Autor: Stefan

  • Romeo & Julius am 10.07.14: Schnitzeljagd – jetzt auch für Vegetarier!

    Hallo Jungs,

    auch an diesem Freitag erwartet euch bei den Jungschwuppen ein nicht ganz wirklich gar nicht kulinarisches Highlight. Nein, es gibt nichts zu essen! Stattdessen geht es auf die Jagd.Paparazzistisch!!

    Wonach? Das weiß ich auch nicht so genau, denn Martin, der eigentlich für den dieswöchigen Freitagabend zuständig ist/war, ist irgendwie verschwunden. Er hat lediglich ein paar kryptische Nachrichten und Hinweise hinterlassen und soll zuletzt mit Lady Gaga am Eingang zum Laboratory gesehen worden sein (siehe Foto, das ist Lady Gaga).

    Das wiederum bedeutet, dass ihr es selbst in die Hand nehmen müsst, nach dem vegi-schnitzeligem Objekt zu suchen. Wo euch die Reise hinführt? Ich weiß es nicht. Martins Hinweise können euch vielleicht weiter helfen. Und Tante Jojo, die wird für euch da sein und euch zunächst um 20 Uhr im Mann-O-Meter empfangen und dann auf eurem Schnitzeltripp begleiten!

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am Mittwoch, 08. Oktober

    Hallo Jungs,

    ui, war das aufregend am Freitag. Erst eine Reise in die Vergangenheit, als die Leute noch auf die Straßen, in die Dielen, Bars und Clubs gingen – was ja zumindest in unserem beschaulichen Städtchen auch heute noch vorkommt, oder? – und dann gab es da dieses schwarz-weiß-grau kopierte A-4-Blatt mit dem Grindr-Profil und dem Abreißzettel, der den Weg zu www.wannaplayberlin.de wies, einer Kunstaktion von Dries Verhoeven, der eine quasi in Fortschrittskritik verpackte Nabelschau seines eigenen Chatverhaltens in aller Öffentlichkeit auslebte.

    Soweit so gut, denn leider hat er es mit dem Datenschutz nicht so ernst genommen. Das Ergebnis ist bekannt? Es kam zu Gewalt! Ok, vielleicht habt ihr ja Lust, eure Meinung zum Statement, dass Dating-Apps einen offenen Umgang und offen gelebte Homosexualität verhindern, mit- und einzubringen.

    Das wäre doch ein Thema für die Vorstellungsrunden, wenn sich Clément, der euch am Mittwoch um 18 Uhr zu Kaffee-Kola-Kakao empfängt, nicht etwas anderes für euch überlegt hat.

    Bild von: https://www.flickr.com/photos/hcseidelin/
  • Romeo & Julius am Freitag, 3.10.: Einheiz-Spezial – Kiezspaziergang Schwules Schöneberg vor 90 Jahren

    25 Jahre Mauerfall – 24 Jahre deutsche Einheit – 20 Jahre Jugendbereich von Mann-O-Meter. Klingt ja logisch.

    Zur Feier des Tages gibt es am Freitag ein kleines Feiertagsspezial. Wir werden bei lauschiglaukühlen Abendtemperaturen nicht innehalten, um nicht zu doll auszukühlen (nein, es wird der wärmste Tag der Woche!), sondern uns auf einen kleinen Spaziergang durch den Schöneberger Kiez machen. Dabei gibt es mal ganz andere Sachen zu entdecken als Hafen, Blond und Scheune (oder wo ihr euch auch immer rumtreibt… z. B. Kaiser’s).

    Wir wollen uns nämlich ein wenig auf Spuren machen, die heute gar nicht mehr so genau zu erkennen sind. Spuren, die ein Weltkrieg, die Nachkriegszeit, rücksichtsloser Wiederaufbau und die Teilung der Stadt bis 1989 fast verwischt hätte. Denn schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts war Schöneberg eine Hochburg schwul-lesbischen Treibens. Vielleicht kann man sogar behaupten, dass damals noch viel mehr los war als heute. Was auch daran lag, dass Gayromeo  und dbna damals noch ziemlich schlechte Server hatten und öfter abgestürzt sind als heute und die Leute deswegen einfach mal vor die Tür gegangen sind. Und der Pizzaservice soll anno dazumal echt übel organisiert gewesen sein.

