Kategorie: Allgemeines

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 13.05.: Geschichten des Apfel(kuchen)s

    Hi Jungs,

    am kommenden Freitag stünde eigentlich Backen auf dem Programm, allerdings habe ich mich entschieden, lieber etwas Frühlingshaftes zu kochen (die Infos für Freitag folgen dann in den kommenden Tagen)

    Dennoch möchte ich die Gebäckstücke dieser Welt nicht außer Acht lassen und widme daher den Blogeintrag für den anstehenden Jungschwuppen Mittwochsclub dem Apfelkuchen.

    Am Mittwoch, den 13.05. ist nämlich der „Tag des Apfelkuchens“, zumindest in den USA.

    5023293638_21e67914ec_zDer Apfel ist in vielen Kulturkreisen eine sehr symbolträchtige Frucht: Iduna, eine Figur der nordischen Mythologie ist beispielsweise die Göttin der Jugend und der Unsterblichkeit. Sie ist die Hüterin der goldenen Äpfel und ihr Baum ist – na klar – der Apfelbaum. Die Äpfel verleihen den Göttern die ewige Jugend und die Unsterblichkeit.

    In der berühmten Episode „Das Urteil des Paris“ aus der griechischen Mythologie, geht es um den sogenannten „Zankapfel“: Alle Götter, außer die Göttin der Zwietracht, sind zu einer Hochzeit eingeladen. Diese wirft aus Wut einen goldenen Apfel mit der Aufschrift „für die Schönste“ in die feiernde Menge. Der sterbliche Jüngling Paris soll die Entscheidung treffen, wer die Schönste ist (Aphrodite, Athene oder Hera). Um die Wahl für ich zu entscheiden bestechen die drei Göttinnen Paris: Hera verspricht ihm die Herrschaft über die Welt, Athene stellt Weisheit in Aussicht und Aphrodite bietet Paris die Liebe der schönsten Frau der Welt (Helena). Letzteres überzeugt Paris und er entscheidet sich für Aphrodite, die den goldenen Apfel bekommt. Da Helena jedoch schon mit dem mächtigen König von Sparta (Menelaos) verheiratet war, musste sie, um Aphrodites Versprechen einhalten zu können, geraubt werden. Dieser Raub soll der Auslöser des Trojanischen Krieges gewesen sein…

    Äpfel können also viel bewirken – von der ewigen Jugend und Unsterblichkeit, bis hin zu schlimmen Kriegen…9524606455_06af5af72a_z

    Ob der Tag des Apfelkuchens für Euch einen Besuch im Mann-O-Meter bewirkt, ist Eure Entscheidung. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen. Wir treffen uns wie immer um 18 Uhr.

    Bis dahin, Euer Jannis

    P.S. wir bekommen am Mittwoch Besuch von Christoph Kolbe von der Deutschen Aids Hilfe und dürfen Texte, die sich an Jugendliche richten, probelesen…

    Also erscheint zahlreich:-)

     

    Fotos von

    https://www.flickr.com/photos/sen_meister/

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  • Nix wie weg am 08. Mai: Wechselgeld für Friedrichshain bei Romeo & Julius

    Die Woche hab ich ’ne schöne Werbung gesehen. Bekanntes Reiseunternehmen (ihr wisst schon, die mit dem „L’“), ein Lokführer auf dem Bild und darüber steht: „Spontan eine Woche frei?“.

    Berlin streikt. Die Bahn streikt. Die Kitas streiken. Die Geldautomaten streiken. Ja gut. Wir haben vielleicht (noch) nicht ganz den Bedarf nach Kitas, aber der Job des Erziehers gehört aufgewertet! Nach einem viertel Jahr Praktikum im Kindergarten weiß ich wie derangiert man da täglich nach Hause geht. Vollstes Verständnis dafür!

    Ach, und wenn ihr wegen des Streiks gerade nicht zur Uni kommt (oder damit einen passenden Grund gefunden habt das kollektive Faul-sein zu rechtfertigen), solltet ihr mal Hashtag Lokfuehrerfilme suchen. Hier ein Auszug:

    Mord im Orient-Schienenersatzverkehr, Per Anhalter durch die Stadt, No Train for old Men, Alice im Wartesaal, Good Bye Anschlusszug, Der Herr der Ringbahn – die GefährtNicht… und so weiter, und so fort. Mal guggen, ich hab mich köstlich amüsiert!

