Jungschwuppen Mittwochsclub am 15.03.2017: „Hast du einen an der Waffel?!“

Sehr verehrte Damen*, Herren* und Einhörner,
wann habt ihr euch das letzte mal über jemanden so richtig aufgeregt und bloß gedacht: „Meine Güte, hat der einen an der Waffel?!“. Darum soll es an diesem Mittwoch in unserer gemütlichen Gesprächsrunde gehen. Passend zum Thema gibt es Waffeln – frisch aus dem Waffeleisen. Tim ist so nett den Teig bereits vorzubereiten, sodass wir direkt mit dem Waffelbacken loslegen können.

Dazu gibts ein nicht-alkoholisches Getränk eurer Wahl!
Wir sehen uns wie gewohnt 18:oo Uhr im Mann-o-Meter!

Ich freu‘ mich auf Euch!

Flo

Romeo & Julius am Freitag, 15.4.: Zeitmanagement

Hallo Jungs,Datei 14.04.16, 21 41 30

wer kennt das nicht aus der Schule, der Uni oder beim privaten Organisieren: Man nimmt sich ganz viele tolle Sachen vor, schmiedet Pläne und hat ja auch noch sooooooo viel Zeit……… und dann? Wird auf einmal alles knapp, kommt noch Besuch von den Eltern dazwischen, die beste Freundin, die Party des Jahres, eine neue Liebe. Die Klausur ist ja erst in anderhalb Monaten, alles gechillt. Was dann aber immer passiert: man sitzt am Abend vor dem Stichtag am Schreibtisch oder in der Bibliothek, ist nervös, kann sich kaum konzentrieren, weiß nicht, wo man anfangen soll und hat Panik, das ganze Ding deftigst zu versemmeln. Wer es dann immer noch irgendwie schafft, durchzukommen, wird wahrscheinlich wenig Anlass haben, zukünftig etwas an seinem Verhalten zu ändern und sich auch bei den nächsten Terminen und Anlässen in ähnliche Situationen begeben. Oder aber er steuert ganz bewusst dagegen. Denn da gibt es doch all die tollen Ratgeber zum Zeitmanagement, bei denen man sich dann denkt, dass man auch gern so toll seine Zeit managen können möchte, wie das die Autorinnen und Autoren dieser Bücher immer vorschlagen. Und was ist, wenn das dann auch nicht klappt? Oder man nicht mal die Zeit hat, die schlauen Bücher zu lesen? Dann ist der Frust garantiert nicht geringer!

Lasst uns nicht gucken, was Leute vorschlagen, die sowieso schon meinen, gut mit ihrer Zeit klarzukommen. Klar, ein paar Tricks gibt es sicherlich immer, aber im Großen und Ganzen soll es bei uns darum gehen, darauf zu schauen, was man selbst für ein Typ ist: eher derjenige, der von langer Hand plant und erst Ruhe hat, wenn schon lange vor der Deadline alles fertig ist? Oder eher der Bis-zur-letzten-Minute-Aufschieber? Was heißt das für die jeweilige Arbeitsweise? Welche Tricks haben denn Leute, die ähnlich ticken, wie man selbst?

An diesem Freitag soll es also um Zeitmanagement und das gehen, was für den Einzelnen gut passen könnte und was man getrost vergessen kann. Vergesst die Idee, perfekt zu werden, das seid ihr eh schon 🙂 – aber vielleicht könnt ihr ja in Zukunft einfach ein bisschen entspannter mit euch sein!

Wir treffen uns wie immer um . Natürlich pünktlich, wenn wir es schaffen. Und natürlich am Freitag ^^

Schon knapp mit den Vorbereitungen und trotzdem grüßend,

Stefan

Linktipp: Klick!

das coming out unter dem tannenbaum ist nicht immer zu empfehlen

beim betrachten der statistiken dieses blogs fällt ins auge, dass gehäuft der beitrag „liebe eltern, ich bin schwul!“ aufgerufen wird. da man nicht davon ausgehen kann, dass im winter mehr menschen ihr coming out haben als im sommer, muss man eher damit rechnen, dass das coming out unter dem weihnachtsbaum angedacht oder geplant wird. nach dem motto: „ich habe da noch ein geschenk (wahlweise: eine überraschung) für euch: ich bin übrigens schwul.“.

familienfeste sind natürlich eine gute gelegenheit, sich über veränderungen oder aufgeschobenes auszutauschen. und eine überraschung mag das coming out unter dem tannenbaum allemal in den meisten familien sein. nur ob es als geschenk an alle verstanden wird, das ist schwer im vorfeld zu klären. ja, das fest der liebe verstärkt manche emotionalen und melancholischen stimmungen. ja, darum könnte auch die bereitschaft bei etlichen zunehmen, sich jetzt endlich zu outen. aber dies will gut überlegt sein.

ich möchte hier niemandem angst machen oder die entscheidung, sich an weihnachten zu outen, ausreden. zwei dinge möchte ich jedoch zu bedenken geben.

