Romeo & Julius am 24. März: Safer Sex 2017 – neue und altbekannte Wahrheiten

Hallo Jungs,

in dieser Woche werden wir mal wieder etwas seriöser. Und trotzdem soll es um Sex gehen. Funktioniert das? Na mal sehen… Einige von euch wissen wahrscheinlich schon, dass es heutzutage andere Möglichkeiten gibt, sich vor HIV zu schützen, als nur die Verwendung von Kondomen. Wer HIV-positiv ist und erfolgreich behandelt wird, kann HIV auch beim Sex ohne Kondom nicht weitergeben. Und dann ist da noch das Thema „PrEP“, also Pillen, die man vorbeugend nehmen kann, um sich nicht mit HIV zu infizieren. Wie funktioniert das? Wie sicher ist es? Was muss man beachten?

Ich werde ein paar grundlegende Informationen vorbereiten und euch präsentieren. Das soll aber nur einen Einstieg geben. Denn eure Fragen sollen nicht zu kurz kommen. Bringt sie zahlreich mit! Und wem die eine oder andere Frage vielleicht peinlich ist, der kann sie gern schon vorab per E-Mail schicken, so dass ich die Antwort darauf geschickt in die Eingangs-Präsentation einbinden oder später im Verlauf des Abends ohne Nennung des Absenders (anonym, exakt :)) einbringen, beantworten und mit euch diskutieren kann.

Wir starten wie immer am Freitag ganz seriös um 20 Uhr im Mann-O-Meter.

Stefan

 

Foto von www.aidshilfe.de/meldung/eu-kommission-erteilt-zulassung-truvadar-hiv-prep

 

Romeo & Julius am 23.09.16: Themenabend Safer Sex!

Hey Leute,kondom

Der Blogeintrag kommt dieses mal etwas zu spät… ich weiß … Jedoch bin ich gestern Abend als ich anfangen wollte den Blog zu schreiben, einfach eingeschlafen. Dabei geht es doch diesmal um ein so wichtig Thema. Es geht um SEX. Also nicht direkt vielmehr geht es um Safer Sex und welche Schutz Möglichkeiten es gibt. Außerdem Unterhalten wir uns natürlich über HIV und andere Geschlechtskrankheiten. Am besten kommt ihr heute Abend einfach in Mann-o-Meter, wir treffen uns wie immer um 20:00. Ein sehr ausgeschlafener Jakob freut sich auf euer zahlreiches erscheinen.

Jakob

Jungschwuppen Mittwochsclub am 24.03: Ausscheren – Schere im Anflug?

Was hat die Geburt des royalen Babys, der Beginn einer neuen GNTM-Staffel und der gestrige Montag gemeinsam? Genaudna-1020670_960_720: Eine Flut von Facebook-Kommentaren und neuen Twitter-Hashtags. Nur dass das Thema dieses mal wirklich spannend ist.

Es geht natürlich um diesen Link: HIV: Erstmals gibt es Hoffnung auf Heilung

 

Wow! Natürlich leite ich mit dem Beitrag nicht die Post-HIV Ära ein, und natürlich bin ich mir bewusst dass wohl noch einige Zeit ins Land gehen wird, bevor wir wirklich von Heilung sprechen können; bevor die Behandlung finanziell tragbar sein wird und man Patienten wirklich in größeren Umfang heilen kann. Aber – und ich glaube dass das das wirklich Tolle ist – wir haben de facto den Beleg, dass es durchaus eine Möglichkeit gibt HIV zu bekämpfen.

Steviesk neige ich natürlich dazu, jede tolle Nachricht – vom Kurieren eines Schnupfens bis zum Weltfrieden – ordentlich zu feiern. Und mit was feiert es sich besser, als mit einem guten Kakao (Antwort unerwüscht!), in einer tollen Location, gesellig im Mann-O-Meter? Wie gewohnt um 18 Uhr.

Romeo & Julius am Freitag, 21. Februar: Sexy Jeopardy – Das große Familienquiz rund um Sex und Gesundheit

Hey Jungs,

ihr habt ja keine Ahnung, gar überhaupt nicht! Zumindest nicht so wirklich. Und zwar wenn es darum geht, was genau wir am dieswöchigen Freitag mit euch vorhaben.

Das Stichwort lautet Ratespiel: Sex, Gesundheit und Spaß – kaum zu glauben, dass diese drei elementaren Komponenten irgendwie synchron auftreten können. Dass das funktioniert, das wollen wir euch beweisen! Denn nachdem ihr zum Valentinstag bereits das Flirten geübt und speedig schnell gedatet habt, geht es nun ans Eingemachte.