     

    So, aber jetzt endlich Wochenende! Schauen wir mal wie viel der streikende Geldautomat noch spuckt und verprassen die restliche Kohle in Friedrichshain. Dass die Gaststätten endlich mal wieder Wechselgeld bekommen – wenn nicht von Prosegur, dann hilft das Mann-O-Meter da gerne aus! Wir treffen uns, wie immer, morgen, am Freitag, um 20 Uhr.

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  • Wir haben gewonnen! – Geocaching mit dem Bundespräventionspreis ausgezeichnet

    SiGAKC-0114_SIRIUS-2015_Auszeichnung_20150430rius2015 – Bundeswettbewerb zur HIV/STI-Prävention

    „SEX IN THE CITY“ MIT SIRIUS-PREIS AUSGEZEICHNET

    Eine sexualpädagogische Kiezrallye in Schöneberg von Berliner Aids-Hilfe, pro familia Berlin, Mann-O-Meter und dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg

    Das Projekt „Sex in the City“ ist heute im Humboldt Carré in Berlin in Anwesenheit von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe mit dem Sirius-Preis ausgezeichnet worden. Der Sirius wird alle zwei Jahre von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem Verband der Privaten Krankenversicherung und dem Bundesministerium für Gesundheit an zehn Projekte für ihre besonders bedarfsgerechten und erfolgversprechenden Ansätze in der HIV/STI-Präventionsarbeit verliehen.

    „Sex in the City“ ist ein gemeinsames Projekt der Bereiche Jugendaufklärung von Berliner Aids-Hilfe, pro familia Berlin, Mann-O-Meter und dem Bildungs- und Sozialwerk des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg. Sie vereinen die Arbeit nach Grundsätzen der emanzipatorischen Sexualpädagogik sowie das Ziel, Jugendliche zu weltoffenen Menschen zu bilden, die ihre Sexualität selbstbestimmt gestalten können und die Vielfalt von Sexualitäten und Lebensweisen akzeptieren. Die vier Einrichtungen bieten Jugendlichen Orientierungshilfen und Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit Fragen, die ihre Sexualität und ihr derzeitiges und zukünftiges Leben betreffen.

    Nach der Laudatio von Anja Henningsen (Juniorprofessorin für Sexualpädagogik Universität Kiel, Gesellschaft für Sexualpädagogik): Die Preisträger Ringo Stephan (pro familia Berlin), Anna Lena Schnaars (LSVD Berlin-Brandenburg), Thomas Wilke (Berliner Aids-Hilfe), Stefan Müller (Mann-O-Meter) (v.r.n.l.)

    Geocaching, eine mehrstündige Schnitzeljagd mit GPS-Gerät, bietet den beteiligten Organisationen die Möglichkeit, diesen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen. Die geografische Nähe der Einrichtungen zueinander rund um den Schöneberger Nollendorfplatz schafft dafür optimale Voraussetzungen. Mit der informativen und spannenden Suche nach den vier Beratungseinrichtungen erhalten die Jugendlichen einen Überblick über deren Angebote.

    Hemmschwellen aufgrund von Scham- oder Angstgefühlen werden verringert. Zudem ermöglicht die Kooperation der vier Einrichtungen, die in der Praxis unterschiedliche sexualpädagogische Akzente setzen, thematische und methodische Synergie-Effekte. Geocaching als medienpädagogischer Ansatz schafft Jugendlichen einen geschützten Raum, in dem sie ihre sexuelle Kommunikationsfertigkeit und Selbstgestaltungskompetenz zwar geleitet, aber weitgehend ohne Anwesenheit von Erwachsenen trainieren können. Die Jugendlichen sollen so ihre Bereitschaft und Kompetenz entwickeln, sachkundig und verantwortungsbewusst ihre Sexualität zu gestalten. Sex in the City! hinterfragt insbesondere Geschlechterrollen und klärt über geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sowie ungewollte Schwangerschaft, HIV und andere STI auf.

    Das Geocaching-Projekt geht damit neue Kommunikationswege in der Aufklärung zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI).

