ich mache es kurz und knapp: es gibt kein Matscha, keine Club Mate Cola, keinen Kakao. Und bitte keine Witze von wegen „dann nehm‘ ich ’n Corona“. Haha. Nicht lustig!
Das Mann-O-Meter hat zu. Es gibt keine Gruppentreffen. Und selbst wenn es sie gäbe, dürften nicht mehr als 50 kommen und ich müsste von allen Name, Adresse und Telefonnummer notieren. Wollen wir uns dem Stress nicht aussetzen. Da niemand genau weiß, wie lange uns dieser Zustand erhalten bleibt, haben wir heute kurzerhand beschlossen, einen virtuellen Mittwochsclub stattfinden zu lassen. Es gibt einen Discordchannelserver (ich weiß jetzt, was das ist, auch wenn ihr es nicht glaubt), auf dem wir uns unterhalten können. Den Link erhaltet ihr über die bekannten Chatgruppen. Wer da nicht drin ist oder neu zu uns dazustoßen möchte, kann mir gern eine Mail an jugend@mann-o-meter.de schreiben, damit ich ihm den Link schicken kann.
Wir treffen uns wie immer 18 Uhr, jeder auf dem eigenen Sofa oder wo auch immer, aber mit eigenem Getränk. Und wer auch immer Hoffnung hatte, wir würden keine Vorstellungsrunde machen… hihi ^^
einige sind gestern meiner Einladung gefolgt und haben sich den beeindruckenden Film „Who’s gonna love me now?“ angesehen, in dem es unter anderem ums Schwulsein im Zusammenhang mit Familie und (streng ausgelegter) Religion ging. Außerdem ist ja an diesem Mittwoch Aschermittwoch, was zumindest denjenigen, die mal in katholisch geprägten Regionen gelebt haben, wo auch Karneval gefeiert wird, ein Begriff sein dürfte. Also auch etwas Religiöses, weil mit diesem Tag streng genommen die 40-tägige Fastenzeit bis Ostern beginnt.
Ich stelle den dieswöchigen Mittwochsclub unter das Motto der berühmten Gretchenfrage: Wie haltet ihr es mit der Religion? Geht es für euch zusammen, schwul-bi-queer und gleichzeitig religiös zu sein? Hat sich durch eure Identität etwas in Bezug auf Religion verändert? Oder seid ihr sowieso eher unreligiös? Egal wie, es gibt natürlich kalte und heiße Getränke – sowie anderweitig spannende Gespräche, wie ich doch sehr hoffe!
Los geht es – als hätte ich es geahnt – am Mittwoch ab 18 Uhr im Mann-O-Meter.
es wird Zeit, mal wieder etwas mit Sport zu machen. Der Frühling naht, denn den Winter haben wir sowieso aufgegeben. Und der eine oder andere wird sich Gedanken darüber machen, ob ein bisschen mehr Oberarm, strammere Waden oder ein Six- oder Eight-Pack-Bauch seinen Anziehungswert auf andere sowie auf das eigene Spiegelbild erhöhen könnten. Wobei sich dabei natürlich die Frage stellt, ob wir nicht alle, so wie wir sind, schon schön genug sind. Und ob das nicht ganz schön oberflächlich ist, sich selbst und vielleicht andere verstärkt auf das Äußere zu reduzieren. Ihr könnt es mir sicher sagen!
Andererseits ist nicht von der Hand zu weisen, dass ein wenig Bewegung und ein Hauch von ausgewogener Ernährung (Frage ins Backoffice: Haben wir noch Kekse?) einen Einfluss auf die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden haben. Ich weiß, man kann sein Wohlbefinden unter Umständen auch mit Unmengen Keksen und Schokolade steigern! Wobei hier die Nachhaltigkeit zu hinterfragen wäre, nur nebenbei bemerkt 🙂
Da es ja „nur“ Mittwoch ist, wollen wir uns mal nicht verrückt machen. Man soll es mit Fitness auch nicht übertreiben. Deshalb erwarte ich euch erst mal ganz wie gewohnt um 18 Uhr im Mann-O-Meter und verspreche hoch und heilig, dass wir keine Matten zum Bodenturnen ausrollen werden, ok?!
Ich freue mich auf eure Tipps und Vorschläge, Stefan
alle Jahre wieder fällt der Valentinstag auf eine Freitag. Genau wie Weihnachten immer rund um Heiligabend stattfindet. Was für ein Zufall!
Fast schon ein bisschen Tradition hat an diesem Freitag das Speed Dating im Mann-O-Meter. Keine Angst, ihr braucht euch nicht nackig zu machen, weder im wahrsten noch im übertragenen Sinne. Bringt einfach ein bisschen Fantasie und Vorfreude auf hintersinnige und vielleicht auch sinnärmere Fragen mit. Und freut euch auf interessante und witzige Unterhaltungen mit Menschen, die ihr zuvor vielleicht zu kennen geglaubt habt 🙂
Der Spaß steht also im Vordergrund, der Valentinstag ist nur der Aufhänger und eigentlich wollen wir uns ja auch an den anderen 364 Valentinstagen im Jahr immer ganz dolle liebhaben, oder?
