Kategorie: Jungschwuppen Mittwochsclub

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 08.07.2015: Trendige Trendy Trends

    Nichtsahnend, unverfänglich surfte ich mal wieder auf der Vice herum. Eigentlich die selben Themen wie immer: Polyamerie und Promiskuität, Prostitution und Drogenhandel. Ist der Artikel jetzt neu, oder haben die einen Alten eins zu eins kopiert? Egal, ich les‘ ihn trotzdem, sonst müsst‘ ich was für die Uni tun. Irgendwann stieß ich dann auf etwas, das meine letzten Monate – quatsch, Jahre – in Frage stellen sollte: Ghosting – Der neue Trennungstrend.

    5906867708_edaeb8311a_z

    Nein, nein. Nicht dass ich mir erstmal dachte, „wenn könnte ich jetzt ghost’en“, oder mich das Thema irgendwie interessiert. Ich fragte mich unweigerlich warum ich von den heißesten Jahres-Trends immer als letztes erfahre: Hier, Instagram hab‘ ich verpasst, sogar Twitter ging an mir vorbei. Und ich denke immer noch das Mate angesagt wäre. „Das ist so Zweitausendundvierzehn, Steven, das geht gar nicht. “

    Also eine Hilferuf an unsere Trendsetter: Ihr erklärt mir am 08. Juli welche Trends 2015 anstehen. Vielleicht kann ich sie nicht ganz umsetzen, aber dann weiß ich wenigstens was ich nächstes Jahr auf gar, gar keinen Fall cool finden darf. Vielleicht gibt’s ja auch den ein oder anderen, der die Trends genauso verpennt wie ich, und bei edgy auch nur an Lady Gaga’s Song denken muss (Gaga? Das ist sooo…) . Dann seid ihr im Mann-O-Meter nämlich auch genau richtig!

    Wie immer, ab 18 Uhr. Ganz Zweitausend bis Zweitausendfünfzehn, cool und lässig, bei einem gutem Kakao!

    Bis dann,

    euer Steven

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 17.06.: Grüezi und Hoi zämme: Schweizerdeutsch für Anfänger, Teil 2

    Sali Jungs,

    Schon letzte Woche habe ich den Blogeintrag dem Schweizerdeutschen gewidmet und hier kommt nun die versprochene Fortsetzung mit den Tipps, die mit einem kleinen Augenzwinkern zu verstehen sind, um innerhalb von fünf Tagen Schweizerdeutsch zu lernen.

    Tag 1: Fragt nach jedem Satz: odr? Das gilt übrigens nicht nur für Fragen, sondern auch für Aussagesätze, z.B.: „Ich geh am Mittwoch ins Mann-O-Meter, odr?

    Tag 2: Sprecht das „ch“ nach „i“ oder „e“ (also z. B. ich oder echt) wie das „ch“ in Docht, also im Rachen.

    Tag 3: Die Verniedlichungsform „-chen“ wird zu „-li“. So wird also das Bümchen z.B. zum Blüemli. Für uns – nun schon Fortgeschrittene – wird zusätzlich der Artikel „das“ zu „s“. Nun heißt „das Brötchen“ also „s´Brötli“.

    14252043164_336e941407_z

    Tag 4: Zweisilbige Wörter werden grundsätzlich auf der ersten Silbe betont: ro, Fondue, Balkon, Beton…

    Tag 5: Bei manchen Vokabeln hilft, wie in allen Sprachen, nur auswendig lernen. Die folgende kleine Beschreibung eines Nachmittags soll helfen, die neuen Vokabeln zu verinnerlichen.

    Wer in der Schweiz Töff (Motorrad) fährt, muss es auf einem gesonderten Parkplatz parkieren (parken). Auf eben diesem lässt sich vielleicht ein Kind mit einem Schleckstängel (Lutscher) entdecken oder aber die Fahrzeuge stehen Kreuz und Quer, sodass ein regelrechtes Puff (Durcheinander) entsteht.