    Link: Klick!!!

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 6.5. : Ach Du dicke Spaghetti

    Hi Jungs,
    es haben sich in letzter Zeit schon für verschiedene Personen, Institutionen und Unternehmen sogenannte Shitstorms ergeben und oft spielte dabei auch das LGBTI- Thema eine Rolle.
    Bei unserem Fortbildungstag am Freitag haben wir uns zum Beispiel überlegt, ob wir die Pasta und Saucen des italienischen Nudelherstellers Barilla noch guten Gewissens essen können:

    Nach einer Anfrage, ob in den Werbespots des Herstellers auch homosexuelle Familienmodelle vorkommen könnten, sagte der Chef des Unternehmens: „Wir werden niemals Werbung mit einer homosexuellen Familie machen, denn wir unterstützen die traditionelle Familie. Wenn Homosexuellen das nicht gefällt, können sie gern die Nudeln eines anderen Herstellers essen.“ Dürfen damit nur noch Eheringe tragende heterosexuelle Menschen die Barilla Nudeln essen?
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    Diese Aussage löste zurecht starke Empörung und Protest im Internet aus. Eine darauffolgende Entschuldigung des Chefs wurde zunächst als wenig glaubwürdig eingestuft. Der Chef des Konzerns distanzierte sich daraufhin noch mehrfach und auch per Video von seinen Äußerungen. In der auf den Shitstorm folgenden Zeit lautete die Botschaft nun „Barilla-Nudeln sind für alle da“ und in dem Unternehmen wurde ein „Diversity & Inclusion Board“ gegründet, sowie die Zusammenarbeit mit der „Human Rights Campaign“ gestärkt, die einen Index herausgibt, der den Umgang mit LGBT-Vertretern in Konzernen kontrolliert.

    Durch das Internet ist es heute möglich, die eigene Empörung auszudrücken und wenn viele dies tun, entsteht womöglich ein Shitstorm, wie im beschriebenen Fall. Diesmal hat er Änderungen herbeigeführt und zum Umdenken bewegt.
    Letztendlich entscheidet natürlich weiterhin jeder selbst, welche Nudeln im Kochtopf landen:-)

    Ob Ihr als Jungschwuppe am Mittwoch im Mann-O-Meter landet, entscheidet ebenfalls Ihr.

    Ich freue mich auf Euch!
    Euer Jannis

    Foto von: https://www.flickr.com/photos/bafs/

  • Tanz in den Mai – wir haben (fast) frei

    Hallo Jungs,

    in diesem Jahr fällt der 1. Mai auf einen Freitag. Und da dies der Tag der Arbeit ist, haben wir uns gedacht, dass wir mal einfach ein bisschen arbeiten. Wir, die AG Jugend im Mann-O-Meter, treffen uns also nicht zum Myfest oder so, sondern zu einer internen Fortbildung, passend zum Tag: Gewaltfreie Kommunikation.

    Für Romeos und Juliusse und Jungschwuppen sind wir dann am kommenden Mittwoch, also dem 6.5., wieder da – ganz wie gewohnt zum Mittwochsclub. Wir wünschen euch ein entspanntes verfeiertes demonstrationsreiches verlängertes Wochenende!

    Eure AG Jugend

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 22.04.

    Hallo Jungs,

    heißa, es ist Frühling, der Mai nähert sich in großen Schritten. Ok, der Mittwoch soll noch einmal ein paar Wolken bringen. Davon wollen wir uns aber nicht die Laune verderben lassen, sondern unseren Frühlingsgefühlen freien (naja, fast freien…) Lauf lassen!IMAG0921

    Spielen Jahreszeiten tatsächlich eine Rolle, wenn es um Liebe oder Sex geht? Oder ist euch das total egal? Lasst uns drüber reden! Im Jungschwuppen Mittwochsclub – wie immer am Mittwoch ab 18 Uhr im Mann-O-Meter 🙂

  • Studie zu Lebenssituationen schwuler & bisexueller Muslime in Deutschland

    Hallo Jungs,

    eine Wissenschaftlerin der Uni Frankfurt am Main sucht junge schwule oder bisexuelle Muslime. Bist du einer und hast Lust, deine Erfahrungen und Eindrücke der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen? Oder kennst du jemanden, dem du diese Anfrage zukommen lassen kannst? Bitte meldet euch bei Aisha-Nusrat Ahmad von der Uni in Frankfurt/Main!