Los geht es pünktlich (haha!) 20 Uhr im Mann-O-Meter, klar 🙂
Ich erwarte euch vorfreudig mit Herz und Charme, oder so… Stefan
das sind bewegte Zeiten, in denen wir uns befinden, in denen wir leben. Brexit, Trump, Thüringen, Klimawandel, Buschbrände in Australien, Abholzung in Brasilien, Massentierhaltung… Es gibt Menschen, die alles nicht so wild sehen, andere hingegen sehen viele zivilisatorische Errungenschaften und mehr in Gefahr. Unterschiedliche Meinungen gibt es immer wieder. Dennoch gibt es Menschen, die ihre Meinungsfreiheit bedroht sehen, wenn sie nicht alles unwidersprochen äußern dürfen. Dass es sich bei Beleidigungen, Bedrohungen und Hass nicht um Meinungen handelt, vergessen sie dabei nur allzu schnell.
So weit, so verbreitet (leider), so bekannt.
Wie aber sieht es aus, wenn selbst queere und schwule Menschen andere Menschen(gruppen) pauschal aburteilen? Wenn sie zum Beispiel bestimmten Menschen aufgrund ihrer Herkunft pauschal unterstellen, homophob zu sein, dann wenden sie die gleichen Mechanismen an, mit denen sie selbst als schwul, bi oder queer ausgegrenzt werden. Das klingt absurd? Ja, aber es lässt sich noch auf die Spitze treiben, wenn Schwule auf diese Art sogar gegen das Schwulsein „argumentieren“. Gibt’s nicht? Doch! Häufig werden derartige Ansichten und Tiraden im Internet oder direkte bei Facebook, Twitter oder Instagram losgelassen. Immer stärker kommen sie aber auch in den Foren oder Gruppen auf queeren und schwulen Plattformen wie dbna oder Planetromeo vor. Mal eine vermeintlich unverfängliche Frage, dann als Kritik getarnter Hass gegen Geflüchtete oder bestimmte Parteien, bis hin zur Verherrlichung der Nazizeit. Das Problem ist, dass der Support und die Admins der Plattformen offenbar häufig überfordert sind und/oder keine Ahnung haben. Natürlich ist es hart, einen Kommentar zu löschen oder einen User zu blockieren, aber gerade Plattformen wie dbna sind für junge Schwule häufig einer der ersten Orte, sich sicher zu fühlen. Wie wirkt das, wenn sie dann mit so vielen Vorurteilen und Hass konfrontiert werden? Wie geht es euch, wenn ihr solche Einträge und Kommentare lest? Macht ihr etwas dagegen? Was? Viele Fragen und nur ein Mittwochsclub! Aber vielleicht können wir ja mal ein paar Eindrücke und Ideen sammeln. Und abgesehen davon einen entspannte Abend haben, denn darum geht es ja trotz allem auch immer noch und zuvorderst 🙂
Für die, die es noch nicht wissen oder es vergessen haben: wir treffen uns um 18 Uhr im Mann-O-Meter!
nachdem der gestrige Mittwoch schon in einen Spieleabend ausartete, den ich dann – ich bin so sorry! – um 22 Uhr jäh beenden musste, probieren wir die Nummer auf den Freitag nochmal.
Spieleabend!
Wir treffen uns um 20 Uhr im Mann-O-Meter und versuchen mal, die Würfel oder sonstwas möglichst pünktlich ins Rollen zu bekommen. Was wir spielen? Das hängt von euch ab! Bringt etwas mit oder wir schauen uns den Vorrat im Mann-O-Meter an. Ich sage nur „Meins, deins, …“
viele weltbewegende Themen treiben uns momentan um, historische Ereignisse und aktuelle politische Entwicklungen. Ich komme zumindest in diesem Blogeintrag mal mit einem ganz banalen Kalendereintrag um die Ecke: am 29.1.1929, also vor 91 Jahren, wurde der Name der bis heute bekanntesten Papiertaschentuchmarke als Warenzeichen angemeldet. Alle wissen, worum es geht! Und die meisten von euch haben sicher auch sofort den jeweiligen Gattungsnamen im Kopf, wenn hier von „Nuss-Nougat-Creme“, „Klebestreifen“oder „im Internet suchen“ die Rede ist. Bestimmte Marken sind eben derart stilbildend, dass ihr Name am Ende auch für die Konkurrenzprodukte herhalten muss.
Beim Papiertaschentuch jedoch ist mir zunächst nicht so ganz klar gewesen, warum es „Tempo“ heißt. Wikipedia liefert natürlich auch dafür eine Antwort! Und ein Taschentuch kann man doch fast immer brauchen. Oft, wenn man vor Lachen weinen muss, wahrscheinlich noch häufiger, wenn einem die Tränen vor Entsetzen, Wut oder Trauer kommen, am ehesten doch aber wohl, wenn man erkältet ist und die Nase läuft. Hat die laufende Nase etwas mit dem Namen zu tun?