    13570527283_220a8bbe75_z

    Nach dem parkieren (Parken) kann man dann im Lädeli (kleines Geschäft) beispielsweise den Nüsslisalat (Feldsalat) fürs Zvieri (Mahlzeit zwischen dem Zmittag (Mittagessen) und dem Znacht (Abendessen)) posten (einkaufen) und vielleicht obendrein noch ein Glace (Eis) essen. Falls die Pneus (Reifen) in der Zwischenzeit nicht platt sind, kann ´s hei go (nach Hause gehen), wo man direkt die Finken (Hausschuhe) anziehen kann. Abends wird dann dort tatsächlich eine Suppe in der Pfanne (Topf) gekocht und dann kann man sis Pyjama go alegge (seinen Schlafanzug anziehen) und zufrieden go schlofe (schlafen gehen).

    Wir sehen uns (nicht im Schlafanzug) wie immer am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter.

    Ich freu mich!
    Euer Jannis

    Quellen:

    http://www.hallo-schweiz.ch/CH_17_Sprache2.htm

    Western Mediterranean Dunnock (Prunella modularis mabbotti)

    Schlanke Frau in Jeans

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 10.06.: Grüezi und Hoi zämme: Schweizerdeutsch für Anfänger, Teil 1

    Sali Jungs,

    15922347261_dc901ae805_z

    das Chuchichäschtli kennen die meisten, aber was macht die Anke auf dem Frühstückstisch, warum wird man in der Schweiz in Gebäuden zum Stossen aufgefordert und warum stellen Schweizer ihr Auto manchmal nur ungern in der Garage ab? Die Antwort ist: Es hat etwas mit den Unterschieden zwischen dem Schweizerdeutschen und dem Hochdeutsch zu tun.

    „Das“ Schweizerdeutsch gibt es in dem Sinne allerdings eigentlich nicht. Es handelt sich vielmehr um einen Sammelbegriff für die alemannischen Dialekte, die in der deutschsprachigen Schweiz gesprochen werden. Hierbei gibt es keine festen Sprachgrenzen zu den Regionen der Nachbarländer, in denen teilweise auch alemannische Dialekte gesprochen werden (z.B. im Elsass (F), in Baden-Württemberg, im bayerischen Schwaben oder in Vorarlberg (A)). Allerdings ist der Unterschied, dass die schweizerdeutschen Dialekte im Alltag und in fast allen Gesprächssituationen benutzt werden. In den anderen Teilen des alemannischen Sprachraums wird hingegen eher Hochdeutsch beziehungsweise Französisch anstelle des Dialekts gesprochen.

    In der Deutschschweiz selbst gibt es hunderte Mundarten, die stark voneinander abweichen und manchmal selbst unter Deutschschweizern zu Verständigungsproblemen führen können.

    Damit Ihr beim nächsten Schweiz-Besuch nicht aufgeschmissen seid, gibt es in den Blogeinträgen für diesen und nächsten Mittwoch einen kleinen Schweizerdeutsch-Crashkurs. Fangen wir mit der Auflösung der Fragen weiter oben an: Die Anke steht auf dem Frühstückstisch, weil Anke auf Schweizerdeutsch Butter bedeutet und man wird in Gebäuden an Türen zum Stossen aufgefordert anstatt zum Drücken wie in Deutschland.

    16534882651_e722084c77_z

    Wenn ein Auto in der Schweiz in der Garage steht, ist es vielleicht kaputt, denn dort ist eine Garage nicht nur der Platz zum Unterstellen eines Autos, sondern auch eine Autowerkstatt.

    Die Liste ließe sich endlos so weiterführen und die Fortsetzung sowie einige Tipps, um Schweizerdeutsch in fünf Tagen zu lernen, folgen in der Einladung zum Mittwochsclub am 17.06.2015.

    Nun freue ich mich erstmal, Euch an diesem Mittwoch wie immer um 18 Uhr im Mann-O-Meter begrüßen zu dürfen.

