wisst ihr, worauf ich mal wieder Bock hab? So ‘ne richtig schöne, entspannte Grillparty! Mit schmackhaftem Fingerfood, schnuckeliger Atmosphäre, und natürlich coolen Leuten (Da kommt ihr ins Spiel).
Morgen ist ja übrigens auch Freitag der 13., also müssen wir uns alle in Acht nehmen! Zumindest, wenn man daran glaubt… ich persönlich halte zwar nicht so viel darauf, aber wer weiß? Wenn morgen der Grillkäse komplett verbrannt wird, dann liegt‘s auf keinen Fall an meinen mangelnden Kompetenzen als Grillmeister!
Jedenfalls freue ich mich schon sehr auf euch und werde mein bestes geben, den Abend im MOM ab 20 Uhr so schön und lecker wie möglich zu gestalten. Dazu gehört zum Beispiel auch, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Blogs noch eine Umfrage zu veranstalten, damit wir ungefähr einschätzen können, für wie viele Leute wir Grillbares kaufen sollten, und damit wir auch bestmöglich auf individuelle Wünsche, Unverträglichkeiten und sonstige Bedürfnisse eingehen können.
Also, wie gesagt, ich freue mich auf euch und lassen wir‘s krachen!
der Juni gilt gemeinhin als der Pride-Monat, denn die CSDs und Pride-Paraden rund um die Welt gehen auf die Unruhen und den Widerstand gegen die Polizei in New York im Juni 1969 zurück. Deshalb Juni. Nun haben aber die Communities in so vielen kleineren Gemeinden und größeren Städte den Wunsch, eine eigene Parade abzuhalten, dass es unmöglich ist, das alles auf einen Monat zu konzentrieren. Und es gibt ja auch schon fast traditionelle CSD-Daten in Deutschland. So findet der Kölner CSD fast immer am Sonntag des ersten Juli-Wochenendes statt, der in Hamburg am ersten Augustwochenende (genauso wie Amsterdam). Berlin hatte sich lange Zeit auf den letzten Juni-Samstag festgelegt, aber das wurde dann zugunsten der Fanmeile zu Fußball-Welt- und Europameisterschaften abgeblasen wie eine lahme Vuvuzela und auf Ende Juli verlegt. Mit der Folge, dass es nun seltener regnet, aber häufiger viel zu heiß ist, wenn sich zwischen 70 und 100 Trucks durch die Stadt schieben.
Allerdings gibt es in Berlin auch die Tradition, immer wieder auch die eine oder andere Alternative zum „klassischen“ CSD vorzuhalten. Lange war das der Alternative CSD in Kreuzberg, seit ein paar Jahren gibt es auch den Marzahn-Pride, nun auch den East-Pride. Allen gemein ist, dass sie politische Demonstrationen sind, in deren Rahmen Forderungen an die Politik und die Gesellschaft formuliert werden. CSDs sind aber auch in ihren Forderungen so bunt wie die Fahnen, die auf den Demos getragen werden. Deshalb meine Frage an euch: Was sollte eurer Meinung nach in diesem Jahr mit besonderem Nachdruck auf den CSDs im Land gefordert werden? Und an welchem CSD außerhalb von Berlin möchtet ihr gern mal teilnehmen bzw. wo wart ihr schon?
Unabhängig davon treffen wir uns wie immer am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter zu einem Heiß- oder Kaltgetränk – die meisten werden das schon wissen, denn das ist auch so eine Tradition 🏳️🌈
Na, seid ihr bisher auch vom Frühlingswetter etwas… sagen wir mal, unterwältigt? Die Sonne hatte zwar schon mal den einen oder anderen kurzen Auftritt, bekam aber wohl immer auf der Stelle Lampenfieber und hat sich erst mal hinter ‘nem dicken Wolkenvorhang versteckt, zuweilen auch mit ausgefallener Regenzugabe. Also wenn die Maxi-Challenge des Jahres lauten würde: „Let it burn- zeig uns, wie heiß du wirklich bist“, dann wäre der Frühling schon mal nicht in den Top 3, so viel steht fest. Da bleibt nur zu hoffen, dass unser ‚Star‘ (hihi) noch mal die Kurve kriegt und uns solange noch Zeit ist (offiziell bis zum 21.06.), doch noch ein paar schöne, sonnige Frühlingstage beschert.
