neue Woche, neues Glück! Die Sperren körperlicher Kontakte oder Annäherungsversuche haben uns weiterhin fest im Griff. Aber das Internet ist zum Glück noch nicht gelöscht worden. Und so gibt es weiterhin die Möglichkeit, aus dem social lediglich ein physical distancing zu machen. Soziale Kontakte sind nicht ansteckend, zumindest nicht auf Infektionen bezogen!
Auch wenn einige von euch ihr derzeitiges Leben sowieso schon zu großen Teilen bei discord und anderen Online-Einrichtungen verbringen, ist die Umstellung wohl nicht allzu groß. Aber auch diejenigen, die sich analogen Zeitvertreiben widmen (Bücher, Abwasch, Blumen gießen), sind herzlich willkommen und eingeladen, am Mittwoch ab 18 Uhr auf dem hoffentlich bekannten Discord-Server vorbeizuschauen. Wer ihn nicht kennt, meldet sich bitte unter jugend@mann-o-meter.de 🙂
wer geglaubt hat, das wird eine kurze, schnelle Sache mit dem Zuhausebleiben, hat sich wohl mächtig geirrt. Darum die Fragen an euch:
– Was hat euch die letzten Tage am Laufen gehalten?
– (Seid ihr überhaupt gelaufen?)
– Wer hat schon einen Lagerkoller?
– Wie schaffen wir die restlichen Wochen?
– Welche Pflanzen würdet ihr gern auf dem Tempelhofer Feld aussäen?
Ich würde sagen, wir sehen uns am Mittwoch, 25.3., ab 18 Uhr bei discord. Wer den Link nicht hat, weil er neu ist oder vergesslich, kann mir gern eine Mail an jugend@mann-o-meter.de schreiben 🙂
ich mache es kurz und knapp: es gibt kein Matscha, keine Club Mate Cola, keinen Kakao. Und bitte keine Witze von wegen „dann nehm‘ ich ’n Corona“. Haha. Nicht lustig!
Das Mann-O-Meter hat zu. Es gibt keine Gruppentreffen. Und selbst wenn es sie gäbe, dürften nicht mehr als 50 kommen und ich müsste von allen Name, Adresse und Telefonnummer notieren. Wollen wir uns dem Stress nicht aussetzen. Da niemand genau weiß, wie lange uns dieser Zustand erhalten bleibt, haben wir heute kurzerhand beschlossen, einen virtuellen Mittwochsclub stattfinden zu lassen. Es gibt einen Discordchannelserver (ich weiß jetzt, was das ist, auch wenn ihr es nicht glaubt), auf dem wir uns unterhalten können. Den Link erhaltet ihr über die bekannten Chatgruppen. Wer da nicht drin ist oder neu zu uns dazustoßen möchte, kann mir gern eine Mail an jugend@mann-o-meter.de schreiben, damit ich ihm den Link schicken kann.
Wir treffen uns wie immer 18 Uhr, jeder auf dem eigenen Sofa oder wo auch immer, aber mit eigenem Getränk. Und wer auch immer Hoffnung hatte, wir würden keine Vorstellungsrunde machen… hihi ^^
Das heißt natürlich auch, dass wir keinen Mittwochsclub und kein Romeo & Julius stattfinden lassen können. Das ist sehr bedauerlich, aber angesichts der Tatsache, dass wir dafür sorgen müssen, dass sich das Virus möglichst langsam verbreitet, sicher angemessen. Sobald ich Neuigkeiten habe, werde ich mich bei euch melden. Wenn ihr Fragen habt oder etwas loswerden wollt, könnt ihr mir gern Mail schreiben oder anrufen. Mann-O-Meter ist Montag bis Freitag 17-22 Uhr erreichbar.
Haltet gut durch und überlegt euch etwas tolles, was ihr mit der vielen freien Zeit anstellt!
letzte Woche Sonntag, am 8. März war der internationale Frauenkampftag. Wenn in der Vergangenheit Frauen- und Schwulenbewegung zusammengearbeitet haben, hat das ganz gut funktioniert.
Die ganze Schwulenbewegung war doch nur erfolgreich, weil es die Frauenbewegung gab, ich würde sogar die These aufstellen, dass wir die Kriegsgewinnler der Frauenbewegung sind.