    Bis dahin verbleibe ich mit einem Uf widerluege.

    Euer Jannis

     

    Quellen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schweizerdeutsch

    https://www.flickr.com/photos/becker_beckersen/

    https://www.flickr.com/photos/kecko/

  • Mittwochsclub am 03. Juni: It’s a bright June afternoon

    „It’s a bright June afternoon, and it never gets dark!“ Und, „28-29 Grad, und es wird noch heißer“, hofft zumindest die Morgenpost. Ja, der Sommer ist da und die großen Veranstaltungen kommen auf uns zu!

    Was mich die Woche zum grübeln gebracht hat war die Mietpreisbremse. Kurz zusammengefasst: Seit gestern gilt in Berlin ein Gesetz, wonach die Mieten bei Neuvermietungen maximal 10% über ortsüblichen Niveau liegen darf. Anfangs fand ich das klasse: Gerade wir Studenten sind doch dafür bekannt hier und da mal ein neues Viertel ausprobieren zu müssen, die In-Kieze wechseln ja schließlich auch alle zwei Wochen.

    Und dann kam mir irgendwann der Gedanke, dass 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete doch heißt, dass eigentlich die profitieren, die auch 10% über den Durchschnitt verdienen. Und heißen unsere Probleme nicht Modernisierung und Umwandlung, die, die mit den Neubauten, das Gesetz ja gar nicht betreffen? Umfassende Renovierungen sind weiterhin von der Mietpreisbremse befreit. Quasi ein Anreiz der Vermieter die Lücken des Gesetzes auszunützen.

    5137893930_b820051264_zWohnen in Berlin wird teuer. Und darüber möchte ich mit euch morgen diskutieren: Schaden die Mietpreise der Vielfalt Berlins? Als Teeny hab‘ ich doch immer von einer Stadt geträumt in der alles möglich ist; viele Flächen frei sind, einfach benützt werden können. Man für ein Apple und ein Ei sich ne halb zerfallene Altbauwohnung mieten kann. Die Zeiten sind dann wohl vorbei, oder?

    Sagt mir morgen eure Meinung. Aber bitte nicht einfach so, sondern bei einem leckeren Eis. Denn, it will be a bright June Afternoon und den lassen wir bei Schoko- und Vanilleeis auch schön ausklingen.

    Bis morgen, den 03. Juni, um 18 Uhr im Mann-O-Meter!

    Euer Steven.

    Klicktipp: Link!

     

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 27.05.: Homo-Ehe light = 0 Punkte

    Was für ereignisreiche Tage! Das musste erst mal gesagt werden. Und nun:

    Hallo Jungs,

    kurzes Update nach einem langen Wochenende? Also: Einige haben die Gartensaison eröffnet, andere waren lieber im Schutze bedachter Clubs feiern, ganz andere wiederum haben ESC geschaut und hätten dabei sicherlich gern das eine oder andere Mal Esc gedrückt. Aber: Das war kein Traum, das war schnöde Realität! Alter Schwede! Und: in Irland gibt es jetzt die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare. Nix mit „eingetragener Lebenspartnerschaft“ oder ähnlichen Wortungetümen. Wusstet ihr, das kein Land häufiger beim ESC (früher: Grand Prix Eurovision de la Chanson) gewonnen hat als Irland? Wenn das mal kein Zufall ist! (Nebenbei bemerkt oder gefragt: Warum ist der ESC eigentlich bei Schwulen so beliebt?)

    FotoWas noch geschah: Der Heilige Geist kam auf uns nieder, so wir denn in christlicher Tradition das Wochenende begingen. Allen anderen ist möglicherweise auch so etwas wie der Heilige Geist begegnet, aber vielleicht liegt es auch an dem, was ihr abgesehen von Milch und Oreo-Keksen noch so verspeist habt. Passend dazu: Es wurden schon wieder öffentlich angebaute Hanfpflanzen in Berlin entdeckt. Das scheint Mode zu werden. Zuerst am Kotti (vielleicht gehen die Bauarbeiten deshalb so langsam vonstatten), nun in Köpenick. Fängt ja auch mit „K“ an. Genau wie Karneval der Kulturen. Wo wird der nächste Fund sein? Klosterstraße? KaDeWe? Kanzleramt?