Wer jemanden kennengelernt hat, die ersten Kennlernmomente im Kaffee, im Kino, auf der Couch oder im Club genossen hat, der will vielleicht ja irgendwann auch mehr. Nur dumm, dass da ja immer alles Mögliche an kleinen und großen Gefahren und Tierchen lauert, von denen vor allem junge Schwule besonders wenig verschont bleiben. Diesen wollen wir offen ins Auge blicken! Und so bleibt das Thema Sex am Freitag erst mal theoretisch, aber immer greifbar. Für Gesundheit legen wir gemeinsam eine gute Basis. Und Spaß werden wir definitiv live und vor Ort haben, wenn es heißt: Vorhang auf für

SEXY JEOPARDY
DAS GROSSE FAMILIENQUIZ
RUND UM SEX UND GESUNDHEIT!

Zwei Teams, zum Sieg entschlossen, werden einen langen, schwierigen, windigen Wissenspfad beschreiten und Punkte erkämpfen! Gewinnen werden am Ende Alle, auch wenn eine Gruppe nur der Sieger sein kann 😉

Seid dabei! Freitag! 20 Uhr! Mann-O-Meter!

Jung & Positiv: Online-Umfrage zu Bedürfnissen junger Menschen mit HIV gestartet

Welche Angebote wünschen sich junge Menschen mit HIV? Herausfinden will dies eine Online-Umfrage der Deutschen AIDS-Hilfe und des Netzwerks Jung und Positiv.

Hintergrund sind Rückmeldungen bei bundesweiten Positiventreffen. Sie hatten gezeigt: Jüngere Menschen mit HIV müssen oft eine hohe Hemmschwelle überwinden, um die Beratungs- und Selbsthilfeangebote zum Beispiel bei örtlichen Aidshilfen entdecken und wahrnehmen zu können.

Mit der Umfrage werden erstmals in breiter Form sowohl die Lebensumstände junger Menschen mit HIV sowie deren Wünsche an Unterstützungs- und Selbsthilfeangebote ermittelt.

Zur Teilnahme aufgerufen sind alle in Deutschland lebenden HIV-Positiven unter 30. Die Beantwortung des Fragebogens ist anonym und freiwillig und dauert ungefähr 10 bis 15 Minuten. Alle Antworten werden vertraulich behandelt, Adressdaten werden nicht erfasst.

Die Befragung läuft bis Ende Januar, die Ergebnisse sollen bereits einen Monat später veröffentlicht werden.

Hier geht’s zur Umfrage: Klick!

Meningitis: Impfempfehlung für Schwule in Berlin

Hallo Jungs,

vielleicht haben es einige von euch schon in der Zeitung gelesen oder aus den schwulen Medien erfahren: Für Berlin gilt für schwule Männer (und andere Männer/Jungs, die Sex mit Männern/Jungs haben) ab 27.7. eine Impfempfehlung gegen Meningokokken. Was das ist? Ganz kurz gesagt sind Meningokokken Bakterien, die viele Menschen sowieso auf ihrer Rachen- und Nasenschleimhaut mit sich herumtragen. Bei den meisten ist das kein Problem, bei einigen Menschen lösen sie aber eine schwere Blutvergiftung oder Hirnhautentzündungen (Meningitis) aus, die häufig schnell und schwer verlaufen. Im letzten halben Jahr sind in Berlin fünf junge Schwule schwer erkrankt, drei davon sind gestorben, einer hat schwere Folgeschäden davongetragen, ein weiterer liegt noch im Koma.

Meningokokken sind über Küssen, Anhusten oder auch beim Sex übertragbar. Dies scheint nicht so leicht möglich zu sein, denn sonst hätten wir schon viel mehr Fälle gehabt. Insofern gibt es keinen Grund für übertriebene Aufruhr oder gar Panik. Andererseits macht der Impfaufruf trotzdem Sinn, weil dadurch nach Expertenmeinung die Infektionskette unterbrochen werden kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich ansteckt, ist zwar nicht so hoch. Das Problem ist aber, dass, wenn man sich angesteckt hat, die Gefahr schwerwiegender Folgen besteht.

Im Moment ist die genaue Finanzierung der Impfung durch die Krankenkassen noch nicht geklärt. Wer unter 18 ist oder HIV hat, bekommt die Impfung auf jeden Fall ganz normal mit seiner Krankenkassenkarte. Bei allen Anderen ist die ganze Sache noch ungeklärt. Wir versuchen, das in Erfahrung zu bringen. Ihr könnt natürlich auch selbst bei eurer Arztpraxis nachfragen.

Hier nun einfach nur die Bitte an euch: Schaut euch mal die verlinkten Informationen der Deutschen Aids-Hilfe und auf der Mann-O-Meter-Homepage an. Bei Fragen könnt ihr euch an euren Arzt und auf jeden Fall auch an uns, die Mitarbeiter im Mann-O-Meter wenden!

