es ist kalt! Und wenn dann die Heizung nicht geht: Halleluja! Aber wenn sie funktioniert: Ab ins beheizte Obdach! Es ist die Zeit, in der draußen kein Heizpilz mehr hilft, nur noch – vielleicht – Kinderpunsch… Was auch beim Aufwärmen hilft: die kleinen Hirnzellen anzustrengen, um sich als Teil eines Teams in einem hitzigem Quiz gegen ein anderes Team aufzuwärmen. Seit Monaten bastel ich an einem Quiz, in dem es um Sexualität, um Geschichte, ach um alles mögliche rund um schwules und queeres Leben in Berlin geht. Doch nun habe ich Unterstützung von Tom (kennt ihr) und Levon (kennt ihr) bekommen und freue mich, euch am Freitag dieser Woche zu einer spannenden Jeopardy-Runde ins Mann-O-Meter einladen zu dürfen! Ich habe viele Antworten. Aber habt ihr die Fragen?
It’s Quiz-Time. Ratespaß pur! Los geht es am Freitag, 22.11., 20 Uhr im Mann-O-Mater!
Das Gefühl, dass einem das Herz höher schlagen lässt. – düdü-düdü-düdü-dü… Was ist Vorfreude?
Sonne, Licht, Wärme auf der Haut, vielleicht in den Bergen oder am Meer – was ist das? Stattdessen vor Sonnenaufgang: dunkel. Nach Sonnenaufgang: dunkel. Nach Sonnenuntergang: dunkel. Dazwischen: nass. Vielleicht auch mit ein paar klitzekleinen untergemischten Schneeflocken. Einige stehen sicher drauf, weil sich auf regennassem Asphalt die viel zu früh installierte Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen widerspiegelt.
Ich wünsche mir, dass mir wenigstens in meinen Gedanken ein Licht aufgeht. Wer wünscht sich das nicht von Zeit zu Zeit? Vielleicht könnt ihr mir oder aber auch uns, also der AG Jugend im Mann-O-Meter, ein bisschen helfen, denn wir hatten eine Anfangsidee, also eine Art Glimmen: Am Mittwoch treffen wir uns ja immer als Mittwochsclub. Es geht um Kakao und die manchmal etwas verrückte schwule Welt. Vielleicht sind aber auch nur alle anderen rundherum verrückt und die schwule Welt – oder das, was wir dafür halten – ist komplett un-verrückt. Mittwochsclub, Kakao, recht neutral, alles klar!
Die Freitagabende heißen bei uns „Romeo & Julius: …“ – und da haben wir uns gefragt: wie findet ihr diesen Titel? So auf einer Skala von 1-6 (wie in der Schule, haha!)… und wenn er bei euch schlechter als – sagen wir mal – 2 abschneidet: wie würdet ihr den Freitagabend nennen? Wir wollen eure Meinung wissen, werden sie notieren und festhalten, um demnächst vielleicht etwas Neues zu kreieren. Außer ihr sagt, nee, das muss so bleiben, wie es ist…
Egal wie, wir treffen uns wie immer am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter und starten 18:15 Uhr mit der Vorstellungsrunde. Heißgetränk, Kaltgetränk, vielleicht etwas zum Naschen, um irgendwie innerlich eine Ahnung von Sonne, Wärme und Licht zu erzeugen, wird es auch geben.
das letzte Quartal des Jahres ist angebrochen, ihr müsst also beim nächsten Besuch eurer Ärztin oder eures Arztes nochmal die Krankenkassenkarte zücken. Und ihr könnt ab Mitte Oktober vor der Webseite der Bahn bangen, noch einen Sparpreis für die weihnachtliche Heimfahrt zu ergattern (1). Auch gilt es, sehr viele andere Pläne zu machen, zum Beispiel, wann ihr wie das Kaufen von Weihnachtsgeschenken am besten vermeiden könnt (2).
Ist das schon alles? Oder was habt ihr sonst noch vor in diesen letzten drei Monaten des Jahres? Was steht noch auf eurer – Achtung! – Bucket List (3) für 2024 und darf auf gar keinen Fall bis 2025 warten? Das fragen wir uns auch bei den Jungschwuppen. Die AG Jugend (4) plant am kommenden Montag die Aktivitäten im November und entwirft schon mal den Dezember vor. Gibt es etwas, das aus eurer Sicht unbedingt noch in diesem Jahr bei den Jungschwuppen ins Programm muss? Anregungen haben wir schon bekommen, z. B. ein Bondage-Workshop im Jumphouse. Oder so ähnlich. Ich weiß nicht, ob ich das richtig verstanden habe.