    Wo ihr uns findet, das wisst ihr ja, und zwar im Mann-O-Meter am Nollendorfplatz. Rauschmittelfreie Zone, wenn wir Kakao und Kaffee (aaaahhh, schon wieder K!!!!111elf) außer Acht lassen. Und da treffen wir uns wie immer um 18 Uhr, um einen Blick auf das vergangene Wochenende und ganz viele Blicke auf die kommenden Wochenenden zu werfen.

    Wer sich drauf freut? Na hoffentlich ihr! Und: Steven und Stefan

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 13.05.: Geschichten des Apfel(kuchen)s

    Hi Jungs,

    am kommenden Freitag stünde eigentlich Backen auf dem Programm, allerdings habe ich mich entschieden, lieber etwas Frühlingshaftes zu kochen (die Infos für Freitag folgen dann in den kommenden Tagen)

    Dennoch möchte ich die Gebäckstücke dieser Welt nicht außer Acht lassen und widme daher den Blogeintrag für den anstehenden Jungschwuppen Mittwochsclub dem Apfelkuchen.

    Am Mittwoch, den 13.05. ist nämlich der „Tag des Apfelkuchens“, zumindest in den USA.

    5023293638_21e67914ec_zDer Apfel ist in vielen Kulturkreisen eine sehr symbolträchtige Frucht: Iduna, eine Figur der nordischen Mythologie ist beispielsweise die Göttin der Jugend und der Unsterblichkeit. Sie ist die Hüterin der goldenen Äpfel und ihr Baum ist – na klar – der Apfelbaum. Die Äpfel verleihen den Göttern die ewige Jugend und die Unsterblichkeit.

    In der berühmten Episode „Das Urteil des Paris“ aus der griechischen Mythologie, geht es um den sogenannten „Zankapfel“: Alle Götter, außer die Göttin der Zwietracht, sind zu einer Hochzeit eingeladen. Diese wirft aus Wut einen goldenen Apfel mit der Aufschrift „für die Schönste“ in die feiernde Menge. Der sterbliche Jüngling Paris soll die Entscheidung treffen, wer die Schönste ist (Aphrodite, Athene oder Hera). Um die Wahl für ich zu entscheiden bestechen die drei Göttinnen Paris: Hera verspricht ihm die Herrschaft über die Welt, Athene stellt Weisheit in Aussicht und Aphrodite bietet Paris die Liebe der schönsten Frau der Welt (Helena). Letzteres überzeugt Paris und er entscheidet sich für Aphrodite, die den goldenen Apfel bekommt. Da Helena jedoch schon mit dem mächtigen König von Sparta (Menelaos) verheiratet war, musste sie, um Aphrodites Versprechen einhalten zu können, geraubt werden. Dieser Raub soll der Auslöser des Trojanischen Krieges gewesen sein…

    Äpfel können also viel bewirken – von der ewigen Jugend und Unsterblichkeit, bis hin zu schlimmen Kriegen…9524606455_06af5af72a_z

    Ob der Tag des Apfelkuchens für Euch einen Besuch im Mann-O-Meter bewirkt, ist Eure Entscheidung. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen. Wir treffen uns wie immer um 18 Uhr.