    Hier ist der Flyer zur Studie – bitte draufklicken:

    MMS - Flyer zur Studie

  • Schamlos! Die Tuntenfahrradtour! Am Sonntag um 15 Uhr beim Schwuz

    Hallo ihr Lieben! Flyer Schamlos

    Hier ein kleiner Aufruf. Sonntag, den 19.04. gibt es etwas ganz Besonderes, und zwar eine Fahrradtour bei der sich aufgefummelt werden darf/soll 😉 Es geht darum Präsenz zu zeigen im öffentlichen Raum, ein paar queere Orte kennen zu lernen und natürlich um den Spaß! Und eure liebe Gruppenleitertante Anna ist auch dabei und nimmt alle in Empfang, also seid dabei am Sonntag, den 19.04. um 15 Uhr vorm SchwuZ! Anschließend gibt es ein tolles Picknick am Ziel der Route!

    Ein Sonntagnachmittag im Lenz, ein schwüles Lüftchen weht durch die Hauptstadt. Familienausflüge, Kinderwägen rollen durch die Parks, ältere Damen füttern Enten und Schwäne, doch das bürgerliche Idyll wird erschüttert. Schamlos! Gackern, scheppern, hysterisches Gelächter, Reifenquietschen, Fahrradklingeln. Bärte, Highheels, schäbiges Makeup. Radler*innenschweiß vermischt sich mit Parfum. Eine Horde Tunten, Drags und anderer Abnormer tummeln sich im hellen Tageslicht in aller Öffentlichkeit!

    Wem gehört die Stadt? Uns allen!! Wir sind schön und wild, unangepasst und un_ästethisch! Wir nehmen uns den öffentlichen Raum! Von blöden Anmachen, Homo-Hass und Trans*Feindlichkeit lassen wir uns nicht ins Private verdrängen! Aktuell formieren sich reaktionäre Kräfte politisch neu, um die selbe, alte und politisch braune Scheiße in hübschen neuen Worten zu verkünden. Sie machen so Homo- und Trans*Feindlichkeit wieder salonfähig. Lasst uns gemeinsam gegen den gesellschaftliche Rollback anradeln! Trotz dieser Entwicklungen gibt es Orte der Solidarität und des lustvollen queeren Miteinanders. Einige davon wollen wir auf der Tour besuchen.
    In einem noch geheim gehaltenen aber bekannten Berliner Park feiern wir im Anschluss mit einem ausschweifenden Picknick unsere bunte Vielfalt!

    Ihr Lieben, aufs Herzlichste seid Ihr eingeladen! Schwing die Hufe und Dich auf deinen Drahtesel! Ob Du gerade erst die Wunderwaffe Lippenstift für Dich entdeckt hast oder seit Jahren gegen menschenverachtenden Mist anstöckelst… lade alle Deine Homies ein: Polittunten und Party-Queens und alle weiteren Freund*innen des guten Lebens! Jetzt heißt es Deiner Mitbewohner*in schnell einen Dutt aufgesetzt, nachgeölt und ab auf die Piste! Am 19. April drehen wir alle am Rad, vergesst nicht allerlei Leckerbissen und kulinarische Schweinerein für das große, gemütliche Tunten-Picknick nach der Tour in dem noch geheim gehaltenen aber bekannten Berliner Park!

  • Romeo & Julius am 17. April: Warum liegt hier überhaupt Stroh?

     

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    Was bedeutet es wenn eine Frau feucht ist? 

    a) Sie war zu spät auf der Toilette

    b) Sie wollte sich einen hinter die Binde gießen

    c) Ihr Gehirn ist ausgelaufen; sie war am Denken!

    Merkt euch die Betonung, akquiriert den Wortschatz und gestikuliert ihre grenzdebilen grazilen Bewegungen. Miss Alles auf Rotlicht macht’s vor; wir machen’s besser!

