Programm der Jugendgruppen im Juni, Juli und August 2010

Romeo & Julius

Juni
02.06.10: Besuch des Jüdischen Museums
09.06.10: Stadtfeststandvorbereitungen
12.06.10 und 13.06.10: Schwullesbisches Stadtfest mit eigenem Stand des Jugendbereichs
16.06.10: Spieleabend
19.06.10: CSD
23.06.10: Wir gehen Tischtennis spielen
30.06.10: Besuch eine Open-Air-Kinos

Juli
07.07.10: Picknick an der Spree
14.07.10: Französisch für Anfänger
21.07.10: Wir gehen Eis essen
28.07.10: Wir gehen angeln

August
04.08.10: Wir fahren mit der BVG-Fähre
11.08.10: Wir machen Kaltschale und alkoholfreie Cocktails
18.08.10: Themenabend: Sommerliebe
25.08.10: Outdoor-Malen

Romeo & Julius – 20plus

Juni
04.06.10: Themenabend: Braukunst
11.06.10: Stadtfestvorbereitungen
12.06.10 und 13.06.10: Schwullesbisches Stadtfest mit eigenem Stand des Jugendbereichs
18.06.10: Wir spielen Beachvolleyball
19.06.10: CSD
25.06.10: Spieleabend

Juli
02.07.10: Wir kochen Sommerküche
09.07.10: Themenabend: Haushaltstipps
16.07.10: Grillen mit den Jugendgruppen im Tiergarten
23.07.10: Themenabend: Hepatitis C
30.07.10: Spieleabend

August
06.08.10: Themenabend: All about Sex
13.08.10: Trash-Clubtour
20.08.10: Besuch eines Open-Air-Kinos
27.08.10: Spieleabend

Newsletter 01 / 10 des Jugendbereichs von Mann-O-Meter

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

die AG Jugend des Mann-O-Meter möchte Ihnen / Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest mit erholsamen Tagen und entspannten Abenden wünschen. Mögen Sie / Ihr freudig in das nächste Jahrzehnt rutschen. Wir möchten uns für die Zusammenarbeit, den Kontakt, die Verbundenheit und das Interesse an unserer Arbeit bedanken. Wir hoffen, auch im nächsten Jahr hilfreiche ehren- und hauptamtliche Arbeit zu leisten. Für uns war es ein angenehmes und interessantes Jahr 2009 mit mehr Höhen als Tiefen. Das ist ja auch schon einmal etwas.

Ab dem nächsten Jahr ändert sich vor allen Dingen der wöchentliche Termin der schwulen Jugendgruppe „Romeo & Julius“, dazu im Anschluss mehr. Außerdem sind in der AG Jugend alle Stellen für ehrenamtliche Mitarbeit besetzt und beinahe alle Mitarbeiter haben im Laufe des Jahres die JuLeiCa (Jugendgruppenleiter-Card) erhalten. Unsere Homepage wurde überarbeitet und aktualisiert. Die Zugriffszahlen zeigen, dass sich der Schritt gelohnt hat. Es gäbe noch mehr zu berichten, doch dazu demnächst eine ausführlichere Darstellung im Jahresbericht.

Wir werden auch weiterhin „am Ball bleiben“ und wünschen eine gute Zeit,

Ihre / Eure AG Jugend des Mann-O-Meter

1.) Die Jugendgruppe „Romeo & Julius“ trifft sich ab Januar 2010 immer
am Mittwoch von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Da die räumliche Situation im Mann-O-Meter wegen verschiedener Angebote und Gruppen immer beengter wurde und die Jugendgruppe sich in ihren Aktivitäten im Laden beschränken musste, haben wir uns entschieden auf einen anderen Wochentag auszuweichen.
Die Gruppe „Romeo & Julius“ für 14- bis 19-jährige schwule Jugendliche trifft sich ab dem 06.ten Januar immer mittwochs von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr. An diesem Tag haben wir wieder die Möglichkeit sowohl das Cafe als auch den Gruppenraum zu nutzen. Wir können kochen, plauschen oder auch Filme schauen. Außerdem besteht die Möglichkeit alle zwei Wochen vor der Jugendgruppe die Bildungsberatung des LernLaden Neukölln wahrzunehmen.

