Hallo Jungs,
ui, war das aufregend am Freitag. Erst eine Reise in die Vergangenheit, als die Leute noch auf die Straßen, in die Dielen, Bars und Clubs gingen – was ja zumindest in unserem beschaulichen Städtchen auch heute noch vorkommt, oder? – und dann gab es da dieses schwarz-weiß-grau kopierte A-4-Blatt mit dem Grindr-Profil und dem Abreißzettel, der den Weg zu www.wannaplayberlin.de wies, einer Kunstaktion von Dries Verhoeven, der eine quasi in Fortschrittskritik verpackte Nabelschau seines eigenen Chatverhaltens in aller Öffentlichkeit auslebte.
Soweit so gut, denn leider hat er es mit dem Datenschutz nicht so ernst genommen. Das Ergebnis ist bekannt? Es kam zu Gewalt! Ok, vielleicht habt ihr ja Lust, eure Meinung zum Statement, dass Dating-Apps einen offenen Umgang und offen gelebte Homosexualität verhindern, mit- und einzubringen.
Das wäre doch ein Thema für die Vorstellungsrunden, wenn sich Clément, der euch am Mittwoch um 18 Uhr zu Kaffee-Kola-Kakao empfängt, nicht etwas anderes für euch überlegt hat.
Bild von: https://www.flickr.com/photos/hcseidelin/




Hallo Jungs,
uf jeden Fall, auch das wurde mir zugetragen, konnte man sich das ganze Spektakel hervorragend vom Teufelsberg aus angucken. Und die dort beheimatete ehemalige Radarstation der Amis ist ja wohl an phallusartiger Symbolhaftigkeit kaum zu überbieten! Fehlt nur noch, dass wir morgen Spritzkuchen beim Mittwochsclub verteilen. Oder Donuts, die den sexualisierten schwulen Mann vielleicht auch an ein mechanisches Hilfsmittel zur Verstetigung der Erektion erinnern. Ach was rede ich…