    Bis dahin, Euer Jannis

    P.S. wir bekommen am Mittwoch Besuch von Christoph Kolbe von der Deutschen Aids Hilfe und dürfen Texte, die sich an Jugendliche richten, probelesen…

    Also erscheint zahlreich:-)

     

    Fotos von

    https://www.flickr.com/photos/sen_meister/

    https://www.flickr.com/photos/99667320@N06/

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 6.5. : Ach Du dicke Spaghetti

    Hi Jungs,
    es haben sich in letzter Zeit schon für verschiedene Personen, Institutionen und Unternehmen sogenannte Shitstorms ergeben und oft spielte dabei auch das LGBTI- Thema eine Rolle.
    Bei unserem Fortbildungstag am Freitag haben wir uns zum Beispiel überlegt, ob wir die Pasta und Saucen des italienischen Nudelherstellers Barilla noch guten Gewissens essen können:

    Nach einer Anfrage, ob in den Werbespots des Herstellers auch homosexuelle Familienmodelle vorkommen könnten, sagte der Chef des Unternehmens: „Wir werden niemals Werbung mit einer homosexuellen Familie machen, denn wir unterstützen die traditionelle Familie. Wenn Homosexuellen das nicht gefällt, können sie gern die Nudeln eines anderen Herstellers essen.“ Dürfen damit nur noch Eheringe tragende heterosexuelle Menschen die Barilla Nudeln essen?
    371855271_ad31fb6888_z

    Diese Aussage löste zurecht starke Empörung und Protest im Internet aus. Eine darauffolgende Entschuldigung des Chefs wurde zunächst als wenig glaubwürdig eingestuft. Der Chef des Konzerns distanzierte sich daraufhin noch mehrfach und auch per Video von seinen Äußerungen. In der auf den Shitstorm folgenden Zeit lautete die Botschaft nun „Barilla-Nudeln sind für alle da“ und in dem Unternehmen wurde ein „Diversity & Inclusion Board“ gegründet, sowie die Zusammenarbeit mit der „Human Rights Campaign“ gestärkt, die einen Index herausgibt, der den Umgang mit LGBT-Vertretern in Konzernen kontrolliert.

    Durch das Internet ist es heute möglich, die eigene Empörung auszudrücken und wenn viele dies tun, entsteht womöglich ein Shitstorm, wie im beschriebenen Fall. Diesmal hat er Änderungen herbeigeführt und zum Umdenken bewegt.
    Letztendlich entscheidet natürlich weiterhin jeder selbst, welche Nudeln im Kochtopf landen:-)

    Ob Ihr als Jungschwuppe am Mittwoch im Mann-O-Meter landet, entscheidet ebenfalls Ihr.

    Ich freue mich auf Euch!
    Euer Jannis

    Foto von: https://www.flickr.com/photos/bafs/

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 29.April: Sommerzeit = Messezeit

    Hi Jungs,
    wer sich beim Lesen des Titels gefreut hat, den muss ich leider enttäuschen: diesen Mittwoch gibt’s keinen Ausflug in die Kirche…

    Nachdem wir schon über fiese Fragen im Bewerbungsgespräch gesprochen haben, sind mit dem Titel diesmal die Karriere-/Job-/Studien-/Ausbildungs- und Zukunftsmessen gemeint, die nun in Berlin wieder starten.

    Los geht es im Mai mit der Connecticum (05.05.2015-08.05.2015) im alten Flughafen Tempelhof. Auf diese folgt im Juni die Sticks and Stones (13.06.2015 im Motorwerk). Ob nun extra als Karrieremesse für die „unendliche Komplexität des Lebens“ (Sticks and Stones) ausgewiesen oder nicht: was haltet Ihr von solchen Zukunftsmessen? Lohnt es sich, mit den Bewerbungsunterlagen und/oder im Anzug dort aufzutauchen und sich auf die Suche nach einem Praktikum oder gar einem Job zu machen? Habt ihr Erfahrungen in dieser Hinsicht und würdet Ihr eher auf eine ausdrücklich LGBTI-freundliche Messe gehen oder spielt das bei der Entscheidung keine Rolle?