Wenn ihr also etwas beitragen und vorschlagen wollt, dann müsst ihr am Mittwoch dieser Woche ins MOM kommen! Los geht es um 18 Uhr auf dem gemütlichen Sofa-Podest. Schaut aber einfach auch nur dann rein, wenn ihr lediglich etwas trinken wollt, quatschen, spielen, rausgucken und Regentropfen an der Scheibe zählen – alles ist ok!
Ich freue mich auf euern Besuch 🙂
Liebe Grüße Stefan
(1) Gilt nicht für Nutzer* des Noch-49-Euro-Tickets und Fahrrad- oder Schlittenfahrende. (2) Gilt für Menschen, die Weihnachten feiern (müssen). (3) aka Eimerliste oder To-Do-Liste – kannste abhaken. (4) Eine AG, sie zu knechten, die Jugendgruppenleiter.
am Samstag findet in der Fuggerstraße (Ecke Welserstraße), das Fetisch-Straßenfest „Folsom“ statt. Das Straßenfest findet jedes Jahr in der Regel am 2. Septemberwochenende statt und folgt dem Vorbild des Folsom Street Fair in San Francisco. Aus der ganzen Welt (wirklich!) kommen Menschen (all gender welcome!) extra nach Berlin und das nur wegen der Folsom.
Was hat das mit uns zu tun? Nunja, wir Gruppenleiter* wissen, dass ihr Bingo sehr mögt 😏 – Und da wir Spiele gerne mit etwas Wissenswertem (doch, das ist wissenswert! Non scholae, sed vitae discimus) kombinieren, möchten wir mit euch ein kleines Fetisch-Kink-und-so-weiter-Bingo spielen. Dazu bleiben wir aber nicht trocken im Mann-O-Meter sitzen, sondern flanieren durch den Kiez. Und vielleicht sehen wir die eine oder andere Person in ihrem Lieblingsfetisch. 🦄🦮🐴
Auch wenn es ein Freitag, der 13. ist, treffen wir uns ab 20 Uhr im Mann-O-Meter und machen uns nach einer raschen Vorstellungsrunde auf den Weg. Auf einen letzten lustigen Freitag mit euerm
leider wird es nun wieder früher dunkler und wir nähern uns leider so langsam wieder der kalten Jahreszeit… Aber bevor wir dahin kommen, genießen wir noch die warmen Tage. Nun zurück zum Dunklen. Im Dunklen lässt es sich doch gut munkeln oder?
Im Dunklen kann man im Park unter anderem an bestimmten Orten Gummietierchen oder Ledertierchen hören oder sehen, die sich im Gebüsch verstecken. Die Tierchen warten auf wiederum andere Tierchen. Aber nachts sind auch alle Katzen grau und somit ist es doch egal, wie das Tierchen aussieht. Hauptsache es ist schön oder? In Fachkreisen nennt man diese Art von Aktivität auch Cruising. Vielleicht habt ich den Begriff schon mal gehört oder gelesen.
Da der Tiergarten nicht so weit vom Mann-O-Meter entfernt ist, statten wir den Tierchen, die da umherkreuchen und fleuchen einen Besuch ab. Mit den Tierchen sind übrigens Männer gemeint. Wie bauen uns vorher mit Gartenfackeln, Picknickdecken und Snacks ein kleines Lager auf und wir geben euch noch ein paar Tipps und Tricks an die Hand. Wer mag, kann sich danach die Tierchen im Tiergarten genauer anschauen. But no pressure – Du musst nicht, wenn du nicht willst!
Bevor es in den Tiergarten geht, treffen wir uns, wie immer, morgen ab 20 Uhr im Mann-O-Meter.
Wir freuen uns auf euch! Bis morgen 🤗 Euer Stefan & Euer Robert (jeweils meistens er/he)
noch sind viele Jungschwuppen auf Tour, paddelnd oder badend. Aber morgen geht es zurück nach Berlin. Vorausgesetzt die Bahn bringt alle halbwegs pünktlich zurück, muss man sich nicht mal sehr beeilen, um es abends ins Mann-O-Meter zu schaffen. Die, die in Berlin geblieben sind, haben es da sicher noch leichter. Dennoch, so mitten im späten Hochsommer, wäre es doch glatt schon an der Zeit, mal zu gucken, was so bisher die Highlights eures Sommers waren.