Infos auf der Mann-O-Meter-Homepage

Infos auf der Homepage der Deutschen Aids-Hilfe

Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales

Romeo & Julius am 8. März 2013: Muss das so oder juckt das immer? Schwule Geschlechtskrankheiten im Erlebnisparkour

Hey Leute,

Track

wenn ich bei der Bildersuche von Google „STI“ (die englische Abkürzung für Sexual Transmitted Disease) eingebe, dann erhalte ich Autos, Autos, Autos, Statistiken irgendwelcher Banken und eine komische Waffe namens Grandmaster. Alles äußerst männlich, klar, das strotzt nur so vor Testosteron. Aber warum kommen keine kleinen Tierchen dazu? Warum keine Nahaufnahmen von Geschlechtsteilen, die gar nicht mehr so gesund aussehen? Vielleicht, weil das keiner sehen möchte? Klar gibt’s beim Sex auch die Gefahr, sich „was“ einzufangen. Aber ich doch nicht!!! Wirklich nicht?

Wir wollen in dieser Woche das „Einfangen“ ganz wörtlich nehmen und uns die fiesen kleinen Erreger vornehmen, sie quer durchs Mann-O-Meter jagen, sie identifizieren und herausfinden, wie wir uns vor ihnen schützen oder sie ausmerzen können. Wer erfolgreich mitmacht, kann sich auf Freikarten für stadbekannte schwule Clubs freuen. Wer viel zu spät kommt, kann auf jeden Fall im Anschluss noch auf ein Kaltgetränk mitkommen. Und denkt dran, jetzt, wo der Winter nochmal zurückkommt: nicht nur Geschlechtskrankheiten machen krank. Schal umbinden!

Trick

Wann? Freitag, 20 Uhr

Wo? Mann-O-Meter

Was? Dimi und die Kuschelchlamydie

Welt-Aids-Tag 2012

schleife-logo-wat_234x60Positiv zusammen leben – so lautet auch in diesem Jahr wieder das Motto des Welt-Aids-Tags. Schicke Plakate der Gemeinschaftskampagne von Gesundheitsministerium und BZgA, durchgeführt mit Deutscher AIDS-Hilfe und Deutscher AIDS-Stiftung – btw. hier wird Aids noch groß geschrieben – outen mutige Männer und Frauen an jeder Bushaltestelle. „Ich habe HIV…“ steht darauf, und dann geht es um den Respekt von Freundinnen und Freunden, von Kolleginnen und Kollegen, in der Familie. Man möchte allen HIV-Positiven wünschen, dass sie so offen mit ihrer Infektion umgehen können und nicht befürchten müssten, von ihrem Umfeld diskriminiert zu werden.

Die Kampagne zeigt, wie weit wir mittlerweile gekommen sind: HIV-Positive unter wirksamer Therapie müssen keine Angst mehr haben, eine_n Partner_in beim Sex anzustecken, sie können gesunde Kinder zeugen und zur Welt bringen, sie haben mittlerweile eine recht hohe Lebenserwartung. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Infektion frühzeitig erkannt und nicht zu spät mit der Therapie begonnen wird. Und dass auch eine Reihe psychosozialer Faktoren stimmen. Will heißen, wenn’s gut läuft, muss HIV kein großes Problem mehr sein. Dafür gibt es aber keine Garantie. Und selbst wenn HIV unter Umständen kein „großes Problem“ mehr ist, so bleibt es trotzdem ein Problem: regelmäßige Arztbesuche und Checks, lebenslange Medikamenteneinnahme, die nicht immer angenehm ist, früheres Auftreten typischer Alterserkrankungen (Krebs, Herz-Kreislauf). Und wer garantiert dafür, dass das Umfeld ganz aufgeschlossen reagiert? Es wird mindestens noch sehr lange dauern, bis wir ein Plakat an der Haltestelle sehen, auf dem steht „Ich habe HIV und es ist mir egal“.

Nein, es geht mir hier nicht darum, irgendetwas schlecht zu reden. Allerdings machen mir zwei Nachrichten in den Zeitungen dieser Tage Sorgen. Die eine betrifft die alljährlich zum Welt-Aids-Tag vom RKI veröffentlichten (geschätzten) aktuellen Zahlen zum Infektionsgeschehen. Aus ihnen geht hervor, dass der Anstieg der Neuinfektionen vor allem schwule Männer/MSM, und in dieser Gruppe besonders diejenigen unter 30, und die neuen Bundesländer betrifft. Hallo liebe Leserschaft!

Eine zweite Nachricht kommt aus Sachsen-Anhalt. Dort plant das Innenministerium (Stahlknecht heißt der Innenminister) die Einführung eines Zwangstests auf HIV. Auch wenn alles halb so dramatisch zu sein scheint, wie die Presse verkündet (so sieht es zumindest Herrn Stahlknechts PR-Abteilung), so kann die zwangsweise Testung von Risikogruppen historisch sensible Leser_innen kurz zusammenzucken lassen. Trotzdem amüsiert mich die Vorstellung, wie Polizist_innen bei Gefahr im Verzug versuchen abzuschätzen, ob ein gerade verhörter Verdächtiger der Risikogruppe der Homosexuellen angehört. Was für Kriterien mag die entsprechende Dienstanweisung hergeben?

