noch sind viele Jungschwuppen auf Tour, paddelnd oder badend. Aber morgen geht es zurück nach Berlin. Vorausgesetzt die Bahn bringt alle halbwegs pünktlich zurück, muss man sich nicht mal sehr beeilen, um es abends ins Mann-O-Meter zu schaffen. Die, die in Berlin geblieben sind, haben es da sicher noch leichter. Dennoch, so mitten im späten Hochsommer, wäre es doch glatt schon an der Zeit, mal zu gucken, was so bisher die Highlights eures Sommers waren.
Am Freitag treffen wir uns traditionell um 20 Uhr im Mann-O-Meter. Das gilt auch für diese Woche, für alle, die Zeit und Lust haben. Was ihr dann macht – Park oder Karaoke oder spielen – das könnt ihr dann entscheiden. Wann hat es das zuletzt gegeben? Ein Freitag ohne strenges Programm…
der Höhepunkt der Pride-Saison in Berlin steuert auf seinen Höhepunkt zu, wie man so in Fachkreisen sagt. Das Stadtfest war ja schon ganz bunt, doch am Samstag startet der große Demo-Umzu quer durch Berlin. Dazu laden euch Marcelino und Hendrik noch einmal separat ein.
Ich dachte mir, wir lassen den Abend vorher mal ruhig angehen. Naja, zumindest äußerlich. Denn ein bisschen Action, zumindest im Kopf, wird es schon geben. Warum der CSD heißt, wie er heißt, wissen wahrscheinlich die meisten von euch, oder? Aber wisst ihr auch, wer sich schon Jahre vorher für die Rechte von LGBTIQ* (die damals wahrscheinlich noch nicht genau so hießen) gekümmert hat? Denn auch vor 1969 (was war da?) gab es Menschen, die für ihre Rechte als queere (noch so ein Wort) Personen eingetreten sind. Lasst uns kurz in die Geschichte einsteigen und am Ende – wie sollte es anders sein – in der Gegenwart rauskommen. Die Gegenwart sagt: DBNA ist down. Was es damit auf sich hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber vielleicht können wir mal gucken, was das für junge schwule/bisexuelle/queere Leute bedeutet… Außerdem: was zieht ihr an? Auf welchem Truck würdet ihr niemals mitfahren? Wen kennt ihr, der schon beim ersten CSD in Berlin (wann?) dabei war? Was tun, damit man nicht betrunken wird? Wichtige Fragen! Auf eure Antworten freue ich mich!
Wir treffen uns standardmäßig um 20 Uhr im Mann-O-Meter 🙂
jetzt hat sich das Wetter richtig eingegroovt, jetzt ist wirklich Sommer. Und im Sommer findet mitten im Juli in Berlin das Stadtfest in der Motzstraße und Umgebung statt. Das heißt: Ein Wochenende auf dem glühenden Asphalt. Umso besser, wenn man vorher nochmal den großen Zeh in kühlendes Wasser halten kann. Deshalb haben wir uns überlegt, dass es morgen für alle, die Lust haben, ab an den See geht. Wie das laufen soll? Also warscheinlich wird Marcelino bereits Mittwochmorgen vor Sonnenaufgang losstapfen und ein lauschiges Plätzchen an der Krummen Lanke für euch sichten. Wer möchte, kann direkt zu Marcelino stoßen. Mit Handtuch, Badehose und vielleicht einem kühlen Getränk in der Tasche. Oder Pommes.
Wer nicht so pünktlich von der Zeugnisaussgabe wegkommt oder die Uni zwar schwänzt, aber trotzdem geregelte Abläufe bevorzugt, kann auch einfach um 18 Uhr ins Mann-O-Meter kommen. Dort erwartet euch Hendrik, luftig-frisch im Schatten sitzend. Dann läuft alles wie immer: Warten auf die Vorstellungsrunde, vielleicht dabei ein Getränk zischen, Vorstellungsrunde und Start in den Abend, Marcelino und die anderen suchen. Es sollte immer noch angenehm warm sein, die Sonne strahlt durch die Bäume hindurch, und der große Zeh findet zielsicher seinen Weg ins frische Nass!