Am Freitag treffen wir uns traditionell um 20 Uhr im Mann-O-Meter. Das gilt auch für diese Woche, für alle, die Zeit und Lust haben. Was ihr dann macht – Park oder Karaoke oder spielen – das könnt ihr dann entscheiden. Wann hat es das zuletzt gegeben? Ein Freitag ohne strenges Programm…
der Höhepunkt der Pride-Saison in Berlin steuert auf seinen Höhepunkt zu, wie man so in Fachkreisen sagt. Das Stadtfest war ja schon ganz bunt, doch am Samstag startet der große Demo-Umzu quer durch Berlin. Dazu laden euch Marcelino und Hendrik noch einmal separat ein.
Ich dachte mir, wir lassen den Abend vorher mal ruhig angehen. Naja, zumindest äußerlich. Denn ein bisschen Action, zumindest im Kopf, wird es schon geben. Warum der CSD heißt, wie er heißt, wissen wahrscheinlich die meisten von euch, oder? Aber wisst ihr auch, wer sich schon Jahre vorher für die Rechte von LGBTIQ* (die damals wahrscheinlich noch nicht genau so hießen) gekümmert hat? Denn auch vor 1969 (was war da?) gab es Menschen, die für ihre Rechte als queere (noch so ein Wort) Personen eingetreten sind. Lasst uns kurz in die Geschichte einsteigen und am Ende – wie sollte es anders sein – in der Gegenwart rauskommen. Die Gegenwart sagt: DBNA ist down. Was es damit auf sich hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber vielleicht können wir mal gucken, was das für junge schwule/bisexuelle/queere Leute bedeutet… Außerdem: was zieht ihr an? Auf welchem Truck würdet ihr niemals mitfahren? Wen kennt ihr, der schon beim ersten CSD in Berlin (wann?) dabei war? Was tun, damit man nicht betrunken wird? Wichtige Fragen! Auf eure Antworten freue ich mich!
Wir treffen uns standardmäßig um 20 Uhr im Mann-O-Meter 🙂
jetzt hat sich das Wetter richtig eingegroovt, jetzt ist wirklich Sommer. Und im Sommer findet mitten im Juli in Berlin das Stadtfest in der Motzstraße und Umgebung statt. Das heißt: Ein Wochenende auf dem glühenden Asphalt. Umso besser, wenn man vorher nochmal den großen Zeh in kühlendes Wasser halten kann. Deshalb haben wir uns überlegt, dass es morgen für alle, die Lust haben, ab an den See geht. Wie das laufen soll? Also warscheinlich wird Marcelino bereits Mittwochmorgen vor Sonnenaufgang losstapfen und ein lauschiges Plätzchen an der Krummen Lanke für euch sichten. Wer möchte, kann direkt zu Marcelino stoßen. Mit Handtuch, Badehose und vielleicht einem kühlen Getränk in der Tasche. Oder Pommes.
Wer nicht so pünktlich von der Zeugnisaussgabe wegkommt oder die Uni zwar schwänzt, aber trotzdem geregelte Abläufe bevorzugt, kann auch einfach um 18 Uhr ins Mann-O-Meter kommen. Dort erwartet euch Hendrik, luftig-frisch im Schatten sitzend. Dann läuft alles wie immer: Warten auf die Vorstellungsrunde, vielleicht dabei ein Getränk zischen, Vorstellungsrunde und Start in den Abend, Marcelino und die anderen suchen. Es sollte immer noch angenehm warm sein, die Sonne strahlt durch die Bäume hindurch, und der große Zeh findet zielsicher seinen Weg ins frische Nass!
Egal ob ihr euch direkt Marcelino anschließt oder aber den regulären Weg mit Hendrik über den Nollendorfplatz nehmt: die Beiden freuen sich auf euch!
auch wenn man es am Wetter gerade nicht merkt: wir bewegen uns massiv auf den Sommer zu. Zu erkennen nicht am Regenradar, sondern an Auswahl an Obst und Gemüse im Großmarkt oder beim Späti um die Ecke.
