B ei unser morgigen Latenight, könnt Ihr euch auf einen Gast freuen. Auf wen? Das wollen wir euch noch nicht verraten. Jedoch können wir euch sagen das sie eine Drag-Künstlerin ist.
Nun zum morgigen Angebot, Ganz typisch wird sie mit euch ein paar Runden Bingo spielen um mit euch Den Freitag Abend gelassen auszuklingen.
Willkommen zum ersten Mittwoch nach dem CSD in diesem Jahr, wo die ganze Aufregung wieder verfliegt und man sich langsam wieder auf Business as usual einstellt. Und da wir schon beim Thema sind: wie war denn der diesjährige CSD für euch? Hattet ihr Spaß, fandet ihr was doof, was waren eure Eindrücke, habt ihr einen Unterschied bemerkt zu vorherigen CSDs? Ich für meinen Teil hatte eine richtig tolle Zeit, aber mir ist schon aufgefallen, dass was anders war als bisher: ich fand, es war ein wenig politischer als zuvor. Nicht, dass andere CSDs gar keine politischen Statements oder Messages hatten, denn schließlich ist der CSD ja mal aus einem nicht ganz friedlichem Protest gegen polizeiliche Gewalt und Belästigung überhaupt erst entstanden, was für diejenigen von uns, die zu jung sind, um dabei gewesen zu sein, eventuell manchmal Gefahr läuft, etwas leicht zu vergessen zu sein, erst recht zu Zeiten, wo manche von uns mit z.B. der Ehe für alle aufwachsen dürfen. Bloß fand ich, dass dieses Jahr vielleicht wieder etwas mehr Fokus auf das Politische gelegt wurde, vermutlich wegen gewissen aktuellen Entwicklungen, die ich hier ja bestimmt nicht aufzählen muss. Kommt das nur mir so vor oder geht es euch auch so? Wir können ja gerne zusammen darüber sprechen, wenn ihr morgen ab 18 Uhr ins Mann-O-Meter bei einem kostenlosen Heiß- oder Kaltgetränk kommen möchtet. Oder wenn ihr Lust auf ein anderes Thema habt, können wir natürlich auch gerne darüber sprechen, kommt einfach mal vorbei und dann schauen wir mal. Bis dann!
das größte queere Straßenfest Europas (selbst vergebener Titel) steht vor der Tür. Dafür wird der Kiez rund um die Motzstraße einmal umgekrempelt. Autos raus, Info-, Fress- und Saufstände rein, Bühnen aufgebaut und für Beschallung gesorgt. Am Wochenende werden sich dann prognostizierte 350 000 Besucher*innen durch die Straßen schieben – auch am Mann-O-Meter-Stand in der Motzstr. vorbei, wo die AG Jugend am Samstag mit ihrem berühmten Drehdildoringwurfspiel auf euch wartet.
Vorher aber lade ich euch ein, am Freitagabend gemeinsam den Kiez im Umbau zu besichtigen. Lasst uns eine Mate (oder andere aufputschende oder beruhigende Limonaden) unter den Arm klemmen und losziehen. Natürlich nicht komplett ohne Sinn und Verstand. Ich bereite ein Kiezbingo und eine Strecke vor. Ihr habt dann die Aufgabe, mit offenen Augen unterwegs zu sein. Mal sehen, ob wir alles entdecken können, was ich mir vorher in meiner Fantasie ausmalen werde 🦄
Erst mal treffen wir uns am Freitag um 20 Uhr im Mann-O-Meter, stellen uns einander vor und gehen dann los. Ich freue mich auf einen hoffentlich lustigen und kurzweiligen Abend mit euch! 🌈👯♂️☀️
Unsere all jährigen Olympischen Jungschwuppen-Spiele stehen an!
Ja richtig gehört, es ist wieder soweit, ihr müsst euer sportliches Talent wieder unter Beweis stellen und in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten. Doch keine Sorge, all das tut ihr in einem Team, bei dem ihr eure besten Männer in der jeweiligen Disziplin in den Wettkampf schickt!
Insgesamt gibt es 5 verschiedene Disziplinen, bei dem das Team gewinnt, welches am meisten Punkte gesammelt hat!
Moderieren tut das eure Königin des Sports (Das bin Ich!) gemeinsam mit meinem ehrenvollen Kollegen Miron.