Und wenn nicht, dann müssen wir uns eben noch etwas gedulden und bis zum Sommer warten. Derweil gibt‘s ja jetzt schon bunte Blumen, grüne Wiesen und zwitschernde Vögel, denen man sich erfreuen kann, die Natur freut sich also schon genauso sehr wir wir alle auf den Sommer. Ihr freut euch doch auch, oder?
Wie dem auch sei, ich jedenfalls werde mich wie jeden Mittwoch morgen ab 18 Uhr bei einem kostenlosen Heiß- oder Kaltgetränk gemütlich auf das Sofa im Mann-O-Meter bequemen und mich auf euren Besuch freuen.
Habt ihr schon mal den Drang verspürt, euch kreativ mit Worten auszudrücken, um z.B. ein bestimmtes Gefühl zu verarbeiten? Wolltet ihr schon mal ein Gedicht oder eine kleine Geschichte schreiben, ohne dass euch ein Lehrer dazu aufgefordert hätte?
Egal, wie eure Antwort auf diese Fragen lautet, morgen am Freitag ab 20 Uhr im Mann-O-Meter werde ich euch eine Gelegenheit bieten, in einer entspannten Atmosphäre ohne Bewertung oder Zwang euren dichterischen Daumen zu entdecken (wenn’s einen grünen Daumen gibt, dann gibt’s auch sowas, hab ich grad beschlossen).
Und keine Sorge, falls ihr euch nicht traut oder keine Lust zum Schreiben habt, selbstverständlich wird hier niemand zu irgendwas gezwungen. Wenn ihr wollt, seid ihr auch eingeladen, euch einfach gemütlich hinzusetzen und euch anzuhören, was wir anderen so zu Papier bringen. Stichwort Papier: Stifte und Zettel werden zur Verfügung gestellt, bzw. wer will, kann natürlich auch am Handy schreiben, je nachdem, was nach eurem Ermessen die künstlerische Ader besser aus euch rauskitzelt.
Ich freue mich schon riesig und kann’s kaum erwarten, mit euch zusammen kreativ zu werden!
neue Woche, neuer Mittwoch, hier sind wir wieder! Einige von euch haben es vielleicht mitbekommen: Am Samstag war der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans*- und Asexuellenfeindlichkeit (kurz: IDAHOBITA). Der 17.5. ist nämlich das Datum, an dem im Jahr 1990 (lange vor eurer Zeit) Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation gestrichen wurde. Ja genau, bis dahin galt z. B. schwul zu sein als Krankheit – ähnlich wie Grippe, Wurzelentzündung oder schlimmeres. Wenn man die Punkte im Datum weglässt (17.5. –> 175), dann erhält man die Nummer des Paragraphen im deutschen Strafgesetzbuch, mit dem bis 1994 sexuelle Kontakte zwischen männlichen Personen diskriminiert wurden. Spannend, dass es sich damit beim Schwulsein um eine „Krankheit“ handelte, die sogar strafbar war. Gab oder gibt es das ansonsten nocheinmal?
Abgesehen von unserer kleinen Mittwochsrunde mit Getränk, etwas Süßem und Spielen oder Parkbesuch würde mich mal interessieren, welche Bedeutung der 17.5. für euch heute (noch) spielt. Wo gibt es bezogen auf LGBTQAI+ noch Baustellen, die dringend abgearbeitet werden müssen? Was wollt ihr trinken – Heiß- oder Kaltgetränk?
Los geht es am Mittwoch um 18 Uhr, im oder vor dem Mann-O-Meter, je nach Laune und Wetterlage… Ich freue mich auf euren Besuch!
jetzt ist wirklich Mai at its best, wie die Fachleute sagen. Das Thermometer zeigt steil Richtung 21° – das sollte reichen, um aus dem Edeka, Rewe, Lidl oder Bolle eine Großpackung Eis, Sprühsahne und – Vitamine müssen sein! – vielleicht ein paar Früchte zu holen. Wenn wir es schaffen, werden wir alles ganz zauberhaft anrichten. Wenn nicht, kann es passieren, dass ich das Eis direkt aus der Packung esse. Es soll auch Leute geben, die die Sprühsahne direkt am Mund ansetzen. Pfui, schämt euch!
