wie ich euch gestern schon angekündigt hatte, gibt es in dieser Woche mal wieder einen Spieleabend. Diesmal dreht es sich aber nicht um Werwölfe oder andere Fabelwesen. Es geht um das richtige Leben, denn wir spielen Privacy! Es gibt die Standard-Fragen und die spicy Fragen 16+. Allesamt könne private Themen berühren (deswegen der Name des Spiels), aber niemand wird erfahren, was jeder von euch geantwortet hat – denn alles ist geheim!
Wir treffen uns um 20 Uhr im MOM, stellen uns kurz vor und starten dann direkt rein! Und falls jemand doch das Minderheitenquartett oder etwas anderes spielen möchte, bringt es mit – wir werden auch das irgendwie schaffen 🙂
wenn im Kino Filme laufen, in denen es um Schwule, Lesben, queere Leute geht, dann sind die Filme häufig so klein und laufen ganz versteckt, dass sie kaum jemand außerhalb eines erlauchten eingeweihten Kreises bemerkt. Klar, eine Randthematik für eine Minderheit von Leuten. Nicht aber so, wenn ein Buch wie Boy erased von Garrard Conley mit Stars wie Lucas Hedges, Nicole Kidman, Xavier Dolan und Russel Crowe verfilmt wird. Hier trifft Mainstream-Kino auf Autorenfilm. Das heißt dann Der verlorene Sohn und ist ganz großes Kino!
Worum es geht? Um eine wahre Geschichte, in der der 19-jährige Jared in einen Konflikt mit seiner Familie gerät, deren Werte tief in der religiös geprägten Kultur der amerikanischen Südstaaten verwurzelt sind. Denn als sein Vater erfährt, dass Jared schwul ist, reagiert er, wie Väter immer noch allzu häufig in solchen Situationen reagieren, nämlich ablehnend. Doch damit nicht genug: Jared soll eine Reparativ- bzw. Konversionstherapie machen, sich also in ein geschlossenes Umerziehungsprogramm begeben, um dort nach dem Wunsch seiner Familie und deren Glauben gemäß heterosexuell zu werden.
Wie absurd das von außen zum Teil anmutet, könnt ihr im Trailer sehen. Wie sehr sich aber Menschen, die sich wie Jared in dieser Lage befinden, selbst verleugnen müssen, lässt sich meist nur erahnen. In diesem Punkt wird Der verlorene Sohn deutlich. Der Film zeigt das Aufbegehren Jareds gegen die versuchte Umerziehung und wie erzählt eindrucksvoll, wie der Protagonist – entgegen den Zielen des Programms und seiner Eltern – seine Identität findet und sie zunehmend selbstbewusst vertritt.
Identität, Glaube, Liebe – in diesem Spannungsfeld entspinnt sich ein Familiendrama, in dem es ans Eingemachte geht. Und ihr habt die Möglichkeit, mit uns daran teilzuhaben – natürlich aus sicherer Distanz, dem Kinosessel. Wir haben vier Freikarten erhalten und wollen die gemeinsam mit euch auf den Kopf hauen. Vorschlag: Wir nutzen die Freikarten, kaufen so viele Tickets, wie wir zusätzlich benötigen und teilen den Preis durch alle, dann bleibt für jeden etwas für Popcorn und ähnliches übrig!
Tim erwartet euch wie immer am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter. Vorstellungsrunde, ein Getränk – und auf geht’s!
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PS Wer am Mittwoch keine Zeit hat: Der verlorene Sohn läuft seit dem 21.2. in Kinos der ganzen Stadt. Nicht verpassen!
bei uns hat sich heute alles um die Pubertät gedreht. Der Jugendbereich von Mann-O-Meter ist nämlich Kooperationspartner des Theater Strahl, das heute mit seinem neuen Stück „Genau wie immer: Alles anders“ Premiere gefeiert hat. Und wir waren dabei und haben uns krass auf Mate und stillem Wasser gehen lassen. Die Party hat’s gebracht!
Egal, bis morgen werden wir unseren Rausch ausgeschlafen haben. Und was mir bleibt, ist die Programmzeitschrift des Theaters, die entfernt an eine immer noch herausgegebene Jugendzeitschrift aus meiner – nun ja – Jugend erinnert. Aber wer liest denn so etwas noch? Frage an euch: Welche Zeitschriften oder Zeitungen habt ihr als Teenager gelesen bzw. welche lest ihr? Wirklich auf Papier?