  1. weihnachten herrscht in vielen familien der ausnahmezustand. viele sind im vorfeld gestresst, kommen seit längerer endlich einmal ein wenig zur ruhe. wenn die ruhe eintritt geht dies nicht selten mit eher negativen gefühlen einher, da sich das bemerkbar macht, was man die ganze zeit beiseite geschoben hat. zu so einem zeitpunkt dann noch das neue lebenskonzept und die sexuelle orientierung des nächsten verwandten verarbeiten, das kann überfordern und zu unangemessenen reaktionen führen.
  2. derjenige, der sich outet, ist oft auch nicht vollkommen frei von weihnachtlichen erwartungen. die emotionale stimmung zu diesem fest, lässt die erwartungen aneinander anwachsen. menschen erhoffen sich, dass an weihnachten alles ein wenig harmonischer zu geht. untersuchungen widersprechen dem, es nimmt eher der erwartungsdruck zu, wie sich schon beim thema weihnachtsgeschenke zeigt. entspanntere, emotional nicht so aufgeladene momente, eignen sich vielleicht besser, um ein für einen selber sehr wichtiges gespräch mit der familie zu führen. sie erhöhen die chance auf eine gelassenere reaktion.

wer aber seine familie so weit einschätzen kann, dass sie gerade an weihnachten zusammenrückt und raum für schwierigere gespräche gibt, und wer einfach nicht mehr abwarten möchte, sich den anderen zu erklären, für den kann weihnachten auch genau der richtige zeitpunkt sein, sich zu outen.

nur ihr könnt am besten bestimmen, wann ihr euren eltern sagt, dass ihr schwul seid. die obigen zeilen sollen einfach nur eine kleine entscheidungshilfe sein, wenn ihr diesen blog mit der frage zum coming out kurz vor weihnachten aufruft.

ich wünsche euch einfach ein schönes fest,

christof

Die besten Männer sind vergeben oder schwul und er ist beides!

Heute wage ich einen Blick in meine Vergangenheit. Der Alltag von Jugendlichen und Teenagern kann nervenzerreibend und kompliziert sein und das vor allem wenn die Liebe mit ins Spiel kommt. Lest meinen kleinen Rückblick, ich freu mich über eure Kommentare dazu :).

Ich habe nun schon echt viel erlebt! Ich weiß wie ich bin, ich weiß was ich will, wie ich reagiere und wie ich auf andere Menschen wirke. Das kann sicher nicht jeder von sich behaupten.

Ich habe viel durchgemacht, mit Eltern, Freunden, eigener Identität, Jobs und einfachen alltäglichen Dingen.

Mein leben ist DAS Chaos.

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Ich hatte mich neu verliebt, so richtig!
Als ich ihn das erste mal getroffen hatte, konnte ich erstmals die Enttäuschung der Vergangenheit vergessen!
Er war perfekt,.. ich war glücklich und er…?
Er war vergeben : (.
So ist dass doch immer. Die besten Männer sind vergeben oder schwul und er ist beides!
Wir trafen uns nun schon zum dritten Mal.
Der Tag begann wie jeder der von mir mittlerweile liebevoll genannten „Hannes-tage“ -.- .

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Der Handywecker klingelte.~~~

„Schon wieder 06:30?“ *seufz

Schließlich wälzte ich mich noch ein paar mal hin und her, bis meine Zimmertür aufsprang und mein Vater hineinpolterte. *klatsch* machte es, als seine Hand auf den Lichtschalter schwang. *BZZZzzzz* Ein gleißendes Licht blendete meine müden Augen, so dass ich sie zu schmalen Schlitzen zusammenkniff, als seine tiefe Stimme ertönte,: „Aufstehn! Is glatt draußen!“

Kurze knappe Anweisungen… wie immer.. .

Also stand ich auf, schwang mein Handtuch, das stets griffbereit neben meinem Bett auf einem Stuhl lag um die Hüfte, tapste mich Schritt für Schritt vorwärts Richtung Zimmertür und schon hörte ich es, das Rauschen des Morgens.

Für mich ist es das fast schon wundervollste der Welt, morgens zum „Wachwerden“ ausgiebig und heiß zu duschen. Jedoch war sie schon in Benutzung! Meine Mutter drängelte sich wieder mal vor -.- also stolperte ich einen Schritt nach hinten und ließ mich auf meine Couch fallen.

Ich begann zu frieren~~~~
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