Wolfgang Theis (Gründungsmitglied beim Schwulen Museum), Tagesspiegel vom 13.12.2015
Wie können Frauen* und andere LGBTQs sich gegenseitig unterstützen bei der Selbstbefreiung? Ich freue mich darauf, morgen wie immer mittwochs um 18 Uhr im Mann-O-Meter am Nollendorfplatz bei einem Getränk darüber zu reden, was wir so im Alltag erlebt haben! Lukas
Quelle: eigene Bearbeitung auf Basis von Wikipedia Commons Dateien
einige sind gestern meiner Einladung gefolgt und haben sich den beeindruckenden Film „Who’s gonna love me now?“ angesehen, in dem es unter anderem ums Schwulsein im Zusammenhang mit Familie und (streng ausgelegter) Religion ging. Außerdem ist ja an diesem Mittwoch Aschermittwoch, was zumindest denjenigen, die mal in katholisch geprägten Regionen gelebt haben, wo auch Karneval gefeiert wird, ein Begriff sein dürfte. Also auch etwas Religiöses, weil mit diesem Tag streng genommen die 40-tägige Fastenzeit bis Ostern beginnt.
Ich stelle den dieswöchigen Mittwochsclub unter das Motto der berühmten Gretchenfrage: Wie haltet ihr es mit der Religion? Geht es für euch zusammen, schwul-bi-queer und gleichzeitig religiös zu sein? Hat sich durch eure Identität etwas in Bezug auf Religion verändert? Oder seid ihr sowieso eher unreligiös? Egal wie, es gibt natürlich kalte und heiße Getränke – sowie anderweitig spannende Gespräche, wie ich doch sehr hoffe!
Los geht es – als hätte ich es geahnt – am Mittwoch ab 18 Uhr im Mann-O-Meter.
es wird Zeit, mal wieder etwas mit Sport zu machen. Der Frühling naht, denn den Winter haben wir sowieso aufgegeben. Und der eine oder andere wird sich Gedanken darüber machen, ob ein bisschen mehr Oberarm, strammere Waden oder ein Six- oder Eight-Pack-Bauch seinen Anziehungswert auf andere sowie auf das eigene Spiegelbild erhöhen könnten. Wobei sich dabei natürlich die Frage stellt, ob wir nicht alle, so wie wir sind, schon schön genug sind. Und ob das nicht ganz schön oberflächlich ist, sich selbst und vielleicht andere verstärkt auf das Äußere zu reduzieren. Ihr könnt es mir sicher sagen!
Andererseits ist nicht von der Hand zu weisen, dass ein wenig Bewegung und ein Hauch von ausgewogener Ernährung (Frage ins Backoffice: Haben wir noch Kekse?) einen Einfluss auf die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden haben. Ich weiß, man kann sein Wohlbefinden unter Umständen auch mit Unmengen Keksen und Schokolade steigern! Wobei hier die Nachhaltigkeit zu hinterfragen wäre, nur nebenbei bemerkt 🙂
Da es ja „nur“ Mittwoch ist, wollen wir uns mal nicht verrückt machen. Man soll es mit Fitness auch nicht übertreiben. Deshalb erwarte ich euch erst mal ganz wie gewohnt um 18 Uhr im Mann-O-Meter und verspreche hoch und heilig, dass wir keine Matten zum Bodenturnen ausrollen werden, ok?!
Ich freue mich auf eure Tipps und Vorschläge, Stefan
das sind bewegte Zeiten, in denen wir uns befinden, in denen wir leben. Brexit, Trump, Thüringen, Klimawandel, Buschbrände in Australien, Abholzung in Brasilien, Massentierhaltung… Es gibt Menschen, die alles nicht so wild sehen, andere hingegen sehen viele zivilisatorische Errungenschaften und mehr in Gefahr. Unterschiedliche Meinungen gibt es immer wieder. Dennoch gibt es Menschen, die ihre Meinungsfreiheit bedroht sehen, wenn sie nicht alles unwidersprochen äußern dürfen. Dass es sich bei Beleidigungen, Bedrohungen und Hass nicht um Meinungen handelt, vergessen sie dabei nur allzu schnell.
So weit, so verbreitet (leider), so bekannt.