2.) Aktuelles Programm der Jugend- und der Freizeitgruppen

Das Programm unserer beiden Gruppen kann immer für drei Monate eingesehen werden. Das Programm der Gruppe „Romeo & Julius“ für 14- bis 19-jährige schwule Jugendliche erreicht man durch folgenden Link: https://www.jungschwuppen.de/wp/jugendgruppen/romeo-julius/ . Das Programm der Freizeitgruppe „Romeo & Julius – 20plus“ für 20- bis 29-jährige junge Schwule kann hier abgerufen werden: https://www.jungschwuppen.de/wp/jugendgruppen/romeo-und-julius-20-plus/ . Wer weitere Fragen zu den Gruppen hat, findet etliche schon unter folgendem Link beantwortet: https://www.jungschwuppen.de/wp/jugendgruppen/jugendgruppen-faq/ . Sollten dann noch Fragen bestehen, erreicht man uns unter der Mailadresse jugend@mann-o-meter.de .

3.) Das Wissen über HIV und Aids ist unter SchülerInnen sehr verschieden

Bei einem Aufklärungsparcour für SchülerInnen aus dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf mit dem Evangelischen Jugendhilfe Verein, „Hydra“ und „Tauwetter“ zum Weltaidstag am 1. Dezember mussten wir wieder zwei Dinge feststellen:

– Schulen tun sich weiterhin schwer, Angebote zur Sexualpädagogik durch externe Freie Träger zu nutzen. Auch wenn wir die ganze Zeit an den jeweiligen Stationen gut beschäftigt waren, die Fragen der SchülerInnen zu beantworten, hätten sich mehr Schulklassen beteiligen können.

– Der Wissensstand zu HIV und Aids aber auch zu den Themen Homosexualität und Heterosexualität klafft zwischen den SchülerInnen weit auseinander. Zu der Frage, wie sich das Leben eines HIV-positiven Menschen heute gestaltet, herrscht großes Unwissen. Es scheint zumindest, dass Sexualpädagogik auch weiterhin ein Gebiet ist, das konsequent in die Schulen getragen werden muss. Angebote gibt es in Berlin, jetzt sind die Schulen am Zug, diese zu nutzen.

programm der schwulen freizeitgruppe romeo & julius – 20plus – herbst

Hier das Programm der Freizeitgruppe „Romeo & Julius – 20plus“ für die Monate September, Oktober und November 2009.

Viel Spaß damit!

September

04.09.09: Beachvolleyball

11.09.09: Themenabend: Wahlen 2009 und Wahlprüfsteine

18.09.09: Besuch eines Planetariums

25.09.09: Spieleabend

Oktober

02.10.09: Kneipentour

09.10.09: Themenabend: Schwule in Ost und West

16.10.09: Vegan kochen

23.10.09: Wir gehen Karaoke singen

30.10.09: Spieleabend

November

06.11.09: Videoabend

13.11.09: Themenabend: Musical

20.11.09: Herbstspaziergang

27.11.09: Spieleabend

Wahlprüfsteine: Antwort von B.90/Die Grünen

unveränderte Antwort der Partei B.90/Die Grünen:

Aufklärung

1. Wie wichtig erachten Sie die Sexualaufklärung an Schulen, die sich
ausführlich mit Toleranz gegenüber jedweder sexueller Orientierung, mit
Coming Out und mit Mobbing gegenüber Jugendlichen beschäftigt?

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN finden es sehr wichtig, dass Werte wie Toleranz, Offenheit, gegenseitiger Respekt schon in der Schule vermittelt werden. Wir setzen uns sowohl im Bundestag als auch in den Ländern dafür ein, dass Lehrpläne in den Schulen um Themen wie die Vielfalt sexueller Identitäten und Lebensweisen, die Geschichte Homosexueller in Deutschland und Menschenrechtsbildung auch in Bezug auf Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intersexuelle Menschen erweitert werden, sowie Kenntnisse für ein Demokratieverständnis vermittelt werden, das Kinder und Jugendliche selbstbewusst und frei von homophoben Einstellungen handeln lässt.

