Leute, das letzte Wochenende war großartig und geht mir gar nicht aus den Kopf. Und, komischerweise, liegt das nicht – oder sagen wir nur teilweise – an drei Tagen Homopatik.
Das Wetter, ein Traum. Dazu ein toller Klausurtag im Mann-O-Meter und nicht zuletzt das „Don’t pay, you are gay“ Thema am Freitag Abend. Gut, gut, ob ich unsere Tipps beherzigt habe … zumindest habe ich das Thema für mich nochmal akut gemacht.
Zeit einen Gang runter zu fahren. Entschleunigung heißt das Zauberwort. Und wenn wir Gruppenleiter Entschleunigung sagen, meinen wir in der Regel stille Selbstbeschäftigung *lach*. Und wenn ich das auf einen letzten Freitagabend sage, dann wisst ihr ja was euch erwartet: Spieleabend! Wie immer ab 20 Uhr. Und morgen wäre der … 27. Mai. Ihr wisst wo: Im Mann-O-Meter! Bis morgen!




Häufig geben sich die Deutschen ja als Vorreiter in vielerlei Hinsicht – gern auch in moralischer. Das lässt sich sicherlich auch immer wieder gut begründen und nachvollziehen. Aber gerade wenn es um die aktuelle Situation von LSBTIQ* geht, stehen wir in Deutschland vielen anderen Ländern noch in vielem nach. Und auch bei der Aufarbeitung vergangenen Unrechts läuft es nicht wie geschmiert. Dafür steht der Anfang der 90er abgeschaffte Paragraf 175 (Eselsbrücke zum 17.5.!) des Strafgesetzbuchs. Er stellte Sex zwischen Männern (ja, nur „schwulen“ Sex!) seit 1871 unter Strafe, wurde unter den Nazis verschärft und nach dem 2. Weltkrieg unverändert ins Strafgesetzbuch der (alten) Bundesrepublik übernommen. Die Männer, die unter den Nazis nach § 175 verurteilt wurden, wurden rehabilitiert, die Urteile aufgehoben. Wohlgemerkt erst 2002. Alle Männer, die nach 1945 und bis 1969 nach dem gleichen Paragrafen verfolgt wurden, warten bis heute darauf, dass das ihnen angetane Unrecht anerkannt wird und sie rehabilitiert werden – so sie denn noch leben. Ein Armutszeugnis für die Politik!