Egal ob ihr euch direkt Marcelino anschließt oder aber den regulären Weg mit Hendrik über den Nollendorfplatz nehmt: die Beiden freuen sich auf euch!
auch wenn man es am Wetter gerade nicht merkt: wir bewegen uns massiv auf den Sommer zu. Zu erkennen nicht am Regenradar, sondern an Auswahl an Obst und Gemüse im Großmarkt oder beim Späti um die Ecke.
Wer nun als abgebrühter Shisha-Kenner meint, Obst solle doch am besten geraucht werden, der irrt, denn das geht ja zu jeder Jahreszeit. Aber wann hat man schon die Möglichkeit, an einem frischen Spargel zu knuspern oder Erdbeeren zu schlemmern, die nicht aus Südeuropa hunderte oder tausende Kilometer über die Autobahn kutschiert wurden, und die dann sogar ein bisschen schmecken? Na los, zu diesem Thema wird mir, der ich frisch aus dem Urlaub zurück bin, morgen auch noch ne angemessene Einstiegsfrage einfallen.
Morgen heißt: Mittwoch, 18 Uhr, Mittwochsclub im Mann-O-Meter. Mit einem Ingwer-Tee in den Händen die Nase ans Fenster drücken und den Regen angucken. Oder nach dem Werwolf-Spiel suchen. Uns fällt etwas ein!
Ich freue mich auf jeden Fall, euch wieder begrüßen zu dürfen 🙂
wer kennt das nicht? Da will man sich am Wochenende mit zwei oder drei Freundis fürs Kino oder SchwuZ [1] verabreden. Aber anstatt, dass eine*r sagt: „Wir gehen am Samstag um 20:25 Uhr in ‚Und täglich grüßt das Murmeltier‘ im ‚Kino für alte, aber gute Filme’“ oder „Ich bin dann um 9 in der Pepsy Boston Bar, wir sehen uns dann dort, wenn ihr Bock habt“, und dann wartet, wer alles vor Ort auftaucht, wollen heute immer mehr Leute sicher gehen, dass 1. überhaupt jemand mitkommt und man am Ende nicht allein Popcorn oder Cocktails vernaschen muss, und dass 2. aber ja auch niemand dabei ist, mit dem oder der man nicht so viel oder geschweige denn gar nichts zu tun haben will. Denn bei einer Gruppe mit – sagen wir mal – 8-25 Mitgliedern kann es ja leicht passieren, dass einem genau eine Person derart auf die Ketten geht, dass man sich auf die anderen 7-24 Leute gar nicht mehr entspannt einlassen kann. Deshalb flugs eine Chatgruppe [2] gegründet und schnell gleich noch die Umfrage mit der Frage erstellt, ob diese eine bestimmte Person [3] rein darf rausfliegen soll oder – allgemeiner – wer von vornherein nicht in die Gruppe darf.
Ihr könnt euch vorstellen, dass das bei anderen in der Gruppe, die sich ihres Platzes in der Runde, im Kino oder im SchwuZ schon sehr sicher waren, für ein wenig Unbehagen sorgen kann. Denn was ist, wenn jetzt die nächste Person vorschlägt, mich auch gleich mit rauszukicken. Hab ich nicht letztens etwas Kritisches gegenüber dem einen Admin gesagt? Und hat der dann nicht auch gleich ziemlich komisch mit einem Ausdruck von „Du wirst schon sehen, was du davon hast“ geguckt? Gibt es nicht wirklich auch gute Gründe, jemanden nicht dabei haben zu wollen? Und wie kommuniziert man das am besten?
Tja Leute, das sind schon mal gefühlt ein Dutzend Vorstellungsrundenfragen für morgen. Keine Angst, wir starten natürlich locker-flockig mit einem Kalt- oder Heißgetränk. Ich möchte von euch dann aber schon wissen, wie ihr euch so in Chatgruppen fühlt, was die gefühlte Sicherheit erhöht, und was hilft, sich wohler zu fühlen.