Sowohl in Unterrichtsinhalten als auch im Schulalltag muss deutlich werden: Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intersexuelle Menschen sind Teil der gesellschaftlichen Vielfalt, sie sind gleichwertig und gleichberechtigt. Pädagoginnen und Pädagogen und alle, die beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, müssen in der Ausbildung wie durch Fortbildungsangebote befähigt werden, diese Botschaft zu vermitteln. Themen Themen wie Diversity, Antidiskriminierung, Homophobie, Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Identitäten und Lebensweisen müssen verbindlich in die Aus- und Fortbildung von PädagogInnen, (Schul-)psychologInnen und SozialarbeiterInnen, ErzieherInnen sowie von in Jugendarbeit und Jugendhilfe Beschäftigten integriert werden.

finanzielle Ausstattung

2. Wie wichtig ist Ihnen eine bessere finanzielle Ausstattung der
Bundeszentrale füir gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und in diesem
Zusammenhang der Deutschen Aidshilfe (DAH)?

Die Steigerungen der Ansätze im Bundeshaushalt für die Aidsprävention in den letzten Jahren sind direkt oder indirekt auf uns Grüne zurückzuführen. Dieser Stand (13 Mio. €, davon 5 Mio. € an die Aidshilfe), muss gehalten werden. Wir setzen uns dafür ein, dass die Gelder für Prävention stärker auf die hauptsächlich betroffenen Gruppen – Männer, die Sex mit Männern haben, MigrantInnen und Inhaftierte – konzentriert werden. Dies hätte eine Umschichtung hin zu Projekten und Aktionen der Aidshilfe zur Konsequenz.

HIV

3. Welche weiterführenden Schritte unternehmen Sie, um die
Neuinfektionsraten mit HIV bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), zu senken?

Wir Grünen machen uns stark für eine zielgruppenspezifische Aidsprävention, die kein Blatt vor dem Mund nimmt. Daher üben wir massive Kritik an der Bundesregierung wenn sie – wie uns berichtet wird – mit als Zensur empfundenen Maßnahmen zielgruppenspezifische Präventionsbotschaften im Internet verhindert oder abändert. Dies ist kontraproduktiv und verhindert wirkungsvolle Botschaften.

Wir setzen auf Aufklärung und Freiwilligkeit und finden es kontraproduktiv, mit dem Strafrecht zu drohen. Der Aids-Aktionsplan der Bundesregierung will das Strafrecht bei der fahrlässigen Verbreitung einer sexuell übertragbaren Krankheit verschärfen und atmet damit den Geist von Zwang, Kontrolle und Repression. Wir hatten gehofft, so einen Umgang mit dem Thema HIV/Aids seit Jahren hinter uns gelassen zu haben. Dessen Wirkungslosigkeit kann man in Österreich und der Schweiz beobachten, die 2005 etwa zwei- bzw. dreimal so viele Neuansteckungen pro 1 Million EinwohnerInnen wie Deutschland zu verzeichnen hatten.

kostenlose Kondomabgabe

4. Was halten Sie von einer kostenlosen Kondomabgabe an männliche
Jugendliche unter 18 Jahren?

Statt einer flächendeckenden Abgabe von Kondomen (eine Altersgrenze lässt sich da kaum kontrollieren oder würde umgangen) scheint uns Grünen auch hier ein zielgruppenspezifisches Vorgehen sinnvoll. So begrüßen wir die Selbstverpflichtung von Wirten, z.B. in Berlin mit der Initiative safety4free, Kondome, Gleitmittel und ggf. Latexhandschuhe in angemessener Menge kostenlos abzugeben. Diese Aktion sollte weitere Kreise ziehen und auch an Treffs von schwulen Jugendlichen kostenlose Kondome zur Verfügung stellen.

Antidiskriminierungsgesetz

5. Was unternehmen Sie, um die Durchsetzung des
Antidiskriminierungsgesetzes auch an Schulen im Bundesgebiet zu verankern?