Nicht von Pappe ist der Mittwochsclub morgen. Das war ja zu erwarten! Wir sehen uns wie immer am Mittwoch ab 18 Uhr – im Mann-O-Meter 🙂
wir werden uns für den Freitag dieser Woche mal wieder ein Thema aus der schwulen Lebenswelt zu Herzen nehmen. Vielleicht ist es aber auch eher ein Un-Thema, weil, naja, das Älterwerden bei vielen keinen so guten Ruf genießt. Aber es bleibt ja nunmal nicht aus. Einige kaschieren dies, indem sie vorgeben, für immer 29 zu sein. Jeder Geburtstag ist dann erneut der 29. – Yeah, für immer Jungschwuppe!
Ein Kollege hier im Mann-O-Meter (seines Zeichens auf jeden Fall jünger als ich) meinte, dass der Mythos um die ewigen 29 daher rührt, dass man als Schwuler mit 30 praktisch tot sei. Bedrückende Vorstellung. Ich verspreche euch, es geht weiter! Und es hat schon auch Vorteile, wenn man älter wird. Welche das genau sind? Vielleicht bekommen wir gemeinsam etwas heraus. Ewige Jugend gibt es nicht, sorry, aber zufriedenes Älterwerden ist auf jeden Fall drin.
Wer von euch Lust hat, sich diesem Thema mal zu stellen, den lade ich hiermit herzlich zum morgigen Treffen ein. Los geht es wie immer am Freitag um 20 Uhr im Mann-O-Meter. Und wem das zu viel ist, der kann ja einfach die Mutigen gegen 22 Uhr zu einem Getränk im MOM einsammeln und sich berichten lassen 😉
Liebe Grüße Stefan
Auch schon älter… Foto von https://www.flickr.com/photos/linpadgham (Creative Commons CC BY 2.0)
Also wenn schon nicht die Elbe zufriert für einen guten Spaziergang, gibt es Alternativen! Auch nicht die Spree! Schlittschuhlaufen in unmittelbarer Nähe mit Ausblick in das Berghain! Hach, dieser Beton und die ganzen grauen Schattierungen. Was wohl ein paar Räume weiter so passiert!
Wie auch im immer. Es ist Zeit fürs Eislaufen!
Wann geht es los?
Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter! Nach der Vorstellungsrunde geht’s los! Bringt Schlittschuhe mit, falls ihr welche habt! (Spart euch die Kosten für das Ausleihen!)
Willkommen im letzten Jahr der Buchstabensuppe! So wertvoll, hach.
Ab jetzt jeden Tag Suppe mit Buchstaben, sofort! Denn nur wir wissen, das ist das Wahre! Wir werden die Hashtags vermissen die durch „👻“ ersetzt werden. Ein letztes mal vor Neujahr wird sich die Nostalgie-Elite zusammensetzen; in einem Konferenzraum nahe eines Wasserfalls und weinen. Weinen muss ab 2020 nicht mehr ausgeschrieben werden, nur noch so: 😭 – Heulen wird auch verkürzt, nur noch so: 😭
Eine letzte gemeinsame Buchstaben-Suppe vor Auslauf eines Dauerbrenners der Vergangenheit. Wir werden nach der Besinnung zum Hamsterkauf vorglühen und brüten. Alles Sci-fi hier. PS: MHD
Morgen, am Freitag, ist es so weit, die Jugendgruppe des Mann-O-Meters kocht! Um 20 Uhr in voller Motivation!
Weihnachtsfeier, ach was für ein düsteres Kapitel im Jahresablauf. Programmmäßiges Vollstopfen mit Keksen und Convenience-Essen. Verpflichtend gute Laune. Und Lächeln, insbesondere beim Wichteln oder wenn mal wieder jemand mit blinkender Kopfbedeckung vom Weihnachtsmarkt aufkreuzt.
Oh ja, Wichteln! Egal was es am Ende gibt, der Vorgang des Wichtelns an sich bereitet mir ja schon immer Freude. Das Würfeln, der prüfende Blick auf die anderen Wichtelgeschenke, welches nun wohl das kleinere Übel darstellt. Zwischendurch einen Kinderpunsch zur Beruhigung. Das lass ich mir gefallen!