    Lasst euch überraschen, kommt zum Einheitzspetzial um 20 Uhr ins Mann-O-Meter – auf eine Runde durch das alte Schöneberg, bevor wir uns ins gegenwärtige stürzen 🙂

    Linktipp: Klick!

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 1. Oktober: Besuch aus Amerika

    Hallo Jungs,

    alte Wetterfrösche werden es schon längst gewusst haben: Ende September ist ja der April des Südens. Dementsprechend verhält sich das mit dem Wetter. Man guckt raus und denkt, es ist schon mittlerer November, dabei sind es noch 16 Grad bei regenschauerduschenimitierendem Sprühregen. Ich hatte euch ja letzte Woche schon nach den besten Tipps bei und gegen Erkältung gefragt. Nur so viel sei verraten: es fängt jetzt erst an zu wirken. Auch unglaublich.

    Wir wollen uns dennoch ein bisschen Sonne im Herzen erlauben. Und die kommt nicht aus dem mittleren November, sondern aus dem mittleren Westen (und anderen Teilen der USA). Richtig, wir haben Besuch! Zehn Student_innen (also auch Frauen) zwischen 19 und 21 sind auf einer Art Studienreise durch Europa und wollen neben verschiedenen Gruppen und Aktivist_innen auch uns kennenlernen. Sie kommen bereits um 17 Uhr ins Mann-O-Meter und werden von mir eine kleine Vorstellung der Arbeit hier erhalten und wollen dann bei unserem Mittwochsclub mitmachen. Ob die eine Ahnung haben, was sie erwartet?

    Wer Lust hat, die Jungs und Mädels selbst auszufragen, ist am besten ganz pünktlich um 18 Uhr im MOM, da sie um 19 Uhr weiter müssen. Wir machen natürlich wie gewohnt eine Vorstellungsrunde um 18:30, das ist klar. Aber ihr dürft euch gern schon vorher unterhalten 🙂

    Stefan wird euch – genesen, fit und frisch wie der zweite Frühling – gemeinsam mit Martin zur gewohnten Stunde in gewohnter Runde erwarten und freut sich auf einen freudigen Austausch!

    PS Ich bin ja im Herzen immer noch ein verkappter Gitarrist und auf jeden Fall Daft-Punk-Fan, aber Tatoos sind mir so ziemlich egal: 2:1 für mich!

  • Gruppenstunde der Brotsexuellen mit Alten-Besuch im spanischen Keller

    Hi Jungs,

    hier wieder das Neuste von mir aus Madrid:-)

    Nachdem ich beim letzten Mal mit der madrilenischen Jugendgruppe feiern war, gab es diesen Samstag ein Treffen, das bei uns im Mann-O-Meter einem Themenabend entsprochen hätte. Hier in Madrid ist es allerdings so, dass sich die Gruppe immer zu „Themenabenden“ trifft und Aktivitäten wie Kochen oder sportliche Betätigung jeglicher Art eher in der Zeit nach der Gruppe stattfinden.

    Am vergangenen Samstag ging es zunächst um die Klärung der Begriffe Geschlecht, Gender und Orientierung. Hierbei war es teilweise gar nicht so einfach, eine treffende Definition (auf Spanisch) zu finden. Im zweiten Schritt sammelten wir Begriffe, die den einzelnen Oberbegriffen zugeordnet wurden. Hierbei hat der Gruppenleiter Santiago immer wieder betont, dass wir von der in Spanien gängigen Definition der Begriffe ausgehen und diese nicht in jedem (europäischen) Land gleich ist. Ich habe jedoch keine Unterschiede zu den deutschen Definitionen feststellen können.