    Wir waren im Pornomuseum, haben Karaoke gesungen und Frühlingsgefühle versprüht. Legt die Gefühle beiseite und lasst den Historiker mal daheim. Was bleibt übrig? „Porno-“ und „-Karaoke“. Das passt ungefähr so gut zusammen wie Stroh und Sex. Kurzum: Perfekt! Morgen legen wir mal Arielle, die Nicht-Mehr-Jungfrau rein (merke: egal wie wenig Sex du hast, Arielle ist Meer-jungfrau) und lassen die Lippen sprechen. Ich habe natürlich keine Mühen gescheut und Nächte für dieses Thema recherchiert, die wichtigsten Floskeln kann ich akzentuieren und auch die Pointen sitzen mittlerweile.

    Falls ihr jetzt Panik bekommt weil das Standard-Repertoire an Porno-Wortschatz fehlt dann kramt nochmal die ganzen Vorstellungsgespräch- und Pizza-Lieferanten Videos raus und lasst die Dauerwiedergabe laufen.

    Von „Dauert’s noch“ bis „Weck mich auf wenn’s vorbei ist“. Von „Oh“ zum „Ah“, da is mehr als ein Buchstabe Unterschied, und alles dazwischen werden wir heraus arbeiten. Und zwar morgen, den 17. April um 20 Uhr im Mann-O-Meter!

    Linktipp: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/oma-mit-schwulen-enkeln-tritt-nach-84-jahren-aus-kirche-aus-a-1028821.html

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 15. April: Ihr seid eingestellt!!!

    Hi Jungs,
    ich bin hocherfreut, mich als neuer alter Gruppenleiter aus dem Erasmusaufenthalt zurückzumelden.

    Um mit Euch in nächster Zeit wieder Mittwochsclubs und Freitagstreffen verbringen zu dürfen, muss ich mich zum Glück nicht jedes Mal bewerben und mich dabei auch nicht mehr oder weniger fiesen Fragen aussetzen.
    Es scheint nämlich so zu sein, dass in manchen Bewerbungsgesprächen durchaus sehr persönliche oder auch auf den ersten Blick absurde Fragen gestellt werden. Was würdet Ihr zum Beispiel auf die Frage „Sollten Regenwürmer Lederhosen tragen“ antworten? Ja, aber nur in Bayern?
    Auch Schätzfragen scheinen hoch im Kurs zu stehen: Wie viele Tischtennisbälle passen in einen Airbus A320 oder wie viele Smarties in einen Smart?
    Was wird bei diesen Fragen von den Bewerbern wohl erwartet? Ist es vielleicht schlau und förderlich zu fragen, ob die kleinen oder die großen Smaties gemeint sind? Oder ob im Smart auch Smarties im Handschuhfach liegen sollen?

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    Während es sich bei diesen Fragen noch um solche handelt, die für den Bewerber eher weniger unangenehm zu beantworten sind, zählt die folgende wohl für manche eher schon zu denjenigen der unangenehmen Sorte: „Sie hängen nackt an einem fliegenden Ballon, den Sie in der Hand halten– warum?“. Sollen die Bewerber absichtlich unter Druck und Stress gesetzt und dann ihr Verhalten beobachtet werden oder sollen die Fragen zeigen, wie sie mit eventuell in dieser Situation entstehenden Schamgefühlen umgehen?
    Auch die Frage: „onanieren Sie noch?“ Ist für manche, wenn auch nicht für alle, unangenehm. Was sagt eine solche Frage über die Seriosität des Unternehmens aus, in dem man sich bewirbt und was hat die Antwort mit dem späteren Job zu tun, falls dieser nicht gerade Pornofilm-Tester ist?

    Was haltet Ihr von solchen Fragen und Auswahlverfahren für Bewerber. Vielleicht habt Ihr sogar ähnliches schon mal erlebt?

    Ihr müsst natürlich keinen Bewerbungsprozess durchlaufen, sondern könnt einfach so ins Mann-O-Meter kommen!!!
    Wenn es das Wetter zulässt (im Moment sieht es danach aus) können wir, nachdem alle eingetroffen sind, ein Eis essen gehen. Wir sehen uns wie immer am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter. Ich freue mich:-)
    Euer Jannis

     

    Foto von: https://www.flickr.com/photos/caitlinhouse/