Ich glaube, das Wesentliche ist gesagt: Wir feiern! Am Freitag ab 20 Uhr im Mann-O-Meter. Wir sorgen natürlich ganz traditionell für das leibliche Wohl. Und ihr bringt Geschenke mit, Schrottwichteln!
trotz teils immer noch sommerlicher Temperaturen lässt ein Blick auf Bäume und Sträucher keinen Zweifel: wir stecken mitten im Herbst. Bunt sind schon die Wälder… und so. Bei einigen Bäumen wirkt es so, als ob sie sich quasi über Nacht entschieden hätten, nun ganz plötzlich alle Blätter gelb werden zu lassen und sie dann auch möglichst innerhalb von ein paar Stunden abzuwerfen.
Nicht nur, dass im Goldenen Oktober ideale Lichtbedingungen für Fotografen herrschen, auch die ersten Erkältungen und Infekte lassen sich nun nicht mehr vermeiden. Vermutlich ist es nicht möglich, dem anständig auszuweichen. In der Bahn, auf Arbeit, in Schule oder Uni, irgendwo erwischt es einen garantiert. Immer beliebt sind dann die Ratschläge der Anderen: Sauna, heißes Bad, warmes Bier vor dem Schlafen, Inhalieren, Sport, kein Sport, Tabletten, Homöopathie oder Kräuterbonbons – die Auswahl an Hinweisen ist schier unendlich.
Ich finde, dass zu einer schönen Erkältung neben dem Stapel an Taschentüchern auch immer ein bequem eingerichtets Sofa, Getränke (von mir aus auch Tee) sowie Süßigkeiten in Reichweite und ein Netflix-, Amazon- oder anderer Account gehören. Dann kann man mal ein oder zwei Folgen gucken, eine Runde schlafen, weitergucken usw. – So können die Tage vergehen und die Genesung kann kommen. Womit wir beim Thema wären: Welche Hausmittel und welche Serien empfehlt ihr, um möglichst gut über die Runden zu kommen, wenn Hals und Nase dicht sind?
Ich erwarte euch am Mittwoch um 18 im Mann-O-Meter – in hoffentlich in gesunder und munterer Runde 😉
Das Wort „Sugaring“ sagt den meisten vielleicht erstmal nicht viel. Aber wenn ich Waxing sage, weiß dann doch jeder bescheid. Sugaring ist eine Art von Waxing, die eigentlich in allen Bereichen besser als „normales“ Waxing ist. Und das Beste: man kann es ganz einfach und günstig selber herstellen, und das werden wir an diesem Abend auch machen. Vielleicht finden wir danach auch mutige Testkandidaten für unsere Kreation 😉 Aber warum genau Sugaring? Jede Haarentfernungsmethode hat natürlich ihre Vor- und Nachteile, aber nach langer research bin ich am Ende bei Sugaring gelandet, und vielleicht kann ich euch auch davon überzeugen dass es die beste – oder zumindest eine der besten – Haarentfernungsmethoden ist. Man sieht sich wie immer Freitag um 20 Uhr im MoM, Tim und ich freuen uns auf euch!
letzte Woche habt ihr ja schon entgegen dem aktuellen Monatsplan einen Film gesehen. Und es war toll und demokratisch, wie ich vernehmen konnte! An diesem Freitag nun schon wieder ins Jungschwuppen Homekino einzuladen, wäre abwegig. Deshalb freue ich mich, die Kieztour vom 14.9. auf den morgigen Freitag vorziehen zu dürfen!
Hintergrund: Am Wochenende findet das Folsom-Straßenfest in der Fuggerstraße statt. Und ich weiß ja, dass eigentlich fast alle von euch auf Ledertypen stehen – sich an so einem Wochenende aber allein nicht vor die Schöneberger Tür wagen würden. Also gehen wir zusammen.
Serviervorschlagaber
Wir treffen uns wie immer um 20 Uhr im MOM und dann geht’s los. Die Getränkelager der umliegenden Bars und Kneipen sind, wie ihr dem Serviervorschlag entnehmen könnt, prall gefüllt.
Ich freue mich auf einen entspannten Abend! Stefan