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für eine Politik der Vielfalt und für klare Kante gegen Diskriminierung, selbstverständlich auch an Schulen. Es ist ein Kernanliegen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, jede Art von Diskriminierung zu bekämpfen, einschließlich der Diskriminierung aufgrund sexueller Identität. Wir wollen ein diskriminierungsfreies Deutschland – im beruflichen Leben wie in allen gesellschaftlichen Bereichen.
An Schulen kommt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) immer dann zur Anwendung, wenn Beschäftigte wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität diskriminiert werden. Zu Lerninhalten sowie zu einem diskriminierungsfreien Umgang mit Schülerinnen und Schülern in öffentlichen Schulen sagt das AGG nichts aus, da die Schulgesetzgebung allein in den Zuständigkeitsbereich der Bundesländer fällt.
Auch die bisherigen europäischen Richtlinien gegen Diskriminierung, auf denen das AGG beruht, sehen für den Bereich der Bildung noch keinen Schutz vor Diskriminierung wegen der sexuellen Identität vor. Das wollen wir aber ändern. Ein neuer Richtlinien-Entwurf der Europäischen Kommission sieht vor, den Diskriminierungsschutz für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender unter anderem auch auf den Bereich Bildung auszudehnen. Wir Grünen haben das im Europäischen Parlament wie im Bundestag vehement eingefordert und unterstützen diesen Verstoß. Leider ist aber auf europäischer Ebene die schwarz-rote Bundesregierung einer der Hauptbremser. Diese Haltung wollen wir aufbrechen. Wir treten dafür ein, dass die nächste Bundesregierung die neue Antidiskriminierungsrichtlinie aktiv unterstützt und auf eine schnelle Verabschiedung drängt.

Suizidgefahr

6. Wie kann man Ihrer Meinung nach, eine erhöhte Suizidgefahr bei jungen
schwulen Männern absenken?

Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort auf unsere Große Anfrage zur Jugendpolitik eingeräumt, dass lesbische und schwule Jugendliche in besonderer Weise gesellschaftlicher Diskriminierung ausgesetzt sind und ihr Suizidrisiko viermal höher liegt als bei Jugendlichen mit heterosexueller Orientierung. Trotzdem weigert sich die Regierung jedoch, endlich den Bundestagsbeschluss umzusetzen, eine Bestandsaufnahme zur Lebenssituation schwuler und lesbischer Jugendlicher durchzuführen. Wir bestehen darauf, dass jeder junge Mensch auch im außerschulischen Bereich ein Recht auf individuelle Förderung seiner Entwicklung hat. Die Bundesregierung und das zuständige Ministerium müssen durch gezielte Forschung und geeignete Programme und Beratungsangebote zur Verbesserung der Lebenssituation aller Jugendlichen beitragen.  So gilt es z. B. auch seitens des Bundes seiner Anregungsfunktion bei der Verbreitung bewährter Präventionsansätze gerecht zu werden und offensiv für die Belange junger Menschen einzutreten  Vor Ort und in den Schulenmüssen die Antidiskriminierungsarbeit gestärkt und spezifische Angebote der Jugendhilfe – auch und gerade für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- oder intersexuelle Jugendliche – ausgebaut werden (s. Antwort auf Frage 10).

Essstörungen

7. Was gedenken Sie, in Bezug auf Essstörungen bei jungen Männern zu
unternehmen?

Ende 2007 haben wir Grünen einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der einen Aspekt des Themas Essstörungen – die Magersucht – aufgreift. In dem Antrag „Hungern in der Überflussgesellschaft – Maßnahmen gegen die Magersucht ergreifen“ (Drs. 16/7458) wird der Schwerpunkt, wegen ihrer deutlich höheren Betroffenheit, auf Mädchen gelegt. Jedoch wird ein geschlechtsspezifisches Herangehen gefordert und viele der Maßnahmen (z.B. bessere Forschung, bessere Ausbildung von ÄrztInnen, Erstellung von Leitlinien zur Behandlung) kommen auch Jungen und Männern zugute. Dieser Antrag führte zu einer bundespolitischen Debatte, die auch von den Medien aufgegriffen wurde.

