Schwulsein in einer globalisierten Welt:
Mit einem neuen Papst, der anscheinend danach strebt, samt mehr Toleranz und einem noch nie vorhergesehenen Versöhnungswillen alle Religionen und Völker zu vereinen.
„Es weht ein neuer Wind“, wird behauptet. Mal sehen.
Schwulsein in einer globalisierten Welt:
Mit einem Kontinent, Afrika, der gegen weltweite Diskriminierung und verankerte Vorurteile kämpfen will, mitunter aber seine eigenen Völker
unterdrückt: Nigeria verabschiedet ein Gesetz, das „praktizierte Homosexualität“ mit zehn Jahren Haft bestraft und Uganda spielt sogar mit dem Gedanken, die Todesstrafe in Erwägung zu ziehen. Weltweit versuchen einflussreiche Regenbogensympatisanten ein derart mörderisches Gesetz zu verhindern.
„Es weht ein neuer Wind“, wird auch hier behauptet. Mal sehen.
Schwulsein in einer globalisierten Welt:
Mit einem Europa, in dem das Thema „Gender“ sich mindestens noch alltäglicher Berichterstattung erfreuen darf. In Russland geht es zwar noch hart zu, aber Frankreich beschließt die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare und Profi-Fußballer Thomas Hitzlsperger (siehe Foto rechts) markiert mit seinem Coming-out einen Wendepunkt in der Geschichte „Fußball Vs Schwul“.
„Es weht einer neuer Wind,“ diesmal aber zusehends. Gut! Mal sehen, wie es weitergeht.
Wie geht es aber in ihrem persönlichen Leben? An eurer Schule? An eurer Uni? Hat die Regenbogen-Philosophie an neues Terrain gewonnen oder eingebüßt?
Lasst uns bei heißem Kakao und allerlei Getränken eurer Wahl über Gott und die Welt reden. Wie immer am Mittwoch, um 18 Uhr, im Mann-O-Meter.




Die anderen landen vielleicht in Spandau… Man weiß es nicht. Noch nicht. Aber wir werden es wissen!



Richtig, homoweltpolitisch waren alle vier in den letzten Tagen ganz oben auf den Nachrichtenseiten. Während Obama alle Brüdern und Schwestern (das sind quasi auch wir) bis ans Ende seiner Reise mitnehmen möchte, könnte für viele offen lebende Schwule und Lesben in Russland die Reise bald zu Ende sein. Und in Polen und Frankreich ging es um die eingetragene Partnerschaft bzw. eine echte Ehe.
Was ich sagen, nein, schreiben – und mit dem Geschriebenen zum Ausdruck bringen will, ist folgendes: Nie, nie zuvor seit der Erfindung des lesbischen Weihnachtsmanns war die Vorweihnachtszeit derart umkämpft. Unfriedvolle Ränke um verschiedene Deutungshoheiten, die aufgeschobene Weltuntergangsgewissheit dazwischen und dann auch noch das Karriereende von Michael Schuhmacher. Wow! Deshalb: Lasst uns froh und munter sein, aber bitte ohne besonderen Einsatz irgendwelcher Substanzen, sondern aus uns selbst heraus. Die AG Jugend (also die Maya-Häuptlinge des ganzen Jungschwuppen-Clans) wünscht euch allen fette Geschenke, fettes Essen, fette Feste – also schöne Weihnachten (auf Wunsch auch besinnlich) und ein gutes Hinübergleiten (Gleitmittel gibt’s bei Mann-O-Meter oder auf speziellen Weihnachtsmärkten) in das neue Jahr!