    Lustig wurde es dann, als wir über die Orientierung sprachen. Da es sich um eine Gruppe handelt, die für Menschen jeglicher sexuellen Orientierung offen ist, bezeichnete sich ein Mädchen als „Pansexuell“. Dies bedeutet, dass ein Mensch hinsichtlich der sexuellen Orientierung keine Vorauswahl abhängig vom Geschlecht trifft, sondern in der Lage ist, sexuelle Anziehung und romantische Gefühle gegenüber Menschen jeglicher Geschlechtsidentität zu empfinden. Das lustige daran ist, dass „pan“ auf Spanisch „Brot“ heißt. Dadurch treten bei der Gruppenteilnehmerin oft große Missverständnisse bei unwissenden Personen auf, wenn sie sich „outet“, sie sei „Brotsexuell“ (der Phantasie seien hier keine Grenzen gesetzt).

    Nachdem die Begriffe definiert waren und die älteren Gruppenteilnehmer (ca. 40 Jahre), die später kamen und früher gingen, ohne ein Wort zu sagen, den Raum verlassen hatten (sehr komischer Auftritt, der aber vom Gruppenleiter nicht hinterfragt wurde), gingen wir zum gemütlichen und informellen Teil des Abends über. Der Gruppenraum befindet sich in einem schön eingerichteten alten Kellergewölbe mit einem Rundbogen als Decke. Wir stellten die Tische und Stühle zu einer langen Tafel zusammen, holten Falafel und Getränke für alle und legten Musik auf. Die grellen Wandlampen wurden kurzerhand mit der Regenbogenflagge abgedunkelt und schon war es super gemütlich…

    So viel von mir aus Madrid.

    Liebe Grüße und Spanien olé,

    Euer Jannis

  • Romeo & Julius am Freitag, 26. September: Spieleabend!

    Hey Jungs!

    Wake Me Up, When September Ends“ singt Billie Joe Armstrong, der Leadsänger der US Punk-Rock-Band  „Green Day“ und fügt hinzu: “ (…) Lass die Glocken läuten wie einst zu Beginn des Frühlings.“ Und genau das haben wir morgen vor, allerdings ohne auf das Monatsende zu warten! Jedes Jungschwuppen-Treffen ist für uns ein fortwährender Anlass, uns daran zu erinnern, wie froh oder „gay“ wir sind, wach zu sein! Auf den Bäumen mögen sich die Blätter schon gelb färben, in unseren Herzen jedoch bleiben sie, bleibt alles, immergrün: „Weil grün der Hoffnung Fernen blühn“ (Wilhelm Müller/Franz Schubert).

    Ja,  jeder einzelner Tag ist für Romeo und Julius ein „Green Day“! Also lass uns spielen!

    Wie immer am Freitag! Im Mann-O-Meter! Um 20 Uhr!

    Es freut sich Clément auf euch.

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 24.09.: Paillette Annette

    Hey Jungs,

    Schöneberg ist ja Tempelhof schon seit Jahrzehnten um eine Sache voraus: Es gibt hier und es gab hier keinen Flughafen. Deshalb sind unsere Jungschwuppen Allstars – wie in jedem Herbst ganz frisch geschlüpft – nach Tempelhof gefahren und haben dort die Qualität der Start- und Landebahnen getestet. Dit is echt zum Abheben!

    Was ihr bestimmt schon ahnt: alles für einen guten Zweck! Denn in diesem Herbst wartet noch eine Goldene Jungschwuppe auf uns. Oder wir auf sie. Einen ersten Vorgeschmack soll euch das tolle Glitzerfoto live aus dem Ticker vom Tempelhofer Feld vermitteln.

    Noch Lust auf’n Käffchen, Täschchen? Na los! Jojo und Stefan erwarten euch wie immer am Mittwoch um 18 Uhr im Mann-O-Meter. Ohne Paillette, Babette!

  • Romeo & Julius am Freitag, 19. September: Typisch schwul = typisch Mann?