homosexuelle/heterosexuelle Menschen

8. Was tut Ihre Partei für die Gleichstellung von homosexuellen Menschen mit heterosexuellen Menschen?

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten dafür, dass im Gleichheitsartikel des Grundgesetzes endlich ergänzt werden muss, dass niemand wegen der sexuellen Identität diskriminiert werden darf. Die Gleichstellung von homosexuellen Menschen mit heterosexuellen Menschen soll damit ausdrücklich in unserer Verfassung verankert werden.
Wir kämpfen für die volle Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften nach dem Grundsatz „gleiche Rechte, gleiche Pflichten“. Wir haben dazu zahlreiche parlamentarische Initiativen gestartet, vom Adoptionsrecht bis zum Steuerrecht (Bundestagsdrucksachen 16/3423, 16/5596 und 16/11408). Auch in der kommenden Wahlperiode werden wir uns für volle rechtliche Gleichstellung engagieren – im Einkommensteuerrecht, im Erbschaftsteuerrecht, im Beamtenrecht und allen Bereichen, in denen Lebenspartnerschaften noch nicht gleichgestellt sind.
Die Eingetragene Lebenspartnerschaft hat die Akzeptanz für Lesben und Schwulen in der Gesellschaft deutlich verstärkt. Sie ist gesellschaftspolitisch ein großer Erfolg und eine wichtige Etappe auf den Weg zu gleichen Rechten, aber noch nicht das Ziel. Wir wollen die Gleichstellung vollenden. Dass gleichgeschlechtlichen Paaren der Zugang zur Ehe verwehrt ist, stellt eine konkrete wie symbolische Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität dar. Deshalb fordern wir die Öffnung der Ehe für lesbische und schwule Paare und haben dafür auch bereits einen Gesetzentwurf vorgelegt (Bundestagsdrucksache 16/13596).
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wirksamer ausgestalten, z.B. durch ein echtes Verbandsklagerecht. Überschießende Ausnahmeregelungen im AGG für Religionsgemeinschaften wollen wir eingrenzen. Wir wollen zudem dafür sorgen, dass die Antidiskriminierungsstelle des Bundes künftig ihren gesetzlichen Aufgaben gerecht wird und beispielsweise öffentlichkeitswirksam Diskriminierungen entgegentritt und vorbeugt.

finanzielle Ausstattung aller HIV-präventiv arbeitenden Einrichtungen

9. Die finanzielle Ausstattung aller HIV-präventiv arbeitenden Einrichtungen in Deutschland ist schlecht. Möchten Sie dies in der nächsten Legislaturperiode ändern?
Die Grünen haben im Bundestag die Länder und Kommunen aufgefordert, dem Bund zu folgen und ihre Mittel aufzustocken statt, wie es leider zu beobachten ist, Kürzungen für regionale Aidshilfen vorzunehmen. Damit sich Frauen und Männer an der Arbeit z.B. der Aidshilfen beteiligen und Verantwortung übernehmen, sind verlässliche Rahmenbedingungen der Arbeit notwendig. Dafür setzen wir Grünen uns im Bund, den Ländern und Kommunen ein.

homosexuelle Menschen in Jugendarbeit

10. Wieweit setzen Sie sich für die Berücksichtigung der besonderen Lebenslage junger homosexueller Menschen in Jugendarbeit und Jugendhilfe ein?

Voraussetzung für ein gutes und gerechtes Aufwachsen junger Menschen ist ein breites Netzwerk an persönlicher, gesellschaftlicher und staatlicher Unterstützung. Neben den Eltern und der Schule leistet die Jugendhilfe hierzu einen entscheidenden Beitrag. Wir sehen in der Jugendhilfe einen der größten gesellschaftlichen Leistungsträger und setzen uns für eine angemessene Förderung ein. Dabei befürworten wir eine vielfältige und differenzierte Angebotslandschaft, bei der die Belange lesbischer und schwuler Jugendlicher als integraler Bestandteil berücksichtigt werden müssen.
Lesbische, schwule, bisexuelle, trans- oder intersexuelle Jugendliche dürfen bei Problemen nicht allein gelassen werden. Schwul-lesbische Jugendarbeit muss stärker anerkannt und unter Einbeziehung der Jugendlichen weiterentwickelt werden. Jugendhilfe und Jugendarbeit müssen sich dabei besonders dem Problem Homophobie stärker stellen. Jugendhilfeeinrichtungen müssen deshalb durchgehend zur Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Identitäten und Lebensweisen Rechnung beitragen. Jugendhilfe muss somit systematisch befähigt und unterstützt werden, Diskriminierungen entgegenzuwirken und zur freien Entfaltung der Persönlichkeit dieser Jugendlichen beizutragen. Dazu gehören geschützte Erfahrungsräume wie Jugendgruppen ebenso wie die Fortbildung von jungen MultiplikatorInnen für Informationsveranstaltungen in Schulen und Jugendeinrichtungen.