Damit wäre das Thema für den Mittwochabend gesetzt: Guilty Pleasures, also Dinge, die man viel zu gern macht, als dass man sie sein lassen würde; die aber so seltsam sind, dass man sich ein bisschen vor dem Urteil anderer fürchtet, wenn sie das mitbekämen. Mit Essen geht da einiges, aber auch andere Hobbys oder eine außergewöhnliche Musikvorliebe zählen dazu.
Habt ihr solche Guilty Pleasures? Seid ihr bereit, sie mit uns zu teilen? Es müssen nicht alle sein, denn manche Dinge bleiben vielleicht besser so lange im Verborgenen, bis ihre Zeit gekommen ist. Das, was erzählt werden darf, kann am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter gebeichtet werden. Und wer halbwegs pünktlich ist, kann das Eis löffeln und muss es nicht mit einem Strohhalm trinken. Wer Lust hat, dann noch in den Park zu gehen: auf geht’s – das sehen wir spontan!
Es hat etwas gedauert, aber jetzt ist es endlich soweit: Ich schreibe meinen allerersten Blogeintrag für euch und leite infolgedessen morgen auch meinen allerersten Abend. Aufregende Dinge! Fast schon so aufregend wie das Main-Event…
…Denn wie ihr schon richtig gelesen habt: Es ist mal wieder an der Zeit für ‘nen schönen, genüsslichen Filmabend in den wohligen Tiefen des einzigartigen Mann-O-Meters. Also schnallt euch an, lehnt euch zurück und macht euch gefasst auf bestes Entertainment, und selbstverständlich wird auch wieder für Snacks und Getränke gesorgt sein!
Wer jetzt schon neugierig ist, dem kann ich nur verraten, dass natürlich noch nicht in Stein gemeißelt ist, welcher Film denn nun in Frage käme. Ich werde meine eigenen Vorschläge mitbringen und, solltet ihr selbst Vorschläge haben, diese selbstverständlich mit einbeziehen. Ich werde auf jeden Fall mein bestes geben, damit am Ende die meisten glücklich sind.
Also erscheint zahlreich, bringt gute Laune und ggf. ‘nen leeren Magen mit und lasst es euch gutgehen! Los geht’s wie jeden Freitag um 20 Uhr im Mann-O-Meter. Ich freue mich schon auf euch!
nun ist der 1. Mai nicht der Valentinstag, dennoch steht er ja schon für Frühling, Zweisamkeit oder Mehrsamkeit. Es gibt so viele mögliche Konstellationen und Möglichkeiten, mit anderen Menschen zusammen zu sein oder zusammen zu kommen. Für manche heißt es Freundschaft+, für andere ist es schon eine Beziehung. Manchmal ist es nur eine Affäre. Oder doch Polyamorie?
Ich lade euch am Freitag zu einer kleinen Runde rund um diese Themen ein. Lasst uns mal schauen, welche Beziehungsformen ihr so kennt und was ihr (und ich) über sie denkt.
Los geht es – ganz die Latenight am Freitag – um 20 Uhr. Wie immer im Mann-O-Meter!
Ich freue mich auf eine hoffentlich entspannte und aufschlussreiche Runde mit euch! Und vorher noch: Kommt gut in den Mai 🙂
Es gibt in Berlin eine Art alternativen Kalender. Nix mit Januar, Februar, Schaltjahr und so, sondern: Winter, Depression, Ostern (für die schwule und Fetisch-Community und Hasenfans), 1. Mai, Mai mit den ganzen Brückentagen überhaupt, Karneval der Kulturen, Fanmeile, Straßenfest und CSD, Sommerhitze, grauer Vorwinter, Silvester. Zu verschiedenen Anlässen bietet sich die Möglichkeit, Teile der Stadt zu zerlegen. Darunter der bevorstehende 1. Mai – traditionell auch ein Kampftag und spätestens seit 1987 in (damals) West-Berlin von Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Demonstrierenden und der Polizei geprägt. Seitdem gibt es jedes Jahr das gebannte, manchmal auch voyeuristische Warten daruf, ob denn und wenn ja, was denn passiert.