Also freut euch auf eine atemberaubende Unterhaltung während der Jungschwuppen-Spiele!
Falls das Wetter übrigens nicht mitspielen sollte, werden aus den sportlichen Disziplinen die Olympischen Karten-Spiele bei dem eurer Können mit Karten gefragt ist, haha.
So oder so treffen wir uns dafür ab 20:00 Uhr im Mann-O-Meter und wir werden so gegen 20:30 Uhr die Olympischen Jungschwuppen-Spiele einläuten!
Wir freuen uns, wir freuen uns. Schauen wir mal was wird, was wird…
Liebe Grüße Miron (Er/Ihn) und Glinda (Sie/Ihr)
Quelle: Foto von Pixabay: https://www.pexels.com/de-de/foto/olympisches-symbol-wahrzeichen-236937/
Der Juli ist nicht gerade der typische Zirkus-Monat, eigentlich ist es der Juni. Denn im Juni 1969 kam es in der Zirkus-Straße in New York zum Aufstand der Zirkustiere gegen die Unterdrückung von sogenannten Tierpflegern (gendern erübrigt sich hier, behaupte ich mal). Daran erinnern die jährlichen Paraden weltweit, in Deutschland heißen sie ZST – Zirkus-Straßen-Tage. Da kämpfen alle Mitwirkenden aus dem Zirkus gemeinsam auf der Straße für ihre Rechte. Denn häufig sind sie immer noch und immer wieder Anfeindungen ausgesetzt, werden diskriminiert, beleidigt und geschlagen. So wie 1969 schon, außer dass es heute mehr Menschen klar ist, dass das nicht ok ist.
Andere Politiker*innen glauben das nicht. Sie senden Signale der Art aus, dass alle aus dem Zirkus nicht so ernst zu nehmen und ihr Anspruch auf ein sicheres und gleichberechtiges Leben nicht so wichtig seien. Diese Politiker*innen sind Mitglieder in einer Partei, die das Wort „christlich“ in ihrem Namen trägt. Is aber nicht so wichtig. Hauptsache Klischees abgerufen und gegen gesellschaftlich Schwächere gekeilt. Würde steht im Grundgesetz auch nur im Konjunktiv.
Wo wir jetzt aber schon so absurd beim Thema sind: Was wäre eure Rolle in einem Zirkus? Direktorin? Ober-Dompteur? Löwe? Floh? Oder artistisch unterwegs, hoch oben, unter der Kuppel?!
Lasst es uns wissen! Denn diese Woche macht der heiße Sommer Pause – da können wir uns anderen wichtigen Fragen widmen. Zum Beispiel der, warum es mal „Zirkus“ und mal „Circus“ heißt. Mit „C“? Komisch, wie sieht denn das aus, wenn das „Z“ in ZSD ersetzt wird? 😬
Eilt herbei, hereinspaziert! Am Mittwoch ab 18 Uhr im Mann-O-Meter!
Es freut sich für Sie: das älteste Zebra im Stall 🦓🏳️🌈 Stefan
Es hat sich ein Mord ereignet und der Fall wurde in ihre fähigen Hände übergeben. Es gilt, den Täter oder die Täterin zu ermitteln, das Mordmotiv festzustellen und die Todesursache beim Opfer herauszufinden.
Das Briefing wird heute Abend ab 20 Uhr in unserer üblichen Einsatzzentrale (Mann-O-Meter) stattfinden, danach sind sie auf ihren messerscharfen Spürsinn und unübertroffene Kombinationsgabe angewiesen. Sollten sie bei der Arbeit Hinweise oder Leitung benötigen, können sie sich dazu an Oberkommissar Schmekel wenden, der sich die Fallakte schon einmal durchgelesen hat.
Erscheinen sie zahlreich und haben sie viel Erfolg!
Das Warten hat ein Ende! Diejenigen von uns, die sich schon gefreut haben, endlich offiziell im Sommer… all die Dinge zu tun, die man im Sommer eben so macht, die schon emsig dem Tag entgegenfieberten, an dem vom Frühling Abschied genommen und die nächste Jahreszeit kalendarisch eingeläutet wird- all diese Leute können sich nun freuen, denn schon seit letzten Samstag ist es soweit.