der Neue ist da

hallihallöchen,

hiermit schreibt stephan das erste mal in diesem blog. Ich bin der neue fsjler (freiwilliges soziales jahr) im mann-o-meter. manche nennen mich daher auch den neuen tilman. kurz zu meiner persnalie: für alle die mich noch nicht kennen: 19, komme aus hannover (und nein, ich muss dafür nicht bemitleidet werden ;-), ich war vorher schon im schwullesbischen jugendbereich tätig, schwerpunktmäßig im bereich schwullesbische aufklärungsarbeit an schulen. da mir dies jede menge spaß gemacht hat und ich mal was neues kennen lernen wollte, habe ich das fsj bei mann-o-meter begonnen. allerdings bin ich in verschiedenen ehrenamtlichen bereichen tätig. hauptsächlich im politischen bereich, in polit-jugendorganisationen sowie öko-vereinen.

innerhalb meines fsjs möchte ich in kooperation mit anderen homo-orgas aus berlin verstärkt schulische aufklärungsarbeit machen. Zudem habe ich die idee, einen bundesweiten kongresses zu organisieren, bei dem sich alle schulischen homo-aufklärungsgruppen in deutschland zusammen an einem tagungswochenende treffen, und sich hierbei über ihre verschiedenen erfahrungen und methoden austauschen. ansonsten schau ich mich erst einmal ein wenig rum, und schaue dann wo ich meine genauen arbeitsschwerpunkte setzen werde.

soweit sogut, falls ihr irgendwelche fragen an mich habt, fragt legt einfach los!

mit freundlichen schwulen grüßen

der stephan

Ciao…

… sagt Tilman.

Imvergangenen Jahr habe ich im Mann-O-Meter, im speziellen im Jugendbereich, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) „absolviert“ (wie man so schön sagt).  Ich hab viel über mich und andere gelernt. Das Arbeitsumfeld hab ich als familiär-angenehm empfunden und die Arbeit in der AG Jugend mit Jugendgruppen, Schulaufklärung und schwullesbischen Stadtfest hat Spaß gemacht. Ich habe mich jeden Tag gefreut auf Arbeit zu gehen. Als unschön würde ich das FSJ-Gehalt-Taschengeld bezeichnen, ebenso die verpflichtenden Seminare eines FSJ. Auf den Seminaren konnte ich beim besten Willen das Niveau in Punkto Selbstreflektion, Helfersyndrom oder Organisation nicht einmal im Keller finden. Im Nachhinein kann ich sagen, dass das FSJ eine der besten Sachen ist, die ich in meinem Leben gemacht habe. Gerne würde ich weitermachen, aber man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist.

Der Abschied fällt nicht leicht, und so geh ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge in die Niederlande zum Studium – im August. Bis dahin bleibe ich dem Jugendbereich und dem Thekendienst (insbesondere der AHA-Spieleabend im MOM) als Ehrenamtler erhalten.