Los geht es am Mittwoch wie immer um 18 Uhr im Mann-O-Meter. Und an alle, die gerade keinen Plan haben, worum es geht: Fühlt euch willkommen, denn in erster Linie geht es darum, nette Leute kennenzulernen!
Liebe Grüße Stefan (er/ihn/no pronom)
[1] Keine bezahlte, aber trotzdem Schleichwerbung. [2] Es gibt ja mehr Anbieter als WhatsApp und ICQ… [3] Ihr wisst schon wer. Oder etwa nicht?
Übrigens gibt es auch für die Jungschwuppen-Signal-Gruppen ein paar Regeln. Schaut mal unter https://www.jungschwuppen.de/wp/jugendgruppen_allgemein/chatleitfaden nach, ob ihr euch bisher immer einigermaßen dran gehalten habt!
Diese Woche gibt es etwas ganz besonderes bei den Jungschwuppen: Einen DJ-Workshop! Ob für Hobby-DJs auf Geburtstagen oder das große Booking im Club – für alle die ein bisschen etwas Neues über die DJ-Kunst lernen wollen! Es wird sehr anfänger- und einsteigerfreundlich zugehen, doch es wird auf jeden Fall schon auch „Hand angelegt“! 😉
Zu Gast ist das Jungschwuppen-Urgestein Martin (hat diesen Text mitverfasst) und der möchte gern von seiner Motivation und Begeisterung als DJ erzählen. Sicherlich nicht zu lange. Denn er hat sich damals (puh!) nicht nur als Gruppenleiter einen Namen in Berlin gemacht, sondern legt bis heute in Bars und Clubs Musik auf. Und er hat auch als Dragqueen Anna Klatsche (sie/ihr) so einige Popos zum Wackeln gebracht.
Eine kleine Aufgabe für euch zum Mitbringen: Zwei Songs, die ihr unbedingt mal zusammen und nahtlos ineinander übergehend oder sogar als „Mashup“ hören wollt! Daran können wir uns dann im Mann-O-Meter-Disco-Jugendzimmer-Studio versuchen.
Wir treffen uns um 20 Uhr im Mann-O-Meter. Das ist der Ort, der sich im Laufe des Abends zunehmend in einen kleinen Club (wir sagen nur: Bowle!) verwandeln wird! Erscheint zahlreich, es lohnt sich, auch wegen der Karriereplanung ^^
From dispo to disco 🕺🏼🪩💃🏼🤘🏼 Martin/Anna und Stefan (er/ihn)
Kaum zu glauben: jetzt, da ich diese Zeilen hier schreibe, ist kalendarisch gesehen, noch Winter. Aber wenn wir uns Mittwochabend im MOM treffen, hat der Switch zum Frühling bereits stattgefunden. Morgens früh um 4.06 Uhr. Jaja, der Frühling ist ein Frühaufsteher. Das steckt ja auch schon im Wort drin!
Ich kann da nur selten mithalten. Bis ich aufgewacht bin, ist jede Tulpe verblüht und wir bewegen uns in Richtung Spätsommer. So metaphorisch gesehen. Egal, lasst uns am Mittwoch den Frühling begrüßen! Vielleicht mit einem zünftigen Kräutertee? Oder doch lieber irgendwas mit Koffein? Es gibt ja schließlich auch die Frühjahrsmüdigkeit. Immer hilfreich als Erklärung, wenn man auf der Couch liegen bleiben will.
Los geht es bei uns im Mann-O-Meter wie immer ab 18 Uhr. Und dann klären wir mal, wer welche Tricks kennt, um fast so munter wie der Frühling in den Tag zu starten. Da brat mir einer einen Storch!
es ist Mittwoch, einmal in der Woche. „Woche“ fängt mit „W“ an, genau wie das englische Wort für Mittwoch „Wednesday“. Und wenn man von „Mittwoch“ den ersten Buchstaben umdreht, dann steht da „Wittwoch“ – mit W. Warum sind wir da nicht früher drauf gekommen? Das ist eine universale Angelegenheit, eine Verschwörung. Und wir checken es nicht. Hätte ja auch mal jemand Bescheid sagen können. Denn wann sollte man sonst besser Waffeln backen können als an einem Tag, der mit W anfängt? Abgesehen von Weihnachtsfeiern, aber die sind gerade out.