Oder seid ihr eher die Fraktion, die auf Hitze und Heiterkeit verzichten könnte? Da scheiden sich ja bekanntermaßen die Geister- in Berlin gibt‘s ja auch (ganz typisch) zu jeder Jahreszeit ein paar Nörgler*innen, denen irgendwas am Wetter nicht passt. Irgendwer muss ja auch für den berühmten Charme sorgen, der wohl so viele in diese Stadt zieht, wa?
Wie dem auch sei, ich werd‘ mich auf jeden Fall bei einem kostenlosen Heiß- oder Kaltgetränk ab 18 Uhr im Mann-O-Meter reinsetzen und würde mich freuen, wenn ihr dazukommt!
habt ihr euch auch schon mal überlegt, wie die Welt wäre, wenn so etwas wie das Coming Out einfach überflüssig wären? Wozu der Stress? Erst lange überlegen, mit wem man darüber reden kann, und dann erst die Unsicherheit und der Druck, die nicht wirklich zusammen passen. Danach dann die Reaktion der anderen Person von aufgeregt und vorwurfsvoll über ablehnend bis hin zu beschwichtigend und herunterspielend.
Aber: solange viele Menschen mit der Erwartung leben, dass alle um sie herum krass heterosexuell und cis-gender sind, wird es für viele, die diese Erwartungen nicht erfüllen, notwendigerweise ein Coming Out geben (müssen?). Und das für die meisten dann sogar immer wieder im Leben – wäre ja auch viel zu einfach, es einfürallemal und in einem Rutsch erledigt zu haben.
Ein Grund mehr dafür, dass wir mal einen Blick darauf werfen, was Coming Out heißt und was da so in unseren Köpfen und Herzen über Monate und Jahre vorgeht, bevor wir mit der Sprache herausrücken. Und vor allem: wie es uns damit ergangen ist und heute geht. Ich bin mir sicher, dass jeder* eine ganz eigene Geschichte erlebt hat. Wer möchte, kann sie natürlich gern teilen, wenn es die Zeit erlaubt 🙂
Wir treffen uns am Freitag um 20 Uhr im Mann-O-Meter.
Ich freue mich auf einen regen Austausch mit euch! Stefan
der Juni gilt gemeinhin als der Pride-Monat, denn die CSDs und Pride-Paraden rund um die Welt gehen auf die Unruhen und den Widerstand gegen die Polizei in New York im Juni 1969 zurück. Deshalb Juni. Nun haben aber die Communities in so vielen kleineren Gemeinden und größeren Städte den Wunsch, eine eigene Parade abzuhalten, dass es unmöglich ist, das alles auf einen Monat zu konzentrieren. Und es gibt ja auch schon fast traditionelle CSD-Daten in Deutschland. So findet der Kölner CSD fast immer am Sonntag des ersten Juli-Wochenendes statt, der in Hamburg am ersten Augustwochenende (genauso wie Amsterdam). Berlin hatte sich lange Zeit auf den letzten Juni-Samstag festgelegt, aber das wurde dann zugunsten der Fanmeile zu Fußball-Welt- und Europameisterschaften abgeblasen wie eine lahme Vuvuzela und auf Ende Juli verlegt. Mit der Folge, dass es nun seltener regnet, aber häufiger viel zu heiß ist, wenn sich zwischen 70 und 100 Trucks durch die Stadt schieben.
Allerdings gibt es in Berlin auch die Tradition, immer wieder auch die eine oder andere Alternative zum „klassischen“ CSD vorzuhalten. Lange war das der Alternative CSD in Kreuzberg, seit ein paar Jahren gibt es auch den Marzahn-Pride, nun auch den East-Pride. Allen gemein ist, dass sie politische Demonstrationen sind, in deren Rahmen Forderungen an die Politik und die Gesellschaft formuliert werden. CSDs sind aber auch in ihren Forderungen so bunt wie die Fahnen, die auf den Demos getragen werden. Deshalb meine Frage an euch: Was sollte eurer Meinung nach in diesem Jahr mit besonderem Nachdruck auf den CSDs im Land gefordert werden? Und an welchem CSD außerhalb von Berlin möchtet ihr gern mal teilnehmen bzw. wo wart ihr schon?
Unabhängig davon treffen wir uns wie immer am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter zu einem Heiß- oder Kaltgetränk – die meisten werden das schon wissen, denn das ist auch so eine Tradition 🏳️🌈