Was ich spannend finde: was Leute auf die Straße treibt, um zu demonstrieren! Wie stark muss der Schuh drücken, mich etwas frustrieren oder ärgern, dass ich protestiere? Was wäre für euch ein Grund, raus zu gehen; was ist der Tropfen, der für euch das Fass zum Überlaufen bringt?
So viele Fragen! Erst mal freue ich mich auf eine Runde kalte Schokolade oder heiße Matscha und ein paar Sonnenstrahlen. Und auf einen freien Tag mitten in der Woche. Und darauf, euch am Mittwoch ab 18 Uhr im Mann-O-Meter zu empfangen. Seid ihr dabei?
Na dann wird es höchste Zeit, dass ihr euch einen grünen Daumen zulegt, damit Pflanzen in eurer Umgebung gut überleben können.
Pflanzen sind nämlich echt nützlich. Sie geben uns Menschen nicht nur unseren lebenswichtigen Sauerstoff, sondern können einem echt Freude bereiten.
In meinem Fall sind sie sogar ein guter Partnerersatz. Ich kümmere mich um sie, gebe ihnen Wasser und Licht, quatsche sie voll…
Im Gegenzug zeigen sie sich in voller Pracht und schenken mir ihre Aufmerksamkeit, wenn sie mal mehr Licht oder Wasser brauchen.
Das ist fast so wie bei einem Partner.
Nur sexuell läuft’s nicht so mit meinen Pflanzen, aber das verlange ich auch nicht von ihnen, dafür nehme ich dann doch lieber einen Mann, haha…
So nun genug von mir gequatscht und kommen wir zu unserem morgigen Abend. Diesbezüglich habe ich schöne Neuigkeiten parat. Und zwar haben wir dieses Jahr ein persönliches kleines Ackerland bzw. Jungschwuppen Beet bekommen, indem wir ein paar Pflanzen halten können. Die Pflanzen werde ich morgen mitbringen, sodass wir diese zusammen in das kleine Beet einpflanzen können. Unsere Aufgabe wird es dann sein, an unseren Abenden ihnen etwas Beachtung zu schenken, sie ggf. zu gießen und gemeinsam glücklich bis ans Lebensende zu leben, ach herrlich
Zusätzlich bringe ich auch Saatgut von Blumen und Erde mit, damit jeder von uns seine eigene kleine Pflanze großziehen kann.
Also falls ihr einen kleinen Topf mit mindestens 10 cm Durchmesser Zuhause noch rumliegen habt, bringt ihn gerne mit.
Wir werden zu Not aber auch ein paar Keramiktöpfe im Mann-O-Meter haben, sodass jeder am Ende einen Topf mit einem kleinen Samen darin mit Nachhause nehmen kann.
Natürlich erkläre ich euch auch dann alles, was ihr beachten müsst, damit aus eurem Samen dann auch eine prachtvolle Pflanze wird.
Achso bevor ich es vergesse.
Wir haben eine kleine Aktion namens „Bunte Blumen für Berlin“ vom Mann-O-Meter gestartet bei der wir Samenpäckchen bekommen und diese frei in der Stadt aussäen sollen, sodass Berlin noch ein Stück bunter wird.
Das alles steht morgen an und das mache ich nicht allein mit euch, sondern mit meiner Kollegin Marcelino gemeinsam.
Kommt also morgen gern ab 20:00 Uhr ins Mann-O-Meter und lasst uns gemeinsam Pflanzen pflanzen.
Wir freuen uns auf euch 🙂
Liebe Grüße Marcelino (er/sie) und Hendrik (alle Pronomen)
Quelle: Foto von Sasha Kim: https://www.pexels.com/de-de/foto/person-pflanze-topf-festhalten-9413771/