Dann doch lieber ein Plakat, auf dem steht „Ich bin positiv… und entscheide selbst, wer es wissen darf.“ Oder ganz einfach: Jede_r entscheidet für sich, wann er/sie/es den Test machen will!

Was wir derweil machen können? Aufklärung anbieten und euch die Vorteile aufzeigen, die ein regelmäßiger Check auf HIV und andere STIs bringt. Und natürlich Safer Sex propagieren. Und nun, ihr schwulen Jungs und Männer und andere Männer mit männlichen Sexkontakten, die ihr alle unter 30 seid und in den neuen Bundesländern lebt: rein statistisch gesehen scheint ihr eine Risikogruppe zu sein. Aber das Risiko ist immer nur so hoch, wie jeder einzelne von euch es zulässt! Und falls ihr mal doch das Kondom vergessen habt, verschließt davor nicht die Augen, sondern überlegt, woran es gelegen haben könnte. Positiv zusammen leben – mit oder ohne HIV – kann funktionieren, wenn jeder für sich und andere Verantwortung übernimmt.

Romeo & Julius am Freitag, 16.11.: HIV-Schnelltest

Hallo Jungs!teste-dich

Thema HIV: Eigentlich ist ja alles klar.. oder? Kein Sperma in den Mund und Kondom (richtig) benutzen. Dann kann nichts passieren..

Diesen Freitag in der Jugendgruppe wollen wir uns die heikle Frage stellen, was ist, wenn doch etwas passiert. Menschen machen Fehler. Und wenn es zu einem Risiko kam, im Eifer, im Rausch oder in anderen Situationen, die das Leben so mit sich bringen kann, ist es angebracht einen HIV-Test zu machen.

Deshalb beschäftigen wir uns diese Woche mal mit dem HIV-Schnelltest. Das Tolle ist, dass wir dafür ein Angebot direkt bei uns im Haus haben! Das Mann-O-Meter bietet den Schnelltest seit 2007 an, ist damit Vorreiter und hat neue Maßstäbe gesetzt.

Wir haben einen Mitarbeiter aus der Arbeitsgruppe Schnelltest zu Gast! Tobi bespricht mit uns alles über den Test und steht Euch Rede und Antwort. Das heißt es gibt alle Infos, z. B. was genau das „diagnostisches Fenster“ von 3 Monaten bedeutet, in dem man nach Infektion nicht unbedingt etwas mit dem Test erkennen kann oder zu seinen Erfahrungen im Testalltag.

Wie immer treffen wir uns am Freitag um 20 Uhr im MOM!

Info: Im Mann-O-Meter kann mann sich jeden Donnerstag zwischen 17:00 und 20:30 Uhr anonym auf HIV und Syphilis testen lassen. Der Test kostet 15 € und ein Arzt ist anwesend. Weitere Informationen hier.

Romeo & Julius am Freitag, 06.07.: Sexuelle Hygiene

w_aschraumSexuelle Hygiene? IIIIEEEHHHHH! Nee, oder was? Was isn das? Das Ihr mir bloß keine Flecken macht, ich sag’s Euch! Oder eher siffig und stinkig? Immer frisch geduscht? Gleich ein Handtuch parat? Oder einfach einschlafen? Wird man da nicht krank von? Ach, es gibt so viele Fragen und Hygienevorstellungen – und was für den einen geil ist, ist für den anderen eher abtörnend. Aber gesund bleiben wollen wir doch alle, oder?

Dimi wird Euch morgen mal so richtig rannehmen, also auf den Zahn fühlen und gemeinsam mit Euch herausfinden, was denn so eine Art Grundkonsens ist und wo die Unterschiede anfangen. Darum: Unter die Dusche gehüpft, Zähne geputzt und ’nen frischen Schlüpper drunter und ab ins Mann-O-Meter! Wie immer freitags, wie immer 20:00!

Linktip: Klick!

Mann-O-Meter goes pinkchannel…

Wolfgang Osswald leitet bei Mann-O-Meter das anonyme HIV/Syphilis-Schnelltest-Angebot und war mit Informationen darüber in der vergangenen Woche auf dem Hamburger pinkchannel zu hören!

Für (fast) waschechtes Berlinerisch (haha!): klick for Wolfgang…

Und hier zu den Informationen auf unserer Seite. Bei Fragen könnt Ihr Euch an mich wenden oder einfach donnerstags ab 17:00 zum Test ins Mann-O-Meter kommen.