    6036369580_c5a90d8bba_z

    In letzter Zeit bekennen sich auch immer mehr Unternehmen dazu, stolz auf ihre LGBTI-Mitarbeiter zu sein und sie vor Mobbing am Arbeitsplatz zu schützen. (Klick) Wäre das ein Grund, euch eher bei einem der Unternehmen mit „Pride 175-Siegel“ zu bewerben als bei einem ohne?
    Der kurzfristig eingesprungene Steven ist am Mittwoch ganz Ohr… (Danke Steven!!!)

    Wie immer geht’s los um 18 Uhr im Mann-O-Meter

    Bild von https://www.flickr.com/photos/tamaracraiu/

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 22.04.

    Hallo Jungs,

    heißa, es ist Frühling, der Mai nähert sich in großen Schritten. Ok, der Mittwoch soll noch einmal ein paar Wolken bringen. Davon wollen wir uns aber nicht die Laune verderben lassen, sondern unseren Frühlingsgefühlen freien (naja, fast freien…) Lauf lassen!IMAG0921

    Spielen Jahreszeiten tatsächlich eine Rolle, wenn es um Liebe oder Sex geht? Oder ist euch das total egal? Lasst uns drüber reden! Im Jungschwuppen Mittwochsclub – wie immer am Mittwoch ab 18 Uhr im Mann-O-Meter 🙂

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 15. April: Ihr seid eingestellt!!!

    Hi Jungs,
    ich bin hocherfreut, mich als neuer alter Gruppenleiter aus dem Erasmusaufenthalt zurückzumelden.

    Um mit Euch in nächster Zeit wieder Mittwochsclubs und Freitagstreffen verbringen zu dürfen, muss ich mich zum Glück nicht jedes Mal bewerben und mich dabei auch nicht mehr oder weniger fiesen Fragen aussetzen.
    Es scheint nämlich so zu sein, dass in manchen Bewerbungsgesprächen durchaus sehr persönliche oder auch auf den ersten Blick absurde Fragen gestellt werden. Was würdet Ihr zum Beispiel auf die Frage „Sollten Regenwürmer Lederhosen tragen“ antworten? Ja, aber nur in Bayern?
    Auch Schätzfragen scheinen hoch im Kurs zu stehen: Wie viele Tischtennisbälle passen in einen Airbus A320 oder wie viele Smarties in einen Smart?
    Was wird bei diesen Fragen von den Bewerbern wohl erwartet? Ist es vielleicht schlau und förderlich zu fragen, ob die kleinen oder die großen Smaties gemeint sind? Oder ob im Smart auch Smarties im Handschuhfach liegen sollen?

    3141323059_1db67742f3_z
    Während es sich bei diesen Fragen noch um solche handelt, die für den Bewerber eher weniger unangenehm zu beantworten sind, zählt die folgende wohl für manche eher schon zu denjenigen der unangenehmen Sorte: „Sie hängen nackt an einem fliegenden Ballon, den Sie in der Hand halten– warum?“. Sollen die Bewerber absichtlich unter Druck und Stress gesetzt und dann ihr Verhalten beobachtet werden oder sollen die Fragen zeigen, wie sie mit eventuell in dieser Situation entstehenden Schamgefühlen umgehen?
    Auch die Frage: „onanieren Sie noch?“ Ist für manche, wenn auch nicht für alle, unangenehm. Was sagt eine solche Frage über die Seriosität des Unternehmens aus, in dem man sich bewirbt und was hat die Antwort mit dem späteren Job zu tun, falls dieser nicht gerade Pornofilm-Tester ist?

    Was haltet Ihr von solchen Fragen und Auswahlverfahren für Bewerber. Vielleicht habt Ihr sogar ähnliches schon mal erlebt?

    Ihr müsst natürlich keinen Bewerbungsprozess durchlaufen, sondern könnt einfach so ins Mann-O-Meter kommen!!!
    Wenn es das Wetter zulässt (im Moment sieht es danach aus) können wir, nachdem alle eingetroffen sind, ein Eis essen gehen. Wir sehen uns wie immer am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter. Ich freue mich:-)
    Euer Jannis

     

    Foto von: https://www.flickr.com/photos/caitlinhouse/