Das Homo-Imperium schlägt zurück. Oder, na gut, es wird erst mal darauf vorbereitet, zurückschlagen zu können.

    Ich denke mal, ihr kennt diese Situation alle mehr oder weniger und so ähnlich. Du kommst abends von den Jungschwuppen oder morgens aus dem Club, alles war schön, du hast mit Freunden und Fremden gequatscht und getanzt, sehr locker.

    Und dann stehst du allein auf der Straße, läufst zur Bahn, musst noch den Bus nehmen. Auf einmal ist alles nicht mehr so locker, denn es sind nicht mehr nur die entspannten Gesichter um dich herum zu sehen. Nicht alle wirken so, als würden sie es vollkommen cool und ok finden, dass du schwul bist. Du bist unsicher und hast eigentlich auch ein bisschen Angst, checkst dich selbst, wie „schwul“ du nach außen hin gerade rüberkommst. Und findest dich selbst dabei erst recht bescheuert. Aber sicher ist sicher. Du kennst das Gefühl schon. Es ist die Angst, entdeckt zu werden und dafür blöd angesehen, beschimpft oder sogar gewalttätig angegangen zu werden. Genauso wie wenn du mit einem Typen auf der Straßen Händchen hältst oder ihn küsst. Immer wieder der schnelle Gedanke, erst die Lage zu checken, vorsichtig zu sein. Haben Hetero-Jungs das auch, bevor sie mit ihrer Freundin knutschen?

    Ok, klar, wir werden die Welt – auch unsere vermeintlich so liberale und offene Berliner Welt – nicht von heute auf morgen ändern können. Aber wir können etwas dafür tun, dass wir uns selbst sicherer fühlen. Selbstverteidigung heißt dabei nicht nur, sich körperlich gegen andere zur Wehr setzen zu können. Es geht erst mal darum, sich sicherer dabei zu fühlen, Situationen einzuschätzen, zu erkennen, wie das Gegenüber gerade drauf ist, und sich dementsprechend zu verhalten. Das ist natürlich auch erst mal afuwändig, kann aber trotzdem helfen, sich am Ende sicherer zu fühlen.

    Diesen Freitag wird es einen kleinen Einblick in Sachen Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für schwule (und bisexuelle und queere und… :)) Männer geben. Dazu bekommen wir Besuch von den Jungs von activedefense. Ihr seid eingeladen, euch mit all euren Erfahrungen, Befürchtungen, Fragen und und und einzubringen! Vielleicht auch Glitzer?

    Los geht es um 20 Uhr im Mann-O-Meter, selbstbehauptend und selbstredend.