Wer nun als abgebrühter Shisha-Kenner meint, Obst solle doch am besten geraucht werden, der irrt, denn das geht ja zu jeder Jahreszeit. Aber wann hat man schon die Möglichkeit, an einem frischen Spargel zu knuspern oder Erdbeeren zu schlemmern, die nicht aus Südeuropa hunderte oder tausende Kilometer über die Autobahn kutschiert wurden, und die dann sogar ein bisschen schmecken? Na los, zu diesem Thema wird mir, der ich frisch aus dem Urlaub zurück bin, morgen auch noch ne angemessene Einstiegsfrage einfallen.
Morgen heißt: Mittwoch, 18 Uhr, Mittwochsclub im Mann-O-Meter. Mit einem Ingwer-Tee in den Händen die Nase ans Fenster drücken und den Regen angucken. Oder nach dem Werwolf-Spiel suchen. Uns fällt etwas ein!
Ich freue mich auf jeden Fall, euch wieder begrüßen zu dürfen 🙂
wer kennt das nicht? Da will man sich am Wochenende mit zwei oder drei Freundis fürs Kino oder SchwuZ [1] verabreden. Aber anstatt, dass eine*r sagt: „Wir gehen am Samstag um 20:25 Uhr in ‚Und täglich grüßt das Murmeltier‘ im ‚Kino für alte, aber gute Filme’“ oder „Ich bin dann um 9 in der Pepsy Boston Bar, wir sehen uns dann dort, wenn ihr Bock habt“, und dann wartet, wer alles vor Ort auftaucht, wollen heute immer mehr Leute sicher gehen, dass 1. überhaupt jemand mitkommt und man am Ende nicht allein Popcorn oder Cocktails vernaschen muss, und dass 2. aber ja auch niemand dabei ist, mit dem oder der man nicht so viel oder geschweige denn gar nichts zu tun haben will. Denn bei einer Gruppe mit – sagen wir mal – 8-25 Mitgliedern kann es ja leicht passieren, dass einem genau eine Person derart auf die Ketten geht, dass man sich auf die anderen 7-24 Leute gar nicht mehr entspannt einlassen kann. Deshalb flugs eine Chatgruppe [2] gegründet und schnell gleich noch die Umfrage mit der Frage erstellt, ob diese eine bestimmte Person [3] rein darf rausfliegen soll oder – allgemeiner – wer von vornherein nicht in die Gruppe darf.
Ihr könnt euch vorstellen, dass das bei anderen in der Gruppe, die sich ihres Platzes in der Runde, im Kino oder im SchwuZ schon sehr sicher waren, für ein wenig Unbehagen sorgen kann. Denn was ist, wenn jetzt die nächste Person vorschlägt, mich auch gleich mit rauszukicken. Hab ich nicht letztens etwas Kritisches gegenüber dem einen Admin gesagt? Und hat der dann nicht auch gleich ziemlich komisch mit einem Ausdruck von „Du wirst schon sehen, was du davon hast“ geguckt? Gibt es nicht wirklich auch gute Gründe, jemanden nicht dabei haben zu wollen? Und wie kommuniziert man das am besten?
Tja Leute, das sind schon mal gefühlt ein Dutzend Vorstellungsrundenfragen für morgen. Keine Angst, wir starten natürlich locker-flockig mit einem Kalt- oder Heißgetränk. Ich möchte von euch dann aber schon wissen, wie ihr euch so in Chatgruppen fühlt, was die gefühlte Sicherheit erhöht, und was hilft, sich wohler zu fühlen.
Los geht es am Mittwoch wie immer um 18 Uhr im Mann-O-Meter. Und an alle, die gerade keinen Plan haben, worum es geht: Fühlt euch willkommen, denn in erster Linie geht es darum, nette Leute kennenzulernen!
Liebe Grüße Stefan (er/ihn/no pronom)
[1] Keine bezahlte, aber trotzdem Schleichwerbung. [2] Es gibt ja mehr Anbieter als WhatsApp und ICQ… [3] Ihr wisst schon wer. Oder etwa nicht?
Übrigens gibt es auch für die Jungschwuppen-Signal-Gruppen ein paar Regeln. Schaut mal unter https://www.jungschwuppen.de/wp/jugendgruppen_allgemein/chatleitfaden nach, ob ihr euch bisher immer einigermaßen dran gehalten habt!