Frohen und gesunden Frühling wünscht

Stefan

Romeo & Julius am Mittwoch, 16.11.2011: Alles Liebe, Sex und Zärtlichkeit!

hey Boys,

Dr. Sommer in der Bravo weiß ja immer ’ne ganze Menge zu berichten, aber so richtig schwul sind ihre Themen nicht wirklich. Klar, Sex, Liebe, Zärtlichkeit, Kuscheln – das mögen alle. Aber ein paar Unterschiede gibt es ja schon beim schwulen Sex, oder? Wir wollen dem auf den Grund gehen. Und Ihr habt die Möglichkeit, anonym Fragen zu stellen, die wir dann gemeinsam beantworten wollen.
Wer möchte, kann auch schon vorher Fragen, Mythen und Gerüchte sammeln und diese entweder mitbringen oder an jugend@mann-o-meter.de schicken.

Also: Mittwoch, 16.11., 18:00, wie immer im Mann-O-Meter sein!

Es freuen sich

der Kasperl und _Stefan

Romeo & Julius – 20plus am 11.02.11: Anal und Arsch

Schockierend, welcher Titel dieses Mal über der Ankündigung prangt, werden manche LeserInnen denken. Und doch geht es eigentlich nur um einen von vielen Aspekten des eigenen Körpers und der eigenen Sexualität. Wir werden in der Freizeitgruppe Romeo & Julius 20plus einen Themenabend mit dem Motto: „Ich bin am Arsch – Alles über den Analbereich“ durchführen.

Denn Studien in den USA und auch bei uns haben gezeigt, dass Analverkehr vor allen Dingen auch bei heterosexuellen Menschen immer attraktiver wird. Ob man Analverkehr sowohl aktiv als auch passiv praktiziert ist und bleibt Geschmacksache. Aber es kann sowohl sehr lustvoll als auch abtörnend erlebt werden. Was ist also zu beachten beim Analverkehr, welche Empfindungssensationen bietet der männliche Körper? Welche Hilfs- und Stimulationsmittel gibt es?

Viele Dinge sollen an diesem Abend angesprochen werden: Rimming, Gleitgel, Dildos, Schliessmuskel, Hämorrhoiden, Beckenboden, Prostata, Dipping, PEP und PrEP, STDs, Analdusche und dergleichen mehr. Und vielleicht erscheinen dann „Anal und Arsch“ nicht mehr so schockierend. Ich freue mich jedenfalls über jeden Interessierten und Fragen dürfen selbstverständlich wie immer ohne Unterlass gestellt werden.

Gruß Christof

JugendFilmTage in Berlin für Schulklassen und LehrerInnen

JugendFilmTage – Sexualität, Liebe, Freundschaft & HIV/Aids im CineStar Original am Postsdamer Platz in Berlin-Mitte

jugendfilmtagelogo

Die Berliner Aids-Hilfe e.V. und das CineStar Original am Potsdamer Platz führen mit der Unterstützung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die JugendFilmTage – Sexualität, Liebe, Freundschaft & HIV/Aids in Berlin-Mitte durch.

Die Veranstaltung wird zudem von folgenden Einrichtungen umgesetzt und getragen: ABqueer e.V.; Familienplanungszentrum BALANCE e.V.; Gladt e.V.; Hella Klub für Mädchen und junge Frauen; Lambda e.V., LSVD Berlin-Brandenburg e.V.; Mann-O-Meter e.V.; pro familia Berlin e.V.; Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage; Schwulenberatung; Zentren für sexuelle Gesundheit und Familienplanung; Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz

Schulleiterinnen und Schulleiter, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, im Alter von 14 – 17 Jahren, sind eingeladen, für 1,50 Euro/Person Filme im CineStar Original anzusehen, sich bei den Mitmach-Aktionen zu beteiligen und bei den begleitenden Angeboten für Lehrkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Schülerinnen und Schüler im Vorfeld mitzumachen:

1. Filmvorführungen und Mitmach-Aktionen: 15. – 17.11.2010
Anmeldeschluss: 11.10.2010

2. Workshop für Lehrkräfte: 4.11.2010
Anmeldeschluss: 1.11. 2010

Den Lehrtätigen, die die Schulklassen zu den JugendFilmTagen begleiten, wird die Teilnahme an dem kostenlosen vorbereitenden Workshop „Integrative Ansätze in der sexualpädagogischen Aufklärungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ empfohlen. Ziel der Fortbildung ist neben der Vermittlung von aktuellem Wissens vor allem die Erarbeitung praxisbezogener Methoden und Materialien, die im Unterricht eingesetzt werden können. Die Fortbildung wurde von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung anerkannt.

Flyer der JugendFilmTage als pdf-Datei
Mehr Informationen zu der Fortbildung (Kursnummer: 10.2-2031).