    Hallo Jungs,

    was haben wir zuletzt nicht alles getan, um uns selbst und/oder den schwulen jungen Mann neben uns zu verstehen. Wir waren im Park – of course, just for a walk, but it was a little bit dark – wir haben uns bei Planetromeo die geilsten Internet-Dates angelacht oder aber auch abspenstig gemacht, wir haben uns vor dem Prinzknecht zu Folsom nach echten Männern umgesehen. Echte Männer? Sind schwule Männer Männer? Oder ist das ein Widerspruch in sich? Dem wollen wir an diesem Freitag auf den Grund gehen!

    So viel sei schon mal verraten:Schwule Jungs und Männer benehemen sich meist viel „männlicher“ als sie es selbst wahrhaben wollen. Und damit ist jetzt nicht die eine oder andere Handbewegung oder die Veränderung der Stimmlage gemeint. Klar, die meisten kennen die unverhohlen homophoben Forderungen bei Planetromeo & Co.: Keine Tunten, nur echte Männer, only straight acting und heterolike, blabla… Aber: Wetten, dass schwule Jungs und Männer ihren Hetero-Artgenossen in vielen Dingen in nichts nachstehen? Ihr werdet staunen! Also sind wir doch alle heterolike? Nee, aber alle irgendwie männlich (erzogen)…

    Ich freue mich auf anregende Einwürfe und Ideen und einen hoffentlich spannenden Abend! Wir beginnen wie immer um 20 Uhr im Mann-O-Meter 🙂

    Linktipp (ganz männlich!): Klick!

    Foto von Dave Chicago

  • Jungschwuppen Mittwochsclub am 17. September: FluFFer feat. KartoFFelpuFFer

    Hallo Jungs,

    Folsom ist vorüber und die letzten Lederdaddys und Gummijunx reisen dieser Tage wieder ab gen Heimat, im Gegenzug dazu hält nun bald die Pornoprominenz Einzug in die Hauptstadt, denn im Oktober lädt ja bekanntich der jährliche Hustlaball wieder zur mega-pornorösen Party ein. Ihr seht, ein Höhepunkt jagt den nächsten und wir mitten drin. Ein Höhepunkt zumindest in dieser Woche für euch ist natürlich neben dem Kartoffelpuffertag wieder unser Jungschwuppen Mittwochsclub, der mit stets aktuellen, interessanten und doch mitunter moralisch flexiblen Themen aufwartet und auf euch wartet *hahahaha* 😉

    Höhepunkt für mich, Jojo, meines Zeichens passionierter Kartoffelpufferbäcker, seid natürlich wie immer ihr, die Jungschwuppen, ohne die ich nichts zu bespaßen hätte. Ich freue mich also, euch alle wieder zahlreich begrüßen zu dürfen, und zwar: am Mittwoch, um 18 Uhr im Mann-O-Meter.

    Linktipp: Falls ihr euch gefragt habt, wo der Zusammenhang zwischen stumpfer Folsom-Fickerei und köstlichen Puffern aus Kartoffeln liegt, hier die Erklärung: Potato Fisting 😛

    Bild von Kate Van Brocklin @ flickr.com

  • Hey Leute, wenn ihr das gelesen habt, wird sich euer Leben komplett verändern!

    … ok, nicht ganz, aber es wird sicherlich ein bisschen schöner, weil ihr vielleicht mal kurz gelächelt haben werdet. Jannis, seines Zeichens Jugendgruppenleiter bei den Jungschwuppen, hat sich aus dem fernen Madrid gemeldet, und berichtet von seinen ersten Eindrücken. Doch lest selbst…

    Hi Jungs,

    ich bin nun seit knapp zwei Wochen als Erasmus-Student in Madrid und will Euch hier von meinen ersten Eindrücken der schwulen Szene rund um das berühmte Viertel „Chueca“ berichten.