Wie aber sieht es aus, wenn selbst queere und schwule Menschen andere Menschen(gruppen) pauschal aburteilen? Wenn sie zum Beispiel bestimmten Menschen aufgrund ihrer Herkunft pauschal unterstellen, homophob zu sein, dann wenden sie die gleichen Mechanismen an, mit denen sie selbst als schwul, bi oder queer ausgegrenzt werden. Das klingt absurd? Ja, aber es lässt sich noch auf die Spitze treiben, wenn Schwule auf diese Art sogar gegen das Schwulsein „argumentieren“. Gibt’s nicht? Doch! Häufig werden derartige Ansichten und Tiraden im Internet oder direkte bei Facebook, Twitter oder Instagram losgelassen. Immer stärker kommen sie aber auch in den Foren oder Gruppen auf queeren und schwulen Plattformen wie dbna oder Planetromeo vor. Mal eine vermeintlich unverfängliche Frage, dann als Kritik getarnter Hass gegen Geflüchtete oder bestimmte Parteien, bis hin zur Verherrlichung der Nazizeit. Das Problem ist, dass der Support und die Admins der Plattformen offenbar häufig überfordert sind und/oder keine Ahnung haben. Natürlich ist es hart, einen Kommentar zu löschen oder einen User zu blockieren, aber gerade Plattformen wie dbna sind für junge Schwule häufig einer der ersten Orte, sich sicher zu fühlen. Wie wirkt das, wenn sie dann mit so vielen Vorurteilen und Hass konfrontiert werden? Wie geht es euch, wenn ihr solche Einträge und Kommentare lest? Macht ihr etwas dagegen? Was? Viele Fragen und nur ein Mittwochsclub! Aber vielleicht können wir ja mal ein paar Eindrücke und Ideen sammeln. Und abgesehen davon einen entspannte Abend haben, denn darum geht es ja trotz allem auch immer noch und zuvorderst 🙂
Für die, die es noch nicht wissen oder es vergessen haben: wir treffen uns um 18 Uhr im Mann-O-Meter!
Das Jahr schreitet voran, es geht immer mehr scheiße ab (oder beruhigt sich manches schon so langsam wieder?) und wir leben trotzdem alle noch. Whatever auch wenn es immernoch nicht wirklich kalt geworden ist und wir bereits Februar haben, es könnte schlechter laufen. Ich bin nach wie vor nur leicht gestresst aber ich denke oft darüber nach wem ich das hier eigentlich erzähle, zumal ich keine Ahnung hab wieviele hier überhaupt im Email Verteiler drin sind und schöne grüße im übrigen an die, die mich noch nicht kennen. Mittwoch ist eure Gelegenheit dazu 😉 wie immer Mittwoch (klar oder?) 18:00, auf ein Heißgetränk im MoM 🙂
viele weltbewegende Themen treiben uns momentan um, historische Ereignisse und aktuelle politische Entwicklungen. Ich komme zumindest in diesem Blogeintrag mal mit einem ganz banalen Kalendereintrag um die Ecke: am 29.1.1929, also vor 91 Jahren, wurde der Name der bis heute bekanntesten Papiertaschentuchmarke als Warenzeichen angemeldet. Alle wissen, worum es geht! Und die meisten von euch haben sicher auch sofort den jeweiligen Gattungsnamen im Kopf, wenn hier von „Nuss-Nougat-Creme“, „Klebestreifen“oder „im Internet suchen“ die Rede ist. Bestimmte Marken sind eben derart stilbildend, dass ihr Name am Ende auch für die Konkurrenzprodukte herhalten muss.
Beim Papiertaschentuch jedoch ist mir zunächst nicht so ganz klar gewesen, warum es „Tempo“ heißt. Wikipedia liefert natürlich auch dafür eine Antwort! Und ein Taschentuch kann man doch fast immer brauchen. Oft, wenn man vor Lachen weinen muss, wahrscheinlich noch häufiger, wenn einem die Tränen vor Entsetzen, Wut oder Trauer kommen, am ehesten doch aber wohl, wenn man erkältet ist und die Nase läuft. Hat die laufende Nase etwas mit dem Namen zu tun?
Wie dem auch sei, wir treffen uns am Mittwoch zum Kaffee-Kakao-Kola-Keks-und/oder-Kuchen-Klatsch! Ganz wie gewohnt um 18 Uhr im Mann-O-Meter. Worüber wir uns dann unterhalten, wird noch zu klären sein. Ich freue mich auf euch!
Stefan
PS Die beiden jüdischen Besitzer der Tempo-Taschentücher-Fabriken wurden übrigens von den Nazis gezwungen, ihre Mehrheit an den Aktienanteilen zu verkaufen, das Unternehmen wurde „arisiert“. Sie konnten knapp ihrer Verhaftung entkommen und flohen nach England. Es ist also doch nicht nur ein banaler Kalendereintrag, sondern einer mit sehr aktuellem Bezug.