Mit der Anmeldebestätigung zu den Filmen erhalten die Lehrerkräfte kostenlos ein Materialpaket. An den Kinotagen erwarten Fachkräfte Ihre Lehrtätigen an einem „Lehrkräfte-Servicepoint“ für einen persönlichen Austausch und für Fachgespräche.

Quelle: Berliner Aids-Hilfe e.V. vom 07.09.2010

youth peer education network – y-peer

wir hatten hier mal ein peer-education-projekt zu hiv und aids laufen. das bedeutete, wir schulten schülerInnen, die wiederum an ihren schulen andere schülerInnen darüber unterrichteten, wie die übertragungswege von hiv sind, welche stds (sexual transmitted diseases) (andere schreiben sti (sexual transmitted infections)) es gibt und wie diese übertragen werden. leider gab es keine weitere finanzierung, um dieses projekt zu fördern.

es gibt aber eine homepage eines weltweiten netzwerkes, die viele informationen zum thema peer-education bereit hält und bemüht ist, weltweit stück für stück peer-educaterInnen und deren ausbilderInnen zu vernetzen. es handelt sich um das „youth peer education network“ oder auch „y-peer“ genannt. um die seite zu besuchen, sollte man mindestens des englischen ganz gut mächtig sein. es gibt auch noch viele andere sprachangebote vor allen dingen bei den faqs und den schulungsmaterialien. eine vielfältige und reichhaltige seite.

es lohnt aber auch einen blick auf die ansprechpartner in verschiedenen ländern der erde zu werfen. auf der linkseite finden sich verweise vor allen dingen in länder südlich und östlich von uns gelegen. ich finde, diese seite ist der gelungene versuch, prävention in einer unaufgeregten art an jugendliche und junge erwachsene zu vermitteln. zu finden ist die seite unter: http://www.youthpeer.org/web/guest/home

Der laufende Penis…

es fängt an mit einem putzigen, süßen penis auf einer toilettenwand… dieser möchte aber nicht auf dieser wand liegen stehen bleiben, woraufhin er sich auf eine reise begibt, die ihn immer weiter und weiter durch die welt der sexuellen orgien in einem öffentlichen klo führt.

dies ist kurz zusammengefasst die geschichte eines sehr schnieken youtube-video das von safer sex handelt, sehr amüsant…

http://www.youtube.com/watch?v=WLLPXe7oqqM

Newsletter 01 / 10 des Jugendbereichs von Mann-O-Meter

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

die AG Jugend des Mann-O-Meter möchte Ihnen / Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest mit erholsamen Tagen und entspannten Abenden wünschen. Mögen Sie / Ihr freudig in das nächste Jahrzehnt rutschen. Wir möchten uns für die Zusammenarbeit, den Kontakt, die Verbundenheit und das Interesse an unserer Arbeit bedanken. Wir hoffen, auch im nächsten Jahr hilfreiche ehren- und hauptamtliche Arbeit zu leisten. Für uns war es ein angenehmes und interessantes Jahr 2009 mit mehr Höhen als Tiefen. Das ist ja auch schon einmal etwas.

Ab dem nächsten Jahr ändert sich vor allen Dingen der wöchentliche Termin der schwulen Jugendgruppe „Romeo & Julius“, dazu im Anschluss mehr. Außerdem sind in der AG Jugend alle Stellen für ehrenamtliche Mitarbeit besetzt und beinahe alle Mitarbeiter haben im Laufe des Jahres die JuLeiCa (Jugendgruppenleiter-Card) erhalten. Unsere Homepage wurde überarbeitet und aktualisiert. Die Zugriffszahlen zeigen, dass sich der Schritt gelohnt hat. Es gäbe noch mehr zu berichten, doch dazu demnächst eine ausführlichere Darstellung im Jahresbericht.

Wir werden auch weiterhin „am Ball bleiben“ und wünschen eine gute Zeit,

Ihre / Eure AG Jugend des Mann-O-Meter

1.) Die Jugendgruppe „Romeo & Julius“ trifft sich ab Januar 2010 immer
am Mittwoch von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Da die räumliche Situation im Mann-O-Meter wegen verschiedener Angebote und Gruppen immer beengter wurde und die Jugendgruppe sich in ihren Aktivitäten im Laden beschränken musste, haben wir uns entschieden auf einen anderen Wochentag auszuweichen.
Die Gruppe „Romeo & Julius“ für 14- bis 19-jährige schwule Jugendliche trifft sich ab dem 06.ten Januar immer mittwochs von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr. An diesem Tag haben wir wieder die Möglichkeit sowohl das Cafe als auch den Gruppenraum zu nutzen. Wir können kochen, plauschen oder auch Filme schauen. Außerdem besteht die Möglichkeit alle zwei Wochen vor der Jugendgruppe die Bildungsberatung des LernLaden Neukölln wahrzunehmen.

