Romeo & Julius am 04.03: The Power of Love

Man nehme etwas Adderall, vermenge es mit einer Prise Oxytocin; je nach belieben ein paar Opioide, und mische das ganze mit einem beliebten Freizeit-Hämostatikum. Es sollte sich nun ein Kribbeln im Bauch einstellen. Sie wollen jetzt wahrscheinlich mit einer Person kuscheln, und, haben sie sehr, sehr gerne. Denn, sie sind nun verliebt.

Ich kann mich an ein Date erinnern, in dem ich – lass es ein, zwei Bierchen zuviel gewesen sein – unbedingt erzählen musste, dass ich so gar nicht an die Liebe glaube. Denn, laut WHO, würde der Körper nach maximal 36 Monaten die Ausschüttung der Botenstoffe einstellen bzw. sich daran gewöhnen. Mein Gegenüber fand das in dem Moment vielleicht nicht ganz so lustig wie ich. Ziemlich ironisch an der ganzen Sache ist übrigens, dass wir knapp drei Jahre zusammen waren.

Für den heutigen Blogeintrag wollte ich einen tollen Love-Song verlinken. Ich bin also meine Lieder durchgegangen und mir fiel auf, dass quasi jeder meiner Nicht-Techno-Songs nur ein Thema kennt: Liebe. By the way: Ist euch mal aufgefallen, fast alle Kitsch-Lieder handeln nie von erfüllter, sondern nur von unerwiderter Liebe? Lass es uns mit des total paradoxen Phänomen des niedrigen Seretonin-Spiegels bei Verliebten erklären, was ja so ziemlich einer Zwangsneurose entspricht. 

Jungs, morgen beschäftigen wir uns mit der Liebe, oder genauer gesagt, mit der Verliebtheit. Romantisch, für Unromantisches, treffen wir uns, wie gewohnt, um 20 Uhr im Mann-O-Meter. 

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