Hi Jungs,
drei Worte können viel verändern: „Ich bin schwul.“ Ihr werdet darüber sicher nicht allzu überrascht sein und auch nicht in Tränen ausbrechen, um das Fortbestehen der Familie fürchten oder von sonstigen Gefühlsausbrüchen übermannt werden. Anders kann es bei einem Coming-out in der Familie aussehen. Eltern, Großeltern, Geschwister und andere Verwandte haben teilweise sehr konkrete Vorstellungen der Zukunft ihrer Kinder, Enkel und Geschwister, also EUCH. Wenn es dann durch ein Coming-out zu einer Abweichung des Lebenswegs von diesen Vorstellungen kommt, kann dies schnell zu Konflikten führen.
Wichtig ist hierbei: es KANN, muss aber nicht zu Auseinandersetzungen und Enttäuschungen kommen. Denn die Reaktionen auf das eigene Coming-out sind oft von Person zu Person und Situation zu Situation sehr verschieden. Die Wunderformel für das perfekte Coming-out gibt es nicht.
So vielfältig und teilweise überraschend wie die Reaktionen der Familie sein können, wird hoffentlich auch der Themenabend. Heulkrämpfe und körperliche Aggressionen können wir dabei meinetwegen gerne aussparen…
Ich möchte einerseits mit Euch darüber sprechen, wie wichtig das Coming-Out (in der Familie) ist. Andererseits soll auch kurz der Standpunkt der Eltern beleuchtet werden und es wird am Ende praktische Tipps geben, die wir aus Euren Berichten über die eigenen Erfahrungen zusammenstellen. Der Abend ist also für alle interessant, egal ob schon in der Familie geoutet oder noch nicht.
Also: Wir sehen uns am Freitag, 20.06.2014 um 20 Uhr im Mann-O-Meter.
Ich freue mich…
Euer Jannis
p.s. Wenn Mama und die anderen dann Bescheid wissen, kann es ja Samstag zum CSD gehen…
Bilder von:
https://www.flickr.com/photos/ksuehring/
https://www.flickr.com/photos/artfulone/






Tuntengeschichte, gepaart mit einer kleinen Einführung in die Künste der Antlitzaufbesserung mit Gaby Tupper und Margot Schlönzke. Gut, ganz so glitzerig soll es an diesem Freitag nicht zugehen, schließlich wird der Schwerpunkt ein kleines bisschen in Richtung Osten verschoben. Und da war doch eh alles grau. Oder?
Mister B, Sie haben schmutzige Fantasien!
„Bei uns gibt es keine Homosexualität,“ das behaupten viele in Afrika, wohlwissend, dass das überhaupt nicht stimmt. Ich, Clément, bin jedenfalls schwul. Und wenn Afrika was dagegen hat, dann muss es Gott oder die Natur fragen. Denn ich bin „schwul zur Welt gekommen.“ Nun bleibe ich aber in Deutschland, weil ich mich hier am wohlsten fühle. Und was ist mit euch? Wo fühlt ihr euch am wohlsten?
Die anderen landen vielleicht in Spandau… Man weiß es nicht. Noch nicht. Aber wir werden es wissen!