Bevor jetzt wieder irgendjemand etwas mit „goofy“ oder „ihr habt doch einen an der Waffel“ kommentiert: das ist schon ernst gemeint, wir laden euch diese Woche dazu ein, euch eine Waffel ins Eisen zu hauen. Wer nicht mag, kann auch einfach so die anderen vollquatschen oder sich vollquatschen lassen – ganz wie ihr mögt. Ich werde den Teig anrühren, die Sprühsahne aufschütteln und euch zur Vorstellungsrunde begrüßen. Tom übernimmt später das Waffelbacken und die weitere Abendgestaltung. Los geht es in gemütlicher Runde auf dem Sofa – wie immer am Mittwoch um 18 Uhr! – Bis dahin 🙂
der März startet mit einem besonderen Thema: Selbstbewusstsein. Ah, schweres Thema! Weil es uns doch alle irgendwie betrifft… Sich seiner selbst bewusst zu sein, der eigenen Werte, der wichtigsten Bedürfnisse und der besonderen Qualitäten – das ist gar nicht so leicht. Schnell kommt da die Angst auf, sich selbst als zu toll darzustellen. Und möglicherweise als arrogant zu gelten.
Und dann? Könnte es sein, dass man dann von anderen nicht mehr gemocht wird. Dabei wollen wir doch alle gemocht und geliebt werden, oder? Und warum? Um unser Selbstbewusstsein zu pimpen? Ihr seht: So einfach ist das alles nicht, denn hier beißt sich die Katze nicht nur sprichwörtlich in den Schwanz… 🐈🐈⬛🙀
Woher kommt das eigentlich, dass viele von uns derart mit ihrem (vermeintlich mangelnden) Selbstbewusstsein zu kämpfen haben? Was kann man gegen Ängste und Zweifel tun? Gibt es einen Zaubertrick? 🪄🦄
Wir werden sicher nicht die eine und schnelle Lösung finden. Aber wir können uns auf die Suche nach möglichen Ursachen machen. Vielleicht finden wir auch ein paar Ansätze, wie wir ein bisschen besser auf uns aufpassen können. Oder einer* von uns ist so selbstbewusst und mitteilungsfähig, uns alle seine Tricks zu verraten 😼✨🐰
Wir werden es herausfinden – am Freitag ab 20 Uhr im Mann-O-Meter!
eigentlich solltet ihr zu diesem Freitag als Schlawiner begrüßt werden. Und es sollte um Kinks und Fetische gehen. Aber aus Gründen haben wir einfach mal zwei Freitage getauscht. Vor die Kinks wird nun der Rausch gelegt. Kann ja auch sinnvoll sein. Etwas zu trinken, etwas zu rauchen oder anderweitig zu konsumieren, gehört ja häufig schon zu schwulen und anderen queeren Szenen dazu. Viele Szeneorte sind in Wahrheit ja auch Kneipen oder Bars, also auf Konsum angelegt. Trinken kann man aber auch draußen, in Parks, auf Festivals oder Spielplätzen. Viele kiffen auch, einige konsumieren auch andere Substanzen, wenn sie in Clubs oder auf privaten Partys unterwegs sind.
Lange Rede, kurzer Sinn: wir wollen diese Woche mal einen Blick auf die verschiedenen Substanzen werfen. Was gibt es, wofür wird es genommen, worauf muss man achten, wobei sollte man aufpassen, und warum überhaupt? Vielleicht auch: was kann man machen, wenn man das Gefühl hat, ein*e Freund*in hat den eigenen Konsum nicht mehr wirklich unter Kontrolle?
Los geht es um 20 Uhr im Mann-O-Meter, aber das kennt ihr ja!
Wer möchte, kann gern eigene Erfahrungen und Fragen mitbringen. Ich freue mich auf einen hoffentlich kurzweiligen Abend 🙂