„Bei uns gibt es keine Homosexualität,“ das behaupten viele in Afrika, wohlwissend, dass das überhaupt nicht stimmt. Ich, Clément, bin jedenfalls schwul. Und wenn Afrika was dagegen hat, dann muss es Gott oder die Natur fragen. Denn ich bin „schwul zur Welt gekommen.“ Nun bleibe ich aber in Deutschland, weil ich mich hier am wohlsten fühle. Und was ist mit euch? Wo fühlt ihr euch am wohlsten?
Am Freitag haben wir einen Gast: Steven Töteberg. Er ist Autor, Musikproduzent und Personal Coach und behauptet, dass er sich trotz aller Homophie nirgendwo sonst besser zu Hause fühlt als in Afrika. Die Erfahrungen, die er auf dem schwarzen Kontinent gesammelt hat, möchte er mit uns teilen: eine Geschichte zwischen Angst, Verwunderung und Sehnsucht.
Kommt also zahlreich! Es ist alles erlaubt: ernsthafte, skurille Fragen… Und wer was Persönliches zu erzählen hat, umso besser!
Wie immer Freitag, 20 Uhr im MOM.
Bild von LUIS VALTUEÑA @ flickr.com

Hey Jungs,
36 Grad! Und es wird noch heißer, mach die Musik nicht mehr leiser… Und die Deutschen haben natürlich wieder was zu meckern! Selbst wenn es zwischendurch eine Abkühlung gibt, und sich alle freuen und im Regen tanzen könnten: Alles doof, wir wollen nicht, dass es regnet, wir wollen keine Hitze, wir wollen keinen Veggieday (wir fordern eher ein Supergrundrecht Bockwurst…) wir wollen eigentlich nur jammern. Der Jammerlappen des Homo Sapiens, der dem Hypothalamus sehr verbunden ist, ist bei den Deutschen sehr ausgeprägt. Doch anders als alle andern: Wir im Mann-O-Meter, dem gelben Vorhof zur Hölle, lassen uns die gute Laune nicht nehmen und drehen durch mit Obst, Kaffee und Kakao zum Jungschwuppen Mittwochsclub! Diese Woche mal wieder mit Dönerfrühstückskoch Martin Möchtegern und Veggieschnitte Stefan Willmehr! Kommt! Wir treffen uns, wie immer, am Mittwoch um 18 Uhr im MOM!
Hey Jungs,

Die anderen landen vielleicht in Spandau… Man weiß es nicht. Noch nicht. Aber wir werden es wissen!
Neulich in Köln: CSD. Und was schreibt die Bild-Zeitung auf einen von ihr gesponsorten Wagen? „Unseren Segen habt ihr!“ Da fragt man sich doch, wer hinter „Unseren“ steckt, wer mit „ihr“ gemeint ist und ob überhaupt irgendjemand auf diesem Planeten allgemein und in Köln (oder einer anderen deutschen Großstadt) im Speziellen nach dem Segen z. B. der Bild-Zeitung gefragt hat. Schon vergessen, was noch im vergangenen Jahr in eben diesem Blatt geschrieben stand?