Meinen Posten übernimmt  Stefan, der ab Juli sein Freiwilliges Soziales Jahr im Mann-O-Meter hat. Stefan wünsch ich alles Gute und dass er eine ebenso schöne Zeit im Mann-O-Meter hat, wie ich sie hatte.

programm der schwulen freizeitgruppe romeo & julius 20 plus – sommer

Hier das Programm der nächsten drei Monate Juni, Juli, August:

Juni

05.06.09: Saunabesuch bzw. Kneipentour
12.06.09: Open-Air Kino
19.06.09: Vorbereitung Stadtfest
20.06.09 und 21.06.09: Schwullesbisches Stadtfest (der Jugendbereich hat einen eigenen Infostand
26.06.09: Spieleabend
27.06.09: CSD

Juli

03.07.09: Queer-Toy – Rund ums Sexspielzeug
10.07.09: Beach-Volleyball
17.07.09: Fahrt an die Krumme Lanke
24.07.09: Themenabend: Patriotismus
31.07.09: Spieleabend

August

07.08.09: Kinoabend
14.08.09: Sex, Salat und Schnecken
21.08.09: Grillen
28.08.09: Spieleabend

jugendliche und internet

die bundeszentrale für gesundheitliche aufklärung (bzga) hat vor kurzem ein heft ihrer reihe „forum sexualaufklärung und familienplanung“ unter das motto „medien“ gestellt. darin finden sich diverse artikel zur frage wie kinder und jugendliche mit dem internet und überhaupt mit den medien umgehen. dies geschieht unter dem blickwinkel der sexualaufklärung und der sexualpädagogik.

denn das internet bietet zum beispiel einen leichten zugang zu pornografischem material. eltern, aber auch pädagogInnen sind immer wieder erstaunt, wie dezidiert sich kinder und jugendliche in diesem bereich auskennen. noch häufiger wissen sie überhaupt nicht, was junge menschen überhaupt kennen. so stellt sich an die sexualpädagogik die frage, wie eine medienkompetenz gefördert werden kann, die einen sinnvollen umgang mit pornografischem material und anderen informationen im internet darstellt.

das heft kann als pdf-datei hier heruntergeladen werden: http://www.forum.sexualaufklaerung.de/AktuelleAusgabeForum.php?mid=4 . es regt einen längst fälligen diskurs an.

Schreibwerkstatt für junge Schwule bis 30

pimppoetry

„pimp your poetry“ – die Schreibwerkstatt für junge Schwule bis 30.

Vom 21. Mai bis 24. Mai findet im Mann-O-Meter eine Schreibwerkstatt für junge Schwule bis 30 statt. An diesen Tagen wird es darum gehen, mit Hilfe des Kreativen Schreibens, verschiedener Schreibspiele und diverser Schreibtechniken, die eigene Schreiberei auszubauen und miteinander Spaß zu haben.

Voraussetzungen: Keine. Eigentlich nur ein wenig Spaß am Schreiben.

Termine: 21. und 22. Mai von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr und am 23. und 24. Mai jeweils von von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr.

Teilnehmerzahl: max. 10 Teilnehmer

Unkostenbeitrag für Materialien: 20,- Euro

Veranstaltungsort: Mann-O-Meter, Bülowstr.106, 10783 Berlin, Anfahrt siehe „Kontakt„.

Anmeldung: Ab sofort per Mail an Christof Zirkel, hauptamtlicher Mitarbeiter, unter c.zirkel@mann-o-meter.de oder jugend@mann-o-meter.de

Oder telefonisch an der Infotheke (meist zwischen 17.00 und 22.00 Uhr, unter 030 / 216 80 08).

Wir freuen uns auf vielfältige Texte,

Eure AG Jugend

Programm der schwulen Jugendgruppe „Romeo & Julius“

Hier das Programm für die nächsten drei Monate März, April, Mai

März

05.03.09: Videoabend
12.03.09: Kleine Backrunde
19.03.09: BVG-Rundreise
26.03.09: Themenabend: Geschlechtskrankheiten / HIV und Aids

April

02.04.09: Kuchen essen
09.04.09: Videoabend
16.04.09: Kinobesuch
23.04.09: Spieleabend
30.04.09: Basteln

Mai

07.05.09: Frühlingsspaziergang
14.05.09: Billard spielen
15.05.09: Spendengala zur Verleihung der Goldenen Jungschwuppe 2009 im „Ackerkeller“
21.05.09: Fällt aus wegen Feiertag
28.05.09: Spieleabend

Beginn jeweils Donnerstag um 17.30 Uhr im Mann-O-Meter.