    Die ersten beiden Nächte verbrachte ich, da ich noch auf der Suche nach einer WG war, in einem Hostel in der Nähe des Viertels „Tribunal“. Neben Chueca, dem bekanntesten Schwulenviertel, sind auch Tribunal und Lavapiés in der Szene bekannt. In Lavapiés sind, wie ich gehört habe, eher die Hipster-Schwulen und es gibt auch viele besetzte Häuser. Tribunal und Chueca gehen nahtlos in einander über und ich machte mich schon am ersten Abend zu Fuß von meinem Hostel in Tribunal auf den Weg nach Chueca. Das Viertel gefiel mir auf Anhieb super, denn es gibt viele Bars und große Plätze, wo die Leute einfach sitzen und man dem bunten Treiben zuschauen kann. Mir fiel auf, dass sehr viele schwule und auch lesbische Paare Hand in Hand oder eng umschlungen auf den Straßen unterwegs sind.

    Als ich in den folgenden Tagen die ersten Kommilitonen im Sprachkurs kennenlernte, beschlossen wir abends die Spanische Bar- und Tapas-Kultur zu erkunden. Nachdem wir eher unfreiwillig in den typischen Touristenläden gelandet waren, haben wir uns entschieden, in die dunkleren aber nicht weniger vollen Seitenstraßen abzubiegen und fanden uns dann auch sehr schnell in Chueca wieder. Einige Jungs aus meiner Gruppe wirkten ein wenig verstört, als wir von einer Drag Queen und mehreren Transen in die Clubs am Straßenrand gebeten wurden. Vor allem die männlichen Kommilitonen wirkten auf einmal ziemlich nervös und wollten möglichst schnell wieder in ein anderes Viertel.

    Ich dachte mir, dass ich wohl mit einer LGBT-Gruppe wieder nach Chueca und Umgebung kommen muss. Dies tat ich dann auch am folgenden Abend:

    Hier in Madrid gibt es, wie in Berlin, viele Jugendgruppen. Ich entschied mich, zur LGBT-Gruppe „Cogam“ zu gehen. Zunächst sah es so aus, als hätte ich Pech, denn außer mir war nur ein anderer Junge da und man sagte uns im sehr unscheinbaren Büro, dass die Gruppe ausgerechnet an diesem Samstag ausfallen sollte. Wir bekamen jedoch die Telefonnummer einer der Gruppenleiterinnen und riefen sie kurzerhand an. Sie war zufällig in der Stadt und hatte Zeit und Lust sich mit uns zu treffen. Nach und nach riefen immer mehr Leute an und kamen dazu. Wir saßen zunächst lange auf dem Platz direkt an der Metro Chueca und sprachen über die Vor- und Nachteile von offenen Beziehungen. Ich stellte fest, dass das auf Spanisch gar nicht so einfach ist :). Dann ging es weiter in eine Bar, in der Bier und Cocktails in riesen Bechern ausgeschenkt werden. Es war ziemlich laut und das eifrige Kickern, bei dem wir ganz vorne mit dabei waren, trug maßgeblich dazu bei. Plötzlich packte uns die Feierlaune und wie aus dem Nichts konnte einer aus der Gruppe sechs VIP Bändchen für die angesagteste schwule Party des Abends besorgen. Wir gingen ins „PK2“, was auf Spanisch ausgesprochen „Pecados“ heißt und „Sünden“ bedeutet… Wir marschierten mit unseren VIP-Karten an der Warteschlange vorbei und waren bald im Club. Er erinnerte mich von der Location her ein bisschen ans GMF, war aber deutlich größer. Es lief größtenteils Dance und Pop und wir feierten bis in die Morgenstunden und hatten viel Spaß. Es gab auch einige Transen und der erste schwule Ausgehabend war insgesamt ein voller Erfolg.

    Normalerweise trifft sich die Gruppe Cogam jedoch eher zum Diskutieren von Szenerelevanten Themen (Diskriminierung, Adoptionsrecht, Homophobie). Es gibt als keine Koch- Kino- oder Cruising-Infoabende wie bei Mann-O-Meter. Das Ausgehen, was wir in dem Fall zum Hauptthema des Abends gemacht haben, verlagert sich normalerweise, wie bei Mann-O-Meter, auf die Zeit nach der Gruppe.

    Das waren meine ersten Eindrücke aus der Madrider Schwulenwelt.

    Sonnige Grüße aus Spanien,

    Euer Jannis