2.) Aktuelles Programm der Jugend- und der Freizeitgruppen

Das Programm unserer beiden Gruppen kann immer für drei Monate eingesehen werden. Das Programm der Gruppe „Romeo & Julius“ für 14- bis 19-jährige schwule Jugendliche erreicht man durch folgenden Link: http://www.jungschwuppen.de/wp/jugendgruppen/romeo-julius/ . Das Programm der Freizeitgruppe „Romeo & Julius – 20plus“ für 20- bis 29-jährige junge Schwule kann hier abgerufen werden: http://www.jungschwuppen.de/wp/jugendgruppen/romeo-und-julius-20-plus/ . Wer weitere Fragen zu den Gruppen hat, findet etliche schon unter folgendem Link beantwortet: http://www.jungschwuppen.de/wp/jugendgruppen/jugendgruppen-faq/ . Sollten dann noch Fragen bestehen, erreicht man uns unter der Mailadresse jugend@mann-o-meter.de .

3.) Das Wissen über HIV und Aids ist unter SchülerInnen sehr verschieden

Bei einem Aufklärungsparcour für SchülerInnen aus dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf mit dem Evangelischen Jugendhilfe Verein, „Hydra“ und „Tauwetter“ zum Weltaidstag am 1. Dezember mussten wir wieder zwei Dinge feststellen:

– Schulen tun sich weiterhin schwer, Angebote zur Sexualpädagogik durch externe Freie Träger zu nutzen. Auch wenn wir die ganze Zeit an den jeweiligen Stationen gut beschäftigt waren, die Fragen der SchülerInnen zu beantworten, hätten sich mehr Schulklassen beteiligen können.

– Der Wissensstand zu HIV und Aids aber auch zu den Themen Homosexualität und Heterosexualität klafft zwischen den SchülerInnen weit auseinander. Zu der Frage, wie sich das Leben eines HIV-positiven Menschen heute gestaltet, herrscht großes Unwissen. Es scheint zumindest, dass Sexualpädagogik auch weiterhin ein Gebiet ist, das konsequent in die Schulen getragen werden muss. Angebote gibt es in Berlin, jetzt sind die Schulen am Zug, diese zu nutzen.

Welt-Aids-Tag am 1. Dezember

Kommenden Dienstag (1.12.09)  ist Welt-Aids-Tag. Mit diesem internationalen Tag wird den HIV-Positiven und Aids-Kranken gedacht und auf ihre oftmals sehr prekäre Situation hingewiesen. Anlässlich dieses Tages wird die AG Jugend des Mann-O-Meter zusammen mit weiteren Gruppen und Vereinen bei einer Aufklärungsveranstaltung zum Thema HIV/Aids mitmachen, die sich an Schüler_innen in Steglitz-Zehlendorf richtet.

Mehr zur Thematik findet sich auf den folgenden Links:

http://www.gib-aids-keine-chance.de/
http://www.berlin-aidshilfe.de/aktuell/rote-schleifen-fuer-berlin.html
http://www.weltaidstag.eu/
http://www.weltaidstag.info/

sowie im Artikel der GayNow zum Welt-Aids-Tag:

http://www.jungschwuppen.de/wp/2009/10/29/gaynow-artikel-welt-aids-tag/

Zu den Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine der AG Jugend

In der August-Ausgabe der „gaynow“ wurden die Wahlprüfsteine der AG Jugend von Mann-O-Meter veröffentlicht (zu finden sind sie auch auf unserer Homepage: http://www.jungschwuppen.de/wp/2009/08/11/wahlprufsteine-bundestagswahl-2009/ ). Inzwischen (dieser Artikel entsteht kurz vor der Bundestagswahl) haben in der Reihenfolge des Eingangs „Die Violetten“, „Die Linke“, die GRÜNEN, die CDU, die FDP und die SPD geantwortet.