Wie dem auch sei, wir treffen uns am Mittwoch zum Kaffee-Kakao-Kola-Keks-und/oder-Kuchen-Klatsch! Ganz wie gewohnt um 18 Uhr im Mann-O-Meter. Worüber wir uns dann unterhalten, wird noch zu klären sein. Ich freue mich auf euch!
Stefan
PS Die beiden jüdischen Besitzer der Tempo-Taschentücher-Fabriken wurden übrigens von den Nazis gezwungen, ihre Mehrheit an den Aktienanteilen zu verkaufen, das Unternehmen wurde „arisiert“. Sie konnten knapp ihrer Verhaftung entkommen und flohen nach England. Es ist also doch nicht nur ein banaler Kalendereintrag, sondern einer mit sehr aktuellem Bezug.
Beziehungen, das ist ein Thema, das einen irgendwie ein Leben lang verfolgt. Bei den Hetero_as (und nicht nur bei denen) geht es meist im Teenie-Alter los: Willst du mit mir gehen? Ja, nein, vielleicht… Nach zwei Wochen wird Schluss gemacht, aber bevor diese Info auch den letzten WhatsApp-Muffel erreicht, ist man schon wieder zusammen…
Menschen, die ein Coming-out hinlegen (müssen), sammeln ihre ersten Beziehungserfahrungen in der Regel erst später. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Art und Weise, wie wir und unser Partner in die Beziehung hineingehen. Außerdem wird ja insbesondere schwulen Männern nachgesagt, sie könnten nicht treu sein (was immer das auch heißt). Oder es wird ihnen von vornherein die Beziehungsfähigkeit abgesprochen. Vollkommen verständlich, dass es da auch gern mal Leute gibt, die sagen, dass sie unter diesen Umständen lieber Singles bleiben. Das ist so schon alles zu stressig. Und überhaupt: Wer sagt eigentlich, dass man als Single nicht auch glücklich sein kann und nicht nur im Wartestand auf die nächste Beziehung? Achja, und was ist überhaupt eine Beziehung? Was und wieviele braucht man dafür?
Das sind mal grob umrissen ein paar Themen, die wir am Freitag dieser Woche anreißen können. Wenn ihr denn wollt… Lasst uns 20 Uhr im Mann-O-Meter treffen und die wichtigsten Fragen klären 🙂
willkommen zum ersten Mittwochsclub 2020! Was meint ihr, wird sich etwas ändern? Vermutlich eine Sache auf jeden Fall nicht, nämlich meine immerwährende Verwirrung. So lese ich immer wieder, dass wir den Beginn eines neuen Jahrzehnts erst zum Jahreswechsel 2020/21 feiern, habe aber bisher nicht verstanden, warum das so ist. Das habe etwas mit Mathematik zu tun, nun gut. Ich habe Aaron bereits gefragt, aber der konnte mir auch nicht helfen. Vielleicht weiß es einer von euch? Die beste Antwort wird prämiert! (Und denkt dran, es geht auch um Originalität!)
Aber auch wer keine Antworten, sondern nur Fragen oder nicht einmal diese hat, ist herzlich eingeladen zum ersten Mittwochsclub im letzten Jahr des alten Jahrzehnts (wenn man den Zweifler*innen glauben darf). Was bleibt: Wir treffen uns ab 18 Uhr im MOM bei den Sofas. Vielleicht ist es auch nur ein einzelnes Sofa, denn es gab da heute ein Malheur…
Ich freue mich auf eure Geschichten vom Jahreswechsel und auf ein samtiges Erfrischungs- oder Aufwärmgetränk!
hier wie go, es ist Zeit, die Feiertage hinter uns zu lassen und auf die nächsten Feiertage zuzusteuern. Sollte man das wirklich mit einer Tour durch die eine oder andere Bar machen? Worum geht es dabei – um die Verlängerung des Ausnahmezustands oder um Bewältigung?
Ich kann es euch nicht pauschal beantworten. Oder doch, vielleicht ein bisschen: Lasst uns einfach eine gute Zeit miteinander verbringen. In den Tagen rund um das Ende des Jahres kommen häufig Menschen zusammen, die es sonst aus irgendwelchen Gründen nicht schaffen, sich zu sehen. Weihnachten, Familie, Feiertage, die vom Arbeiten abhalten, Silvester, das zum Reinfeiern verdammt – verordnete Fröhlichkeit pur.
Das alles soll heute keine Rolle spielen, wobei ich mich natürlich freuen würde, euch gut gelaunt begrüßen zu dürfen, wenn es heißt: Auf zur letzten Kieztour vor dem Jahreswechsel!
Vorab treffen wir uns um 20 Uhr im Mann-O-Meter. So wie immer schon und hoffentlich auch noch lange 🙂