„Keine Tunten, Dicke, Spinner, Freaks, Asiaten oder Alten!“ – kennt ihr das? Ja, wir wollen tolerant sein, akzeptiert werden; wir fordern gleiches Recht für alle, alle sind doch gleich. Aber wieso machen wir nicht den ersten Schritt?
Wie oft habe ich es gelesen, sportlich sollst du sein, vielleicht etwas muskulös; feminin? Nein Danke! Heterolike & Straight-Acting: Wird hier nicht eine Rolle gelebt, angestrebt, der wir vielleicht nicht alle gerecht werden können?
Und es muss doch noch nicht mal so offensichtlich sein. In der Szene, im Club. Bei all den hübschen Jungs, falle ich da nicht irgendwie aus dem Raster? Kann ich körperlich mithalten? Oder falle ich aus dem Raster, dem Raster, dem die schwule Szene entspricht? Bin ich auch „jung, dynamisch und immer in Feierlaune?“. So sind wir doch, oder? Europäisch, groß, schlank und trainiert.
Frei heraus: Auch (oder gerade) in unserer Toleranz-suchenden Szene ist die Toleranz nicht immer da. Unser morgiges Thema ist Diskriminierung in der schwulen Szene. Morgen, den 04. September, um 20 Uhr im Mann-O-Meter.

unterdrückt: Nigeria verabschiedet ein Gesetz, das „praktizierte Homosexualität“ mit zehn Jahren Haft bestraft und Uganda spielt sogar mit dem Gedanken, die Todesstrafe in Erwägung zu ziehen. Weltweit versuchen einflussreiche Regenbogensympatisanten ein derart mörderisches Gesetz zu verhindern.