Wenn man die Antworten miteinander vergleicht, dann fällt vor allen Dingen eines auf, dass Fragen, die sich explizit mit jungen Schwulen beschäftigen, gern runtergebrochen werden auf gesamtgesellschaftliche Fragestellungen. Uns war es aber ein Anliegen, die Situation junger Schwuler in dieser Gesellschaft zu thematisieren, da sie sich in einer besonderen Lage befinden, die gern außer Acht gelassen wird. Von vielen Seiten wird thematisiert, dass die Situation junger Schwuler nicht mehr so problematisch sei, wie sie es noch vor Jahren war. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich die Gesellschaft gravierend verändert habe und gesetzlicher Schutz vor Diskriminierung Abhilfe schaffe. Leider ist dem nicht so. Junge Schwule haben weiterhin in vielen Lebenszusammenhängen immer noch keine Lobby. Auch wenn manches Elternhaus noch nicht aus den Wolken fällt, wenn ihr Sohn sich outet, so können die meisten nicht mit Unterstützung durch ihre Eltern in Konfliktlagen rechnen. Die Schule ist ebenso weiterhin ein Ort, der für junge Schwule viele Probleme darstellen kann, ebenso wie manche Jugendeinrichtungen. Zudem wird von vielen Jugendämtern und der Jugendhilfe weiterhin eine gesonderte Problematik junger Schwuler nicht berücksichtigt.
In den Antworten der Parteien finden sich aber meist nur Aussagen zu geschlechtsspezifischen Angeboten. Das ist für einen jungen Schwulen wenig hilfreich, wenn er sich in einer „Jungengruppe“ wiederfindet und zu seiner Lebenslage reden sollte.
Generell ist es erfreulich, dass beinahe alle Parteien (die Violetten erklärten eine gewisse Hilflosigkeit im Zusammenhang mit der Thematisierung von Homosexualität) eine Berücksichtigung der sexuellen Orientierung, sowohl in der Jugendhilfe als auch beim der Gleichstellung begrüßen. Natürlich kommt es hierbei zu feinen jeweiligen Abweichungen. Besonders tritt dies bei der Frage nach der Gleichstellung der Homoehe mit der „Heteroehe“ zu Tage. Die Linke, die Grünen und die FDP befürworten eine vollständige Gleichstellung, die CDU spricht sich dagegen aus und die SPD windet sich.
Noch interessanter aus unserer Sicht wird es im Zusammenhang mit der kostenlosen Abgabe von Kondomen an männliche Jugendliche. Zum einen wird auf Einrichtungen verwiesen (leider auch auf Kneipen und Bars, die von diesen Jugendlichen gar nicht besucht werden können), die im Gesundheitswesen tätig sind und die teilweise kostenlos Kondome abgeben. Hier wird aber unterschätzt, wie schwer der Zugang für junge Männer zu diesen Einrichtungen ist. Die FDP verweist auf den geringen Preis von Kondomen, nur die SPD setzt sich für eine niedrigschwellige kostenlose Abgabe von Kondomen ein. Wir sind der Meinung, dass es sowohl in der Jugendarbeit als auch in der Schule möglich sein sollte, Kondome zu erhalten, wenn man sowohl frühe Schwangerschaften als auch die Verbreitung von STDs verhindern möchte. Gerade wenn Kondome so preiswert sind, stellt sich die Frage, weshalb solch ein Schritt nicht vollzogen wird.
Auch die finanzielle Ausstattung der HIV-Prävention lässt vielfältige Rückschlüsse zu. Die Linke spricht von einer „auskömmlichen Finanzierung“, was auch immer dies bedeuten mag, die CDU äußert sich nicht zu dieser Frage, die FDP spricht von einer „sicheren finanziellen Grundlage“ für Präventionskampagnen, die SPD verweist auf den erhöhten jährlichen Etat 13,2 Millionen (bei 80 Millionen BürgerInnen) und die Grünen verlangen immerhin eine Umschichtung der Finanzen auf die hauptsächlich betroffenen Gruppen bei HIV-Neuinfektionen. Insgesamt lässt sich ausmachen, dass gerade bei der HIV-Prävention von allen lieber auf große Kampagnen gesetzt wird (sicherlich auch ein wichtiges Instrument), denn auf ein umfassendes Angebot von Beratung und Vorort-Arbeit. In diesem Zusammenhang kollidieren sicherlich die Aufgaben des Bundes mit denen der Länder, doch der Bund kann sehr wohl Vorgaben in der Gesundheitspolitik machen. So wäre es ein leichtes, Einfluss auf die inhaltliche Ausrichtung der Finanzierung von Prävention durch die Krankenkassen zu nehmen.

Insgesamt waren schon im Vorfeld keine großen Schwüre und Versprechungen zu erwarten gewesen. Jedoch zeigt sich einmal mehr, dass es, wenn es um die Finanzierung, sowohl schwuler Jugendarbeit, die Anerkennung der weiterhin schwierigen Lage junger Schwuler und die Finanzierung einer umfassenden, subjektorientierten HIV-Prävention geht, eigentlich keine Veränderung zu erwarten ist, ganz gleich, wer die Wahl gewinnt. Der Eindruck, dass Homosexualität und HIV weiterhin eher als Randerscheinungen und nicht als gesellschaftlich wichtige Aspekte betrachtet werden, verstärkt sich. Hervorzuheben ist die Antwort der Grünen, die einen sehr kompetenten und differenzierten Eindruck hinterließ. Aber zufrieden kann man mit dem Gesamt der Aussagen nicht sein. Es gibt noch viel zu tun, um eine fürsorgliche Gesellschaft erleben zu können. Alle Antworten der Parteien können ausführlich auf unserer Homepage http://www.jungschwuppen.de nachgelesen werden.