Was ist eigentlich AIDS?
AIDS ist die Abkürzung für Acquired Immune Deficiency Syndrome = erworbene Schwäche des körperlichen Abwehrsystems und bezeichnet ein spätes Stadium der HIV-Infektion, in dem bestimmte schwere Infektionen, Allergien und Krebsarten auftreten, die das geschwächte Immunsystem nicht mehr abwehren kann und die irgendwann zum Tod führen.
Viele Menschen sagen fälschlicherweise, sie hätten AIDS, wenn sie sich mit dem HI-Virus infiziert haben. Man spricht aber erst von der Krankheit AIDS, wenn mehrere der oben genannten Krankheitsbilder auftreten. Die Krankheitsbilder sind oft sehr speziell, da sie meist erst dann auftreten, wenn der Körper sich nicht mehr von alleine wehren kann. Das passiert, wenn sehr viele Viren und wenige Helferzellen im Körper sind. Deshalb wird bei vielen hiv-positiven Menschen in regelmäßigen Abständen die Viruslast (also wieviele Viren im Körper sind) und die Helferzellen-Zahl (also wieviele Helferzellen im Körper sind) bestimmt. Das soll helfen zu entscheiden, wann es sinnvoll ist Medikamente zu geben, und um zu sehen, wann die Gefahr besteht, dass AIDS ausbricht.
Verbreitung von HIV und AIDS weltweit.
Westeuropa liegt im Vergleich zu anderen Regionen auf Welt bei den HIV-Infektionen eher am unteren Ende der Skala. Aber leider kann momentan keine Entwarnung gegeben werden, da in ganz Europa die Neuinfektionszahlen weiter zunehmen. Weltweit kann man auf alle Fälle von einer Epidemie sprechen, da inzwischen die Ausmaße der Infektionen ein sehr hohes Niveau erreicht haben, mit weiter steigender Tendenz. Weitere Informationen kannst Du auf dieser Seite der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung).
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